Bis 12,3 Milliarden Menschen bis 2100

haben keinem Land irgendwas vorzuschreiben und schon lange nicht was Geburtenkontrolle angeht, oder wie viele, wo leben dürfen.

Das tat ich auch nirgends, Fiwa.

Freiwilligkeit - Angebot. Um die Selbstbestimmung der Frauen zu stärken.

Ist das soo schwer zu verstehen? ;)

LG
Any
 
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Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist eines der Grundrechte, wenn es um das Thema Menschenwürde geht. Damals, die Zeit, von der Du sprichst, durften Frauen übrigens auch nicht über ihren Körper entscheiden und wie viele Kinder sie gebären wollen. Und Vergewaltigung in der Ehe war normal und daher kein Thema, das nannte sich dann eheliche Pflicht. Das kam erst ab 1970 bei uns gesellschaftlich und später juristisch überhaupt ins Gespräch.

Früher ist bei uns noch nicht so lange her.

Das scheint hier gerne vergessen zu werden.

LG
Any


Das ist richtig, erst seit 1970. ;)

Und alles was bei uns im Heute selbstverständlich ist, ist es in Anderen Ländern noch laaange nicht. Und doch will man sie zu Entwicklungen zwingen :rolleyes:
Auch wenn es weniger bekannt ist, es wird noch immer zwangssterilisiert , auch in Afrika, und das verstößt gegen das Menschenrecht !

LG Asaliah
 
Wenn aus dem Westen agierende Kirchen jede Verhütung verteufeln dann ist das schon ein Problem. Selbst Abtreibung, bei der ich gewöhnlich eine Position vertrete, dass ich Abtreibung rechtmäßig finde, aber eigentlich dagegen bin, ist definitiv eine Option, wenn unklar ist wie solche Kinder sicher versorgt werden könnten.

Geringeres Bevölkerungswachstum würde durchaus gegen das Hungerproblem helfen.

Allerdings sind sages Argumente, dass es hier auch ein solches Problem gäbe lächerlich. Erstens bekommen wir nur 1,3 Kinder pro Familie, zweitens gibt es hier keine Lebensmittelknappheit (Armut müsste es auch nicht geben) und drittens ist eher Kinderlosigkeit ein Problem für Rentenkassen usw.

LG PsiSnake

P.S: Sterilisation sollte, sofern medizinische Strukturen vorhanden sind auch angeboten werden. Natürlich darf das nicht irgendwie angeordnet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anevay schrieb:
Das wäre die Basis meines Angebotes. ;)

Dann halte dich daran.

Anevay schrieb:
Ich verkaufe keine Theorie. ;)

Deine Aussagen werden nicht glaubwürdiger, wenn du sie mit einem Zwinkersmiley "verzierst".
Natürlich verkaufst du Theorie. Du willst Andersdenkenden deine These als ultimative Lösung verkaufen.

Anevay schrieb:
Erzähl mir bitte mal, was eine Frau tun soll, die von ihrem Ehemann zu Sex aufgefordert wird, aber nicht verhüten kann, weil das Geld dafür schlicht nicht da ist und er keine Lust hat die Kondome zu benutzen.

Benutzen kann man nur, was auch vorhanden ist. Und das ist bei Kondomen scheinbar nicht der Fall. Soviel mal dazu. Ergo liegt es wohl auch zu einem Grossteil an den Kirchen bzw. dem Glauben der Menschen, Empfängnisverhütung sei verboten. Wenn du den Frauen dort auf diese Weise helfen willst, dann schnapp dir einen Lastwagen voller Kondome und verteil sie dort. Da hast du jede Menge zu tun - es ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Menschen Hunger und Durst leiden. Auch von Empfängnisverhütung wird man/frau nicht satt. Du kennst sicher die Aussage, dass hungrige Menschen wie Tiere werden. Das heisst im Umkehrschluss, dass du Auswirkungen vermindern willst, aber nicht die Ursache bekämpfen. Hat was von Symptombekämpfung.

Anevay schrieb:
MIR ist das bewusst.

Mir geht es um den Aspekt der Selbstbestimmung der Frau dabei.

Mir ist das auch bewusst, du brauchst dich nicht so hervorheben. Und ich habe auch nichts gegen den Aspekt der Selbstbestimmung. Allerdings sehe ich oberste Priorität darin, die GRUNDBEDÜRFNISSE der Menschen zu stillen. Das ist das Non-plus-Ultra. Grundbedürfnisse VOR allem anderen.

Ich finde es ehrlich gesagt ein bissel eigenartig, bei Afrika permanent von Selbstbestimmung zu faseln, aber gleichzeitig einem klar sein muss, dass auch hierzulande z.B. nach dem Krieg der Aufbau, die Befriedigung der Grundbedürfnisse an allererster Stelle war. Die Selbstbestimmung der Frau kam erst Jahrzehnte später - und lässt auch heute noch teilweise zu wünschen übrig. Aber von Afrika erwartest du das umkekehrt? Ein bissel sehr verdreht, meiner Meinung nach.
 
Das tat ich auch nirgends, Fiwa.

Freiwilligkeit - Angebot. Um die Selbstbestimmung der Frauen zu stärken.

Ist das soo schwer zu verstehen? ;)

LG
Any

Doch, das tust du damit unterschwellig. Du gehst zwar nicht dahin und betest vor, was übrigens eine Anmaßung wäre.

Ich würde dir aber auch nicht im Moment empfehlen dort Vorbeterin zu spielen, denn wir wissen echt nicht, ob da schon Gesundschrumpfung gesteuert vollzogen wird.
 
Du hast eine rege Fantasie.

Deine Argumentationskette greift bei mir nicht, weil es DEINE ist. Das lässt, wie ich finde, sehr tief blicken, egal ob Du es wirklich so siehst, oder gehässiger Weise versuchst mir in den Mund zu legen, was ich nie schrieb geschweige denn so meine.

LG
Any

Zur Kategorie rege Phantasie gehören wohl eher deine "betroffenen" Fragen gegenüber Lichtpriester und Jack, wieso sie Gefallen an Frauenunterdrückung, Vergewaltigung, Hungertod und Kinderprostitution in Afrika finden, weil sie deiner Idee einer dortigen Massensterilisation zum Thema Bevölkerungsexplosion nichts abgewinnen können.

Was ich schrieb ist zwar überzeichnet, legt aber doch das hinter deiner Argumentation wirksame Prinzip offen. Checks einfach, dann erübrigen sich auch so selten dämliche Fragen wie oben aufgeführt, egal ob du es wirklich so siehst, oder gehässiger Weise versuchst ihnen in den Mund zu legen, was sie nie schrieben, geschweige denn so meinen, nach altbekannter Anyart. Und ja, auch da hast du übrigens recht: DAS lässt wirklich tief blicken.

Allein schon dein Folgebeitrag.... :rolleyes:
 
Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist eines der Grundrechte, wenn es um das Thema Menschenwürde geht. Damals, die Zeit, von der Du sprichst, durften Frauen übrigens auch nicht über ihren Körper entscheiden und wie viele Kinder sie gebären wollen. Und Vergewaltigung in der Ehe war normal und daher kein Thema, das nannte sich dann eheliche Pflicht. Das kam erst ab 1970 bei uns gesellschaftlich und später juristisch überhaupt ins Gespräch.

Früher ist bei uns noch nicht so lange her.

Das scheint hier gerne vergessen zu werden.

LG
Any

Darum müssen ja auch zuerst die Rechte her und die Grundversorgung und Bildung, danach kommen dann automatisch weniger Kinder zur Welt.

Vergiss auch nicht die hohe Kindersterblichkeit in armen Ländern, erst wenn die zurückgegangen ist, können sich Frauen bei ihren Kindern sicherer fühlen, daß die Kinder überleben und noch da sind, wenn die Frauen mal alt sind. Es geht ja nicht nur um Versorgung, es geht auch darum, eine Familie zum liebhaben um sich zu haben, sich um Enkelkinder kümmern zu können, in einem Familienverband eingebunden zu sein.

Das kann Geld für eine Sterilisation nicht leisten, da kriegt eine Frau drei Kinder, lässt sich sterilisieren und dann rafft eine Seuche die drei Kinder weg und die Frau ist bis zum Rest ihres Lebens alleine, ihr Mann sucht sich eine andere für eine neue Familie, weil er im Alter auch nicht alleine sein will, und die sterilisierte Frau bleibt dann alleine zurück.
 
Freiwilligkeit - Angebot. Um die Selbstbestimmung der Frauen zu stärken.

Ist das soo schwer zu verstehen? ;)

LG
Any

Ja, weil es erst dann Selbstbestimmung wäre, wenn sie die finanziellen Mittel für dafür oder dagegen hätte und unabhängig von ihnen leben könnte. Solange es da ein Defizit gibt, ist es nun mal keine Freiwilligkeit.
 
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