Bezahlte oder ehrenamtliche Trolle im Internet?

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Glaub mir, ich bin oft dort und Du siehst den Leuten an, daß sie nicht gesund sind und nur falsch als krank diagnostiziert.

Deswegen hatte ich auch original geschrieben, depressive Stimmung und Probleme in der Firma. Jemand der eine Depression hat, der hat sie, weil er sich für sich selber braucht, weil seine Rolle die des Opfers ist. Diese Rolle einzunehmen belastet nicht so sehr, ganz im Gegenteil, hier würde es mehr belasten aus dieser Rolle hinauszugehen.

im Unterschied dazu ist jemand der produktiv sein möchte, in seinem Unternehmen und seiner Famile nicht wertgeschätzt wird viel mehr pychischem und dadurch auch körperlichem Stress ausgesetzt. Und damit aus stärkeren Auswirkungen auf sein Immunsystem.

Bei dem Beispiel ging es ja lediglich darum zu illustrieren, dass die Medizin eben sehr oft nur sekundäre, aber nicht die primären Ursachen anschaut.
Wobei dieser Tenor in der Medizin ja auch aus ihrer Geschichte klar ist ... denn Medizin und das Sozialsystem war nie darauf ausgelegt, dass es Menschen gut geht und sie sich in optimaler Verfassung befinden, sondern war immer nur darauf ausgelegt, Menschen die ausfallen als Arbeitskraft so rasch als möglich wiederherzustellen.
 
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Jemand der eine Depression hat, der hat sie, weil er sich für sich selber braucht, weil seine Rolle die des Opfers ist. Diese Rolle einzunehmen belastet nicht so sehr, ganz im Gegenteil, hier würde es mehr belasten aus dieser Rolle hinauszugehen.



Nix als gut gequirlter Nonsens.....

Von psychischen Krankheiten hast du also auch keine Ahnung, tönst aber grossspurig darüber rum.
 
Nix als gut gequirlter Nonsens.....

Von psychischen Krankheiten hast du also auch keine Ahnung, tönst aber grossspurig darüber rum.
Wie Du dann wissen soltlest, gibt es verschiedene Formen von Depressionen, nicht zuletzt die Form, die das Wort Depression = unter Druck, im Ursprung bereits beinhaltet. Menschen, die unter Druck stehen und keinen Ausweg aus einer für sie belastenden Situation finden oder auch nur sehen können, werden dann depressiv. So wie jedes Tier, dass man nicht artgerecht hält und behandelt.

Dieser sehr große Kreis an Personen, die durch äussere Umstände, gepaart mit mangelhaften Lösungsstrategien, Depressionen entwickeln, denen hilft man nur symptomatisch mit Antidepressiva. Sie müssen lernen, wie sie wiede eigenverantwortlich für sich ein besseres, freieres Leben erreichen. Dann gesunden sie von alleine wieder.

http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrech...0&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=13165

Und jetzt staune:
http://www.welt.de/gesundheit/article150999202/Wie-die-Ernaehrung-Depressionen-beeinflusst.html

Jetzt staune:
http://www.spektrum.de/magazin/depression-eine-erkrankung-des-immunsystems/1254112

Und staune noch mehr, womit sich an Universitäten beschäftigt wird, hochesoterischer Schwachsinn... nöööö, die sehen auch was Leute hier bereits schrieben, nämlich dass Depressionen natürlich auch das Immunsystem belasten:

https://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2008b/0716a
Depressionen und körperliche Beschwerden, die nicht ausreichend durch eine organische Erkrankung begründet sind („psychosomatische Beschwerden“), nehmen in Industrieländern immer mehr zu. Die Betroffenen fühlen sich krank, haben verschiedene körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Gelenkbeschwerden oder Herzrasen. Wie ein aktueller Bericht der Krankenkassen zeigt, hat sich der Anteil solcher Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitszeiten in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Viele Betroffene ziehen sich zurück und vermeiden allgemeine Aktivitäten. Solche Erkrankungen haben auch Auswirkungen auf das Immunsystem. Dabei zeigt sich, dass ein gestörtes Immunsystem nicht nur mit körperlichen Prozessen wie Schmerzwahrnehmung oder Infektionsanfälligkeit zusammenhängt, sondern auch mit der seelischen Stimmung der Betroffenen.

Es wirkt natürlich in beide Richtungen. Ungesunde, also nicht artgrechte Lebensweise macht Menschen krank und umgekehrt, eine psychische Erkrankung wirkt sich auch auf eine höhere Infektanfälligkeit aus, da sich Verhaltensweisen mit verändern. Das eigentlich Problem ist die exoterische Weltsicht der Wissenschaft, die den Körper bzw. einzlne Prozesse vom Umfeld trennt und versucht über Statistiken zu "belegen", dass eine einzelne Aussage oder Beobachtung nicht stimmt oder eine einzelne Substanz Prozess X auslöst und die weitergehenden Prozesse A- unendlich gar nicht erfassen kann (wo dann nur messbare Nebenwirkungen herausgefiltert werden, die anhand einer sehr begrenzten anzahl an Probanden wiederum nur der grobkörnig erfolgen kann). Was dabei vergessen wird, ist, dass Studien immer nur einen sehr reduzierten Aspekt der tausenden Regelkreisläufe zwischen Menschen und Umwelt, auch innerhalb der Stoffwechselprozesse im Menschen selbst, gar nicht erfassbar sind, da zu komplex.

Deshalb muss Wissenschaft auch laufend Korrekturen durchführen, weil die zu vereinfachte Sichtweise auf einzelne untersuchte Prozesse zu oberflächlich und damit fehleranfällig ist.
 
Wie Du dann wissen soltlest, gibt es verschiedene Formen von Depressionen, nicht zuletzt die Form, die das Wort Depression = unter Druck, im Ursprung bereits beinhaltet. Menschen, die unter Druck stehen und keinen Ausweg aus einer für sie belastenden Situation finden oder auch nur sehen können, werden dann depressiv. So wie jedes Tier, dass man nicht artgerecht hält und behandelt..



Das ist einfach nur total simplizistisch.

Erstens mal ist heute erwiesen, dass die Neigung dazu, unter entsprechenden Bedingungen Depressionen zu entwickeln auch von einigen Genen bestimmt wird.

Zweitens sind die Ursachen, die bei einem Menschen zu Depressionen führen mannigfaltig und man kann sagen, dass jeder einzelne Betroffene seine eigene, individuelle Geschichte hat, wie es dazu gekommen ist. Da wären, in der Kindheit untaugliche Problemlösungsstrategien gelernt, als Kind Depressivität vorgelebt bekommen, traumatische Erlebnisse, Vernachlässigung als Kind, Mobbingerlebnisse, also Erlebnisse, die zu schlechtem Selbstwert führen, ein zu starker Ehrgeiz, falsche Lebensziele, zu viel Druck durch Lebensumstände, soziale Ängste usw etc. Es gibt auch Leute, wo keine offensichtliche biografische Ursache zu finden ist. Es gibt auch Leute, die eine andere psychische Krankheit haben und die Depressionen sind ein Symptom. Ist weit verbreitet, Depressivität gibt es beim Psychotiker genauso wie beim Menschen mit Persönlichkeitsstörung oder dem Zwangskranken.

Die Vorstellung, alle Leute mit psychischer Krankheit x haben diese aus dem Grund y ist einfach nur simplizistischer Quatsch
 
Die Vorstellung, alle Leute mit psychischer Krankheit x haben diese aus dem Grund y ist einfach nur simplizistischer Quatsch

Was ich auch nirgendwo so schrieb, das ist deine Fantasie. ;) Es gibt die reaktive Depression, die sehr weit verbreitet ist in unserer Gesellschaft.

Dass es auch andere Formen von Depressionen gibt, macht meine Aussage (und die Infos aus den Links) nicht falsch. Netter Versuch deinerseits zu simplifizieren, leider ein failed für dich.
 
Ganz zu Schweigen vom ethischen Dilemma. So einige medizinische Erkenntnisse basieren auf Folter und Mord durch Psychopathen wie den Mengele. Und bis in die 70er Jahre wurden psychisch Kranken noch der Kopf aufgebohrt. ^^


Die ollen Kamellen..... Das hat mit Medizin heutzutage nun überhaupt nichts zu tun.

Früher hat man Kriminelle hingerichtet oder verstümmelt. Und man hat sie gefoltert, um Geständnisse zu erpressen. Das hat auch nichts mit dem Justizsystem von heute zu tun. Willst du diese früheren Methoden der heutigen Justiz vorhalten?
 
Genau. Und die kann man aus einer RIESIGEN Bandbreite von Gründen bekommen.
Richtig. Angefangen bei einer falschen Ernährung über Alkohlismus, Substanzmissbrauch aller Art, den falsche gewählten Partner, in einem Ghettoslum leben zu müssen, einer destruktiven Familie oder einem Arbeitsgeber, der sich wie ein Trollo verhält. Dafür gibt es ganz viele Auslöser und somit Ursachen.

Was macht der Arzt? Verschreibt Antisdepressiva. Und wenn es ganz gut läuft, rät er dazu, dass der Patient sich einer Therapie unterziehen sollte, die aber meist auch nur unwesentlich höhere Erfolgschancen hat als ein Placebo (nett, dass wir mal darüber geredet haben, gemäß dem Drittelprinzip). :ROFLMAO:
 
Die ollen Kamellen..... Das hat mit Medizin heutzutage nun überhaupt nichts zu tun.

Früher hat man Kriminelle hingerichtet oder verstümmelt. Und man hat sie gefoltert, um Geständnisse zu erpressen. Das hat auch nichts mit dem Justizsystem von heute zu tun. Willst du diese früheren Methoden der heutigen Justiz vorhalten?
Ein völlig falscher Vergleich. Da unser Justizsystem nicht von den damals erworbenen Taten profitiert, ganz im Gegensatz zur Medizin.
 
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Das Lustige ist, dass man sich mit diesem Egel vor allem durch den Genuss von Wiesenkräutern infizieren kann, zumindest bei uns.

ich habe nicht alles durchgelesen, um welchen Egel geht es hier, da meine Frau auch oft Kräuter von der Wiese pflückt, habe aber noch nie von diesem Egel gehört?
 
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