Cannabis Konsum legalisieren ?

Warum soll man sich dem Kiff entziehen, wenns eh so harmlos ist und (gemäß Wunsch) sowieso Gesellschaftsdroge und damit überall erhältlich ist? Und irgendwann merkt man dann vielleicht...... Hoppla, tut mir doch nicht so gut, da gibts Veränderungen im Wohlbefinden, und schweineteuer ist es auch.... und dann klappt's auf einmal nicht, das Entziehen? Sowas aber auch...

Es ist bereits überall erhältlich. ;)
 
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Schon klar und Nikotin reicht teilweise vom Suchtpotential an Heroin ran.

Nur warum bringst Du nun Heroin als sog. "harte" Droge mit in die Diskussion ein, wo es um Cannabis, einer sog. "weichen" Droge wie auch Alkohol und Nikotin geht?

LG
Any

Um zu verdeutlichen, dass die "Gefährlichkeit" nicht an einer Zahl gemessen werden kann, sondern es zu differenzieren gilt. Nicht alleine das Suchtpotential macht eine Droge gefährlich für die Masse, sondern auch die Zugänglichkeit und Hemmschwelle.
 
Die größte Frage dabei ist: Was wäre, wenn auch Alkohol und Tabak verboten wären? Wie stark wäre ihr "Abhängigkeitsfaktor" dann? Wahrscheinlich massiv reduziert. Gerade in Legalisierungsdiskussionen sollte man das im Hinterkopf behalten.

Unabhängig davon glaube ich, dass Nikotinabhängigkeit eine der hinterhältigsten ist. Das ist ihrem pharmakologischem Profil geschuldet, welches ziemlich krass von fast allen anderen Drogen abweicht.

Schau doch in die Prohibitionszeit, was da mit dem Alkoholverbot abging. Es konte nicht durchgesetzt werden, es wollten sich zu viele Leute zusaufen.

Japp, ich weiß das Nikotin ein fieser Moppele ist, ich habe 10 Jahre geraucht und es war sehr schwierig davon loszukommen. Mittlerweile ist das 18 Jahre her.

Mit Zucker ist das btw. auch recht fiese, da hatte ich fast solche Entzugserscheinungen wie beim Rauchen aufhören. Inklusive Alpträume, wo ich in Massen Süßigkeiten aß. Und Süßigkeiten sind wortwörtlich in aller Munde.

Und es hat mich schon immer genervt, dass die Menschen es für völlig normal halten, überall Alk zu saufen.

LG
Any
 
Um zu verdeutlichen, dass die "Gefährlichkeit" nicht an einer Zahl gemessen werden kann, sondern es zu differenzieren gilt. Nicht alleine das Suchtpotential macht eine Droge gefährlich für die Masse, sondern auch die Zugänglichkeit und Hemmschwelle.

Cannabis ist doch heutzutage allgemein zugänglich. Es ist lediglich nicht legal zugänglich.

Aber wenn ich wollte, wüsste ich sofort wen ich anrufen müsste und hätte spätestens zum Wochenende was. Obwohl ich damit nüscht am Hut habe.

LG
Any
 
Um zu verdeutlichen, dass die "Gefährlichkeit" nicht an einer Zahl gemessen werden kann, sondern es zu differenzieren gilt. Nicht alleine das Suchtpotential macht eine Droge gefährlich für die Masse, sondern auch die Zugänglichkeit und Hemmschwelle.

Um noch mal zu spezifizieren, was ich meine: wäre Diebstahl nicht mehr unter Strafe gestellt, würden viel mehr Menschen klauen. Androhung von Strafe wirkt sich in der breiten Masse nun mal auf das Verhalten aus. Wäre es illegal, Alkohol zu konsumieren, gäbe es sicherlich deutlich weniger Alkoholabhängige. Daraus ergibt sich die Frage, ob sich bei der Legalisierung von Cannabis nicht auch die Zahl derer, die eine Sucht entwickeln, potenzieren würde.

Wie gesagt, ich bin kein genereller Gegner dessen. Aber solch ein Abwägen ist meiner Meinung nach opportun.
 
Hat Gras geraucht, ist ins Auto gestiegen, losgefahren, ist gestorben.

Dann ist er an einem Autounfall gestorben, was ihm unter Alkoholeinfluss ebenso hätte passieren könnten. Und da würden zwei Bier ausreichen, die Fahrtüchtigkeit bereits massiv negativ zu beeinflussen.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Leute sich selbst so falsch einschätzen und unter Drogen (egal ob Alkohol oder Kiff) Auto fahren. :(

LG
Any
 
Schau doch in die Prohibitionszeit, was da mit dem Alkoholverbot abging. Es konte nicht durchgesetzt werden, es wollten sich zu viele Leute zusaufen.
Das liegt aber, wie du dir wohl denken kannst, nicht an der massiven Abhängigkeit der Leute, sondern einfach an der Kultur. Wie hier schonmal gesagt wurde: Rausch ist integrativer Bestandteil des Menschen, schon seit jeher strebten Menschen nach Rausch und so ziemlich jedes Volk der Welt hat irgendeine Möglichkeit gefunden, sich wegzuschießen.

Wenn du in eine Gesellschaft reingehst und von einem Tag auf den anderen das soziale Schmiermittel der Wahl ersatzlos streichst, ist klar, dass die Leute darauf nicht gut reagieren. Sagt aber nicht viel über die potentielle Abhängigkeit aus.

Anevay schrieb:
Dann ist er an einem Autounfall gestorben, was ihm unter Alkoholeinfluss ebenso hätte passieren könnten. Und da würden zwei Bier ausreichen, die Fahrtüchtigkeit bereits massiv negativ zu beeinflussen.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Leute sich selbst so falsch einschätzen und unter Drogen (egal ob Alkohol oder Kiff) Auto fahren.
Das ist eben die Frage, denn eigentlich war er fahrtauglich (laut Aussage der Freunde, die an dem Abend dabei waren, ich war nicht zugegen). Soweit ich mich erinnern kann hat er den Unfall nicht gebaut, weil er (kognitiv) fahruntauglich war, sondern weil er als Reaktion auf das Cannabis (er war aber regelmäßiger Kiffer, so nebenbei) irgendeinen Krampf in den Lungen oder etwas derartiges bekommen hat, sodass er keine Kontrolle mehr ausüben konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die größte Frage dabei ist: Was wäre, wenn auch Alkohol und Tabak verboten wären? Wie stark wäre ihr "Abhängigkeitsfaktor" dann? Wahrscheinlich massiv reduziert. Gerade in Legalisierungsdiskussionen sollte man das im Hinterkopf behalten.

Nee dann hätten die auf dem Schwarzmarkt einfach mehr zu tun.
Und der BRD würd massiv Kohle fehlen.

Alkohol ist nunmal in der BRD erlaubt und Cannabis verboten. Unabhängig davon, was du davon hältst, musst du das akzeptieren, das ist nunmal nix wo man sagen kann "finde ich nicht", wie das hier so oft geschieht. Und Walter hat ein gutes Recht, Lobhudelei zu illegalen Drogen hier sofort den Garaus zu machen. Aus rechtlicher Sicht hat er dazu auch guten Grund. Und Alkohol als harmlos hinzustellen ist mit Sicherheit auch nicht gern gesehen hier.

Du willst mir jetzt also drohen, weil ich in einer Diskussion nicht mit dir einer Meinung bin?
Das find ich jetzt echt mal... :D

Hat Gras geraucht, ist ins Auto gestiegen, losgefahren, ist gestorben.

Naja wegen einem Unfall?
Oder Herzinfarkt?
Oder was?
 
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Cannabis ist doch heutzutage allgemein zugänglich. Es ist lediglich nicht legal zugänglich.

Aber wenn ich wollte, wüsste ich sofort wen ich anrufen müsste und hätte spätestens zum Wochenende was. Obwohl ich damit nüscht am Hut habe.

LG
Any

Klar, wer will, der kann. Man kann sich auch ne Uzi klarmachen, wenn man will. Mittel und Wege gibt es immer. Aber ich bin davon überzeugt, dass für viele Menschen der Faktor der Strafbarkeit einer ist, der sie von so manchem abhält.
 
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