Bundestag billigt Gesetz zur Beschneidung

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Werbung:
diese scheindebatte ermöglicht vielen menschen auf juden und moslems einzuhauen...das ist alles...



shimon a.

Immer die gleiche Keule seit Jahren, v.a. von Dir und Dichterherz!

Damit soll jede Debatte verhindert und Menschen mundtot gemacht werden und auch die Politiker ziehen alle den Schwanz ein.

Dass es auch Menschen gibt, die diese Debatte dazu nutzen, ist übel und wird auch nicht bestritten, aber das einfach pauschal jedem zu unterstellen, der sich mit der Thematik der Beschneidung kritisch auseinandersetzt, finde ich mindestens genauso übel!!

lg Sunny
 
Die einen verlangen soetwas wie kulturelle Autonomie, sprechen von gemeinschaftlichen Pflichten und Rechten die gegenseitig in Anschlag gebracht werden. Für diese Personen ist Beschneidung ein wichtiger Betsandteil dieser Wertegemeinschaft; man sollte sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass die moralische Rechtschaffenheit, das moralische Ideal aus diesen Gemeinschaften selbst gezogen wird!

Auf der anderen Seite stehen sozusagen die Menschenrechtler, die in der Beschneidung einen Verstoß gegen eine universelle Norm in diesem Fall das Recht auf körperliche Unversehrtheit, oder Selbstbestimmung. Dieser Universalismus entspringt natürlich selbst wieder einer bestimmten Wertehaltung, einer die sich geschichtlich durchgesetzt hat und so etwas wie ein Rawl´sches wohlüberlegtes Urteil bildet, also ein Urteil, dass in der Vergangenheit Leid vermindern konnte, etc, ich glaube man weiß worauf ich hinaus will.

Ich denke beide Ansätze sollten grundsätzlich nebeneinander bestehen können unter einer einzigen Bedingung, dass die Mitglieder der ersten Gruppe die Möglcihkeit haben die Gruppe zu verlassen! Kinder haben diese Möglichkeit nicht!

Andererseits kann man ja auch durchaus von geistiger Vergewaltigung sprechen und die betrifft den Westen genauso wie kommunitaristische Gemeinschaften. In diesen Diskussionen wird meiner Meinung nach einseitg mit dem Körper argumentiert, letztlich ist auch das Denken ein materieller Prozess und wenn ich meinem Kind erlaube 8 Stunden vor der x-box zu sitzen kann man nicht nur sprichwörtlich von einer weichen Birne sprechen, das Gehirn, die Struktur verändert sich auch hier, und damit der Körper! Das macht das Problem nur abstrakter und unzugänglicher, schon klar, aber dafür haben wir ja die Rechtspositivisten, die uns die Entscheidung abnehmen!
 
Immer die gleiche Keule seit Jahren, v.a. von Dir und Dichterherz!

Damit soll jede Debatte verhindert und Menschen mundtot gemacht werden und auch die Politiker ziehen alle den Schwanz ein.

Dass es auch Menschen gibt, die diese Debatte dazu nutzen, ist übel und wird auch nicht bestritten, aber das einfach pauschal jedem zu unterstellen, der sich mit der Thematik der Beschneidung kritisch auseinandersetzt, finde ich mindestens genauso übel!!

lg Sunny

:thumbup:


Ich habe noch kein einziges plausibles, vernünftiges od. gutes Argument FÜR Beschneidung aus religiösen Gründen lesen können geschweige denn gehört.

Da sind doch pauschale Verurteilungen der Gegner, diese in den Topf der Antisemiten/Schiiten zu werfen, wesentlich einfacher.:rolleyes:
 
Die einen verlangen soetwas wie kulturelle Autonomie, sprechen von gemeinschaftlichen Pflichten und Rechten die gegenseitig in Anschlag gebracht werden. Für diese Personen ist Beschneidung ein wichtiger Betsandteil dieser Wertegemeinschaft; man sollte sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass die moralische Rechtschaffenheit, das moralische Ideal aus diesen Gemeinschaften selbst gezogen wird!

Auf der anderen Seite stehen sozusagen die Menschenrechtler, die in der Beschneidung einen Verstoß gegen eine universelle Norm in diesem Fall das Recht auf körperliche Unversehrtheit, oder Selbstbestimmung. Dieser Universalismus entspringt natürlich selbst wieder einer bestimmten Wertehaltung, einer die sich geschichtlich durchgesetzt hat und so etwas wie ein Rawl´sches wohlüberlegtes Urteil bildet, also ein Urteil, dass in der Vergangenheit Leid vermindern konnte, etc, ich glaube man weiß worauf ich hinaus will.

Ich denke beide Ansätze sollten grundsätzlich nebeneinander bestehen können unter einer einzigen Bedingung, dass die Mitglieder der ersten Gruppe die Möglcihkeit haben die Gruppe zu verlassen! Kinder haben diese Möglichkeit nicht!

Andererseits kann man ja auch durchaus von geistiger Vergewaltigung sprechen und die betrifft den Westen genauso wie kommunitaristische Gemeinschaften. In diesen Diskussionen wird meiner Meinung nach einseitg mit dem Körper argumentiert, letztlich ist auch das Denken ein materieller Prozess und wenn ich meinem Kind erlaube 8 Stunden vor der x-box zu sitzen kann man nicht nur sprichwörtlich von einer weichen Birne sprechen, das Gehirn, die Struktur verändert sich auch hier, und damit der Körper! Das macht das Problem nur abstrakter und unzugänglicher, schon klar, aber dafür haben wir ja die Rechtspositivisten, die uns die Entscheidung abnehmen!


Schon verständlich deine Überlegungen, doch seit wann kann man ein Unrecht mit einem anderen Unrecht wegargumentieren?
 
Ich finde nicht, dass ich irgendetwas wegargumentiert habe.
Dieser Absatz liest sich so. Denn was hat das mit Beschneidung zu tun?

Andererseits kann man ja auch durchaus von geistiger Vergewaltigung sprechen und die betrifft den Westen genauso wie kommunitaristische Gemeinschaften. In diesen Diskussionen wird meiner Meinung nach einseitg mit dem Körper argumentiert, letztlich ist auch das Denken ein materieller Prozess und wenn ich meinem Kind erlaube 8 Stunden vor der x-box zu sitzen kann man nicht nur sprichwörtlich von einer weichen Birne sprechen, das Gehirn, die Struktur verändert sich auch hier, und damit der Körper! Das macht das Problem nur abstrakter und unzugänglicher, schon klar, aber dafür haben wir ja die Rechtspositivisten, die uns die Entscheidung abnehmen!
 
Die einen verlangen soetwas wie kulturelle Autonomie, sprechen von gemeinschaftlichen Pflichten und Rechten die gegenseitig in Anschlag gebracht werden. Für diese Personen ist Beschneidung ein wichtiger Betsandteil dieser Wertegemeinschaft; man sollte sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass die moralische Rechtschaffenheit, das moralische Ideal aus diesen Gemeinschaften selbst gezogen wird!

Auf der anderen Seite stehen sozusagen die Menschenrechtler, die in der Beschneidung einen Verstoß gegen eine universelle Norm in diesem Fall das Recht auf körperliche Unversehrtheit, oder Selbstbestimmung. Dieser Universalismus entspringt natürlich selbst wieder einer bestimmten Wertehaltung, einer die sich geschichtlich durchgesetzt hat und so etwas wie ein Rawl´sches wohlüberlegtes Urteil bildet, also ein Urteil, dass in der Vergangenheit Leid vermindern konnte, etc, ich glaube man weiß worauf ich hinaus will.

Ich denke beide Ansätze sollten grundsätzlich nebeneinander bestehen können unter einer einzigen Bedingung, dass die Mitglieder der ersten Gruppe die Möglcihkeit haben die Gruppe zu verlassen! Kinder haben diese Möglichkeit nicht!

Andererseits kann man ja auch durchaus von geistiger Vergewaltigung sprechen und die betrifft den Westen genauso wie kommunitaristische Gemeinschaften. In diesen Diskussionen wird meiner Meinung nach einseitg mit dem Körper argumentiert, letztlich ist auch das Denken ein materieller Prozess und wenn ich meinem Kind erlaube 8 Stunden vor der x-box zu sitzen kann man nicht nur sprichwörtlich von einer weichen Birne sprechen, das Gehirn, die Struktur verändert sich auch hier, und damit der Körper! Das macht das Problem nur abstrakter und unzugänglicher, schon klar, aber dafür haben wir ja die Rechtspositivisten, die uns die Entscheidung abnehmen!

... und das ist jederzeit wieder ausgleichbar.

Ein abgeschnittenes Körperteil aber kann man nicht wieder annähen.
 
Werbung:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben