Brexit...?

Bist Du für einen Austritt Großbritanniens aus der EU?

  • Ja

    Stimmen: 17 70,8%
  • Nein

    Stimmen: 7 29,2%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
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Geschichte wiederholt sich nicht. 1975 hatten Briten und Nordiren für die Fortsetzung ihrer Mitgliedschaft in der damaligen EWG gestimmt, 41 Jahre später stimmten sie für den Austritt aus der Europäischen Union. Das ist ein schwerer Schlag für die Union der Europäer und eine bitteres Ergebnis für alle, die in dieser „Schicksalsgemeinschaft“ eine gedeihliche Zukunft sehen. Die EU-Gegner haben den Sieg davongetragen – ob er wirklich Britanniens Wohlstand und Sicherheit mehren oder zu Isolation, Abschottung und herben Wirtschaftsverlusten führen wird, das wird sich zeigen, schneller als gedacht.
http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/nach-brexit-die-neue-wucht-des-nationalismus-14305755.html

Das ist keine Schicksalsgemeinschaft, sondern, wie Politiker unumwunden zugeben, eine Haftungsgemeinschaft, bei der die "Rotweinzone" die Finger in der Keksdose hat. Eine Nordische Union, eine Vereinigung von Staaten ähnlicher Mentalität, hätte vielleicht funktioniert, auch dauerhaft. Die gegenwärtige Konstellation kann nicht funktionieren und das britische Volk hat halt die Notbremse gezogen.
 
Cameron hat eben seinen Rücktritt angekündigt. Der wird jetzt EU-weit zum Prügelknaben, zum Teil auch zu Recht. Immerhin hat er jahrelang gegen die EU gewettert um dann auf einmal Wahlkampf für die EU zu machen. Dumm gelaufen...
 
Wir könnten da genauso leicht raus wie die Briten. Nur will man das in Berlin nicht. Nicht umsonst hat man Volksabstimmungen hier vermieden wie der Teufel das Weihwasser.
Ich sehe einfach nicht ein (und damit bin ich garantiert nicht alleine), daß D die ganzen Habenichtse im Süden finanzieren soll! Hier muß sich was ändern, auch bei der Stimmengewichtung in der EU. Es geht nicht an, daß Kleinststaaten, wie wirtschaftlich völlig bedeutungslos sind, ein ähnliches Gewicht haben wie die Industriegiganten.
Von D müßte kommen: Geld gibt es nur, wenn... xyz

Vor dem Hintergrund kann ich die britische Reaktion durchaus nachvollziehen.

Deutschland kann nicht so einfach raus wie GB. GB war nie im Euro und hat dort nicht die Verpflichtungen übernommen. Sollte Deutschland rauswollen würde das viel viel teurer. Abgesehen davon wäre es dann gleich das totale Ende der EU, und dagegen wäre der heutige Börsencrash nur ein Kratzer. Kein Stein würde auf dem anderen bleiben wenn Deutschland aus der EU austräte, und zwar auch in Deutschland nicht.
 
Ich find gut wie die Briten entschieden haben. Mir geht die ständige "Schwarzmalerei" eines Austritts total gegen den Strich. Diese "schwarzgemalten" Nachaustrittsszenarien sind alles nur manipulative Versuche die Länder in der EU auf "Teufelkommraus" zu halten. Die Schweizer leben immer noch und immer noch gut, trotzdem auch da extrem Schwarzmalerei betrieben wurde und sie nicht bei EU sind. Die Briten werden weder untergehn, ohne EU, noch wird es ihnen schlecht gehen.
 
Die Schweizer leben immer noch und immer noch gut, trotzdem auch da extrem Schwarzmalerei betrieben wurde und sie nicht bei EU sind.

die Schweizer sind nicht ausgetreten und das eine Schweiz überlebt und das gut , das war klar, wer hat da schwarzgesehen?
Ein Asutritt der Engländer aus der Eu ist ihr Ding und das bedeutet Veränderungen auf beiden Seiten, das ist schon mal klar und wie diese aussehen wird sich zeigen.
 
Ich versteh sowieso nicht die Bohne, wozu es einen zentralisierten Staat EU braucht. Vorher gab es die EG und die EFTA (zusammen EWR) hat so wunderbar gut funktioniert, dass sogar Obama mal sich darüber aussprach, dass das ein perfektes Wirtschafts-Modell war und er nicht verstehe, wozu man das geändert hat. Es hätte gereicht, wenn man in der EWR die Arbeitsbedingungen so gestalltet hätte, dass innerhalb der EWR MitgliedsStaaten alle arbeiten können ohne extra Arbeitserlaubnis und reisen können ohne Visum. Bei EWR ging es um Freihandelszone. Der ganze Rest (EU) ist doch nur darauf ausgerichtet einen Zentralstaat zu errichten und da hat D schon immer großes Interesse dran.
 
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