Cannabis Konsum legalisieren ?

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M.E. läßt sich Cannabis nicht einmal mit Alkohol vergleichen.



Von reinem Cannabis kann niemand sterben, wohl aber von gepanschtem Zeugs.



Wieso sollte ein Mensch da kontrolliert werden?
Schon im Grundgesetz steht das Recht auf Rausch.
Ich denke der Mensch muß sich selbst kontrollieren.;)



Ich selbst habe in jungen Jahren Cannabis konsumiert, & trotzdem nie zu Drogen gegriffen.
Außerdem habe ich in dieser Zeit festgestellt, daß C. Konsumenten nicht mehr zum Alkohl greifen, weil es einfach nicht zuammen paßt.

Sehe ich auch so :thumbup:

Probiert habe ich es noch nie, kenne aber einige Menschen die es schon immer rauchen.
Mich hat nur immer dieser "süssliche" Geruch gestört, besonders in kleinen Räumen.

Die Menschen welche ich persönlich kenne rauchen das Zeugs schon seit Jahren, waren aber nicht abhängiger als ein Zigaretten Raucher.

Meine Stimme geht zur kontrollierten Freigabe.

Es gibt doch Beispiele wie es funktionieren kann

Fakten

Die niederländische Drogenpolitik war im Vergleich zur Drogenpolitik in anderen Ländern relativ erfolgreich, vor allem was die Prävention und Betreuung betrifft. Die Zahl der Konsumenten unterschiedlicher Drogen ist nicht höher als in anderen Ländern und die Anzahl an drogenbedingten Todesfällen ist mit 2,4 pro Million Einwohner europaweit am geringsten.

http://www.holland.com/de/tourist/artikel/niederlandische-drogenpolitik.htm
 
Dann hast du eine ziemlich verquere Sicht von Abhängigkeit.
Wenn du überhaupt kein Problem damit hättest, fordere ich dich hiermit auf, nie wieder ein einziges Glas Alkohol oder Kaffee zu trinken und nie wieder eine Zigarette zu rauchen. In Ordnung?

Nö, nicht in Ordnung.
Denn ich hab ja kein Problem damit, dazu zu stehen, dass ich manch "Süchten" fröne. Jeder Mensch hat irgendeine Sucht. ;)

Es ist allerdings ein Zeichen von Sucht, sich diese selbst nicht eingestehen zu wollen/können. ;)
 
Nö, nicht ok.
Denn ich hab ja kein Problem damit, dazu zu stehen, dass ich manch "Süchten" fröne. Jeder Mensch hat irgendeine Sucht. ;)

Es ist allerdings ein Zeichen von Sucht, sich diese selbst nicht eingestehen zu wollen/können. ;)
Sorry, aber dann verstehst du nicht, was eine "Sucht" ist.

Wenn ich zu meinem Abendessen ein Glas Wein trinke bin ich ebensowenig alkoholabhängig wie ich "sportsüchtig" bin, nur weil ich 4 mal die Woche ins Fitnessstudio gehe. Ich bin auch nicht "arbeitssüchtig" nur weil ich gerne an diversen Projekten bzw. meinem Studium arbeite.


Was du hier machst, ist eine extreme Verharmlosung des Wortes "Sucht" und du wirfst hier Leute, die ein völlig normales Leben führen mit Leuten, deren Leben kaputt geht weil sie nicht mehr klar kommen völlig undifferenziert in einen Topf - und als ein Mensch, der viel mit Abhängigen zu tun hatte finde ich das ehrlich gesagt unter aller Kanone und ziemlich respektlos.
 
Sorry, aber dann verstehst du nicht, was eine "Sucht" ist.

Wenn ich zu meinem Abendessen ein Glas Wein trinke bin ich ebensowenig alkoholabhängig wie ich "sportsüchtig" bin, nur weil ich 4 mal die Woche ins Fitnessstudio gehe. Ich bin auch nicht "arbeitssüchtig" nur weil ich gerne an diversen Projekten bzw. meinem Studium arbeite.


Was du hier machst, ist eine extreme Verharmlosung des Wortes "Sucht" und du wirfst hier Leute, die ein völlig normales Leben führen mit Leuten, deren Leben kaputt geht weil sie nicht mehr klar kommen völlig undifferenziert in einen Topf - und als ein Mensch, der viel mit Abhängigen zu tun hatte finde ich das ehrlich gesagt unter aller Kanone und ziemlich respektlos.


warum gehst du 4 mal die Woche ins Fitnessudio?
 
warum gehst du 4 mal die Woche ins Fitnessudio?
Ist für mich ein Ausgleich zum Arbeiten. Je mehr Sport ich mache, desto fitter fühle ich mich den ganzen Tag über. Wenn ich keinen Sport mache, komme ich morgens kaum aus dem Bett. Der Zusammenhang zwischen Sport und erhöhter Leistungsfähigkeit (also kognitiv) ist auch nachgewiesen.

Mal abgesehen davon ist es einfach geil, einen muskulösen und starken Körper zu haben, v.a. wenn man oft neue Dinge ausprobiert. Z.B. fahre ich in 2 Wochen mit einem Freund auf einen Kurztrip nach Bozen, wo wir dann mit dem Fahrrad über den Etschradweg nach Verona fahren. Der Witz: Ich bin seit 4 Jahren auf keinem Fahrrad mehr gesessen. Wird aber kein Problem, weil ich 2 mal in der Woche meine Beine trainiere.

Ein gesunder und starker Körper ist eine Grundvoraussetzung für ein actionreiches Leben - meiner Meinung nach.
 
Sorry, aber dann verstehst du nicht, was eine "Sucht" ist.

Wenn ich zu meinem Abendessen ein Glas Wein trinke bin ich ebensowenig alkoholabhängig wie ich "sportsüchtig" bin, nur weil ich 4 mal die Woche ins Fitnessstudio gehe. Ich bin auch nicht "arbeitssüchtig" nur weil ich gerne an diversen Projekten bzw. meinem Studium arbeite.

Was du hier machst, ist eine extreme Verharmlosung des Wortes "Sucht" und du wirfst hier Leute, die ein völlig normales Leben führen mit Leuten, deren Leben kaputt geht weil sie nicht mehr klar kommen völlig undifferenziert in einen Topf - und als ein Mensch, der viel mit Abhängigen zu tun hatte finde ich das ehrlich gesagt unter aller Kanone und ziemlich respektlos.

Nur weil du dir aus meinen Worten so ein scheinbar respektloses Zeug zusammenbastelst.
Es gibt kleine, harmlose und große, schädigende Süchte.
Arbeiten an sich ist einfach "arbeiten" aber es gibt Workaholics, für die ist sogar Arbeit Sucht und es macht sie auch auf Dauer krank. Burn-Out folgt meist irgendwann.
Dann gibt es Essen, essen an sich ist einfach "essen" aber es gibt Ess-Störungen. Die die zu viel oder die die zu wenig davon zu sich nehmen. Und dann ist es eine schwerwiegendere Sucht, als wenn ich mal am Abend ein oder zwei Stück Schoki zu mir nehme.

Wenn das deiner Logik widerspricht tut es mir leid.
Nicht süchtig bin ich dann, wenn ich etwas ohne Probleme sein lassen kann.
Wie groß die Sucht nun ist und ob ich mir oder meinem Umfeld damit schade, ist wieder eine andere Sache.
 
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ralrene schrieb:
M.E. läßt sich Cannabis nicht einmal mit Alkohol vergleichen.

Es gibt Stimmen hier, die Cannabis und Alkohol gegeneinander aufrechnen. Deshalb meine Vorsicht.

ralrene schrieb:
Von reinem Cannabis kann niemand sterben, wohl aber von gepanschtem Zeugs.

Was erst noch zu beweisen wäre. Ich glaube das nicht. Letztendlich kommt es wohl auf die Dosis an, wie immer. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass Konsumenten penibel darauf achten bzw. nachprüfen können, ob der Stoff, den sie kaufen, 100%ig sauber ist oder nicht. Wir reden hier ja nicht über Labors, sondern über die "breite Masse" der derzeitigen und zukünftigen Konsumenten. Ich bin überzeugt davon, dass die Anzahl der Cannabis-Konsumenten explosionsartig steigt, wenn das offiziell legal wird. Angefangen von der Schule, über die Uni, bis in die Arbeitswelt - um den Stress leichter auszuhalten, oder warum auch immer. Und ich glaube nicht, dass Weitergabe bzw. Verkauf/Kauf nicht auch vielfach unter der Hand passiert, wo niemand genau sagen kann, woher das Zeug tatsächlich stammt, und wie sauber oder unsauber das ist.

ralrene schrieb:
Na, da wird doch dann der Staat seinen Finger drauf haben - meinst Du nicht?

siehe oben.

ralrene schrieb:
Wieso sollte ein Mensch da kontrolliert werden?
Schon im Grundgesetz steht das Recht auf Rausch.
Ich denke der Mensch muß sich selbst kontrollieren.

Ich meine damit die Erzeuger bzw. Händler. Schätze, es gibt verschiedene Abstufungen des THC-Gehalts in Pflanzen.

ralrene schrieb:
Viele moderne Cannabis-Anwender berichten über Gefühle wie „Einheit mit Gott“, „Frieden & Ruhe“, „weniger Angst“, „ein besseres Verständnis des Lebens“ und einen „besseren Zugang zu Musik und Kunst“.
Auch wenn die religiösen Rahmenbedingungen für seine Anwendung weggefallen sind oder sich bis zur Unkenntlichkeit geändert haben, ist dies der Beweis dafür, dass die positive transzendentale Wirkung von Cannabis immer noch unverändert ist.

Und dazu braucht man Rauschzustände? Entschuldigung, aber das kann ich mit normaler Entspannung und Meditation genauso erreichen.

ralrene schrieb:
Ich selbst habe in jungen Jahren Cannabis konsumiert, & trotzdem nie zu Drogen gegriffen.
Außerdem habe ich in dieser Zeit festgestellt, daß C. Konsumenten nicht mehr zum Alkohl greifen, weil es einfach nicht zuammen paßt.

Cannabis IST Droge und nicht eben mal Zuckerbonbon. Schön, dass du nicht auf Härteres umgestiegen bist. Als Allgemeingültigkeit würde ich das nicht sehen. Und ich sehe Cannabis auch nicht als ungefährlich.
 
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