Austausch zu individuellen Meditationserfolgen

Austausch gibt's nur für Dich.
Nein keinen Austausch meiner persönlichen Erfahrungen, die für Andere völlig irrelevant sind.
Jeder macht da seine eigenen Erfahrungen die für Andere kaum von Interesse sein werden.
Da war nichts polemisches sondern es war sogar sehr themenbezogen. Wer genau liest kann darin sehen was ich meine und wer es nicht erkennt , ist ja auch egal...

LG
 
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Und jetzt bitte noch einmal ohne Polemik inhaltlich orientiert, womöglich als Austausch zu individuellen Meditationserfahrungen. Gibt's da was bei Dir? Und wenn nicht, gibt's ne präzise Frage oder konkrete Kritik? Ich meine jetzt am Inhalt, falls noch präsent...

Ich hoffe es ist jetzt nicht allzu polemisch, festzustellen, daß du in einem Satz eine Regel aufstellst und umgehend selber brichst :)

Selbst ist mir jegliche Art von Meditation nicht mehr oder weniger wert, als das eine oder andere Werkzeug im Werkzeugkoffer, wobei ich meinen eigenen Werkzeugkoffer bevorzuge, weil vertraut. Über Werkzeug allerdings zu philosophieren ohne konkreten Sachverhalt, erscheint mir wenig sinnvoll.

Des weiteren ist es hoffentlich nicht polemisch festzustellen, daß du nicht dazu in der Lage warst, eine einfache Frage zu beantworten, die da war: "Was willst du in der Welt der Sterblichen?" und nicht, in welchem Wahrscheinlichkeitsorbital sich das "Ich" aufhalten könnte.

Das ist insofern wesentlich, als daß jeder Eiskristall in seinem Aggregatzustand einzigartig ist, wenn auch das innewohnende Wasser unter Hitzezufuhr in seinen natürlichen Zustand zurückkehren mag.

Die Vergänglichkeit ist über all die Zeit...und das merkt man auch mitunter erst nach Jahrzehnten, dein einziger Freund und/oder Feind.

Wenn das Eis geschmolzen ist und der spirituelle Tod mit dem physischen Tod einhergeht, ist die Zeit, über solche Dinge nachzusinnen bereits verronnen.

Gerne aber kannst du auch über das Ich, den Beobachter, Angelerntes oder Erfahrenes weiterreferieren...ich sehe eine esoterische Diva, die ihren Auftritt sucht.

Ich schätze die Situation so ein, daß dein Lama alle Hände voll zu tun hat.
Dich muß man erst so richtig treten, bevor sich da was in Bewegung setzt. Der Beton ist gut angerührt^^

Schon mal darüber nachgedacht, das Wesen der Vergänglichkeit bewußt in dein Leben einzuladen und als versteckten Verbündeten "zu behandeln"?
Vielleicht in dem kurzen Moment, in dem du in der eigenen Kotze gelegen bist...ein tatsächlich ehrlicher, spiritueller Moment, der wohl tiefer gegangen ist, als die vielen bunten Farben.
 
@Holztiger:

Ach Tiger des Holzes, wie willst Du einem Blinden die Pracht eines Sonnenaufganges begreiflich machen?
Kannst Du jemanden der in seinen "Vorstellungen" gefangen ist das Gefühl der Freiheit vermitteln?
Kann jemand der "Erfolg" sehen will das Absichtslose erkennen?
Nicht jeder der sich ruhig hinsetzt meditiert.........
Was bezweckt Meditation
NICHTS und doch ALLES
LG

Selbst möchte ich niemandem etwas begreiflich machen.
Ich bin ansich schon froh, wenn ich selbst begreife, was ich in der Meditation erlebe und das ist nicht immer sofort der Fall. Ein Aha-Erlebnis mag auch mal 10 Jahre auf sich warten lassen oder länger.

Wenn das Mondlicht in der Meditation so warm ist, als daß man in lauer Frühlingsnacht meint, man sitze in der prallen Sonne, gibt es keine Pracht mehr, weder die einer Sonne noch die eines Mondes...

Ist da nur eine Hitze, die ein wenig verwunderlich ist, können Dinge geschehen, die ebenso oder noch verwunderlicher sein mögen, doch wen sonst sollte das schon interessieren, außer dich selbst, wenn es den, der neben dir sitzt, im Mondlicht des nächtens fröstelt?^^
 
Eigentlich schon, ausgenommen Kinder.
Also gäbe es schoneinmal die Option in entsprechender Hinsicht zu werden wie Kinder. Und es war nicht jeder Alltag gemeint, sondern bestimmte. Nur welche? Oder genauer: Welche Elemente von Alltag?
Und jetzt bitte keine Haarspaltereien
Auch keine Annäherungsversuche an eigentliche Inhalte?
»jeder« soll heißen unsere westlich orientierte Zivilisation.
Und wenn ich nachfrage, stimmt das wahrscheinlich auch wieder nicht so ganz. ;)

Wäre es nicht einfacher, wenn du konkret nennst, wo genau du diese Probleme siehst, statt im Nebel herumzustochern?
Das heißt nicht, dass man es in einem Leben erreichen muss.
Was heißt das nicht? Ich meine, daß ein Mensch, den es ernsthaft in eine Richtung zieht sich doch auch ernsthaft in seinem Leben in diese Richtung bewegen sollte? Und zwar umgehend?
Dazu hat der Mensch viele Reinkarnationen Zeit.
Abgesehen davon, daß du hier christliche Sorgen bestätigst, daß solche Reinkarnationsvorstellungen dazu führen könnten das Ziel des Lebens nicht mehr so engagiert anzustreben (was auch viele Menschen nicht engagiert tun, die sich als Christen betrachten) - wenn du Lust auf Bananen hast, was wäre das für eine seltsame Aussage, wenn du sagen würdest: Ich habe ja viele Reinkarnationen Zeit um mal wieder Bananen zu essen?
Noch dazu ist das innere Gleichgewicht meist eine unbewusste Sache, die erst bewusst gemacht werden will, um sie zu verstehen.
Aber jeder Mensch weiß schon, was er gerne möchte? Oder fehlt es manchen an genügend Ego und Ich, sind sie generell zu passiv?
Ein Leben ruhig zu leben, wird sich jetzt wohl auch auf die westliche Zivilisation beziehen. Beobachte mal den Stress und die Hektik auf den Straßen, die Eile der Menschen.
Du sehnst dich nach Ruhe in deinem Umfeld? Du könntest an einem ruhigen Ort wohnen, an dem es solche Straßenhektik kaum gibt? Bei der Eile der Menschen wird es schon schwieriger, der Takt des Lebens (oder vielmehr von Besinnungslosigkeit?) ist flächendeckender beschleunigt in unserer Weltgegend.
Wie, glaubst du, soll man aus diesem Sumpf mal eben entkommen? Aber vielleicht gibt es das bei dir nicht?
Man kann auf jeden Fall planen, wie man sich seinen Bedürfnissen annähert.
Ich schrieb von Aufbau, du vom Sturz des Hauses?
Wir schrieben von der Relevanz der Fundamentwahl?
Einen Neustart eines Lebens voll innerer Ruhe, ja.
Nur zu.
Eben, darum meinte ich ja, dass es sich nicht pauschal sagen lässt, man könne sein Leben immer mal eben so auf Ruhe umstellen.
Aber du scheinst ja zu spüren, daß dir mehr Ruhe gut tun würde? Äußerliche Ruhe kann durchaus helfen innerliche Ruhe zu finden, die auch außerhalb äußerer Ruhe zumindest teilweise bestehen kann.
 
Der Beobachter tut es nicht. Würde er mehr tun als beobachten, täte er es.
Ist dieser Beobachter Subjekt? Oder ist der Beobachter bei allen Menschen, die ihn erleben wie du gleich?
Das Ich ist vorübergehend und kann das Bleibende nur gelegentlich wahrnehmen.
Dann wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du nochmal genauer versuchen würdest zu beschreiben, was das ausmacht, das du als "Ich" bezeichnest. Was will und tut es? Wieso ist es da? Da du den Beobachter wahrnimmst, richtet das Ich sich in seinem Tun nach dem, was der Beobachter beobachtet?
Das ist meine eigene Erfahrung, denn ich habe über die Jahrzehnte nichts gefunden, was davon beständig bliebe. Übrigens wars umgekehrt, erst stellte ich das fest, dann hörte ich, das meine Ansichten recht buddhistisch seien und dann lernte ich den Buddhismus kennen.
Ja.

Was z.B. war nicht beständig? Gibt es nicht Dinge, die du schon immer mochtest? Oder worauf bezieht sich die Unbeständigkeit?
Nebenbei ists wohl auch aktuell die Ansicht einiger Gehirnforscher, das es kein Ich im festeren Sinne gäbe.
Das wäre glaube ich eine andere Diskussion.
Natürlich klingt das für diejenigen, denen Erfahrungen des Beobachters fehlen, tragisch und gehetzt:D
Das wirkt auf mich vielleicht so, weil ich mich nicht so erlebe. Und ich denke da z.B. an Leute, die heute dies erzählen und morgen das, auch wenn es dem "dies" widerspricht.
Das Ich kämpft um sein Überleben, wenn es nicht lernt zu sterben.
Wie tut es das?
Das wirkt sich im Alltag entspannend aus und man ist weniger gehetzt.
Wirke ich gehetzt?
 
Nirgendswo anders in der Welt findet man das Leid besser als im Westen. Der Mensch hat genug zu Essen, sauberes Wasser, eine Vorsorge im Alter, wenn er nicht mehr zu arbeiten im Stande ist und dennoch jammert er, weil seine Lebensvision, die nicht mehr als eine bloße Vorstellung von Glückseeligkeit ist, nicht mit der realen Umwelt übereinstimmt.
Das würde ich nicht mit "dem Westen" gleichsetzen. "Goldene Perioden" gab es wohl schon immer hier und dort rund um den Globus.
 
Auch keine Annäherungsversuche an eigentliche Inhalte?
Kommunizieren wir etwa inhaltlich uneigentlich? :D
Wäre es nicht einfacher, wenn du konkret nennst, wo genau du diese Probleme siehst, statt im Nebel herumzustochern?
Nein. Um neutral zu bleiben, kann ich nicht konkretisieren. Ich gebe hier meine Meinung kund, doch versuche ich es im neutralen Rahmen zu halten, der durch Details gesprengt werden kann - oder aber durch weiter sich verzweigende Missverständnisse.
Was heißt das nicht? Ich meine, daß ein Mensch, den es ernsthaft in eine Richtung zieht sich doch auch ernsthaft in seinem Leben in diese Richtung bewegen sollte? Und zwar umgehend?
Manchmal gehört auch einfach dazu, erstmal das Bewusstsein zu entwickeln, sich in diese Richtung bewegen zu wollen. Außerdem haben wir doch alle Zeit der Welt (wortwörtlich). Wir beeilen uns im Alltag - oder sollte ich besser für dich sagen, zum uns immer wiederkehrenden Durchschnittstag - , aber auf seelischer Ebene gibt es einfach keinen Grund für Erfahrungsgeschwindigkeit.
Abgesehen davon, daß du hier christliche Sorgen bestätigst, daß solche Reinkarnationsvorstellungen dazu führen könnten das Ziel des Lebens nicht mehr so engagiert anzustreben (was auch viele Menschen nicht engagiert tun, die sich als Christen betrachten)
Dass ich irgendwelche Sorgen bestätige, noch dazu christliche, siehst nur du so, aus deiner Sichtweise. Wenn man sich darüber Sorgen machen will, meinetwegen, ich sehe dazu keinen Grund. :)
wenn du Lust auf Bananen hast, was wäre das für eine seltsame Aussage, wenn du sagen würdest: Ich habe ja viele Reinkarnationen Zeit um mal wieder Bananen zu essen?
Dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. Bananen zu essen ist keine Arbeit mit deinem Wesenskern. Nach innerem Gleichgewicht zu suchen, ist ein Streben, ein Prozess, der weitaus länger dauert, als eine Banane zu essen. Zudem ist die Banane bereits da bzw. in relativer Nähe zum Greifen, das innere Gleichgewicht dagegen wie das Fundament, dass erst gefunden werden muss.
Aber jeder Mensch weiß schon, was er gerne möchte? Oder fehlt es manchen an genügend Ego und Ich, sind sie generell zu passiv?
Was ein Mensch auf materieller Ebene erreichen möchte und was auf geistiger, sind oftmals unterschiedliche Paar Schuhe.
Du sehnst dich nach Ruhe in deinem Umfeld? Du könntest an einem ruhigen Ort wohnen, an dem es solche Straßenhektik kaum gibt? Bei der Eile der Menschen wird es schon schwieriger, der Takt des Lebens (oder vielmehr von Besinnungslosigkeit?) ist flächendeckender beschleunigt in unserer Weltgegend.
Ja, genau das meinte ich. Und nein, für mich gibt es derzeit keine Möglichkeit, an einem ruhigen Ort zu wohnen.
Man kann auf jeden Fall planen, wie man sich seinen Bedürfnissen annähert.
Ja, auch dem stimme ich zu, doch ich schrieb, »Wie, glaubst du, soll man aus diesem Sumpf mal eben entkommen?«. Anhand deiner Aussagen durfte ich davon ausgehen, dass es auch sehr schnell möglich ist - also ohne groß zu planen als Vorspiel.
Wir schrieben von der Relevanz der Fundamentwahl?
Das ist das leidvolle an Metaphern: Man kann sie so oder so interpretieren. Ich würde vorschlagen, wir beißen uns jetzt nicht zu sehr auf diesem einen Beispiel fest, denn darüber könnten wir wohl eine halbe Ewigkeit diskutieren, weil es so viel zu widersprechen gäbe an der Aussage des jeweils anderen. ;)
Aber du scheinst ja zu spüren, daß dir mehr Ruhe gut tun würde? Äußerliche Ruhe kann durchaus helfen innerliche Ruhe zu finden, die auch außerhalb äußerer Ruhe zumindest teilweise bestehen kann.
Wie schon gesagt, äußerlich ist da meistens Hektik, um mich herum, und das überträgt sich dann leichter auf mich, als ich es abschütteln kann. Kennt wahrscheinlich jeder hier.

LG L.
 
Kommunizieren wir etwa inhaltlich uneigentlich? :D
Der Kern deiner eigentlichen Aussageabsicht schien mir ein noch anderer zu sein. Mich interessiert, welcher es denn wäre. Daher fragte ich weiter.
Ich gebe hier meine Meinung kund, doch versuche ich es im neutralen Rahmen zu halten, der durch Details gesprengt werden kann - oder aber durch weiter sich verzweigende Missverständnisse.
Vielleicht gäbe es aber auch sich verweigende Verständnisse? Und das wäre doch nicht schlecht? ;)
Manchmal gehört auch einfach dazu, erstmal das Bewusstsein zu entwickeln, sich in diese Richtung bewegen zu wollen.
Also eben mehr Ego und mehr Ich?
Außerdem haben wir doch alle Zeit der Welt (wortwörtlich). Wir beeilen uns im Alltag - oder sollte ich besser für dich sagen, zum uns immer wiederkehrenden Durchschnittstag - , aber auf seelischer Ebene gibt es einfach keinen Grund für Erfahrungsgeschwindigkeit.
Es ging mir dabei nicht darum, daß der Mensch dabei hetzen soll oder aktionistisch agieren. Es ging mir darum, daß man doch ernsthaft anstreben wird, was man ernsthaft will? Oder tut man das nicht?
Wenn man sich darüber Sorgen machen will, meinetwegen, ich sehe dazu keinen Grund. :)
Ich schon, aber das war nur eine Nebenbemerkung.
Nach innerem Gleichgewicht zu suchen, ist ein Streben, ein Prozess, der weitaus länger dauert, als eine Banane zu essen.
Vielleicht beißt jemand einmal von der Banane ab und sagt sich dann: Wenn ich in den nächsten Leben erneut abbeiße, wird es schon reichen?

Hier geht es um die Frage, ob Menschen das tun, wohin es sie zieht.
Was ein Mensch auf materieller Ebene erreichen möchte und was auf geistiger, sind oftmals unterschiedliche Paar Schuhe.
Wie meinst du das? Daß Menschen auf beiden Ebenen gleichviel Willen haben, der nur auf diese Ebene gerichtet werden kann?
Und nein, für mich gibt es derzeit keine Möglichkeit, an einem ruhigen Ort zu wohnen.
Sicher gibt es die.
Anhand deiner Aussagen durfte ich davon ausgehen, dass es auch sehr schnell möglich ist - also ohne groß zu planen als Vorspiel.
Wenn man entkommen will, dann könnte man das sofort tun.
Wie schon gesagt, äußerlich ist da meistens Hektik, um mich herum, und das überträgt sich dann leichter auf mich, als ich es abschütteln kann. Kennt wahrscheinlich jeder hier.
Hektik kann sich auf den übertragen, der Hektik in sich hat. Ohne Hektik-Resonanz in dir ist das anders.
 
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