Bundestag billigt Gesetz zur Beschneidung

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Es geht nicht darum, Religionen schlecht zu machen, sondern Körperverletzung zu verbieten. Egal, ob man jetzt einem Buben oder einem Mädchen was abschneidet, damit verletzt man seinen Körper und seine Seele.
Es ist furchtbar, daß das jetzt erlaubt ist und Kinder kein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben, daß Erwachsene alles mit ihnen machen können, sie verstümmeln wenn sie wollen.
 
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Es wäre aber schon ein immenser Unterschied zu den 8 Tagen und lag ja auch als Vorschlag vor, ist aber nicht zum Zuge gekommen. Ich denke, man kann einen 14 Jährigen durchaus aufklären über mögliche Konsequenzen bzw. ist er bis dahin sicher ausreichend involviert in diese Tradition/Religion und deren Hintergründe. Prägungen aus dem Umfeld wirken immer, auch später noch, das lässt sich nicht ausschliessen und warum auch.

Wenn Morning schreibt, dass ihr Sohn es selbst wollte, ist das schonmal ein gänzlich anderer Ansatz.



Hm.. - frag mal ein paar 14-jährige, ob sie es als sinnvoll erachten, in die Schule zu gehen bzw. biete ihnen an, zu wählen - ohne gesetzliche Konsequenzen oder Folgen seitens Erziehungsberechtigter...

Klar kannse denen das 'erklären' bzw. erläutern - mir stellt sich die Frage, inwiefern sie sich über die Reichweite ihrer Entscheidung bewusst sind. Selbstverständlich gibt es auch bei '14-jährigen' Unterschiede in der Kognition,.... :)
 
Das habe ich jetzt gemeldet, weil mir deine bösartigen Unterstellungen reichen.

Du weißt doch gar nichts von mir, und "bewirfst" mich die ganze Zeit, mit
deiner Unwissendheit und deiner Bitternis. Such dir ein anderes Opfer für deine Gehässigkeiten.

Jeder Mensch auf dieser Erde hat das Recht so zu leben und zu handeln, wie er-sie es für richtig hält.

Der einzige der sich beschweren dürfte wäre mein Sohn, er war zu diesem Zeitpunkt 14 und wollte es selbst, ich habe es mir nicht leicht gemacht.

Was du tust, ohne wirklich zu wissen, ist einfach nur defamieren.
Und das ist für mich eine Üble Nummer.

dieser Satz ist angesichts deiner ständigen Unterstellungen mir gegenüber (nicht nur hier) an Bigotterie schwerlich zu toppen.

Übrigens geht es hier nicht um dich und deine Geschichte oder die deines Sohnes.
Du vermanschst hier die ganze Zeit alles Mögliche.

Und was Menschen sich und anderen alles antun, um *dazuzugehören* (eine Tradition zu erfüllen), ist manchmal ganz schön traurig.
 
...einerseits möchte man das Baby beschützen und sagt: Ja, aber, es ist doch noch so winzig und kann sich ja gar nicht dagegen wehren oder seine Meinung äußern. Andererseits, (also ich sehs halt so) wenn der Bub dann älter ist und es evtl doch notwendig ist, dann ist das genausowenig schön für ihn.
Und deswegen sollte man nun alles Säuglingen bereits den Appendix, die Mandeln und was sonst noch so alles später medizinisch evtl. notwendig werden könnte, rausschneiden, abschneiden usw..?
Sollte nicht vielmehr das Gebot des größtmöglichen Erhaltens gelten? Und nur, wenn es wirklich notwendig werden sollte, etwas weg- oder rausgeschnitten werden?
 
oder ist es unrecht jemandem seine tradition zu verwehren weil man sie nicht teilt, ihre intention nicht versteht und meist auch noch ein falsches bild von ihr hat'

Erwachsene Menschen dürfen aus religiösen (oder auch nicht religiösen) Gründen alles mit ihrem Körper anstellen, was ihnen beliebt.
Doch kein Mensch hat das Recht, über den Körper eines anderen Menschen zu entscheiden. Erst recht nicht, wenn sich dieser andere Mensch weder seine Meinung äussern noch sich dagegen wehren kann.
 
Könnte mich sich einigen, dass man sich bei diesem Thema nicht einigen kann? Die Diskussion dreht sich nur noch im Kreis, und wird dabei immer hässlicher!
 
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Bertold Brecht
 
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ich finde es schlimm, dass unter juden keine debatte gibt (in deutschland).
Weisst Du, woran das liegt?

Ich dachte, ich hätte mal irgendwo gelesen, dass nicht mehr alle Juden diesen Brauch praktizieren. Tauschen diese sich nicht aus? Oder verschweigen sie es lieber?
Oder gibt es "zwei" Richtungen, die nicht miteinander reden, weil sie das, was die anderen tun, jeweils nicht für gut befinden?
 
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