Bin geschockt...wie krank ist die Menschheit????

@ Felice

das was ich schrieb ist nicht mein Weg. Nicht mehr. Ich weiss sehr viel über sehr viele esoterische Richtungen weil ich auf meiner Suche nach der Wahrheit mit vielen in Berührung kam. Ich nannte einige Beispiele für esoterisches Denken das in vielen Systemen zu finden ist. Das Karma in Yoga, in Magie und auch Religionen. Als Beispiel.

Mein Weg...ich denke diesen kann ich nicht klar benennen, denn er ist von vielem Beeinflusst. Ich folge in vielen Dingen den Lehren von "Ein Kurs in Wundern" weil er sich als erstes System einfach richtig und wahr anfühlt und mir in kurzer Zeit sehr geholfen hat und auch sehr weit gebracht hat - und vieles erklärt hat. Er hat also auchs ehr viel praktischen Nutzen und verändert das Denken beinahe komplett. Und ich habe auch stärkere Heilkräfte erfahren als ich sie in der Magie erlangt hatte (bin Heiler beruflich)

Aber auch ich persönlich habe einen grossen inneren Frieden gefunden. Dennoch kann ich meinen Weg nur so benenne:
Omletteismus. Ich gehe meinen Weg, der schon viele Systeme streifte und nun den Kurs berührt. Die eigentlich nicht vorhandene Zeit wird zeigen, wie ich weitergehe. Nur wohin ich am Ende komme, das weiss ich schon genau.
 
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Siehst du, und genau diese Aussage ist für mich eine Ausrede....nur weil ich Opfer war, muss ich kein Täter werden......

Das ist eine Schlussfolgerung, die du ziehst- die ich aber nicht so geschrieben habe und auch nicht so meine. Wie kommst du nur darauf?

Und auch ich war Opfer....aber habe noch nie wem böses angetan.....es liegt in unserer Verantwortung uns Hilfe zu holen, bevor wir Täter werden......

Selbst Opfer gewesen zu sein, ist keine Entschuldigung, selbst Täter zu werden....damit kann ich nichts anfangen....

Wie gesagt: Stand da ja auch nicht.

Und ich lebe schon lang nicht mehr in Angst.....die hab ich schon lange verloren......


lg Felice

Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt einer Entschuldigung bedarf Täter zu werden. Du vergleichst da mit dir. Das hinkt aber, denn du bist du und niemand anders.
In der Angst lebst du insofern, als dass du dich und deine Kinder höchstwahrscheinlich nicht gut beschützt fühlst.
Und immer, wenn sowas passiert, bist du geschockt- weil es ja auch dich hätte treffen können.
Dann kraucht die Angst sehr wohl hoch, kenne das doch von mir selbst.
Tatsache ist jedoch, du kannst für niemanden ausserhalb von dir Verantwortung übernehmen. Du kannst nicht vorbeugen oder verhindern.
Ausser achtsam durchs Leben zu gehen, kannst du nichts weiter tun. Doch das ist schon eine ganze Menge.
Sayalla :)
 
Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt einer Entschuldigung bedarf Täter zu werden. Du vergleichst da mit dir. Das hinkt aber, denn du bist du und niemand anders.
In der Angst lebst du insofern, als dass du dich und deine Kinder höchstwahrscheinlich nicht gut beschützt fühlst.
Und immer, wenn sowas passiert, bist du geschockt- weil es ja auch dich hätte treffen können.

Ich habe keine Kinder - und trotzdem erschreckt es mich, dass solche Menschen herumrennen und keine Achtung vor dem Leben Anderer haben.
 
Hallo Felice :)

Und je älter das Kind ist, desto schlimmer ist es vielleicht.....auch eine Vermutung....

Meines Wissens hängt das Ausmaß des Schmerzes nicht vom Alter des Kindes ab. Es kommt auf die Gesamtumstände an.

Darf ich dich fragen, was noch schlimmer war?

Eine sehr verwickelte, sehr schräge Liebesgeschichte. Ich fühlte mich täglich wie durch den Wolf gedreht, geschlagen (es war keine Gewalt im Spiel) und völlig verwirrt. Die Trauer um mein Kind war irgendwann weniger, der Schmerz durch diese Liebesgeschichte hingegen schien kein Ende zu nehmen. Der Tod war für mich leichter zu akzeptieren, weil ich wusste, daran kann ich nichts ändern.

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Hallo Ahorn :)

trotzdem wirst Du zustimmen, wenn jemand sagt:

Für Eltern ist es normalerweise sehr schlimm, wenn sie eines ihrer Kinder verlieren!

Nein, denn ich weiß nicht, ob andere Eltern das so empfinden. Ich bin auch nicht überzeugt, dass der Verlust eines Kindes immer die Katastrophe war, als die es heute hingestellt wird. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Kindersterblichkeit viel, viel höher war als heute. Damals war es "normal", dass nicht jedes Kind erwachsen wurde.

Da müssen betroffene Eltern zuerst zu sich selbst schauen, was ihnen gut tut und ihnen helfen kann. Und wenn es Wut auf den Täter ist, dann müssen sie wütend sein (dürfen!).

Keine Frage. Sie dürfen auch wütend auf das Kind sein, das gegangen ist.

Mir war halt wichtig, deutlich zu machen, dass eigenes Empfinden nicht unbedingt Allgemeingültigkeit hat und es schwierig ist, für Extremsituationen so etwas wie "Normalität" zu definieren.

Grüße
Rita
 
Ich habe keine Kinder - und trotzdem erschreckt es mich, dass solche Menschen herumrennen und keine Achtung vor dem Leben Anderer haben.

Das Empfinden hat auch nichts mit *eigenen* Kindern zu tun, denn Kinder sind eh nicht unser BESITZ. Sie sind ein Geschenk ans Leben. Wir bringen sie zur Welt und begleiten sie ein Stück weit in die Welt.
:)
 
Das Empfinden hat auch nichts mit *eigenen* Kindern zu tun, denn Kinder sind eh nicht unser BESITZ. Sie sind ein Geschenk ans Leben. Wir bringen sie zur Welt und begleiten sie ein Stück weit in die Welt.
:)

Ehrlich gesagt, habe ich in meinem Privatleben sehr wenig mit Kindern zu tun. Ok, ich mag Kinder, aber ich habe keine Bezugskinder (auf die ich meine mütterlichen (oder ähnlichen) Gefühle projizieren kann).
Ich finde es grausam, wenn Kinder niedergemetzelt werden (in Belgien). Oder auch wenn sie hungern müssen (in Afrika).
Beides hat unterschiedliche Ursachen - doch beides bringt sehr viel Schaden in diese Welt.
 
Mir war halt wichtig, deutlich zu machen, dass eigenes Empfinden nicht unbedingt Allgemeingültigkeit hat und es schwierig ist, für Extremsituationen so etwas wie "Normalität" zu definieren.



Ja, da ist was dran. Oftmals wird zu sehr verallgemeinert oder aus eigenen Erfahrungen und eigener Meinung heraus auf andere projeziert. Die eigene Sichtweise wird auf andere "übergestülpt". Was ist schon extrem?, was ist normal? - dies liegt auch immer im Auge des Betrachters.

Und wenn jemand der Schreiberlinge hier etwas nicht versteht / nicht begreifen kann, weil es sein Verständnis übersteigt, ist das zwangsläufig bei anderen Leuten nicht auch so!!!

Kinder:
Was Sayalla meint ist stimmig. "Kinder sind NICHT der Besitz von Eltern." Besitz hat viel mit Egoismus zu tun. Kinder kommen und gehen, seit hunderttausenden von Jahren, sie begleiten die Erwachsenen für kurze oder lange Zeit. Sie erfüllen ihre Aufgabe.
(Dies soll keinesfalls als Rechtfertigung für Greuel-Taten gelten!!!)

Krank ist wohl nur das SYSTEM, in dem die heutige Menschheit lebt! :tomate:
 
Ich war auch mit einer Frau zusammen die mit 12 vergewaltigt wurde und Männern gegenüber starke Gewaltfantasien entwickelt hatte. Nach einigen Gesprächen dieser Art, dass sie dem Täter dadurch noch immer Macht über sich, ihr Leben gibt, hatte sie sich gewandelt zu einem sehr friedlichen, liebevollen Menschen mit einer gesunden, liebevollen Sexualität.

Deine Beiträge gefallen mir, doch mich würde interessieren, was Du in diesem Zusammenhang mit "liebevoller Sexualität" wirklich meinst. Danke.

Liebe Grüße

eva07
 
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Nun. Zu Anfangs hatte die Frau eine Art Asexualität.
Sie konnte Frauen nicht leiden und Sex mit Frauen ist für sie eklig.

Sex mit Männern konnte sie sich bedingt vorstellen - in gewaltfantasien. Sozusagen Sadistisch bis zum abwicken so a la Gottesanbeterin den parnter nach dem Akt umrbigen (in ihrem Fall Penis abschneiden) oder schlagen und dergleichen. Rache nehmen sozusagen.
Damals hat sie schon starke Probleme gehabt zu akzeptieren dass ich als Mann so anders sein kann wie ihr Feindbild. Und ich näherte mich der Gottesanbeterin, vorsichtig wie sich das gehört. Wir wurden Freunde.

Als unsere Beziehung anfing war Sex erstmal Tabu. Wir haben gekuschelt, auch Nachts im selben bett geschlafen, aber beide voll bekleidet.
Küssen ging auch. Sex hab ich mal angesprochen und sie war dann gleich sehr verstört und ich hab mich drauf eingestellt im Leben nciht mehr Sex zu haben und ihr gesagt, das sei auch ok. Wenn man einander liebt gehts auch ohne Sex. Dass ich sie nicht drängen werde und ihr die Zeit gebe die sie braucht. Ausserdem sei enthaltsamkeit in einigen spirituellen lehren ohnehin ratsam.

Das ging recht gut, bis Nacht 4. Da hatte ich dann so "dicke Eier" dass ich einfach nicht mehr konnte und hab ihr gesagt sie müsse mal eben kurz für ne Viertelstunde aus dem Zimmer weil ich ein männliches Bedürfnis habe und das gern befriedigen würde. Nun sie wollte ned aus dem Zimmer, das war mir peinlich aber ich bat sie dass sie sich wegdreht. Das ging. Nach dem wichsen haben wir weitergekuschelt als wär nichts gwesen.
Aber sie schien ein schlechtes Gewissen zu haben, oder Neugier, oder beides.
Jedenfalls war ich dann der Überwältigte.
Sie hat dann angefangen an mir zärtlich rumzuspielen mit den Händen, später mit dem Mund und das Wochenende drauf hatten wir an 2 Tagen 11 mal Verkehr. Und dann gabs eine Woche Zwangspause zur Wundheilung.

Der Sex mit ihr war sehr zärtlich und mit sehr viel Kuscheln verbunden. Das meine ich mit "liebevollen, gesunden" Sex. Sie tat es dann von sich aus, weil sie es wollte. Sie wollte mir gut tun und ich ihr - und so hatten wirs in der Richtung sehr schön.
 
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