ja , genau das ist es!
Und wer soll und das beibringen? Eine Schule von heute? Nein. Eine Schule von Morgen
Wie wärs mit: den Eltern^^?
Mir scheint hier, Schule und Lehrer soll hier für ALLES allein verantwortlich gemacht werden, vor allem dafür, was aus den Kindern später mal für "Versager" werden ....
Schule und Schulbildung ist erstlinig zum Vermitteln von manifestem WISSEN da (angefangen beim Grundwissen zu Lesen, Schreiben, Rechnen, sicherlich auch Ethik usw.), damit man überhaupt sowas wie "selbständig" leben und einem Beruf nachgehen kann, der fürs Leben und Überleben sorgt.
Das ist in einem so "fortschrittlichen" Land wie D. nunmal einfach eine Notwendigkeit. Und Eltern sind genauso gefragt wie Lehrer (so SOLLTE es wenigstens sein).
Im optimalen Fall beeinflussen beide (Eltern und Lehrer) ihre Schützlinge positiv, ohne sie dabei zu "drillen".
Denn wir sind hier eben nicht im Urwald oder bei den Aborigines oder fernab jeglicher anderer Zivilisation. Hier (in D.) gehts nicht (mehr) nur ums Jagen und Essen als "Überleben".
Und darum gehts bei den Eingeborenen verschiedenster Kontinente dann eben essentiell.
Dabei nützt es ihnen praktisch gesehen dann auch nicht, wenn sie lesen und schreiben können (oder nur selten). Sie müssen andere Fähigkeiten entwickeln: ihre Intuition, ihren 6. Sinn, ihre Spontanität, ihre Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Dass ihr direkter Bezug zur Natur und vllt. auch zu "GOTT" dadurch noch ausgeprägter ist als beim westlichen Menschen, ist nur natürlich. Er ist u.a. Teil ihres "Überlebenskampfes" und beruht oft auf langen Traditionen und Überlieferungen von Generation zu Generation.
Es gibt dort eben noch kein Radio oder TV, von dem man sich tagfüllend berieseln lassen kann.
Und die Kinder dort können auch nicht einfach ihrem "Spieltrieb" oder ihren Interessen nachgehen, sondern haben als Teil der Gemeinschaft ihre festen (vllt. auch nicht immer nur geliebten) Aufgaben. Der Alltag für sie ist sicher straffer durchorganisiert und auch härter als für die Kiddies, die hier (nach oder auch mal ANSTATT der Schule) ihre Freizeit vor TV oder PC verbringen.
Richtig: ich finds auch nicht in Ordnung, wie vernachlässigt manche Kinder hier in D. von den eigenen Eltern werden - aber wenn es keine Schulpflicht mehr gäbe, würde sie wahrscheinlich noch mehr verlottern.
Und wenn die (womöglich arbeitslosen) Eltern dann auch noch - weil die Schulpflicht abgeschafft wurde - dafür ZAHLEN sollen, isses ganz aus.
Dann Gute Nacht, Deutschland.
Und was die hier idealisierten Lebensverhältnisse von "Buschmännern" oder Eingeborenen angeht, die nicht lesen oder schreiben können:
Auch bei denen gehts nicht ohne "Konkurrenzdenken" zu - im Gegenteil.
Jeder ist der Konkurrent des anderen, es werden Stammeskriege geführt allein wegen irgendwelcher Jagdrechte oder gestohlener Tiere usw. ....und gemeinsame Sache wird auch oft nur um des Überlebens willen innerhalb eines bestimmten Clans gemacht. Ansonsten muss jeder individuell (max. noch für seine Familie) sehen, dass und wie er überlebt.
Ist es DAS, was ihr hier für das vielgepriesene "alternative Leben" haltet^^?
Für mich ist das ein Rückschritt.
Vllt. wäre es ganz interessant oder eine Erfahrung wert, mal ein paar Wochen oder Monate so zu leben (allein wegen der Erfahrung der Andersartigkeit und um vllt. wieder schätzen zu können, wie "gut" es uns trotz vieler sozialer Schwächen und zweifelhafter politischer Entscheidungen in diesem System im Vergleich dazu noch geht).
Natürlich habe auch ich Respekt vor einem Eingeborenen, der seine Sinne und Aufmerksamkeit perfekt an seine Umwelt angepasst hat - aber auch er unterliegt letztlich diesem ZWANG - denn es IST ein Zwang zur Anpassung an seine Umwelt. Ebenso wie bei uns.
Anderenfalls würde auch er größte Schwierigkeiten beim Leben und Überleben haben.