Selbstmacher
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Wobei ich Luftsegen darin zustimme, daß man sie nicht klar vom Alltag trennen kann.Wir sind hier ja im Kontext der Meditation.
Nach meinem Begriff wäre es im Gegenteil so, daß man Gott möglichst stark anhaften sollte. In deiner Begrifflich formuliert wäre es soetwas wie Anhaftung an Einheit. Das was du "Anhaftung" nanntest ist für mich ein bestimmtes Ziel der Liebe eines Menschen.Jegliche Anhaftung, auch an Gott, schadet.
Aus christlicher Perspektive: Gott ist, das ist entscheidend. Jesus Christus ist Gott.Da Gott keiner Vorstellung entspricht ist das Wort Gott völlig unnütz und bietet nur Raum für eine Vorstellung, die nicht optimal ist- ein weiterer Filter.
Welcher Begriff in diesem Zusammenhang ist auf deiner oder meiner Seite schon wirklich klar?Der Begriff Agape ist abgesehen davon nicht klar im ursprünglichem Verständnis.
Ich meine entscheidend ist, daß man erleben kann, was Agape ist.
Mit dem Leben hat das erstmal nicht viel zu tun? Menschen stoßen auf Schriften, finden etwas daran, verstehen vielleicht manches zumindest zunächst nicht so ganz richtig? Und manche Menschen laufen vielleicht solchen Angeboten über den Weg, die vielleicht etwas taugen, vielleicht aber auch wenig.Menschen, die wenig Klarheit haben, brauchen erstmal ein beschränktes Angebot für ihre Beschränktheit. Werden sie klarer können sie die Lehre weniger beschränkt auffassen und müssen den Filter nicht mehr nutzen.
Und erst Klarheit, dann anspruchsvollere Lehre? Ob das überhaupt so aufgeht habe ich Zweifel. Aber das müssen wir vielleicht hier auch nicht vertiefen, da es ja um das geht, was man selbst erfahren hat.
Sicherheitshalber: Was verstehst du unter Klarheit?Der Raum ist klarer Geist.
Anhaftung ist es für dich demnach nicht z.B. gerne Apfelsaft zu schmecken?Etwas zu mögen oder nicht zu mögen ist für ein Individuum völlig in Ordnung , wenn es ohne Anhaftung funktioniert.
