Und jetzt bitte noch einmal ohne Polemik inhaltlich orientiert, womöglich als Austausch zu individuellen Meditationserfahrungen. Gibt's da was bei Dir? Und wenn nicht, gibt's ne präzise Frage oder konkrete Kritik? Ich meine jetzt am Inhalt, falls noch präsent...
Ich hoffe es ist jetzt nicht allzu polemisch, festzustellen, daß du in einem Satz eine Regel aufstellst und umgehend selber brichst
Selbst ist mir jegliche Art von Meditation nicht mehr oder weniger wert, als das eine oder andere Werkzeug im Werkzeugkoffer, wobei ich meinen eigenen Werkzeugkoffer bevorzuge, weil vertraut. Über Werkzeug allerdings zu philosophieren ohne konkreten Sachverhalt, erscheint mir wenig sinnvoll.
Des weiteren ist es hoffentlich nicht polemisch festzustellen, daß du nicht dazu in der Lage warst, eine einfache Frage zu beantworten, die da war: "Was willst du in der Welt der Sterblichen?" und nicht, in welchem Wahrscheinlichkeitsorbital sich das "Ich" aufhalten könnte.
Das ist insofern wesentlich, als daß jeder Eiskristall in seinem Aggregatzustand einzigartig ist, wenn auch das innewohnende Wasser unter Hitzezufuhr in seinen natürlichen Zustand zurückkehren mag.
Die Vergänglichkeit ist über all die Zeit...und das merkt man auch mitunter erst nach Jahrzehnten, dein einziger Freund und/oder Feind.
Wenn das Eis geschmolzen ist und der spirituelle Tod mit dem physischen Tod einhergeht, ist die Zeit, über solche Dinge nachzusinnen bereits verronnen.
Gerne aber kannst du auch über das Ich, den Beobachter, Angelerntes oder Erfahrenes weiterreferieren...ich sehe eine esoterische Diva, die ihren Auftritt sucht.
Ich schätze die Situation so ein, daß dein Lama alle Hände voll zu tun hat.
Dich muß man erst so richtig treten, bevor sich da was in Bewegung setzt. Der Beton ist gut angerührt^^
Schon mal darüber nachgedacht, das Wesen der Vergänglichkeit bewußt in dein Leben einzuladen und als versteckten Verbündeten "zu behandeln"?
Vielleicht in dem kurzen Moment, in dem du in der eigenen Kotze gelegen bist...ein tatsächlich ehrlicher, spiritueller Moment, der wohl tiefer gegangen ist, als die vielen bunten Farben.