bewusstsein

  • Ersteller Ersteller tomsy
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Kinnaree schrieb:
*flatsch* das war der Flaschenkorken aus dem WeinUntergrundKeller, den ich dir jetzt nachgschossen hab *klirr* ui knapp vorbei is auch daneben....*schäm* naja kauf ich halt einen neuen Spiegel...

Und ansonsten stehen wir jetzt (ganz ohne Handwerkszeug) wieder einmal vor der alles entscheidenden Frage, ob es Bewußtsein (=Geist) ohne Objekt überhaupt geben kann. Ob frei oder nicht. Denn wenn da nichts ist, was bewußt werden könnte, wo ist dann das Bewußt-Sein? Und selbst eine Idee von was ist ja schon ein Objekt und nicht mehr nichts.

Puuuhhhhh ist DAS sophisticated.

Das ist wohl die letzte Frage: Ist überhaupt irgendetwas existent oder wirklich ? Aber trotzdem ein unwirkliches Prost und den Spiegel hast Du auch nicht wirklich zertrümmert und ich hab das hier nie geschrieben :clown:
 
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Kinnaree schrieb:
Das ist bedauerlicherweise nur wieder der Widerspruch in sich. Was sich aus etwas erschließt, hat folglich damit etwas zu tun, sonst könnte es sich ja nicht erschließen.



Also dann subtrahieren wir mal die Gene. Was bleibt denn dann übrig? Es hat genau so viel mit mir zu tun, daß es die Basis der meine (von dir geleugnete) abhängige Existenz bedingenden körperlichen Faktoren ist.
Nein nein. "Keine eigene Existenz haben" bedeutet eben nicht "nicht existieren" oder nur ein Traum sein. Es bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als daß man die KOMBINATION aller bedingenden Faktoren ist.

hallo,

ich möchte nochmal etwas dazu sagen. ich habe mich deswegen u.a. darüber aufgeregt... wegen diesem raum, weil die diskussion (über bewusstsein) dann wie immer dahin (zum raum...) verläuft. über zeit will man nicht unbedingt sprechen... die hat man ja sowieso noch weniger als raum ;-) daher kommt der raum. wieso ? nun, jeder möchte eben raum haben.

man will sich nicht damit zufrieden geben, dass es weder einen raum noch zeit gibt. die verbreitung von "alles ist bewusstsein... oder es gibt nur bewusstsein" ist eine unbewusste stellungnahme (wortwörtlich) in einem raum den es in wirklichkeit gar nicht gibt. denn ein stück bewusstsein muss einen ja gehören, denn schliesslich ist man am leben und hat inzwischen davon gehört. aber dem ist m.e. eben nicht so... dieses ist ein irrtum. denn das bewusstsein muss ja irgendwozu gehören... wozu ? zum unterbewusstsein.

die information, lediglich (nur!) ein begriff im (in einem) bewusstsein zu sein, bereitet (u.a. enorme) frustration. denn es gibt dann keinen raum (für einen selbst) mehr. ein begriff im bewusstsein stellt ja lediglich nur einen punkt dar (und dieser ist unendlich). damit überhaupt also ein raum sein kann müssen mindestens zwei begriffe im bewusstsein unterschieden werden. ansonsten bleibt es bei einem punkt, in dem keine zeit vergeht (denn es wird nichts unterschieden).

worauf will ich nun hinaus ? ich möchte darauf hinaus dass es absolut nichts gibt was für einen selbst übrig bleibt. denn sonst... würde sich ja nichts erschliessen. und das was sich erschliesst... ist im unterbewusstsein schon vorhanden. das bedeutet, dass wir erschlossen worden sind, für eine situation. was ist eine situation ? ich würde sagen ein (der!) moment mit einer fordernden gegebenheit. und das bedeutet m.e. widerrum, dass es keine frage ist, warum und wieso diese situation (des seins) eintrat... sondern die frage, was gefordert wird. denn etwas will ja was... von mir. sonst wäre niemals diese situation eingetreten.

cu
 
handwerker schrieb:
hallo,

ich möchte nochmal etwas dazu sagen. ich habe mich deswegen u.a. darüber aufgeregt... wegen diesem raum, weil die diskussion (über bewusstsein) dann wie immer dahin (zum raum...) verläuft. über zeit will man nicht unbedingt sprechen... die hat man ja sowieso noch weniger als raum ;-) daher kommt der raum. wieso ? nun, jeder möchte eben raum haben.

man will sich nicht damit zufrieden geben, dass es weder einen raum noch zeit gibt. die verbreitung von "alles ist bewusstsein... oder es gibt nur bewusstsein" ist eine unbewusste stellungnahme (wortwörtlich) in einem raum den es in wirklichkeit gar nicht gibt. denn ein stück bewusstsein muss einen ja gehören, denn schliesslich ist man am leben und hat inzwischen davon gehört. aber dem ist m.e. eben nicht so... dieses ist ein irrtum. denn das bewusstsein muss ja irgendwozu gehören... wozu ? zum unterbewusstsein.

die information, lediglich (nur!) ein begriff im (in einem) bewusstsein zu sein, bereitet (u.a. enorme) frustration. denn es gibt dann keinen raum (für einen selbst) mehr. ein begriff im bewusstsein stellt ja lediglich nur einen punkt dar (und dieser ist unendlich). damit überhaupt also ein raum sein kann müssen mindestens zwei begriffe im bewusstsein unterschieden werden. ansonsten bleibt es bei einem punkt, in dem keine zeit vergeht (denn es wird nichts unterschieden).

worauf will ich nun hinaus ? ich möchte darauf hinaus dass es absolut nichts gibt was für einen selbst übrig bleibt. denn sonst... würde sich ja nichts erschliessen. und das was sich erschliesst... ist im unterbewusstsein schon vorhanden. das bedeutet, dass wir erschlossen worden sind, für eine situation. was ist eine situation ? ich würde sagen ein (der!) moment mit einer fordernden gegebenheit. und das bedeutet m.e. widerrum, dass es keine frage ist, warum und wieso diese situation (des seins) eintrat... sondern die frage, was gefordert wird. denn etwas will ja was... von mir. sonst wäre niemals diese situation eingetreten.

cu
Weißt was? Dreh dich einmal kurz um und lies das alles GAAAAANZ LAAAANGSAM nocheinmal durch. Und wenn du dann noch einen Sinn drin finden kannst, gratuliere. Ich geh jetzt in den UntergrundKeller und hol eine gute alte Flasche...virtuellen Burgunder, dens nie gegeben hat.
 
Kinnaree schrieb:
Weißt was? Dreh dich einmal kurz um und lies das alles GAAAAANZ LAAAANGSAM nocheinmal durch. Und wenn du dann noch einen Sinn drin finden kannst, gratuliere. Ich geh jetzt in den UntergrundKeller und hol eine gute alte Flasche...virtuellen Burgunder, dens nie gegeben hat.

tja... das ist das problem. die flasche hat einen höheren stellenwert als das, was noch im geiste ist *lach*

cu
 
Niemand schrieb:
Womit sollte er denn gefüllt gewesen sein, wenn noch nichts geschöpft war?

Gott ist schon immer die Leere und Füllle zugleich und das völlig unabhängig von einem scheinbar "geschöpften" zeitl./räuml. Universum. :liebe1:
Wenn der Mensch alle Abhängigkeiten überwinden kann, dann wird Gott da wenigstens so wie wir die Chance zu haben. Für ihn wird es genauso einen "Schein" geben, wie für uns den Heiligen-Schein. Es wird ja wohl noch einen Gott geben über dem, der durch menschliche Vorstellungskraft geschaffen werden kann. Wenn Gott sich seinen Gott vorstellt- mein Gott, was ein Gott...:schnl:
 
handwerker schrieb:
tja... das ist das problem. die flasche hat einen höheren stellenwert als das, was noch im geiste ist *lach*

cu
Oder aber der Geist ist in der Flasche. Je nach dem.
c020.gif
 
handwerker schrieb:
also leute verarschen kann ich mich auch selbst.

ja das hab ich mir auch gedacht als ich deine Antwort auf meine gelesen hatte:

"Wie könnte ich zum Beispiel einen Raum als Raum erkennen, wenn dieser innen nicht leer wäre."

Antwort hw:
"hast du noch nie einen vollen raum gesehen ?"

ich sprach nicht leeren bzw vollen Räumen, sondern das Räume innen leer sind, die Leere in einer Form macht die Form zu einer Form, ohne Form gäbe es keine Leere = Form ist Leere, Leere ist Form. Es sind nicht zwei, nicht eins. Ich kann also durchaus etwas dualistisch betrachten, auch wenn es nicht wirklich zwei sind.

"was isn nen raum ?"
in Bezug auf mein Beispiel: einen von Wänden, Boden und Decke umschlossener Teil, aber das nächste mal schreib ich Zimmer, ok?

---------
"Dreissig Speichen laufen in einer Nabe zusammen;
Was nicht da ist, macht das Rad brauchbar.
Ton wird geformt und gehöhlt zum Topf;
Was nicht da ist, macht den Topf brauchbar.
Fenster und Türen bricht man heraus beim Bau eines Zimmers;
Was nicht da ist, macht das Zimmer brauchbar.

Zieh also deinen Vorteil aus dem, was ist,
Indem du Gebrauch machst, von dem, was nicht ist."
 
Gail schrieb:
ich sprach nicht leeren bzw vollen Räumen, sondern das Räume innen leer sind, die Leere in einer Form macht die Form zu einer Form, ohne Form gäbe es keine Leere = Form ist Leere, Leere ist Form. Es sind nicht zwei, nicht eins. Ich kann also durchaus etwas dualistisch betrachten, auch wenn es nicht wirklich zwei sind.

hi gail,

ich weiss nicht wohin das führt... mit dem raum. ich meine, wir sind uns einig darüber, dass es ohne wahrnehmung keinen raum gibt. ok... nehmen wir nun an, ich öffne meinen schädel und betrachte mein gehirn mit einer videokamera. ich sehe nun ein gehirn... eine form. in welchem raum aber ist das reale gehirn, welches die wahrnehmung erzeugt... und in dem sich auch diese videokamera befindet... und meine reale hand ? diese dinge befinden sich in einem raum der mir nicht zugänglich ist. denn wenn die formen die ich sehe... eine echte teilmenge von dem wäre was ich bin, dann wäre ich ausserhalb meines körpers und innerhalb zugleich.

cu
 
handwerker schrieb:
hi gail,

ich weiss nicht wohin das führt... mit dem raum. ich meine, wir sind uns einig darüber, dass es ohne wahrnehmung keinen raum gibt. ok... nehmen wir nun an, ich öffne meinen schädel und betrachte mein gehirn mit einer videokamera. ich sehe nun ein gehirn... eine form. in welchem raum aber ist das reale gehirn, welches die wahrnehmung erzeugt... und in dem sich auch diese videokamera befindet... und meine reale hand ? diese dinge befinden sich in einem raum der mir nicht zugänglich ist. denn wenn die formen die ich sehe... eine echte teilmenge von dem wäre was ich bin, dann wäre ich ausserhalb meines körpers und innerhalb zugleich.

cu

hallo hw,

ich kann keinen Beleg dafür finden, daß meine Gedanken "innen" sein sollen, während meine Wahrnehmungen "außen" sein sollen.
Es gibt scheinbar einen Punkt, von dem aus ich sehe (allgemein wahrnehme).
Alles, was ich sehe, hat eine (scheinbare) Distanz zu diesem Punkt, ob das nun der Mond, das Nachbarhaus, oder meine Nasenspitze ist. Sogar die kleinen schwarzen Punkte, die auf meiner Bindehaut schwimmen (Eiweiss-Ablagerungen, wie mir der Augenarzt erklärte), sind von diesem Punkt entfernt.
All das sehe ich, aber niemals sehe ich ein Innen oder ein Außen, oder eine Grenze zwischen Innen und Außen. Innen und Außen sind keine unmittelbaren Wahrnehmungen, sondern gedankliche Kategorien. Eine abstrakte Vorstellung von der man glaubt diese würde tatsächlich existieren.
 
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hi gail,

kommt das denn alles so hin ? meines wissens ist es so, dass der eigene raum, also der körper erst nach der geburt erlernt werden muss. erst dann kommen die entschlüsse meine hand, bein, kopf usw.
es ist ja auch so, dass wir uns zwar innen nicht finden, aber trotzalledem innen zu sein scheinen und auch sind (im begriff des körpers). oder was meinst du ? es ist ja auch so, dass gedanken (wahrnehmungen) gezielt bei operationen umgeschaltet werden usw.

was ich meine ist der raum, wo z.b. der reale baum existiert, und du selbst, der diesen baum sieht. denn der baum... befindet sich ja ausserhalb von dir selbst. sonst würde es ja keine wahrnehmung geben.

cu
 
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