Aufklärung Vogelgrippe

Doch, ich weiß wer ich bin, was ich bin, wie ich bin, warum ich so bin, woher ich komme usw. usw. usw. Ich lasse mich nicht gerne ablenken, setze mich in erster Linie für meine Familie ein und in zweiter Linie für meine anderen Interessen, die vielschichtig sind. Aber, die muß ich hier nicht darlegen. Ich habe hier mein Interesse an Tieren dargestellt. Denn darum geht es ja bei der Vogelpest, die eine Tierkrankheit ist. Dazu mußte ich meine Lebensumstände darstellen. Hätte ich hier geschrieben: Hilfe, ich habe Angst dass mir ein infizierter Vogel auf den Kopf kackt!" Würde ich mich selber für ausgesprochen hysterisch halten.

Es geht hier eigentlich überhaupt nicht um meine Person, die ich bei Bedarf gerne zur Verfügung stelle, aber hier gings um das Entsorgen von Vogelmist und wie ich den "anpacke" und warum es zum damaligen Zeitpunkt keine Empfehlungen gabe.

Für mich war und ist das Studium eine Freude und Entspannung. Überhaupt nichts anstrengendes. Mich strengen andere Dinge, die ich alltäglich erledigen muß, viel mehr an. Auch Reflektion strengt mich nicht an. Im Gegenteil, es fasziniert mich zu sehen, dass ich mich im Laufe der Jahre total verändert habe. Von einer unreflektierten Partylöwin - wie mein Freund immer sagt - zum leicht exzentrischen, aber liebenswerten Landei. Ich kann mit dieser Definition sehr gut leben und fühle mich damit wohl.

Ich halte mich für stoisch - aber nicht für fanatisch! Dass ist was völlig anderes! Es ging mir hier um ein möglicherweise entstehendes "Alltagsproblem" dass viele Menschen, die als Landeier leben, betrifft. Und es kommen immer mehr Details zum Vorschein, es werden immer mehr Fragen gestellt, obwohl sich nur ein ganz geringer Prozentsatz der Bevölkerung - 15 - 20 % der Leute - "Sorgen" um die Vogelgrippe machen! Fragen sind dafür da, um beantwortet zu werden.

July
 
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RitaMaria schrieb:
Nein, July - da schwingt wieder Angst bei der mit.

Denn "unsere" Kinder sind nicht unsere Kinder.

Sie bringen sich selber neu ins Leben, und wir dürfen ihnen helfen durch liebevolles ( voll der der Liebe! ) Umsorgen.

Aber sie gehören nur sich selber, bestimmen sich selber, kommen und gehen nach eigenem Wunsch, was auch das angeht, was sie bereits mitbringen.

Also ganz wie wir selber auch....

Gruß von RitaMaria


Wenn Du Deine Kinder so siehst, wunderbar. Mein Kind gehört zu mir und ist ein Teil von mir. Ich habe mit ihm erlebt, wie es ist, wenn ein Kind auf der Schwelle zum Tod steht. Das haben wir über ein Jahr lang celebriert. Erzähl mir nichts von "danebenstehen und zusehen". Jede Mutter, jede Schwester, jeder Arzt den ich auf der Intensivstation kennengelernt habe, weiß, was Kinder und Eltern mit todkranken Kindern durchmachen. Es ist mehr als anmaßend sich auf diese WEise darüber zu äußern.

Warscheinlich haben auch die verhungerten Kinder, die in Deutschland allmonatlich gefunden werden, diesen Weg gewählt - dann ist ja alles gut.


July
 
Du bist eine strahlende Seele, die eine menschliche Erfahrung macht. Du hast den göttlichen Funken in Dir und Du bist der Schöpfer Deines Lebens.
In meinem selbstgeschöpften Leben kommt keine Vogelgrippe vor, auch kein Auslöschen der Menschheit, .....
Genauso einzigartig, wie Du bist, ist jeder einzelne Mensch auf der Erde, und da sind unsere Kinder auch mit inbegriffen.
Du besitzt die Kinder nicht! Ja, sie sind ein Teil Deines Lebens, aber nicht, weil Du sie besitzt oder ausgesucht hast, sondern weil Du die perfekte Mama für ihre Anlagen, Talente, Gene, Charakter warst und bist und weil sie Dich ausgesucht haben.:)

Viele liebe Grüsse
Ingrid
 
Jede Mutter, jede Schwester, jeder Arzt den ich auf der Intensivstation kennengelernt habe, weiß, was Kinder und Eltern mit todkranken Kindern durchmachen. Es ist mehr als anmaßend sich auf diese WEise darüber zu äußern.

July - du solltest wirklich mal aufhören, andere Sichtweisen als die deinigen mit Konsequenz als anmaßend und überheblich zu bezeichnen....

Dass man leidet mit einem leidenden Kind - schlimm, wenn es anders wäre.
Aber es gibt zwei Arten von Liebe. Die eine, die hält. Und die andere, die gehen lässt und nicht fragt, ob sie selber erfüllt wird.

Warscheinlich haben auch die verhungerten Kinder, die in Deutschland allmonatlich gefunden werden, diesen Weg gewählt - dann ist ja alles gut.

Sicher ist es gut, sonst wäre es nicht.
Es ist fürchterlich, unverständlich - und auch mir dreht sich das Herz vor Erbarmen um und ich kann es persönlich nicht nachvollziehen.

Aber dennoch - ja, es ist gut.
Wer bestimmt denn, was Lebensweg und Schicksal ist??

Gibts da einen "lieben Gott", der bestimmt, dass dem einen ein (einmaliges!) Leben in Saus und Braus beschwert wird und ein anderer bereits als Kind grausam zu Tode kommt?
Gibts ein himmlisches, karmisches, materielles Zufallssystem, das chaotisch und blindwütig auswählt?

Ich denke, es gibt immer nur eines: Ecce Homo!

Mensch, du bist das selber.

Und seitdem ich das verstanden habe, gilt meine ganze Hochachtung und mein höchster Respekt diesen wunderbaren Seelen, die einen solchen Weg auf sich nehmen, um anderen Liebe, Erbarmen und Mitgefühl zu ermöglichen, wo sie sonst verhärtet geblieben wären.

Gruß von RitaMaria
 
Hallo Ingrid,

Schön, das trifft bestimmt auf viele Seelen zu.

Dass mein Sohn mich ausgesucht hat, kann ich mir gut vorstellen. Das sagt er mir ganz oft. Unsere Beziehung ist durch das erlebte anders. Ich bin keine Mutter in dem Sinne, dass ich am Herd stehe, dass kann ich nicht, ich kann auch nicht basteln und diesen ganzen Kram, ich kann nur da sein. Dass ist mein part. Den lebe ich, den Rest "gebe ich ab". Mein Sohn ist ein Teil von mir, ich sage damit nicht, dass er mir gehört. Viele Menschen, die uns kennen, sagen: Man merkt, dass er Dein Sohn ist, dass ihr zusammen gehört.

Dass ist unser Gefühl. Ich brauche dafür keine esoterische Erklärung - es ist einfach so. So war es auch, als ich geboren wurde. Ich wurde angenommen und wurde nicht vereinnahmt. Das gleiche mache ich mit meinem Sohn - den ich vor Vogelscheiße schütze - ich habe ihn angenommen. Ich würde ihn nie im Stich lassen und bin mit ihm unkonventionelle Wege gegangen, immer. Habe mir das Gehirn zermartert und ihm die bestmögliche Hilfe zu Teil kommen lassen. Er konnte seinen Weg gehen und ist ihn gegangen. Seine Persönlichkeit ist dementsprechend stark geworden. Ich weiß, dass jeder Mensch über sich herauswachsen kann - wir habens getan. "We did it" - deshalb kann mich auch die Vogelgrippe nicht aus der Bahn werfen, meine Lieben. Dennoch, werde ich mich täglich darüber informieren - und jetzt werde ich hier rausgehen, weil viel zu viel Zeit beim Chatten draufgegangen ist.

Gehabt Euch wohl!

July
 
RitaMaria schrieb:
July - du solltest wirklich mal aufhören, andere Sichtweisen als die deinigen mit Konsequenz als anmaßend und überheblich zu bezeichnen....

Dass man leidet mit einem leidenden Kind - schlimm, wenn es anders wäre.
Aber es gibt zwei Arten von Liebe. Die eine, die hält. Und die andere, die gehen lässt und nicht fragt, ob sie selber erfüllt wird.



Sicher ist es gut, sonst wäre es nicht.
Es ist fürchterlich, unverständlich - und auch mir dreht sich das Herz vor Erbarmen um und ich kann es persönlich nicht nachvollziehen.

Aber dennoch - ja, es ist gut.
Wer bestimmt denn, was Lebensweg und Schicksal ist??

Gibts da einen "lieben Gott", der bestimmt, dass dem einen ein (einmaliges!) Leben in Saus und Braus beschwert wird und ein anderer bereits als Kind grausam zu Tode kommt?
Gibts ein himmlisches, karmisches, materielles Zufallssystem, das chaotisch und blindwütig auswählt?

Ich denke, es gibt immer nur eines: Ecce Homo!

Mensch, du bist das selber.

Und seitdem ich das verstanden habe, gilt meine ganze Hochachtung und mein höchster Respekt diesen wunderbaren Seelen, die einen solchen Weg auf sich nehmen, um anderen Liebe, Erbarmen und Mitgefühl zu ermöglichen, wo sie sonst verhärtet geblieben wären.

Gruß von RitaMaria


Das nehme ich so nicht an.


July
 
Ihr habt ja heute schon sehr gr0ße Diskussionen geführt, schade, ich war nicht da. Habe mir jetzt alles durchgelesen.

July, ich weiß, daß du dich mit aller Kraft einsetzt um zu schützen und zu heilen und du hast meinen ganzen Respekt und auch meine Bewunderung, weil ich das in dem Ausmaß nicht mit ansehen könnte.

Ich habe, genau wie du, genauso verbissen die meiste Zeit meines schon längeren Lebens verbracht, ich wollte alles im Griff haben. ich habe noch vor kurzem nicht verstanden, wie so viel Unrecht geschehen kann, an Kindern, an Frauen, an Bäumen, an der gesamten Natur, an Tieren. Siehst du, ich habe zwei Enkelkinder und ich denke oft, es wäre mein Ende, wenn mit denen etwas wäre. Aber - ich habe nach vielem Lesen, meditieren, Austausch mit anderen endlich einen Silberstreif am Horizont entdeckt - ich sehe jetzt, daß wirklich alles seinen Sinn hat. Ich bin jetzt bereit, mit Respekt und Liebe alles und jeden so leben und gehen zu lassen, wie er /sie/es es sich ausgesucht hat. Ich habe eingesehen, daß Angst absolut nichts bringt. Das heißt nicht, daß Vorsicht verkehrt wäre. Das heißt auch nicht, daß man seine Augen zumachen sollte und Unrecht Unrecht sein läßt.

Aber das sinnlose Töten von Tieren, die Panikmache mit der Vogelgrippe, die Angst, die die Menschen haben - das ist schlimmer als die Vogelgrippe. Weil das die Menschen so manipulierbar und klein macht.

Was die Tiere und ihre Viren und Krankheiten betrifft, so glaube ich, daß sie uns den Spiegel vorhalten. Siehe Zecken: es gibt im Sommer viel mehr Zecken wie früher, und sie können krank machen. Als Spiegel für den Menschen: Es gibt viel mehr "Blutsauger" und Ausbeuter, also menschliche Zecken wie früher, der größte Teil der Menschheit benimmt sich so, und das macht krank - nämlich die Natur. Die Natur könnte uns so viel lehren, sie ist das größte Geschenk, das wir haben, außer unserem Leben. Es heißt: Wie oben, so unten. Wäre die Menschheit heil in ihrer Seele, so wären die Tiere und die Natur heil. Krankheit wäre gar nicht möglich. So sehe ich das.

Ich habe übrigens eine 22-jährige Katze, die ihr Leben lang machen durfte, was sie wollte, sie wurde nicht geimpft und war immer gesund. Das noch zu eurem Impf-Thema.

lg

morgenwind
 
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Helga17 schrieb:
Solange ich mir denke, dass ich NICHT krank werde, wird es nicht lange dauern und es erwischt micht! (Unterbewusstsein kennt das Wort NICHT nicht!)
Ich muss schon sagen was ich will - und das wäre dann: "Ich bin gesund und fühle mich wohl!" Liebe July, probiere es einfach aus und dann brauchst du vor nix und niemandem Angst haben!
Außerdem gibt es ja noch einen Lichtschutzmantel, der auch vor allem Negativen - auch vor Krankheiten - schützt!
Ich entführ dich und verkauf dich an einen AIDS-infizierten
Stammes-Häuptling in Südafrika. Nach einem Monat wollen wir
mal sehen, ob du noch so selbstzufrieden daherlaberst.

LB
 
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