Brauchen wir wirklich Schule, bzw. Schulpflicht?

chancengleichheit?

ich denke man presst kinder in ein von erwachsenen gemachtes systems, um schädliche strukturen zu perpetuieren und den kindern jedes selbständige denken, handeln und fühlen auszutreiben.

die chancengleichheit die du meinst ist nur ein feigenblatt. du gehst wohl von so hinterfotzigen eltern aus, die ihre kinder als konkurrenz zu den gleichaltrigen trimmen, auf dass sie das familienerbe gegenüber den "feindlichen" familien eifersüchtig ausbauen mögen.

sorry, da hast du rein gar nichts verstanden. es möge eine gesellschaft entstehen wo das miteinander und nicht das gegeneinander vorherrscht. wie hieß es nochmals im film zeitgeist? -> "Die alten Mahnungen zu Rassen-, Geschlechter- und Religionschauvinismus zu tollwütigem, nationalistischem Eifer, beginnen nicht mehr zu funktionieren. Es entwickelt sich ein neues Bewusstsein, das die Erde als einen ganzheitlichen Organismus sieht und das erkennt, dass ein Organismus
der gegen sich selbst Krieg führt, verloren ist.
"

konkret ? davon lässt sich aus diesem selbstverliebten geschwafel auch nicht viel rauslesen ;)
 
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Ich bin für freiwillige und kostenpflichtige Schulen. Kostenpflicht nur für die, die es sich leisten können. Kinder, deren Eltern "arm" sind, dürfen kostenlos am Unterricht teilnehmen. Alle Schulgebühren fließen wieder in die Schule.

Wer allerdings keine Schule besucht und einen Abschluss vorweisen kann, hat später keinen Anspruch auf Sozialleistungen.
 
ja , genau das ist es!

Und wer soll und das beibringen? Eine Schule von heute? Nein. Eine Schule von Morgen:D

Wie wärs mit: den Eltern^^?
Mir scheint hier, Schule und Lehrer soll hier für ALLES allein verantwortlich gemacht werden, vor allem dafür, was aus den Kindern später mal für "Versager" werden ....:confused:

Schule und Schulbildung ist erstlinig zum Vermitteln von manifestem WISSEN da (angefangen beim Grundwissen zu Lesen, Schreiben, Rechnen, sicherlich auch Ethik usw.), damit man überhaupt sowas wie "selbständig" leben und einem Beruf nachgehen kann, der fürs Leben und Überleben sorgt.
Das ist in einem so "fortschrittlichen" Land wie D. nunmal einfach eine Notwendigkeit. Und Eltern sind genauso gefragt wie Lehrer (so SOLLTE es wenigstens sein).
Im optimalen Fall beeinflussen beide (Eltern und Lehrer) ihre Schützlinge positiv, ohne sie dabei zu "drillen".

Denn wir sind hier eben nicht im Urwald oder bei den Aborigines oder fernab jeglicher anderer Zivilisation. Hier (in D.) gehts nicht (mehr) nur ums Jagen und Essen als "Überleben".
Und darum gehts bei den Eingeborenen verschiedenster Kontinente dann eben essentiell.
Dabei nützt es ihnen praktisch gesehen dann auch nicht, wenn sie lesen und schreiben können (oder nur selten). Sie müssen andere Fähigkeiten entwickeln: ihre Intuition, ihren 6. Sinn, ihre Spontanität, ihre Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Dass ihr direkter Bezug zur Natur und vllt. auch zu "GOTT" dadurch noch ausgeprägter ist als beim westlichen Menschen, ist nur natürlich. Er ist u.a. Teil ihres "Überlebenskampfes" und beruht oft auf langen Traditionen und Überlieferungen von Generation zu Generation.
Es gibt dort eben noch kein Radio oder TV, von dem man sich tagfüllend berieseln lassen kann.
Und die Kinder dort können auch nicht einfach ihrem "Spieltrieb" oder ihren Interessen nachgehen, sondern haben als Teil der Gemeinschaft ihre festen (vllt. auch nicht immer nur geliebten) Aufgaben. Der Alltag für sie ist sicher straffer durchorganisiert und auch härter als für die Kiddies, die hier (nach oder auch mal ANSTATT der Schule) ihre Freizeit vor TV oder PC verbringen.
Richtig: ich finds auch nicht in Ordnung, wie vernachlässigt manche Kinder hier in D. von den eigenen Eltern werden - aber wenn es keine Schulpflicht mehr gäbe, würde sie wahrscheinlich noch mehr verlottern.
Und wenn die (womöglich arbeitslosen) Eltern dann auch noch - weil die Schulpflicht abgeschafft wurde - dafür ZAHLEN sollen, isses ganz aus.
Dann Gute Nacht, Deutschland.


Und was die hier idealisierten Lebensverhältnisse von "Buschmännern" oder Eingeborenen angeht, die nicht lesen oder schreiben können:

Auch bei denen gehts nicht ohne "Konkurrenzdenken" zu - im Gegenteil.
Jeder ist der Konkurrent des anderen, es werden Stammeskriege geführt allein wegen irgendwelcher Jagdrechte oder gestohlener Tiere usw. ....und gemeinsame Sache wird auch oft nur um des Überlebens willen innerhalb eines bestimmten Clans gemacht. Ansonsten muss jeder individuell (max. noch für seine Familie) sehen, dass und wie er überlebt.
Ist es DAS, was ihr hier für das vielgepriesene "alternative Leben" haltet^^?
Für mich ist das ein Rückschritt.
Vllt. wäre es ganz interessant oder eine Erfahrung wert, mal ein paar Wochen oder Monate so zu leben (allein wegen der Erfahrung der Andersartigkeit und um vllt. wieder schätzen zu können, wie "gut" es uns trotz vieler sozialer Schwächen und zweifelhafter politischer Entscheidungen in diesem System im Vergleich dazu noch geht).
Natürlich habe auch ich Respekt vor einem Eingeborenen, der seine Sinne und Aufmerksamkeit perfekt an seine Umwelt angepasst hat - aber auch er unterliegt letztlich diesem ZWANG - denn es IST ein Zwang zur Anpassung an seine Umwelt. Ebenso wie bei uns.
Anderenfalls würde auch er größte Schwierigkeiten beim Leben und Überleben haben.
 
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Die Lehrer-/-innen, die ich größtenteils hatte...wünsche ich höchstens meinem ärgsten Feind...und es soll noch schlimmere gegeben haben.

Joa, bei uns wurde auch noch geschlagen, in der Vierten Grundschule hatten wir auch einen kriegsversehrten Sadisten, der die Kinder bei Schwätzen und so vorkommen ließ und ihnen solange den Arm verdrehte, bis sie heulten. Bei ner anderen durfte man nur in der Pause aufs Klo und wenns dann mal in die Hose ging, mussten die das auch selbst aufwischen. Nach der Grundschule wurd das natürlich besser, da hatte ich auch mal nen Lehrer, nen ehemaligen M109-Piloten, der nem anderen Lehrer angedroht hat, ihm die Fresse zu polieren, wenn der nochmal seine Schüler anfasst.
Wenn ich das richtig überlege, waren das quasi Ghetto-Zustände in der hinterwäldlerischen Oberpfalz :)
Ich weiß nicht, wie die Lehrer heute sind, Schlagen wirds wohl nicht mehr geben, aber angesichts dessen, was heute die Schule verlässt, scheinen das auch dilettantische Pfeifen zu sein.

ciao, :blume: Delphinium
 
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