Bis 12,3 Milliarden Menschen bis 2100

Die Argumentationskette muss man sich mal reinziehen...

Hilfe... 12,3 Milliarden Menschen bis 2100

Unsere Lebensqualität ist stark bedroht. Wir müssen die Bevölkerungsexplosion in den Griff bekommen.

Vor allem in Afrika. DIE vermehren sich vielleicht.... das ist ja nicht mehr zum aushalten.

Frauen haben keine Rechte dort. Scheiss Vergewaltigungen da. Die gebären Kinder in Hungertod und Prostitution. Schlimm, wenn das so weitergeht leben in 75 Jahren 12,3 Milliarden Menschen auf der Erde...

*DIE* Lösung:

Du hast eine rege Fantasie.

Deine Argumentationskette greift bei mir nicht, weil es DEINE ist. Das lässt, wie ich finde, sehr tief blicken, egal ob Du es wirklich so siehst, oder gehässiger Weise versuchst mir in den Mund zu legen, was ich nie schrieb geschweige denn so meine.

LG
Any
 
Werbung:
Du, bei mir kannst du dieses Spielchen ruhig lassen... einen Satz völlig aus dem Zusammenhang zu reissen.

Das wäre die Basis meines Angebotes. ;)

Du, ich lese auch Zeitung. Ich weiss durchaus, dass es den Afrikanerinnen nicht unbedingt gut geht. Genauso wie es hier vielen Menschen trotz allen Reichtums (sorry) saudreckig geht. Dazu brauche ich dich nicht. Du kannst mir aber nicht erzählen, dass alle Afrikanerinnen so arm sind, dass sie gebären MÜSSEN. Das glaube ich dir schlicht nicht. Du willst deine Theorie verkaufen, das ist alles. ;)

Ich verkaufe keine Theorie. ;)

Erzähl mir bitte mal, was eine Frau tun soll, die von ihrem Ehemann zu Sex aufgefordert wird, aber nicht verhüten kann, weil das Geld dafür schlicht nicht da ist und er keine Lust hat die Kondome zu benutzen.

Das Elend in Afrika fußt auf vielerlei Faktoren. MIR ist das bewusst.

Mir geht es um den Aspekt der Selbstbestimmung der Frau dabei.

LG
Any
 
Ich glaube, es geht mehr darum, dass man eben erst eine vernünftige Altersvorsorge schaffen sollte und sich dann (hinterher) um weniger Kinder kümmert.

Sicherlich auch. :)

Aber für eine Alstersvorsorge braucht es in der Politik auch den Willen. Den sehe ich weder bei den Industriestaaten, noch bei den afrikanischen Ländern selbst, deren politische Führungen nicht unbedingt das Ziel anvisieren, dass es den eigenen Leuten möglichst gut geht.

LG
Any
 
Man muß die Lebenssituation der Frauen verbessern, Rechte, Bildung, medizinische Versorgung, überhaupt mal eine Grundlage für ein menschenwürdiges Leben schaffen. Dann kriegen Frauen ganz von alleine weniger Kinder, war hier in Europa genauso, meine Oma hatte noch 7 Geschwister, das war früher völlig normal.
 
sage schrieb:
Ob nu Afrikanerin, Europäerin, Asiatin...whatever...weltweit...egal welcher Ethnie angehörig künftig nur noch ein Kind und gut ist...hier in Deutschland würde man schon durch die Streichung der Wurfprämie etliche davon überzeugen, es mit der Zeugung künftig gemäßigter angehen zu lassen.

In DE ist, wenn ich richtig informiert bin, die Geburtenrate bei 1,4. Zuviel für dich?
Im übrigen habe ich 1 Kind.
 
Du verstehst mich falsch. Oder siehst weitreichende Folgen nicht.

Angenommen die Bevölkerung in Afrika würde sich selbst überlassen werden. Dann würde sich der ganze Kontinent, hielten wir uns vollständig heraus, einschrumpfen. Für Afrika wären das um die 100 Millionen Einwohner für den gesamten Kontinent, eine kontinuierliche Zahl an Menschen, die darauf hinweist: so viele kann er aus eigener Kraft wirklich ernähen und tragen.

Bevor kolonialisiert wurde. ;)

Die Preise für I-Pods und Co würde hier vermutlich exorbitant steigen, ebenso für andere Luxusprodukte, Sprit, Bekleidung, importiertes exotisches Obst und andere Sachen wie Tropenhölzer usw.

Ich vermute, unser Lebensstandard würde zunächst von Verzicht auf Überflüssiges geprägt werden. Zurück in die Steinzeit ginge es aber nicht, denn die vorhandene Technik wäre durchaus nutzbar.

Es würde sich aber sicherlich viel verändern.

Ich glaube nicht zum Schlechten. Die geplante Obdoleszenz vieler Güter werden wir uns dann aber zum Beispiel nicht mehr leisten können. Ebensowenig Verschwendung.

Wir kriegen die Bonzen nur nicht entmachtet... aber sieh es als ein Gedankenexperiment. Was wäre, wenn... ;)

LG
Any

Auweia Anyweehchen, morgens bitte immer erst Gehirn einschalten ..... danke :D :umarmen:

WIR, als "Großdeutsche Elite" haben keinem Land irgendwas vorzuschreiben und schon lange nicht was Geburtenkontrolle angeht, oder wie viele, wo leben dürfen. Genau das, hätten wir mal alle aus der Geschichte lernen sollen.

Wir sind kein deut besser als andere, hier gibt es genauso hungernde Kinder, arbeitende Kinder und Kinder, die sich auch prostituieren. Das gibt es nicht nur in anderen Ländern, sondern selbst bei uns, sogar noch staatlich ausgeführte Sklavenhaltung für den Kapitalismus.

Zu Afrika, auch sich selbst überlassen, wird uns irgendwann in die Tasche stecken. Vielleicht uns hinterherhinken, aber, Fortschritt und Entwicklung kannst du nicht aufhalten. Kommt von ganz alleine.

O.K. Deutschland Paradebeispiel, höchster Intelligenz, fast alle Entwicklungen kommen aus Deutschland, aber wir waren da mal so doof und haben Krieg gespielt und dafür deftig bezahlt. Wenn du dich erinnern solltest, was man als erstes aus Deutschland weggeholt hat. Eben Technik und Intelligenz. Das war die Kriegsbeute und wir haben Jahrzehnte danach noch viel größere Fehler gemacht, sogar noch unsere eigene Produktion ausgelagert, weil kapitalistisch dort ja billiger zu produzieren ist.

Genau damit haben wir uns zerstört, gesellschaftlich.

Wir wären nie nicht abhängig, wenn wir es uns nicht selbst geschaffen hätten. Du sprichst I-Pods an, ich sage mal i-Pads, I-Phones. Können wir alles selbst produzieren, sicherlich billiger und langlebiger ........ und dazu, wir hätten wieder Vollbeschäftigung. Aber das will man doch gar nicht, man will die Abhängigkeit.

Nun zu Preisen und exorbitante Steigerungen. Die ganze Apfelfamilie ist in Amerika erheblich billiger als hier, in China zum Schnäppchenpreis. Nur hier, teuer und wenn man selbst importiert, wird der Preis beim Zoll angeglichen. Nicht nur die Steuer erhoben, sondern tatsächlich bei höherwertiger Technik der Preis angeglichen, inkl. Strafgeldern. :lachen:

Wer da was nicht merkt, dem ist nicht mehr zu helfen .......... und dann kommt der Oberhammer, ach, sind ja alles Plagiate ........... ah ja.

Aber weiter noch, wird ja noch besser, jedes Jahr kommt dann ein neues Teil, neue Form, nun ganz neu .......... haben müssen ....... Gier ........ Bei teuren Geräten, eigentlich ein Unding, denn Nachrüstung geht nicht. Warum auch, kann man ja nichts Neues verkaufen. Und der Mensch macht mit, weil Hype und Statussymbol. Kommt ja aus Amerika, supi gut. Hergestellt im fernen Osten, in Betrieben, wo auch der Billigschrott hergestellt wird, überfließend :D.

Tja, es wird nicht nachgedacht, wir könnten alles auch selbst. Siehe Autos, können wir auch, aber schau, warum müssen wir die billiger im Ausland anbieten, als im eigenen Lande ....... und keiner merkt, nicht einmal das Re-Importe in Europa erheblich billiger sind. Da heißt es dann, die sind ja schlechter, war lange verbreitet. Tja, wie dumm wir doch sind. Und ja, auch deutsche Autos sind nicht mehr das, was sie mal waren. Warum, weil vieles in anderen Ländern billigst produziert wird und hier in der Regel nur noch zusammengesetzt wird. Das verbleibt uns noch.

Weiter zum Sprit, könnten wir alles selbst herstellen, nicht nur biologisch, aber auch das ginge in großen Maßen, gentechnisch. Auch chemisch ginge es. Dazukommend jeder Wagen, egal wie alt, könnte damit laufen.

Nur auch hier sind wir abhängig gemacht worden und keiner lässt sich die gesteuerte Verdienstmöglichkeit nehmen. Denn dann müssten sie doof sein. Dazu aufpassen, Selbsthergestelltes könnte jeder nachmachen. Daher wird ja auch nicht so intensiv geforscht.


Ich sehe kein Zerfall, wenn wir uns endlich vom amerikanischen Kapitalismus befreien würden. Aber so weit sind wir noch nicht, wenn wir selbst uns anmaßen über andere Länder zu entscheiden. Dann sind wir noch voll abgefahren auf den tollen Amerikanismus, der uns aber selbst Leid bringt. Denn wirtschaftliche Ausbeutung, züchtet Verlierer, Hier in DE die Armen, die immer mehr werden. Hier nun aber zu sagen, hmmm, die sollen mal selbst sehen, wie sie überleben, ist eine abartige Denke, denn die braucht man auch als Konsumenten in dem Gebilde des Kapitalismus. Siehe Griechenland, die haben nur ein Vorteil, das Familiendenken. In DE längst abgeschafft.

Würde man es hier aber genauso abziehen, würden Millionen draufgehen, gefolgt mit den nächsten Millionen und nächsten und nächsten. Böse Zungen nennen das Gesundschrumpfung. Kapitalistisch gesehen, frisst sich damit das Kapital selbst auf, weil es sich die Menschen nimmt, die für ihr Kapital sorgen.


Diese Denke ist aber schon verbreitet, ohne zu bemerken, auch gen Afrika.

Hat aber noch andere Gründe dahinter, der amerikanisierte Kapitalismus, muss die anderen klein halten, sonst könnten die nämlich fordern und ihn ablösen. In Europa wird das gerade durchgezogen, abhängig gemacht und nun ausbluten lassen.

Und das Gleiche haben wir mit Afrika vor, nur nicht zu groß werden lassen .......... irgendwie erbärmlich so ein Überlebenskampf des Kapitals.

Garniert mit, es ist ja nicht genug für alle da, stimmt, kapitalistisch gesehen ist der Verdienst beschränkt ;) Aber es gibt Alternativen, die aber den Verdienst erst richtig nehmen können. Rumms, Ende des Kapitals.
 
Aber für eine Alstersvorsorge braucht es in der Politik auch den Willen. Den sehe ich weder bei den Industriestaaten, noch bei den afrikanischen Ländern selbst, deren politische Führungen nicht unbedingt das Ziel anvisieren, dass es den eigenen Leuten möglichst gut geht.

LG
Any

Das ist richtig. Ich finde, dann aber darf man das nicht "der" Frau anlasten. Sie KANN nicht umdenken, weil sie hofft (und wahrscheinlich betet), dass vllt. wenigstens eins der vielen Kinder sie im Alter ernähren wird. Die Angst, die Sorge und somit Frage, was wird denn aus ihr, wenn ihr einziges Kind stirbt, ist somit voll berechtigt und muss gesehen werden.
Wir können uns zwar im Ganzen ändern, aber niemals alleine. Leider sehe ich das ähnlich, dass an ihrem Wohlergehen bisher keiner so wirklich arbeitet. Menschen werden zunehmend allein gelassen, weltweit.
Auch hier gibt es schon mehr und mehr Ausgrenzungen, da braucht man gar nicht auf andere Kontinente schauen (aber das ist ein anderes Thema).
 
Das war in unseren Breiten auch nicht anders, das ist schlicht Arterhaltungstrieb. Und ich bin ziemlich sicher, dass die Frauen, die Chancen und Perspektiven für ihr Leben bekommen, ganz von selbst weniger Kinder gebären. Aber was ist? Genau das Gegenteil spielt sich ab, es wird ihnen seit vielen Jahren durch Billigexporte und nun auch immer mehr durch Landraub ihre eigene Lebensgrundlage entzogen. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die armen Frauen vielleicht? Das kanns doch wohl nicht sein.
In DE bzw. AT haben wir ganz von selbst auf 1,4 bzw. 1,7 Kinder pro Familie reduziert. Schrumpfländer, die Einwanderer brauchen.
Ich frage mich, wie Menschen hierzulande, die die Problematiken der afrikanischen Frauen vorwiegend lediglich aus Zeitung und Fernsehen kennen, auf die Idee kommen zu wissen, was diese Menschen wollen und was gut ist für sie. Welcher Europäer hat das Recht, darüber zu bestimmen? Ich finde das sehr überheblich.



Du redest von Altersvorsorge, und die haben nicht mal genügend, um zu überleben.

Gib den Afrikanern ihr Land zurück, gib ihnen Hilfsmittel und Maschinen an die Hand, zeige ihnen evtl. weitere Möglichkeiten, Geld zu verdienen und lass sie selber entscheiden. Wenn diese Menschen Perspektiven haben und faire Preise für ihre Produkte, die ihnen ein Einkommen sichern, dann wird sich die ""Überpopulation"" auch auf ganz natürlichem Wege reduzieren.



1,4-1,7 Kinder pro Familie sind dir zuviel? Ich frag' nur mal so.
China hatte einige Jahrzehnte lang die 1-Kind-Politik, inklusive Zwangsabtreibung und sonstige "Nettigkeiten". Und mittlerweile kommt man drauf, dass das Verhältnis männlich/weiblich nicht mehr stimmt. Das war ein Schuss, der nach hinten losging, und China hat diese 1-Kind-Bestimmung bereits gelockert.

Ich sag nur soviel: Wo der Mensch zu denken anfängt und auch noch seine Finger im Spiel hat in Bereichen, die ihn nix angehen, geht's schief. Das ist bei Eingriffen in der Natur allgemein nicht anders als bei Eingriffen in das menschliche Dasein.

:rolleyes:

:thumbup::thumbup::thumbup:
 
Man muß die Lebenssituation der Frauen verbessern, Rechte, Bildung, medizinische Versorgung, überhaupt mal eine Grundlage für ein menschenwürdiges Leben schaffen. Dann kriegen Frauen ganz von alleine weniger Kinder, war hier in Europa genauso, meine Oma hatte noch 7 Geschwister, das war früher völlig normal.

Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist eines der Grundrechte, wenn es um das Thema Menschenwürde geht. Damals, die Zeit, von der Du sprichst, durften Frauen übrigens auch nicht über ihren Körper entscheiden und wie viele Kinder sie gebären wollen. Und Vergewaltigung in der Ehe war normal und daher kein Thema, das nannte sich dann eheliche Pflicht. Das kam erst ab 1970 bei uns gesellschaftlich und später juristisch überhaupt ins Gespräch.

Früher ist bei uns noch nicht so lange her.

Das scheint hier gerne vergessen zu werden.

LG
Any
 
Werbung:
Zurück
Oben