Cannabis Konsum legalisieren ?

stimmt absolut. aber sagt nix über die relevanz der cannabis-diskussion aus.

Ok, dann fänd ichs trotzdem sinnvoller, den Cannabis-Konsum endlich aus der Schwarz-Zone herauszunehmen, womit eben vielleicht wirklich weniger zu harten Drogen Zugriff hätten. Denn wozu sollt ich mir dann noch nen Dealer suchen.

Aber das is nur meine Meinung. :)
 
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beim kiffer ist die wahrscheinlichkeit geringer, aber das lässt sich nicht generell sagen. denn so gesehen kann man genausogut postulieren, das ein kiffer stattdessen so verträumt in seinen welten geschwebt wär, dass er gar nicht mitgekriegt hätte, wie er auf die gegenfahrbahn tuckert und jemanden über den haufen führt.

Ja hast auch Recht.
 
Ich wäre dafür eine Legalisierung für alle Drogen zu ermöglichen.
Allerdings dann im Sinne einer apothekenpflichtigen Verschreibung.

Das heißt eine gewisse Notwendigkeit sich von nem Arzt alle drei Monate durchchecken zu lassen oder in unterschiedlichen Zeitintervallen je nach Wirksamkeit der Droge.

Das Ganze somit mit einer Form von Wirksamkeitseinstufung.
Also wie extrem wrkt jene oder andere Droge kurzfristig und langfristig auf den Körper.

Das greift noch nicht mal ins Freiheitsrecht ein.
Es hätte etwas von einem Führerschein.
Das macht noch lange keinen guten Autofahrer, aber dafür gibts ja zum Glück dann auch für die Polizei mehr zu tun.
Den muss man dann an Bars und Co. vorzeigen.
Es würde neue Arbeitsplätze schaffen. Auch einige wegfallen lassen.

Mir ist klar, daß man dann aber schon wieder von Polizeistaat/Überwachungsstaat redet.
Eine Einstufung ist eben schwierig, weil jeder Mensch anders reagiert
und daran sieht man, daß man im Prinzip, wenn man es einigermaßen sicher machen möchte, theoretisch ständig durch ärztliche Überwachung arrangieren müsste.

Ich sehe den Vorteil, daß dann wieder mehr Dorfärzte aufkommen würden, weil das Geschäft wieder brummen würde. Insgesamt also eine Zunahme der gesundheitlichen Versorgung. Auch ein Vorteil für die Staatskassen und die Industrie versteht sich. Man kann dann nämlich Drogen ganz legal individualisieren und neue Kombinationen kreieren für den individuellen Bedarf.
 
das vielleicht schon, aber es geht ja um jene, die sich eben dann FÜR das autofahren entscheiden.

Das ist Eigenverantwortlichkeit.......
ich lebe seit ueber 10 Jahren in Goa wo kiffen geduldet ist und Alkohol sau billig ist (steuerfrei). Hier wird genau so viel gesoffen wie gekifft aber die Unfaelle verursachen in der Regel die besoffenen.....denn wenn man besoffen Motorrad faehrt muss man schon etwas schneller fahren um nicht aus der Balance zu kommen ;)
 
Ok, dann fänd ichs trotzdem sinnvoller, den Cannabis-Konsum endlich aus der Schwarz-Zone herauszunehmen, womit eben vielleicht wirklich weniger zu harten Drogen Zugriff hätten. Denn wozu sollt ich mir dann noch nen Dealer suchen.

Aber das is nur meine Meinung. :)

halte ich nicht für falsch. denn, auch wenn ich, wie gesagt, das thema nicht für besonders wichtig halt, so ist es natürlich trotzdem pure heuchelei, wenn man die leute vor gras und shit "schützen" will, sie aber gleichzeitig alkohol in jeglicher stärke problemlos erwerben lässt.
 
ich hab auch nicht von der kontrollierten abgabe an schmerzpatienten geredet (die sollte meiner meinung nach eine selbstverständlichkeit sein), sondern von einer schrankenlosen legalisierung.

Es ist aber keine Selbstverständlichkeit, weder bei Schmerzpatienten noch bei Krebskranken.

Cannabis ist nicht harmlos, ich hab es bei meinem Bruder erlebt, es verändert die Chemie im Gehirn, wenn die wegen anderen Dingen nicht ganz in Ordnung ist, kann das schlimme Folgen haben.
Trotzdem bin ich gegen die Kriminalisierung, einfach weil so leidenden Menschen Hilfe verwehrt bleibt.
 
Es ist aber keine Selbstverständlichkeit, weder bei Schmerzpatienten noch bei Krebskranken.

das ist bekannt.
ich hab auch nicht geschrieben, das es eine ist, sondern dass es meiner meinung nach eine sein sollte. in zusammenhang mit schmerzpatienten ist das thema natürlich sehr wohl relevant, und ich hab dir ja bereits gesagt, in welchem zusammenhang ich es für nicht so relevant halt.
 
Hallo,

ich denke, dass Alkohol und Nikotin eher suchtbildend und toxischer sind als THC.

Eine psychische Abhängigkeit ist keine spezifische Eigenschaft von Drogen. Ihre Ausbildung hängt überwiegend mit bereits vorher existierenden psychischen Problemen der Konsumenten zusammen. Problemkonsumenten brauchen also psychotherapeutische Hilfe statt Strafverfolgung.
 
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Hallo,

ich denke, dass Alkohol und Nikotin eher suchtbildend und toxischer sind als THC.



Da denkst du falsch,
mal abgesehen davon, daß du bei Konsumenten sicherlich öfters eine Mischform vorfinden wirst.
THC ist weiterentwickelt worden, gilt nicht umsonst als die Einstiegsdroge und hat diese Definition absolut berechtigt.
 
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