Erst muss alles kaputt und vernichtet sein, um wieder neu aufstehen zu können.
So dachte ich auch lange zeit, man hebt aber nie alle Scherben bzw. Trümmer seiner Vernichtung auf.
Es bleibt immer etwas am Boden liegen und das was beim Aufbau fehlt ersetzt man sich dann.
Aber der alte staub am Boden wirbelt sich immer wieder auf beim Aufstehen.
Wenn du verstehst.
Meine unendliche Geschichte:
Deshalb wird Realität immer hart sein, nicht weil sie so ist wie sie ist oder wie wir sie sehen, sondern weil es psychische Schwerstarbeit ist aus einem Trümmerfeld immer wieder neue Gebäude in sich zu errichten.
Deshalb ist Realität schwer, nach dem Clean werden fing sich meine Persönlichkeit an auf einem Fundament zu festigen, einem einzigen Sockel.
Und karo, es ging alles in sich kaputt, hahaaa wie sollte es anders sein.
Okey Sockel reicht nicht aus, na dann ein stabileres Fundament und meine Persönlichkeitskonstruktionen richteten sich nach diesem neuen Fundament aus.
Doch es war nur ein Gerüst, aus Gedanken und Gefühlen, ich hatte es zu hoch gebaut, alles stürzte wieder ein.
Aber kein Problem, wir Menschen lernen ja aus den Vorrangegangenen Fehler*lach*
Ich baute mir ein Stabileres Fundament und fing an aus meiner vorigen Persönlichkeitskonstruktion ein Haus zu bauen, ein stabiles Haus.
Wie schööööööön ein Haus, da kann ich mich einrichten wie ich möchte.
Naja und wie ich es wollte wurde auch dieses Haus zerstört, weil ich nicht wusste was ich wirklich vom Leben wollte.
Das Leben half mir beim Aufbau und der Suche nach dem mir angepassten Gebäude.
Gut ich baute mir eine Gotische Kathedrale, dachte mir das sei die Perfektion meiner Jahrelangen Arbeit in mir, nichts wird dieses Meisterwerk umhauen.
Was ist passiert, nichts ist in sich zusammen gefallen, ich habe den Vorschlaghammer genommen und kurz vor Weihnachten alles in Trümmer gelegt, wie dumm oder? hahaaaaa
Aber das war nie ich, das war immer nur was ich durch Bücher und andere Menschen im laufe meiner Konditionierung mir beigebracht habe,
Ich könnte noch so viele Fundamente errichten, noch so viele innere Gebäude darauf errichten, wenn das nicht ich bin dann hat das alles keinen Sinn außer das man durch sich selber ausgehungert wird und iwann keinen bock mehr hat und sich nach der heimreise sehnt.
Ich habe iwann drauf gekackt mir weiter durch mühevolle Arbeit etwas in mir auf zu bauen was ich nicht bin.
In meiner Welt kann alles sein wie es möchte, die Gebäude können sogar von oben nach unten gebaut werden, Fische fliegen in der Luft und Vögel tauchen im Wasser.
Wir sind doch eh nur von Realität umgeben, wenn ich in mir frei sein kann dann möchte ich meiner inneren Welt diese Freiheit vorbehalten
Ich versuchte mich immer der äußeren Norm anzupassen und so versuchte ich auch meine Gefühle und Gedanken an die Äußeren Welt anzupassen, dadurch entstanden in mir Konstrukte die ich nicht bin, also dadurch empfand ich auch die Realität als die härteste Sache.
Jetzt bin ich hier und spiele in meinen zerbombten Trümmerfeldern wie ein Kind in der Sandkiste.
Ich baue nichts mehr auf, somit kann auch nichts mehr kaputt gehen und dadurch wird die Realität nicht mehr ihre härte haben, den ich verbrauche mich nicht mehr für die äußere Norm, die schon zutiefst ins Negative abgeleitet wurde.
Da wo ich bin, da bleibe ich jetzt auch, ich will es zwar nicht, aber werde lernen mich anzunehmen und nicht mehr durch äußere Einflüsse sich selbst zu zerstören.
Und Zerstörung fängt schon in sich an, mit einem Gedanken der etwas Negatives in einem selbst auslöst.
bin einfach nur geschädigt.
Eine kleine unendliche Geschichte aus meiner Welt.
Und ich glaube nicht an die Verfehlung der Emanzipation, im Gegenteil, es war schon lange an der Zeit und da tut sich noch immer was, aber in dem Zeitablauf in dem sich dieses ganze ändert, bekommen wir nicht viel mit aus unserem schnelldurchlaufenden Leben.
Gott oder Göttin, drauf gekackt, es ist eine Gottheit. hahaaaaa
Kein plan warum ich so viel scheiße schreibe, aber jo vielleicht will der ganze Mist zu gutem Dünger verarbeitet werden, hm...............