Brexit...?

Bist Du für einen Austritt Großbritanniens aus der EU?

  • Ja

    Stimmen: 17 70,8%
  • Nein

    Stimmen: 7 29,2%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
Noch ein interessanter Aspekt, der uns wohl auch ganz direkt betreffen wird:

Der Finanzplatz England, das größte Finanzzentrum mittlerweile weltweit - es hat die Wall Street überholt - wird sich verlagern müssen, da viele Geschäfte innerhalb der EU abgewickelt werden müssen. In Frankfurt soll es bereits erste Immobilien-Anfragen geben.

So weit, nicht so gut, denn wenn die Financiers (die Haie) erst einmal Fuss fassen hier, wird sich der Wohnungsmarkt in Frankfurt drastisch unsozialer darstellen. Oh oh .......
 
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Bereits seit 1961 bestand ein Assoziierungsabkommen mit der EWG, aufgrund der zwischenzeitlichen Junta begannen die eigentlichen Beitrittsverhandlungen erst am 27. Juli 1976, so dass Griechenland zum 1. Januar 1981 als 10. Mitglied in die EWG aufgenommen wurde.[60] Das Land profitierte von Wirtschafts- und Strukturhilfen, musste im Gegenzug auch hohe Importzölle fallen lassen, die bisher heimische Produzenten vor ausländischem Wettbewerb schützten.
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland#Griechenland_seit_dem_Beitritt_zur_EWG

Dazu kam etwas später, als der Euro eingeführt wurde:
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...land-erschwindelte-euro-beitritt-1189739.html

Letztendlich hat Griechenland aus Gier nach geschenkten Geldern und Investitionen den EU Beitritt gewollt und ist dann später an selbiger gescheitert. Konsum auf Pump der Bürger und des Staates, Kredite ohne Gegenwerte lassen jedes Land über lang oder kurz gegen die Wand fahren.

Ein Problem der wirtschaftlichen Inkompatibilität von Ländern, deren wirtschaftliche sowie politstrategischen Strukturen und auch Erfolg im internationalen Bereich nicht "mithalten" können.
 
Mit dem "Stolz" kann es nicht weit her sein, wenn man sich in eine Gemeinschaft reinbetrügt, in der man nichts zu suchen hat. Dieses Land steht korruptionsmäßig auf dem Stand einer mittelamerikanischen Bananenrepublik. Sorry, aber hier kommen wir nicht zusammen.

Dieses, mit Verlaub, großmannssüchtige Armenhaus hätte z.B. nie die Olympischen Spiele ausrichten dürfen, die die Staatsverschuldung um weitere, gute 12 Milliarden hochtrieb, und auch sonst hat man weit über seine Verhältnisse gelebt: Alleine der völlig überzogene Beamtenapparat mit seinen Pfründen, ein völlig überdimensioniertes Militär, das es aber nicht mal schafft, seine Küsten richtig zu überwachen, und das alles gepaart mit einer Steuermoral, die einfach lächerlich ist: Und zwar vom kleinsten Bauern bis zum Großreeder!
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...ord-steuerschulden-der-griechen-14259017.html
Inzwischen sind es m.W. über 70 Milliarden Steueraußenstände. Hier hat man die Staatsgewalt an Hals, wenn man nur ein paar Euro im Rückstand ist, dort wird einfach gesagt "Nö, ich zahl keine Steuern". Und das sollen wir dann mit unseren Steuergeldern unterstützen? Also echt...
Von mir aus können die ihren südländischen Schlendrian ausleben, aber definitiv nicht auf unsere Kosten.

Stolz? Ja! Aufgeblasener, lächerlicher Nationalstolz, der allem und jedem die Schuld gibt, nur nicht der eigenen Unfähigkeit und Unredlichkeit!
Und komme mir keiner damit, D hätte daran gut verdient. Die Zahlungsziele sind auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben, die Zinsen faktisch annulliert, zwei Schuldenerlässe hat es bereit gegeben und die schreien immer noch nach mehr?
Wenn ein normaler Bürger einen derart betrügerischen Bankrott verzapft, landet er im Knast!
Seh ich anders. Da kommen wir wirklich nicht zusammen.

Und Staatschulden zur Zeit der EFTA/EWG/EG (nicht EU-vor 1991-Maastrich) hatte jeder dazugehörige Staat. Und dann kannste dir auch noch die Liste der Staatsverschuldungen weltweit angucken. Das ist somit kein "griechisches Problem", sondern einfach "normal" (gewesen).

Auf dieser Liste steht Greichenland JETZT an zweiter Stelle und dann darfst dir auf dieser Liste auch angucken, dass Griechenland im Jahre 1990 weit weniger, bzw. nicht mehr Schulden hatte, wie andere Länder.
hier die Liste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Staatsschuldenquote

und dann zur Erinnerung, die Entstehungsgeschichte:
http://www.erinnerungsort.at/thema1/ewg.htm

Somit ist die erhöhte Staatverschuldung aller Länder der EU auf die EU zurückzuführen. Wobei man auch sehr gut sehen kann, das einige Staaten, die nicht der EU angehören, ihre Schulden abbauen konnten und jetzt weniger verschuldet sind.


Ganz abgesehen davon, kann ich mich erinnern, dass USA vor einem Jahr vor dem Bankrott stand.

Also was soll der Blödsinn ein ganzes Land abzuurteilen und so zu tun, als täten die nur absahnen. Schwachsinn.
 
Wie gehts denn jetzt in GB weiter? Gibt es Neuwahlen? Und bis dahin ist das Land ohne Regierung?
Als Brite würde ich mir als erstes einen gültigen Ausweis besorgen, denn ab jetzt ist es wahrscheinlich nicht mehr so einfach die Strände Spaniens mit Tennissocken und Sandalen unsicher zu machen.:D
http://www.travelbook.de/service/Wi...Urlauber-outen-12-Touristen-Typen-287036.html

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Somit ist die erhöhte Staatverschuldung aller Länder der EU auf die EU zurückzuführen. Wobei man auch sehr gut sehen kann, das einige Staaten, die nicht der EU angehören, ihre Schulden abbauen konnten und jetzt weniger verschuldet sind.
Sehe ich auch so, ändert aber nichts daran, dass die Länder, die beim EU Beitritt schon arm waren, dadurch einfach nur noch ärmer wurden. Sie konnten über die Jahrzehnte am Ende doch nicht profitieren.

Was passiert ist: die EU wurde zu einem riesigen Markt als Warenabnehmer (für wen wohl *g*). Innerhalb der EU profitierte letztlich der Norden vom Süden.
 
Was meinst du passiert , wenn Frankreich jetzt auch noch raus gehen sollte ?

Frankreich gehts ja zum einen so wie Deutschland, dass sie durch den Euro weit mehr Verpflichtungen übernommen haben als es GB hat. Daher ist das nicht so einfach. Aber für Frankreich gibts m.A.n. zwei Szenarien (die sich im Übrigen nicht ausschließen):

1. Frankreich geht pleite bzw. französische Banken --> zu groß, kann nicht "gerettet" werden.
2. Frankreich wählt Le Pen --> was genau sie will ist m.A.n. nicht ganz klar, aber sie will meines Wissens auf jedem Fall aus dem Euro.

Beide Punkte können mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, die Pleite ist eigentlich sogar nur eine Frage der Zeit - wie im Grunde bei allen. Ich habe keine Ahnung wie das Kartenhaus Euro überleben soll und dann wird sich die EU extrem verändern oder wirklich auseinanderfliegen.

Was ich irgendwie hoffe ist, dass sich die EU verkleinert auf einen Kern aus starken Ländern. Nur: England gehörte dazu und verlässt das sinkende Schiff. Die Niederlande sind auf einem ähnlichen Kurs. Frankreich auch. Österreich möglicherweise auch wenn man sich die Entwicklung anschaut. Und auch Deutschland braucht möglicherweise gar nicht mehr so viel damit hier deutlich radikalere Leute mitmischen. Ich denke, vor allem der Euro steht wirklich total auf der Kippe und wie die EU die nächsten 10 Jahre überstehen wird... keine Ahnung. Bisher war ich ehrlich gesagt immer wieder überrascht wie lange der Kollaps noch rausgezögert werden kann, was ja v.a. der EZB zu verdanken ist die eben Geldberge druckt, damit aber gerade die Starken schwächt während sich die Schwachen noch massiver verschulden.

Letztlich ist das alles ein ökonomisches Problem und es gibt meines Wissens keinen Ausweg. Die EU mag irgendwie überleben aber der Euro hat eigentlich keine Chance. Es wird jedenfalls spannend bleiben. Ich bin fest davon überzeugt dass wir in einer Zeit leben über die zukünftige Schüler ne Menge im Geschichtsunterricht lernen werden weil sie wirklich bedeutend ist, viele Veränderungen brachte... eine echte "Umbruchzeit" die wahrscheinlich in einige Katastrophen führen wird.

Im schlimmsten Fall kann die EU nicht nur wirklich total auseinanderbrechen, sondern einzelne EU-Staaten versinken richtig. Ein bisschen wie Griechenland. Ich habe schon immer gesagt, dass es sinnlos ist auf die Griechen einzuschlagen, denn sie sind einfach nur die ersten in der Reihe auf der ökonomischen Schlachtbank.

Italien ist ja übrigens auch am Ende. Geht fast nie groß durch die Medien, aber die retten ja schon immer wieder Banken. Deutschland ist nach wie vor das stabilste Land, aber selbst hier stehen die Zeichen ja eher auf Sturm. Es ist übrigens kein Zufall dass die dt. Bank heute -13,72% an der Börse verloren hat. So sieht der gesamte Kurs aus: http://www.finanzen.net/aktien/Deutsche_Bank-Aktie

Die stecken in Problemen die vermutlich auch nicht mehr zu bewältigen sind und alleine diese gigantische Bank kann Deutschland möglicherweise schon zum Sinken bringen.
 
EU + Euro - Wer beides nicht hat, hat meiner Ansicht nach nichts in der EU zu suchen. Weder politisch noch wirtschaftlich. Dazu steh ich noch immer. Entweder alle Euro oder keiner. Dieses Gemache von herrschaftlicher Doppelwirtschaft konnte nur mies ausgehen.

Wenn England den Euro als Währung gehabt hätte, dann hätte ich auch gegen den Austritt hier in der Umfrage gestimmt.

Dieses fachtechnische Herumgeeiere, dass dieser Aspekt unwichtig sei, kann erzählen, wer will, ich glaubs nicht.
 
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