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Blockade bei Tochter

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Anita A, 23. Oktober 2018.

  1. Anita A

    Anita A Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2018
    Beiträge:
    7
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    Hallo an alle!
    Bin neu hier, da ich mich in letzter Zeit sehr für alternativen Heilmethoden interessiere,
    meine 12 jährige Tochter hat ein Problem, bei dem ihr bis dato noch kein Psychologe helfen konnte, wem wir schon alles konsultiert haben! Nun überlege ich, ob die Lösung im Spirituellen/Energetischen zu finden ist( außer Kinesiologie, die hat ihre Eigenheiten sehr verstärkt).
    Sie hat sichtlich ein starkes Problem mit dem "Annehmen können".
    Kein Teller ist ihr sauber genug (auch wenn es blitzblank aus der Spülmaschine kommt),
    sie wütet.
    Sie geht auf keine öffentliche Toilette( sind wir unterwegs, sie wütet, wir sollen heim fahren, wegen WC), was natürlich nicht geht.
    Aber das Schlimmste: sie kann nicht annehmen, das jeder Mensch anders spricht, ich sage: "O.K." , sie-brüllt exzessiv-"JA, es heißt JA", 30 Minuten oder länger, sie fügt sogar hinzu :"..mit der Stimme nach unten beim "A" vom "Ja". Oder der Satzbau (nicht das Thema, es geht dabei wirklich nur um Betonung, Aussprache,.. sogar bei den Dingen wo man ihr was erlaubt, ihr recht gibt!)
    Sie schreit dabei wirklich so laut, wie wenn es um Leben und Tod geht, wenn man nicht nach ihrer Vorstellung von Betonung spricht. Dann fängt sie sich an zu waschen. Am Waschbecken so übertrieben, das danach der gesamte Badezimmerboden mit Wasser bedeckt ist.
    Auch abends beim zu Bett gehen: wir sind lieb, sie sagt wie ein Regisseur, der Schauspielern den Text lernen will, an, wer (mein Mann und ich) in welcher Reihenfolge auf den Wortlaut genau, ihr gute Nacht wünschen soll. Sie wirkt dabei ebenso kommandierend wie verzweifelt. In Liebe erklären wir ihr, wir sind lebende Leute, jeder spricht anders, aber sie : brüllt
    Das geht so bis Mitternacht, obwohl sie dann sehr müde ist. Sie scheint auch den Schlaf nicht annehmen zu können, Lavendel, Baldrian, Hopfen, Entspannungstees, Gute Nacht Lieder, … auch ohne Wirkung
    Wenn jemand Ideen hat, wie man ihr da helfen könnte, wäre ich dankbar. Psychiater, Psychologen und Familienberatungen erzielten eben keinen Erfolg.
     
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  2. Loop

    Loop Dauntless Banana Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    38.505
    Was haben denn die Ärzte gesagt?

    Es klingt ein bißchen wie eine Zwangsstörung, kann das sein?

    https://psychische-hilfe.wien.gv.at...erung/arten-von-angststoerung/zwangsstoerung/

    https://www.apotheken-umschau.de/zwangserkrankungen

    Gibt auch noch das:

    https://medlexi.de/Zwanghafte_Persönlichkeitsstörung

    Aber darauf haben die Ärzte und Psychologen sicher geschaut. Haben sie Euch sagen können, was man da tun kann?
     
  3. Anita A

    Anita A Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2018
    Beiträge:
    7
    Die Ärzte (eine Kinderpsychiaterin, sowie eine Psychologin, welche im Anschluss eine mehrwöchige Therapie mit ihr machte) haben sie ausgetestet, sie musste einen Test am Computer machen.
    Sie sagten, sie ist gesund (logisch, für einen Test bemüht man sich besonders). Im Anschluss machte sie ein psychologisches Kindercoaching, das half nicht. Dann eine Therapie, einmal die Woche, bei einer auf Tics spezialisierten Psychologin. Das half auch nicht.
    Erziehungsberater empfahlen uns, sehr konsequent und streng zu sein, Konsequenzen für so ein Verhalten zu setzen, das machten wir so ein Jahr, ihre Symptomatik blieb davon unverändert.
     
  4. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Ruhrgebiet
    Naja, hier wird nur das Problemverhalten geschildert und nicht, was alles gut läuft. (um irgendeine Einschätzung abgeben zu können, müßte man viel mehr wissen)

    Bei einer 12jährigen ist das temporär relativ normal ... .

    Eltern brauchen in diesem Alter extrem gute Nerven^^, je mehr man auf dieses (fast typische) Problemverhalten fokussiert ist, desto mehr Macht bekommt es.

    Da ja schon Psychiater, Psychologen und Familienberatungen in Anspruch genommen wurden, müßte das Verhalten ja schon seit Jahren bestehen ... ?
     
  5. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
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    13.737
    Ort:
    Ruhrgebiet
    ?
    Eine gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Eltern ist das A und O und das paßt so gar nicht mit "Strenge" zusammen (kommt natürlich drauf an, wie genau das durchgezogen wurde).
    Die meisten Pubertierenden gewinnen einen Machtkampf, der daraus fast zwangsläufig resultiert, mit Bravour und dann wirds richtig schlimm.
     
  6. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

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    6.546
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    Hollow Earth
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    Dem Kind geht es vollkommen normal. Du leidest allerdings unter Pubertät. Tut mir leid...
     
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  7. Anita A

    Anita A Neues Mitglied

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    23. Oktober 2018
    Beiträge:
    7
    Ja , ca. 3 Jahre, seit der vierten Klasse Volksschule. Da fing es schleichend an.
    Gut macht sie auch vieles: Sie mag Kochen, Tiere, ist sehr kreativ und künstlerisch, musikalisch,deswegen besucht sie auch eine Klasse mit Schwerpunkt Musiktheater, dieses Fach liebt sie. Ebenso Mathematik.
    Wenn sie nicht gerade Tict/Kommandiert, dann ist sie lustig und nett.
     
  8. Anita A

    Anita A Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2018
    Beiträge:
    7
    Du redest dich leicht, wenn die Nachbarn dauernd schimpfen, wegen ihrer lautstärke mit allem möglichen drohen
     
  9. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ruhrgebiet
    Für diese Tests kann man sich nicht "besonders bemühen", weil es da nicht um Leistung/ Wissen o.ä. geht.
    Und es wurde sehr wahrscheinlich nicht nur "ein Test" gemacht, sondern die übliche Testbatterie.
    Zudem wurde deine Tochter von den Therapeuten und dem Pflegepersonal genau beobachtet.
    Wenn dabei herauskam, dass deine Tochter gesund ist, dann ist das schon ziemlich zuverlässig.

    Vermutlich war deine Tochter in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie?
    Eltern werden in diesen Einrichtungen doch sehr stark eingebunden (es geht in erster Linie um ein "Familiensymtom" und nicht um ein Familienmitglied, was krank ist o.ä. und es geht nicht um "Schuld").

    Konntet ihr als Eltern nicht davon profitieren?
     
  10. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

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    6.546
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    Hollow Earth
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    Wo siehst Du da eine Zwangsstörung?
     
    Rebellina und Ireland gefällt das.
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