Elisabetha schrieb:Also das mit der Gefahrenzulage bekommt bei uns kein Arzt! Woher hast du diese Info?
Bei uns bekommen die Chemopatienten, die einen grenzwertigen Hb haben eh Erypo, Aranesp oder ähnliches, aber eben nur wenn es sich noch ausgeht. Wenn jemand mit einem Hb von 7, 6 oder darunter kommt, dann gehen unsere Ärzte kein Risiko mehr ein, weil diese Patienten allgemein keinen stabilen Gesundheitszustand haben.
Der in der Medizin willkürlich festgelegte Grenzwert für Hb liegt bei Zehn. Wie aus einem früheren Statement von mit ersichtlich, gelingt es der Ärzteschaft auch, Menschen erfolgreicht zu behandeln, deren Hb bei 1,8 1,8 g/Deziliter abgesunken ist.
Die Gefahrenzulage können Ärzte geltend machen, wenn sie Blut verabreichen, weil damit ein höheres Risiko (Infektionsrisiko) verbunden ist. Wird Erythropoetin verabreicht, das Nierenhormon, welches die Bildung von Erythrozyten anregt, kann keine Zulage verrechnet werden.
LG
Syscomed