Austausch zu individuellen Meditationserfolgen

Es lässt sich nicht austauschen, es sei denn, der andere hat bereits das gleiche erlebt.
Na dann los. ;)
Zwar kennt derjenige, dem Grenzen weggefallen sind das Problem des nicht verstehen können aus eigener Erfahrung nur zu gut, aber er kann kaum bis gar nicht helfen, vielleicht eine schwache Ahnung auslösen.
Das wird oft betont und in gewisser Weise ist es auch richtig. In gewisser Weise kann man sich dem aber dennoch gut annähern, meine ich. Zumindest wenn jemand selbst etwas richtig erfasst hat. Pauschale Ablehnungen scheinen mir eher sowas wie eine eitle Abwehrstrategie zu sein.
Aber in der Regel bekommt er gewaltig Ärger, macht sich höchst unbeliebt, weil er an der vermeintlichen Sicherheit des Gegenübers wackelt.
Erwartest du soetwas bei mir?
Der eine oder andere Religionsführer kennt das ebenso;)
Gruppen haben noch eine andere Dynamik.
 
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Wie ich es erlebe, bedeutet das Aufheben der Getrenntheit nicht, die Liebe zum Weltlichen/ Zeitlichen loszuwerden. Liebe heißt doch, das Ewige darin zu erkennen. Dies nicht in allem zu erkennen, bedeutet, es zu töten.
Es geht ja darum zu verbinden, das Wesentliche mit dem Erscheinenden, das Männliche mit dem Weiblichen, das Innen mit dem Außen.
 
Wie ich es erlebe, bedeutet das Aufheben der Getrenntheit nicht, die Liebe zum Weltlichen/ Zeitlichen loszuwerden. Liebe heißt doch, das Ewige darin zu erkennen.
Wenn du so willst, fragt es sich welche Liebe gemeint ist. Die, die das Herz an Weltliches hängt? Was ist das Ewige in Zeitlichem? Was finster ist kann man in seiner Finsternis lieben oder auch im Licht der Wahrheit (der Dinge wie sie sind).
Dies nicht in allem zu erkennen, bedeutet, es zu töten.
Wieso?
Es geht ja darum zu verbinden, das Wesentliche mit dem Erscheinenden, das Männliche mit dem Weiblichen, das Innen mit dem Außen.
"Denket nicht, daß Ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn Ich bin gekommen, den Menschen mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schnur mit ihrer Schwieger."
Mt 10,34f

Was machst du daraus? ;)
 
Ich habe
Na dann los. ;)

Das wird oft betont und in gewisser Weise ist es auch richtig. In gewisser Weise kann man sich dem aber dennoch gut annähern, meine ich. Zumindest wenn jemand selbst etwas richtig erfasst hat. Pauschale Ablehnungen scheinen mir eher sowas wie eine eitle Abwehrstrategie zu sein.

Erwartest du soetwas bei mir?

Gruppen haben noch eine andere Dynamik.
was meinst Du mit "Na dann los?"

Wie das genau passiert, also was genau der Grund ist, wenn ein weiterer Filter fällt, erschließt sich wohl weder dem Impulsgeber, noch dem Aufnehmenden. Irgendwie fällt es irgendwann ein und wirkt. Oder es ist ein Same gelegt, der entweder eingeht, oder zu einen kaum berechenbaren Zeitpunkt aufgeht. Profis sind da wohl die Lamas oder im christlichen Kontext eine Taufe von einem tatsächlich geweihten Priester, eben ein Kanal des Geistes/Gottes.
(Ich nehme in den nächsten Stunden an der Einschläferung eines Hundes teil und versuche ebenfalls ein Kanal für sein Hinübergleiten zu sein )

Ärger erwarte ich nicht von Dir, aber Du hattest vermutlich ein Problem, weil Du mich belehrend empfunden hast. Das für sich ist ja noch ok, es kann aber unangenehm dominant rüberkommen und man geht in Abwehrposition. Andere hätten stärkere Vokabeln benutzt, wie arrogant, überheblich, Klugscheisser, etc. Immerhin hatte ich den Eindruck, ich kann mir diese "Frechheit " bei Dir erlauben und nachfolgend verlief die Kommunikation tatsächlich gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
was meinst Du mit "Na dann los?"
Daß demnach meinem roten Faden nachzukommen nichts entgegensteht sich vom Gewöhnlichen aus umzuschauen, wo das Erleben sich noch ähnelt und wo das Erleben sich unterscheidet?
Wie das genau passiert, also was genau der Grund ist, wenn ein weiterer Filter fällt, erschließt sich wohl weder dem Impulsgeber, noch dem Aufnehmenden.
Das kann so sein, aber auch anders. Oder im Nachhinein wird klarer, was eigentlich geschehen war.
Profis sind da wohl die Lamas oder im christlichen Kontext eine Taufe von einem tatsächlich geweihten Priester, eben ein Kanal des Geistes/Gottes.
Das halte ich für ein Mißverständnis der christlichen Taufe. Das "Priestertum" wie man es heute oft sieht, halte ich ebenso für fragwürdig. Es beruht vor allem auf zweifelhaften Praktiken in christlichen Sekten, wie teilweise auch auf Unkenntnis.
(Ich nehme in den nächsten Stunden an der Einschläferung eines Hundes teil und versuche ebenfalls ein Kanal für sein Hinübergleiten zu sein )
Was ich dazu meinen soll, weiß ich nicht. Meine Meinung zu diesem Thema ist noch bekannt, vermute ich.
Ärger erwarte ich nicht von Dir, aber Du hattest vermutlich ein Problem, weil Du mich belehrend empfunden hast.
Das bezog sich auf die Art, wie da von dir formuliert wurde. Es ging auch um eine mehr lehrartige Aussage, nicht um etwas, das als dein Erleben präsentiert wurde.
 
Wenn du so willst, fragt es sich welche Liebe gemeint ist. Die, die das Herz an Weltliches hängt? Was ist das Ewige in Zeitlichem? Was finster ist kann man in seiner Finsternis lieben oder auch im Licht der Wahrheit (der Dinge wie sie sind).
Alles, was erscheint, ist Ausdruck des Wesentilchen, welches ewig ist. Eine Blume ist nicht allein das, was erscheint. Sie ist viel mehr. In allem ist Geist, alles ist Geist, es sind die zwei Seiten der Münze. Das Erscheinende ist äußerste Ausdrucksform des Göttlichen, Ewigen.
Wenn ich in einem Menschen nur das Äußere sehe, ihn nicht als göttliche Seele erkenne, nur als endliche Erscheinung , dann mache ich ihn in mir zu dem, was in der Bibel die Toten sind.
Und so ist es mit der ganzen Schöpfung. Es gibt eben nicht nur diese Welt, die mit Gott nichts zu tun hätte .
Wenn man so denkt, hat man selbst getrennt, glaubt man Satan.
Diese Welt ist Gottes Schöpfung, die den Weg möglich macht. Sie ist nicht nur zum Leid, sondern auch zur Freude . Die Schöpfung singt von Gott.
 
In allem ist Geist, alles ist Geist, es sind die zwei Seiten der Münze.
Welche zwei Seiten? Nicht alles ist rein Licht?
Wenn ich in einem Menschen nur das Äußere sehe, ihn nicht als göttliche Seele erkenne, nur als endliche Erscheinung , dann mache ich ihn in mir zu dem, was in der Bibel die Toten sind.
Du meinst das im Sinne von "laßt die Toten die Toten begraben"? Wenn ja, hätte ich Zweifel, ob das zusammenpasst. Damit sehe ich Menschen gemeint, die dem Weltlichen mehr folgen als dem lebendigen Geist. Also z.B. viel Wert auf gewohnte Rituale legen, auch wenn der Geist ruft.
Wenn man so denkt, hat man selbst getrennt, glaubt man Satan.
Das meinst du als Gegenpol zur zitierten Bibelstelle, in der meiner Meinung nach gemeint ist, daß weltliche Menschen sich von denjenigen trennen und distanzieren, sie anfeinden, die zuerst dem Geist, dem Leben aus Gott folgen?
Diese Welt ist Gottes Schöpfung, die den Weg möglich macht. Sie ist nicht nur zum Leid, sondern auch zur Freude
Sie ist für den Weg? Mit Freunde meinst du Freude an weltlichen Dingen?
 
Welche zwei Seiten? Nicht alles ist rein Licht?
Es gibt den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis , und beide sind in der Wurzel verbunden.

Gottes Wort ist geschrieben in Buchstaben. Diese bilden Wörter und diese verbinden sich zu Sätzen, diese zu Sinneinheiten, Geschichten.
Diese Sätze und Geschichten in der Bibel haben nun eine äußere, wörtliche Seite, die linear ist. Dort gibt es keine Sprünge, es ist räumlich, zeitlich, historisch, buchstäblich eben.
Aber in den Buchstaben, Wörtern und Sätzen gibt es ja auch eine verborgene Seite, die sich nicht so leicht offenbart. Darum ist sie heilige Schrift, weil sie ganz ist, weil sie Gott hier in der Welt erscheinen lässt.
Der Körper, der Buchstabe, das Zeichen, und darin verborgen die Botschaft.
Das Wort ist die Arche (Arche hebräisch= teba, Wort), die das Göttliche bewahrt, transportiert durch die Fluten der Zeit, die alles verschlingen.
Und so ist die ganze Schöpfung sowohl Zeichen als auch Verborgenes, Göttliches, das sich im Zeichen und Wort ausdrückt.
Du meinst das im Sinne von "laßt die Toten die Toten begraben"? Wenn ja, hätte ich Zweifel, ob das zusammenpasst. Damit sehe ich Menschen gemeint, die dem Weltlichen mehr folgen als dem lebendigen Geist. Also z.B. viel Wert auf gewohnte Rituale legen, auch wenn der Geist ruft.
Das ist doch sinngemäß das, was ich schrieb. Die Toten sind die, die nur die endliche Seite sehen oder sehen wollen, das ewige Leben ist ihnen fremd.
Wer nun einen Menschen nicht als ewige göttliche Seele sieht, als Kind Gottes, der tötet ihn in dem Sinne, als er ihm die Ewigkeit abspricht, ihn beraubt seiner göttlichen Herkunft, des ewigen Lebens.
So verstehe ich auch das Wort: Du wirst nicht töten. Neben der wörtlichen Ebene, dass ich kein biologisches Leben nehmen werde, wenn ich erwacht bin, so werde ich auch niemanden als endliches Wesen sehen, sondern immer als ewige göttliche Seele.
Das meinst du als Gegenpol zur zitierten Bibelstelle, in der meiner Meinung nach gemeint ist, daß weltliche Menschen sich von denjenigen trennen und distanzieren, sie anfeinden, die zuerst dem Geist, dem Leben aus Gott folgen?
Nein, das bezog sich eigentlich nicht auf die Stelle. Aber in gewisser Weise tut sie es doch.
Alles, was in der Bibel steht, ist für mich vor allem etwas, was im Menschen geschieht. Sie erzählt vom Menschen und seiner Beziehung zu Gott.
Diese Geschichten finden also zuerst mal in mir selbst statt. Es gibt in mir selbst Kämpfe und Anfeindungen. Die Begegnung mit Jesus bringt zuerst mal nicht den inneren Frieden, denn er stellt alles infrage, was wir hier als Erdenbürger so lernen oder gelehrt werden. Die Welt, in der wir leben (das Erscheinende, Weltliche, Mater-ielle ist in der Bibel das Weibliche, die Frauen und Töchter sind Ausdruck dieser Anteile von uns), lässt uns das Ewige oft vergessen. Daher ist es ratsam, sich immer wieder aus Einseitigkeiten rauszuholen, sich nicht in der Zeit zu verlieren.
Sie ist für den Weg? Mit Freunde meinst du Freude an weltlichen Dingen?
Die Frage ist, was du unter weltlichen Dingen verstehst?
Und was du unter Freude verstehst?
Das Wort Juda hat mit Freude zu tun. Ein Jude ist aus dem Hebräischen übersetzt jemand, der Gott lobt, der Freude im Herzen trägt. Freude ist also sinngleich mit Lob Gottes.
Wenn ich Freude an etwas habe, dann geschieht das dort, wo meine Seele Gott in der Schöpfung erkennt, wo das Leben in diesem Geiste gelebt wird. Dann erfüllt mich der Gesang eines Vogels mit Freude, wie auch der Geschmack des guten Brotes auf meinem Teller oder ein Gespräch mit einem Freund oder eine unverhoffte Begegnung oder die Geburt eines Kindes oder eine lauer Wind am Abend, der in der Blättern flüstert.

Diese Schöpfung macht den Weg möglich. Wir sind gefallen, verloren unser Lichtkleid, und haben hier im Fleisch auf der tiefen materiellen Ebene die Möglichkeit über die Entwicklung und Vielheit, den Baum der Erkenntnis, den wir wählten, den Weg zu Gott zurück zu finden.
Dieser Weg, der einerseits Fall und Entfernung von Gott ist, ist gleichzeitig die Möglichkeit, aus freiem Willen zu Gott heimzukehren.
Es gibt im Jüdischen den Spruch: "Warum gibt es den Weg, warum all das? - Weil das Heimkommen so überaus schön ist."
 
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In welche Richtung gehend stellst du dir diesen Austausch vor? Es geht vor allem um Austausch zu Erfahrungen. Versuchst du Grundlagen für einen Austausch zu schaffen?
Gottes Wort ist geschrieben in Buchstaben.
Vor allem ist Gottes Wort (Logos) in Jesus Christus Mensch geworden und noch immer präsent.
Aber in den Buchstaben, Wörtern und Sätzen gibt es ja auch eine verborgene Seite, die sich nicht so leicht offenbart. Darum ist sie heilige Schrift, weil sie ganz ist, weil sie Gott hier in der Welt erscheinen lässt.
Das hängt vom Inspirationsverständnis ab, das man plausibel findet.
Das ist doch sinngemäß das, was ich schrieb. Die Toten sind die, die nur die endliche Seite sehen oder sehen wollen, das ewige Leben ist ihnen fremd.
Gut.
Wer nun einen Menschen nicht als ewige göttliche Seele sieht, als Kind Gottes, der tötet ihn in dem Sinne, als er ihm die Ewigkeit abspricht, ihn beraubt seiner göttlichen Herkunft, des ewigen Lebens.
Nicht wahrnehmen ist für dich gleichbedeutend mit Töten?
So verstehe ich auch das Wort: Du wirst nicht töten. Neben der wörtlichen Ebene, dass ich kein biologisches Leben nehmen werde, wenn ich erwacht bin, so werde ich auch niemanden als endliches Wesen sehen, sondern immer als ewige göttliche Seele.
Meinetwegen.
Diese Geschichten finden also zuerst mal in mir selbst statt. Es gibt in mir selbst Kämpfe und Anfeindungen. Die Begegnung mit Jesus bringt zuerst mal nicht den inneren Frieden, denn er stellt alles infrage, was wir hier als Erdenbürger so lernen oder gelehrt werden.
Das wird oft so sein.
Die Welt, in der wir leben (das Erscheinende, Weltliche, Mater-ielle ist in der Bibel das Weibliche, die Frauen und Töchter sind Ausdruck dieser Anteile von uns), lässt uns das Ewige oft vergessen. Daher ist es ratsam, sich immer wieder aus Einseitigkeiten rauszuholen, sich nicht in der Zeit zu verlieren.
Die Frage ist, was du unter weltlichen Dingen verstehst?
Etwas wie das, von dem du da schriebst?
Und was du unter Freude verstehst?
Das hatte ich dich gefragt, denn es ging ja um eine Äußerung von dir.
Wenn ich Freude an etwas habe, dann geschieht das dort, wo meine Seele Gott in der Schöpfung erkennt, wo das Leben in diesem Geiste gelebt wird. Dann erfüllt mich der Gesang eines Vogels mit Freude
Das scheint mir keine klare Beschreibung zu sein. Es könnte dies meinen oder das.
Diese Schöpfung macht den Weg möglich. Wir sind gefallen, verloren unser Lichtkleid, und haben hier im Fleisch auf der tiefen materiellen Ebene die Möglichkeit über die Entwicklung und Vielheit, den Baum der Erkenntnis, den wir wählten, den Weg zu Gott zurück zu finden.
Dieser Weg, der einerseits Fall und Entfernung von Gott ist, ist gleichzeitig die Möglichkeit, aus freiem Willen zu Gott heimzukehren.
Meinetwegen.
 
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