Auf den Hund gekommen?

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@ Seepferdli

Vielen Dank :)

Das klingt total schoen, dass euer einer Hund so sanft und liebevoll ist :) Das ist schon erstaunlich nach was fuer Erfahrungen Hunde noch immer so wunderbare Wesen sein koennen. Sie werden geschlagen, misshandelt und auf Arten beschaemt die wir uns nicht vorstellen koennen... und kommen aus dieser Situation heraus und sind immernoch dazu in der Lage Menschen zu lieben und zu vertrauen.
Auch sog. Kampfhunde.
Da faellt mir diese sueße Maus ein: https://www.youtube.com/watch?v=MNZXDQq3LFk

Das mit den Menschen stimmt leider. Seid ich mich im Verein Fair Dog engagiere und mehr "drin" bin in diesem ganzen Thema, lese ich online immer wieder Aussagen wie "Solche Hunde sollte man alle erschiessen", "Kampfhundbesitzer sind alle asozial" und schlimmeres.

Am Meer sind wir mal einem Dogo Canario-Pit Bull Mix begegnet, richtig groß und breit war der. Eben so ein richtig großer, muskuloeser Molosser-Mix. Die Dogos gelten ja auch als Kampfhunde und viele Menschen haben Angst vor ihnen. Aber es war der erste Hund mit dem unsere Baeren wirklich spielen konnten. Owtscharkas sind sehr groß und schwer und nicht sehr schnell. Wenn uns Jack Russels und sowas begegnet wollen sie damit spielen, aber es geht nicht. Die Kleinen sind zu flink, wollen Renn- und Fangspiele machen, waehrend Owtscharkas lieber raufen. Ein mal waren wir in einem Hundepark. Ein Podenco-Mix forderte unseren einen Baer zum spielen auf und rannte los. Nach 3 Saetzen war der Podenco außer Reichweite und unser Baer blieb bedroeppelt stehen.
Aber mit dem Dogo-Pit-Mix konnten sie soo schoen spielen. Richtig raufen, ringen, sich aufeinander schmeissen. Ein anderes mal haben sie sehr schoen mit einem Bullmastiff gespielt :)
So ein Pit ist also genommen perfekt. Schnell und verspielt so dass ich mit ihm Ball und Frisbee spielen kann (mit den Owtscharkas geht das nicht), aber robust genug um ein Spielgefaehrte fuer die Baren zu sein.

Unseren Baeren sind schon oefter grundlos von sehr kleinen Hunden gebissen worden. Schon mehrfach kamen so richtig kleine Winzlinge auf uns zu, machten total das Theater und schnappten dann.
 
@ Seepferdli

Vielen Dank

Das klingt total schoen, dass euer einer Hund so sanft und liebevoll ist Das ist schon erstaunlich nach was fuer Erfahrungen Hunde noch immer so wunderbare Wesen sein koennen. Sie werden geschlagen, misshandelt und auf Arten beschaemt die wir uns nicht vorstellen koennen... und kommen aus dieser Situation heraus und sind immernoch dazu in der Lage Menschen zu lieben und zu vertrauen.
Auch sog. Kampfhunde.
Da faellt mir diese sueße Maus ein: https://www.youtube.com/watch?v=MNZXDQq3LFk

Das mit den Menschen stimmt leider. Seid ich mich im Verein Fair Dog engagiere und mehr "drin" bin in diesem ganzen Thema, lese ich online immer wieder Aussagen wie "Solche Hunde sollte man alle erschiessen", "Kampfhundbesitzer sind alle asozial" und schlimmeres.

Am Meer sind wir mal einem Dogo Canario-Pit Bull Mix begegnet, richtig groß und breit war der. Eben so ein richtig großer, muskuloeser Molosser-Mix. Die Dogos gelten ja auch als Kampfhunde und viele Menschen haben Angst vor ihnen. Aber es war der erste Hund mit dem unsere Baeren wirklich spielen konnten. Owtscharkas sind sehr groß und schwer und nicht sehr schnell. Wenn uns Jack Russels und sowas begegnet wollen sie damit spielen, aber es geht nicht. Die Kleinen sind zu flink, wollen Renn- und Fangspiele machen, waehrend Owtscharkas lieber raufen. Ein mal waren wir in einem Hundepark. Ein Podenco-Mix forderte unseren einen Baer zum spielen auf und rannte los. Nach 3 Saetzen war der Podenco außer Reichweite und unser Baer blieb bedroeppelt stehen.
Aber mit dem Dogo-Pit-Mix konnten sie soo schoen spielen. Richtig raufen, ringen, sich aufeinander schmeissen. Ein anderes mal haben sie sehr schoen mit einem Bullmastiff gespielt
So ein Pit ist also genommen perfekt. Schnell und verspielt so dass ich mit ihm Ball und Frisbee spielen kann (mit den Owtscharkas geht das nicht), aber robust genug um ein Spielgefaehrte fuer die Baren zu sein.

Unseren Baeren sind schon oefter grundlos von sehr kleinen Hunden gebissen worden. Schon mehrfach kamen so richtig kleine Winzlinge auf uns zu, machten total das Theater und schnappten dann.

Liebe Feivel,

meine Güte, was für ein Filmchen.
Da sind mir die Tränen gekommen, vor Freude. :)

Die Hunde sind dem Menschen einfach treu ergeben und können es nicht fassen, warum der Herr/Frau so gemein zu ihnen ist.
Sie sind sogar treu, wenn sie gequält werden...

Wir haben ja unseren PON jetzt 2 Monate und wir sehen immer wieder wie er in gewissen Situationen, mit Schlägen rechnet.
Wo er mir in solchen Situationen die Zähne zeigte, oder gar schnappte.
Wenn er dann kein Leckerli bekommt oder ich ihn einfach kurz ignoriere, sehe ich richtig, wie es in seinem Hirn rattert. ;)
Er wird immer lieber und vertrauensvoller.
Es ist eine Freude zu sehen, wie Liebe heilt. :)

Ach ja, es ist einfach traurig, wie Menschen Lebewesen verteufeln können. :schmoll:
Da ist es egal welche Seite.
Die einen machen aus einem Hund eine Kampfmaschine...
Die anderen sehen in jedem Hund eine Kampfmaschine...

Ist schon schwierig die Menschen wieder auf einen akzeptablen Level zu bringen.
Ich finde da sollten die Medien auch mal aufklären!
Angst und Schrecken verbreiten, dass können sie ja auch.

Vor allem finde ich dass Kinder früh lernen sollten mit Tieren umzugehen.
Leider fehlt da so manches Verständnis.
Ich habe die Leute auch schon gefragt; ob es ihnen denn gefällt, wenn jemand fremdes ihnen einfach so ins Gesicht greift.
Die Antwort ist ja klar---ja und warum ist es dann nicht klar, bei einem Hund/Tier??? :confused4


Ein Schnapp und der grössenwahnsinnige Winzling weg. :lachen:
Ja diese kläffenden Beisserchen kennen wir auch.
Doch das Geschrei ist dann riesig, wenn ein Grosser das wirklich macht.
Also wirklich, Besitzer von so Miniwau passt doch bitte besser auf.
Da braucht es nicht viele Zähne um so einen zu---RIP...

Jööö :D ich sehe den Podenco mit einer Staubwolke...Kopfkino vom feinsten. :lachen: Süss!
Ja da ist es besser einen raufigen Hund zu nehmen. :D
Für deine Wünsche und Bedürfnisse, sehe ich auch so ein Pitbull oder Stafford Terrier als idealer Begleiter.

Ich wünsche dir und deinen Lieben, dass ihr ein tolles, liebevolles, neues Familienmitglied findet!

Alles Liebe!
:umarmen:
Seepferdli
 
Ich weiss nicht ob ich es ertragen koennte wenn ich bei unseren Hunden merken wuerde dass sie misshandelt wurden. Klar, ich muesste es ertragen, aber es wuerde mir jeden Tag das Herz brechen. Es ist zwar schoen zu sehen wenn so ein Tier Vertrauen fasst und die Aeuglein wieder strahlen. Aber ich stelle es mir auch sehr schwer vor.
Sowas zum Beispiel kann ich mir kaum ansehen, ohne dass mir Traenen kommen: https://www.youtube.com/watch?v=LdUXqKC9RDk
Bei Tierheimbesuchen muss ich wirklich aufpassen dass ich mir nicht den schlimmsten Fall aussuche. Gerade wenn wir einen Listi aussuchen werden. Ich habe naemlich leider noch nicht soo viel Ahnung von Hunden.

Die Rolle der Medien beim Thema Kampfhunde ist auch immer so eine Sache. Statistisch gesehen gab es schon viel haeufiger sehr schlimme Beissvorfaelle mit Schaeferhunden, aber die landen nicht in der Zeitung. Vor 2 oder 3 Jahren war sogar ein Fall, da waren in der selben Zeitung zwei Beissfaelle abgegildet: Auf der Titelseite ein Pit Bull der jemandem ins Bein gebissen hat, groß aufgebauscht mit Schlagwoertern wie "Kampfmaschine". Und auf Seite x bei den Tagesmeldungen ein winziger Bericht von einem Labrador der ein Kind sehr schlimm zugerichtet hat. Aber "Labrador frisst Kind" will halt niemand lesen. Die Menschen vollen Stereotype und Feindbilder. Wollen "die boese Hunderasse", damit sie die Verantwortung nicht bei sich selber suchen muessen.

In Daenemark steigt die Zahl der Beissfaelle sogar mit den Toetungen von Listenhunden. Experten vermuten dass das mit dem unreflektierten Umgang mit Hunden zu tun hat. Man denkt alle "boesen Hunde" seien weg, man erwartet nicht dass auch ein Golden Retriever beissen kann, weil die Politik behauptet dass Familienhunderassen nich beissen. Und dann passieren nunmal Unfaelle. Gerade mit Kindern.
Ich faende es gut wenn man sowas in der Schule lernt. Hier im Nachbarort gibt es das schon, die haben einen "Schulhund". Der kommt immer mal wieder in jede Klasse und dann wird darueber geredet wie man sich Hunden gegenueber verhaelt. Wir leben ja nunmal in einem Land mit vielen Hunden. Wie ein sicheres Fahrrad beschaffen sein muss und wie man sich als Radfahrer verhaelt lernen die Kleinen doch auch in der Schule.

Was du schreibst passiert mit unseren Hunden auch oft. Weil die so flauschig sind und dadurch irgendwie baerig aussehen, greifen Leute ihnen einfach ins Fell und lassen auch ihre Kinder einfach nach ihnen greifen.

Zu den Winzlingen faellt mir noch ein, in den letzten 10 Jahren gab es zwei Todesfaelle durch Dackel. Bei beiden Faellen stuerzte die Besitzerin und der Dackel biss in den Hals. Der Sturz loeste wohl das Beutefangverhalten aus. Die Person kam nicht mehr hoch und verblutete.
Etwas das Zaehne hat kann beissen. Und etwas das Muskeln und Zaehne hat kann doller beissen und gehoert in verantwortungsbewusste Haende. Aber das ist auch schon alles. Das ist keine Frage von Rasse oder von "angeborener Aggression".

Vielen Dank :o
 
Liebe Feivel,

am Anfang war es wirklich schwer, die Misshandlungen von unserem Liebling zu ertragen...
Die Angst in den Augen, bricht einem das Herz...
Wir waren am Anfang immer wieder den Tränen nah...

Doch es war und ist schön zu sehen wie ein Wesen, dass endlich Liebe erfährt, sie annimmt und vertrauen fasst.
Die Freude an der Freude, ist wunderschön und öffnet das Herz. :)

Mein Mann und ich haben uns auch vorgenommen, nicht mehr an Atilla's Vergangenheit zu denken.
Sondern an ein freudvolles Jetzt und eine immer besser werdende Zukunft.

Als er noch im Tierheim sass, habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen und fragte ihn, ob er immer noch seinen alten Namen tragen möchte...
Nein war die Antwort.
Wir wollten ihn eigentlich Rasmus taufen, doch er wollte Atilla heissen.
Mit der Namensänderung hat er auch ein grosses Stück Vergangenheit loslassen können.
Er ist 4 Jahre alt und so lange hat er den alten Namen getragen.
Impfausweis von früheren Besitzer ist vorhanden, darum wissen wir dass er nicht erst im Tierheim getauft wurde.
Ja und ab dem ersten Tag bei uns hat er sofort auf Atilla gehört.
Wir haben zum testen auch schon den alten Namen gerufen und keine Reaktion erhalten.
Lustig nicht?

Tierschutz ist ein trauriges, aber auch freudvolles tun.
Ich bete immer wieder für die Tiere, aber auch für die Menschen die so arm sind, dass sie ihr Leid an einem Wesen auslassen müssen.
In meinen Augen sind auch die Täter wirklich arm.
Muss ein Herz eiskalt sein, damit man überhaupt in der Lage ist, so etwas leidvolles auszuüben...
...muss ein Herz so verschlossen sein, dass es die Liebe nicht annehmen kann, die ein Wesen einem schenkt...

Dein Filmchen ist wieder so ein trauriges Beispiel...
..hast du gesehen dass der Hund ein Herz auf der Nase trägt?
Mir ist es vorgekommen als ob er mit dem Herz sagen möchte; öffnet eure Herzen und fühlt MITGEFÜHL.

Ja ich weiss dass die Medien gerne einen Teufel erschaffen...
...denk mal an die Chihuahua, was für verbissene Winzlinge.
Da sagt keiner was, finden es sogar lustig.
Ja und die Goldis und Labrador, tolle Hunde sonst nix, laut Medien.
Dabei wissen wir dass genau diese gerne und oft beissen.
Schäferhunde, ja warum hat den die Polizei die so gerne?
Ja weil sie doch sooo schmusig und lieb sind, oder?
Doch die sind alle auf keiner Liste zu finden...
Weisst du auch warum?
Das sind Blindenhunde, Behindertenbegleiter, Katastrophenhunde, Schutzhunde usw.
Die können sich ein schlechtes Image gar nicht leisten.
Darum alles schnell unter den Teppich...

Ich bin auch der Meinung, dass in der Schule Tier-Schutz und -Umgang gelernt werden sollte.
Hoffen wir dass dieses Fach in Zukunft eingeführt wird.

Es kann ja nicht sein, dass durch falschen Umgang, die Tiere einfach getötet werden.
Da fehlt es wirklich am Verständnis...
Durch töten, vom Töten abhalten wollen.
Wir sehen ja, wie dieses Modell in America fruchtet.
Sind die Gefängnisse fast leer, weil die Menschen soo angst vor der Todesstrafe haben.
Nein, sie platzen aus allen Nähten und "die Gescheiten" haben es noch nicht gemerkt, das da wohl etwas verkehrt läuft...

Also ich glaube an eine bessere Zukunft und bete dafür.
Je mehr Menschen die selbe Vision haben, umso mehr verbessert sich die Chance, dass es einmal so sein wird. :)

Alles Liebe!
:umarmen:
Seepferdli
 
Das glaub ich sofort, dass das anfangs schwer wer.
Einer unserer Owtscharkas ist ja auch aus dem Tierschutz. Er kam aus Rumaenien, lebte dann in einer deutschen Familie, kam dann ins Tierheim und von dort zu uns. Bei ihm sehen wir aber nur die Resultate fehlender Erziehung. Er wollte ins Bett, hat beim Mittagessen gebettelt, Besuch angeknurrt, spielerisch nach Haenden geschnappt und sowas.

Stimmt, seine Nase sieht aus wie ein Herz :) Ich hoffe sehr dass er mittlerweile ein schoenes Zuhause gefunden hat.

Ja, da hast du recht. Menschen die Tiere quaelen sind im Grunde zu bemitleiden. Da fehlt unheimlich viel an solchen Menschen. Es kann kein schoenes Leben sein, wenn man innerlich so tot ist.

Zu den Rasselisten: Und weil der Deutsche Schaeferhundverband bei der Entstehung der Rasseliste mitmischte. Da ist total viel Politik, Interessen und Lobbyismus mit dabei.

Ich glaube das dieses Toeten oder Verbieten von "gefaehrlichen" Rassen das Problem sogar verschlimmert. Nicht nur wegen was ich ansprach, dass man dadurch glaubt andere koennten nicht beissen. Sondern auch wenn man die angeblich gefaehrliche Rasse an sich betrachtet. Umso mehr eine Rasse verteufelt wird, umso attraktiver wird sie fuer Idioten die einen gefaehrlichen Hund wollen und so ein Tier abrichten. Warum haben so viele brutale, vorbetrafte Idioten wohl einen "voll krassen Pitbull"? Weil diese Tiere in der Presse zu gefaehrlichen Hunden gemacht werden.
Das ist ein Teufelskreislauf.
Ich bin fest davon ueberzeugt, waere das allgemeine Bild von Rassen wie dem Staffordshire sowas waere wie "Oh, toller Sporthund, super fuer Leute die Agility machen wollen, super fuer Jogger.", wuerden manche Probleme gar nicht erst entstehen.
 
Wahrscheinlich wurde dein Owtscharka, einfach auf einem Grundstück gehalten als Wächter.
Nur schon seine Erscheinung macht vielen Leuten Eindruck. :)
Oder einfach zu faul.
Ist doch viel Arbeit und Geduld erforderlich, um einen Hund anständig zu erziehen.

Und genau dieses Problem ist es auch bei den "voll krassen Pitbull".
Die meisten dieser Menschen die sich so ein Hund anschaffen, haben einfach 0 Ahnung von Hunden und machen alle erdenklichen Fehler.
Was raus kommt, wissen wir ja...
Du hast recht, man sollte sie als wundervolle Begleiter aktiver Menschen darstellen.
Das sind sie jawirklich.

Schade können wir die Idioten, nicht davon überzeugen sich einen Chihuahua zu zutun.
Sind auch sehr bissig. :D und meistens gar nicht erzogen. :lachen:

Ja, die Politik. Will uns immer sagen, was wir zu glauben haben.
Interessanterweise gibt es wirklich Menschen, die dem System alles glauben........:confused4

...hier spricht jetzt die Vegetarierin aus mir; :rolleyes:
Töten ist mir ein Graus und ganz sicher nicht richtig.
Ganz egal warum und wieso.
Ob Mensch, ob Tier, ob an Land, Luft, oder im Wasser.
Bitte verzeih, ich möchte niemanden angreifen, nur weil er (noch;)) Fleisch isst.
Doch als Vegetarier ist man da einfach viel empfindlicher, was töten anbelangt.

Da sind wir absolut einer Meinung; töten, löst keine Probleme, verschlimmert sie noch.
Genauso die Hetze, gegen diese Tiere.
Böses ergibt böses.
Es ist unbedingt erforderlich, Liebe in dieses Teufelskreis zu bringen.
Dann haben wir eine Chance auf Veränderung.

Ich glaube an ein Happy End.
Ich glaube an die Liebe.

Ich glaube an meine Signatur.
Auch wenn ich sie so noch nicht leben kann...
...sonst würde ich dir das alles nicht schreiben. :D
OM :)

Alles Liebe!
:umarmen:
Seepferdli
 
Ja. Die Leute im Tierheim konnten uns ein bisschen was erzaehlen. Er war bei einer Familie die mit ihm ueberfordert war. Der Mann war den ganzen Tag außer Haus und die Frau traute sich nicht mit ihm spazieren zu gehen. Dann war er nur im Garten ohne Beschaeftigung und fing aus Unterforderung an die Kinder des Hauses zu hueten. Als er nach Besuch schnappte weil dieser den Kindern zu nahe kam gaben sie ihn ins Tierheim.
Er kam als Welpe aus Rumaenien. Vermutlich eine richtige Arbeitslinie. Das ist weder "sueß und flauschig" noch einfach nur "guter Wachhund". Das bedeutet Arbeit.

Das waer doch was :D Ein "voll krasse Chihuahua", so mit Nietenhalsband :D

Ja das kenne ich. Ich habe auch viele Jahre vegan gelebt. Und mich dann in einen Jaeger verliebt :o Uh, das war auch nicht leicht. Mittlerweile esse ich wieder Fleisch, habe sogar einen Angelschein gemacht, aber ich brauche trotzdem Wege es mit meinem Gewissen zu vereinbaren.
Die Wachteln und Perlhuehner die wir bald kriegen sind ja zum anderen auch zum essen da. Ich bin noch zwiegespalten :o Besser als Massenhaltung ist es allemal, aber ob ich das dann letztendlich wirklich kann, also diese Tiere dann zu essen... mal sehen.

Stimmt :)
 
Liebe Feivel,

das ist viel wert, wenn das Tierheim, mit Infos herausrückt.
So wusstet ihr schon mal auf was für eine "Arbeit" ihr euch einlasst.

Bei unserem Windi, Phoenix, kam nur so viel, dass Touristen ihn und seine Schwester, abgegeben haben.
Wir haben dann über andere Wege mehr erfahren... :(
Er ist übrigens von einem anderen Tierheim, wie Atilla.
Über Atilla wurden wir bestens aufgeklärt. :)
Sogar dass er bissig ist und deswegen schon 4 x zurück kam und sie keinen gesunden Hund einschläfern wollen.
Aber nicht wissen, was jetzt mit ihm tun...
Da wussten wir, auf was wir uns einlassen.
Haben es noch keine Sekunde bereut. :love2:

Gell Kopfkino :D "Ich hetzte meine voll krass Kampf-Chihuahua, auf dich!" :lachen:
Vor lauter Nieten und Ketteln der Hund schon gar nicht mehr laufen kann. *gröhl*

Soso, Veganerin :) verliebt sich in Jäger. Also das geht ja gar nicht...:ironie:
Nein, ist doch schön, wo die Liebe hinfällt.
Wenn es für dich so stimmig ist.
Ich bin ja "nur" Vegetarierin aber ich muss ehrlich sagen, dass ich da wohl in einen Konflikt, mit mir selber käme...
Ja ich weiss, du auch...

Also ich kenne viele Jäger und schätze die meisten als wunderbare Menschen und auch Tierschützer.
Sie haben halt ein bisschen ein anderes Verständnis vom Tierschutz wie ich, aber das ist auch gut so.
Einer war mir besonders lieb, er war so ein Gemütlich-Jäger und Wildhüter.
Schlief meisten während der Jagd ein und wurde sogar schon von einem Hirsch geweckt. :D
Den er natürlich leben liess.
Er schoss auch nie eine Mutter.
Und wenn es ihm warm ums Herz wurde, nur vom Anblick, liess er es auch sein.
Von ihm ass ich und mein Mann, noch so lange Wild, bis er altershalber mit dem Jagen aufhörte.
Und es war einfach köstlich, das Wild-Fleisch.
Jetzt könnte ich es aber auch nicht mehr essen.
Passt dass er aufhörte. :)

Weisst du, ich verurteile niemanden, nur weil er anders lebt wie ich.
Jeder hat das Recht zu leben wie er will.
Jeder hat das Recht zu glauben was er will.
Jeder hat das Recht zu essen was er will. usw.

Die Welt ist bunt und nicht nur schwarz/weiss.
Juhuiii, es lebe die Vielfalt und Verschiedenheit! *Smiley* (kann leider keine Bildli mehr)

Um dich zu beruhigen, besser kann man es in meinen Augen nicht machen, wenn man Fleisch/Fisch essen möchte.
Man jagt es selber und/oder man haltet es selber.
So weisst du genau in welchen Zustand, die Tiere lebten und was sie frassen und schlussendlich wie sie starben.

Sag mal, nimmt dein Geliebter, die Hunde mit auf die Jagd?
Stelle mir die grossen Hunde nicht so ideal vor...? Aber ich weiss es nicht.

Alles Liebe!
*Umarmen* *Knuddel* *Smiley*
Seepferdli
 
Werbung:
Dann finde ich es umso toller, dass ihr Attila trotzdem genommen habt. Fuer viele waere das sicher ein Grund gewesen ihn nicht zu nehmen. Und fuer viele Tierheime ist das leider ein Grund Hunde einzuschlaefern.

Ich bin uebrigens keine Sie :o Ich bin ein Er.

Jaeger haben auch ein anderes Verhaeltnis zum Tod als man es als Veganer/Vegeratier hat. Fuer sie ist es kein Widerspruch ein Tier zu ehren und es gleichzeitig zu toeten. Anfangs war das befremdlich fuer mich, aber mittlerweile verstehe ich es.

Das klingt nach einem sehr netten Jaeger :)
Ein Freund von meinem Partner ist von Jagd auf Fotografie umgestiegen und sagt das ist irgendwie immernoch "jagd". Auf die Pirsch gehen, ein Tier mit der Kamera einfangen.

Mein Freund jagd im Moment nicht mehr. Er hat vor 4 Jahren seine Jagdhaftpflicht aufgeloest weil er zeitlich nicht mehr zum jagen kam und die Versicherung ja jedes Jahr eine stange Geld kostet. Und bisher hat er die Versicherung nicht wieder aufgenommen, also darf er im Moment nicht jagen.
Owtscharkas waeren nicht jagdtauglich glaube ich :-D Wenn wir mit ihnen im Wald spazieren gehen nehmen alle Tiere reissaus. Die Baerenhunde sind zu groß und zu laut, stapfen durch den Wald und sind mit ihrer Farbe total aufaellig. Dann noch das flauschige Fell. Die wuerden staendig im Unterholz haengen bleiben. :D
 
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