Auf den Hund gekommen?

Werbung:
Solche Hunde sind aber alles andere als Spielzeug.
Mich graults bei solchen Tieren - ich find die ehrlich gesagt weder optisch ansprechend,
noch geht da in irgendeiner Weise mein Herz auf. :o

Es sind hoch intelligente, sehr aktive Hunde, verspielt bis ins hohe Alter :) Sie eignen sich fuer jede Art von Hundesport, egal ob Agility oder Bollerwagen ziehen. Und fuer jede "Hundeausbildung". Rettungshund, Therapiehund, Spuerhund.

Ich hatte auch lange Angst vor solchen Hunden. Aber wenn man die kennenlernt, sind die meist unheimlich lieb. Ich habe zwei im Tierheim besucht und die waren toll.

Aber sie sind natuerlich sehr kraeftig und das gehoert in verantwortungsbewusste Haende.

Ich habe auch lange nicht verstanden was mein Freund an denen "sueß" findet. Aber wenn man sich mehr mit ihnen beschaeftigt faengt man an sie anders zu sehen.
Dicke Pausbacken, lachendes Gesicht: http://farm4.static.flickr.com/3070/5832181204_b8600a9d88.jpg

Wenn einem das erst mal "aufgefallen" ist, laecheln die irgendwie alle :D
Da, der Leiter einer Tierschutzorganisation mit seinen Pit Bulls und alle grinsen sie: http://image.puppyflix.com/wp-content/uploads/2013/08/smiling-pitbulls-outside.jpeg
 
Oh man :-D

Diese kleinen Hunde haben oft ueberhaupt kein Sozialverhalten gelernt und wissen nicht wie sie sich bei anderen Hunden Verhalten sollen. Das Kleffen ist Unsicherheit. Das sieht man immer schoen wenn sie bei der kleinsten Reaktion sofort abhauen.

Das liegt nicht unbedingt am mangelndem Sozialverhalten sondern viel mehr daran dass ein Chihuahua sehr schnell um sein Leben angst haben muss wenn er größere Hunde nicht auf Abstand hält. Die meisten Zwerghunde wurden mindestens einmal in ihrem Leben von größeren gejagt und überrannt,sowas prägt sich eben ein. Ein netter Pfotenhieb von einem Großen und ein Kleiner ist verletzt,daher das hysterische Gekläffe, hab selbst zwei Kleine und eine Große.

Im übrigen halte ich "tierfreundliche" Jäger eher für die Ausnahme, es kam erst vor kurzem eine sehr interessante Doku im ZDF über die Jäger. Im Grunde sind es fast schon Psychopathen wenn man bedenkt dass sie die Tiere füttern und extra "züchten" um sie dann abzuknallen, denn komischerweise vermehren sich die Tiere in den Gebieten wo am meisten gejagt wird am meisten! Der eine Jäger meinte sogar er füttert die Tiere im Winter "aus christlicher Nächstenliebe" um sie dann im Frühjahr abzuschießen?
Noch dazu die ganze Trophäenjagd. In der Doku hatte lediglich eine Jägerin die nötigen Eier in der Hose zuzugeben dass es bei der Jagd um Macht geht und ihr das ein gutes Gefühl gibt über Leben und Tod zu entscheiden,und so wird es garantiert bei den meisten sein,anders kann ichs mir nicht vorstellen wie ein Mensch es schafft regelmäßig zu töten. Es gab aber auch ein positives Beispiel von einem Jäger aus Genf,dort gibt es keine Trophäenjagd,es wird nicht gefüttert und sie müssen die Bestände nur minimal reduzieren.
 
Es sind hoch intelligente, sehr aktive Hunde, verspielt bis ins hohe Alter :) Sie eignen sich fuer jede Art von Hundesport, egal ob Agility oder Bollerwagen ziehen. Und fuer jede "Hundeausbildung". Rettungshund, Therapiehund, Spuerhund.

Ich hatte auch lange Angst vor solchen Hunden. Aber wenn man die kennenlernt, sind die meist unheimlich lieb. Ich habe zwei im Tierheim besucht und die waren toll.

Aber sie sind natuerlich sehr kraeftig und das gehoert in verantwortungsbewusste Haende.

Ich habe auch lange nicht verstanden was mein Freund an denen "sueß" findet. Aber wenn man sich mehr mit ihnen beschaeftigt faengt man an sie anders zu sehen.
Dicke Pausbacken, lachendes Gesicht: http://farm4.static.flickr.com/3070/5832181204_b8600a9d88.jpg

Wenn einem das erst mal "aufgefallen" ist, laecheln die irgendwie alle :D
Da, der Leiter einer Tierschutzorganisation mit seinen Pit Bulls und alle grinsen sie: http://image.puppyflix.com/wp-content/uploads/2013/08/smiling-pitbulls-outside.jpeg

Ich mag sie auch...und wenn sie nicht an Ar***lö****r auf zwei beinen geraten, sind sie verschmust und friedlich...wie wär´s denn mit nem Bull Terrier...die sind echt knuffig.....


Sage
 
Es sind hoch intelligente, sehr aktive Hunde, verspielt bis ins hohe Alter :) Sie eignen sich fuer jede Art von Hundesport, egal ob Agility oder Bollerwagen ziehen. Und fuer jede "Hundeausbildung". Rettungshund, Therapiehund, Spuerhund.

Ich hatte auch lange Angst vor solchen Hunden. Aber wenn man die kennenlernt, sind die meist unheimlich lieb. Ich habe zwei im Tierheim besucht und die waren toll.

Aber sie sind natuerlich sehr kraeftig und das gehoert in verantwortungsbewusste Haende.

Ich habe auch lange nicht verstanden was mein Freund an denen "sueß" findet. Aber wenn man sich mehr mit ihnen beschaeftigt faengt man an sie anders zu sehen.
Dicke Pausbacken, lachendes Gesicht: http://farm4.static.flickr.com/3070/5832181204_b8600a9d88.jpg

Wenn einem das erst mal "aufgefallen" ist, laecheln die irgendwie alle :D
Da, der Leiter einer Tierschutzorganisation mit seinen Pit Bulls und alle grinsen sie: http://image.puppyflix.com/wp-content/uploads/2013/08/smiling-pitbulls-outside.jpeg

Okay, also verstehst du mich - danke. :thumbup:;)

Ich seh da nur das Kräftige glaub ich, nichts Weiches, Gemütliches oder so. :o

Mein Hund ist auch kräftig, sagt die Tierärztin immer mal wieder - aber nicht aggressiv,
er kann sogar neben einem Staubsauger liegen und guckt nur zu. Wenn der an ist mein ich.
Was mich manchmal wundert, dass ihn das nicht stört oder nervt. :D

Also das Berliner Tierheim ist zumindest voll mit solchen Hunden ...
http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/listenhunde.html

Ich glaube auch, dass das bei manchen nur eine Art Status-(Proll?)-Hund ist.
 
Ich mag sie auch...und wenn sie nicht an Ar***lö****r auf zwei beinen geraten, sind sie verschmust und friedlich...wie wär´s denn mit nem Bull Terrier...die sind echt knuffig.....


Sage

Ja :)

Ich glaube vllt sollte ich gerade darum einen haben. Wenn man das Klischee durchbrechen koennte dass es boese Tiere sind, waeren sie weiger interessant fuer Menschen die einen boese Hund wollen.
 
Ja :)

Ich glaube vllt sollte ich gerade darum einen haben. Wenn man das Klischee durchbrechen koennte dass es boese Tiere sind, waeren sie weiger interessant fuer Menschen die einen boese Hund wollen.



meine hündin hat einen bull terrier freund... sie spielen gmeinsam.

bull terrier, genauso wie ander kampfhunde, muss man erst abrichten um gefährlich zu werden...


shimon
 
Okay, also verstehst du mich - danke. :thumbup:;)

Ich seh da nur das Kräftige glaub ich, nichts Weiches, Gemütliches oder so. :o

Mein Hund ist auch kräftig, sagt die Tierärztin immer mal wieder - aber nicht aggressiv,
er kann sogar neben einem Staubsauger liegen und guckt nur zu. Wenn der an ist mein ich.
Was mich manchmal wundert, dass ihn das nicht stört oder nervt. :D

Also das Berliner Tierheim ist zumindest voll mit solchen Hunden ...
http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/listenhunde.html

Ich glaube auch, dass das bei manchen nur eine Art Status-(Proll?)-Hund ist.

Ja, sie sind kraeftig. :) Aber da sind sie ja nicht die einzigen. Bullmastiff, Cane Corse, Dogo Argentino, Presa Canario, Bordeaux Dogge, ... die Liste ist endlos. Es gibt viele kraeftige Molosser, die sehr muskuloes und breit gebaut sind. Was hauptsaechlich durch ihr Fell + Koerperkau begruendet ist.

Pit Bulls haben z.B. eine aehnliche Kopfform wie ein Bernhardiener. Aber der Bernhardiener hat fluffiges Fell am Nacken und Hals, dichtes Fell am Kopf und ein bisschen Speck. Das sieht gleich viel knuffiger aus.
Pittis haben Fell wie z.B. Weimaraner. Das wird gleich ganz anders.

Aggression hat erst mal nichts mit Rasse oder Koerperbau zu tun. Wobei natuerlich unbestritten ist dass ein aggressiver großer Hund gefaehrlicher werden kann als ein aggressiver kleiner Hund.

Und ja, bei manchen ist so ein Hund leider ein Proll-Status :( Diese Hunde die auf der einen Seite als gefaehrlich gelten und auf der anderen Seite dadurch Idioten anziehen, da hat jedes Jahrzehnt seinen Trend.
In den 70ern war es der Dobermann. Er landete auf alle Rasselisten, es gab verrueckte Geruechte ueber ihn wie dass er per Geburt boese ist und im Alter von 5 Jahren durchknallt. Jeder der sich mit einem gefaehrlichen Hund profilieren wollte holte sich einen.
In den 80ern war es dann der Rottweiler. Man nannte ihn "Teufelshund", er landete auf den Rasselisten und jeder Spinner holte sich einen.
Ab Mitte der 90er waren es dann Pit Bull und Staffordshire. Sie landeten auf den Rasselisten, es verbreiteten sich Mythen wie dass ein beissender Pit nicht loslassende koenne. Idioten holten sich welche.

Aber es gab zu allen Zeiten kein Verhalten seitens der Tiere das das gerechtfertigt haette. Sie waren in der Beissstatistik nie auffaellig, sie waren weder von der Kraft her die staerksten.

Damit hat man leider sehr tolle Rassen stigmatisiert und kaputt gemacht.
Es ist Zeit das wir das rueckgaengig machen und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden kommen. Das bedeutet Aufklaerung statt Rasselisten. :)


Ja, das Berliner Tierheim ist wirklich voll mit solchen Hunden. Weil sie in Brandenburg verboten sind, aber manche sich trotzdem so einen holen. Manchmal bewusst, manchmal aus Unwissenheit. Pitti-Welpen sehen naemlich aus wie kleine Mischlings-Knirpse.
Guck, das ist ein Pit Bull Welpe: http://www.passionpetphotos.com/Pet.../2/L/Justice x Magnum pups 04072007 065-L.jpg
Sie sind als Welpen winzig klein und der "massige" Kopf der im Erwachsenenalter fvielen Angst macht, verstaerkt im Welpenalter dieses Babyface.
Sie werden an der Grenze mit falscher Bezeichnung verkauft. Aber irgendwann mit 10 Monaten ist dann klar, dass das kein Labrador mehr wird und sie werden beschlagnahmt oder weggegeben. :( Weil sie in Brandenburg nicht vermitteltbar sind, kommen sie nach Berlin.

Sowas haben wir hier in Niedersachsen auch. "Normal" sind 1-2 Listenhunde pro Tierheim. Aber die Stadt Celle hat vor einiger Zeit eine Hundesteuer fuer Pits und Staffs in Hoehe von 600 Euro pro Jahr erlassen. Und jetzt, etwa 1 Jahr spaeter, besteht die Haelfter alle Hunde im Tierheim Celle aus Pits und Staffs.

In anderen Staedten wo es keine erhoehte Kampfhundsteuer gibt, kein Verbot, sondern z.B. wie in Niedersachsen keine Rasseliste sondern der Hundefuehrerschein fuer alle Hunde, da sind es wieder nur die normalen 1-2 Listis pro Tierheim.
Das Problem ist also selbstgemacht. Das finde ich sehr schade.
 
meine hündin hat einen bull terrier freund... sie spielen gmeinsam.

bull terrier, genauso wie ander kampfhunde, muss man erst abrichten um gefährlich zu werden...


shimon

Ja. Von Natur aus sind speziell die Bull Terrier meist total witzig, weil sie so klever und gleichzeitig verspielt sind. Sie finden immer irgendeinen Quatsch um die Aufmerksamkeit ihrer Menschen zu erregen. :-D

Das man "Kampfhunde" abrichten muss zeigt die Geschichte der Kampfhunde. 1700 und 1800 waren der Hundekampf in der Arena ein großes Gesellschaftliches Ereignis. Fast ueberall auf der Welt. Jedes Land hatte seine eigene Rasse. Dass der Pit so populaer ist, haengt mit der Popularitaet der USA und amerikanischer Zuechterverbaende zusammen. Aber eigentlich hatte jedes Land seine Kampfhundrasse. Hunde die kraeftig und flink waren oder dazu gezuechtet wurden und die man dann abrichtete. Selbst Japan hat mit dem Tosa Inu so eine Rasse.
Die meisten dieser ehemaligen Kampfhunde gelten heute nicht als gefaehrlich. Als man aufhoerte sie abzurichten waren es wieder normale Hunde.
Auch bei dem Pit war das erst so. Als die Hundekaempfe verboten wurden, wurde er zu dem beliebtesten Familienhund der USA. Er galt als "Nanny Dog". Viele Familien hatten einen. Der Hund aus der Serie "Die kleinen Strolche" war auch einer.
Aber irgendwann kippte es. Der Pit wurde wieder fuer kleinere Kaempfe im Untergrund eingesetzt und galt wieder als gefaehrlich :( Waehrend die unzaehligen anderen Rassen mit Kampfhundhistorie (zum Glueck) als normale Hunde weiter existierten.

Ich schweife ab. Was ich damit sagen will und was du ja auch sagst ist: Wir Menschen sind schuld. In Wahrheit sind wir die Monster. :(
 
Werbung:
Aggression hat erst mal nichts mit Rasse oder Koerperbau zu tun. Wobei natuerlich unbestritten ist dass ein aggressiver großer Hund gefaehrlicher werden kann als ein aggressiver kleiner Hund.

Und ja, bei manchen ist so ein Hund leider ein Proll-Status :( Diese Hunde die auf der einen Seite als gefaehrlich gelten und auf der anderen Seite dadurch Idioten anziehen, da hat jedes Jahrzehnt seinen Trend.
In den 70ern war es der Dobermann. Er landete auf alle Rasselisten, es gab verrueckte Geruechte ueber ihn wie dass er per Geburt boese ist und im Alter von 5 Jahren durchknallt. Jeder der sich mit einem gefaehrlichen Hund profilieren wollte holte sich einen.
In den 80ern war es dann der Rottweiler. Man nannte ihn "Teufelshund", er landete auf den Rasselisten und jeder Spinner holte sich einen.
Ab Mitte der 90er waren es dann Pit Bull und Staffordshire. Sie landeten auf den Rasselisten, es verbreiteten sich Mythen wie dass ein beissender Pit nicht loslassende koenne. Idioten holten sich welche.

Aber es gab zu allen Zeiten kein Verhalten seitens der Tiere das das gerechtfertigt haette. Sie waren in der Beissstatistik nie auffaellig, sie waren weder von der Kraft her die staerksten.

Damit hat man leider sehr tolle Rassen stigmatisiert und kaputt gemacht.
Es ist Zeit das wir das rueckgaengig machen und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden kommen. Das bedeutet Aufklaerung statt Rasselisten. :)

Ich hab mal von Bulldoggen/Boxern gelesen, dass die extra dafür gezüchtet wurden, als "Bullenbeißer"?

Insbesondere in England wurden kraftvolle, speziell für das Bullbaiting (deutsch Bullenbeißen) Hunde gezüchtet, deren Aufgabe es war, Bullen in Schaukämpfen niederzuringen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenbeißer

Als ich mal nach dieser Französischen Bulldogge gegooglet hatte, weil mir davon hier immer mehr begegnen.

Die Französische Bulldogge wird von der englischen Bulldogge alten Typs hergeleitet, die unter anderem zum Bullbaiting und in Hundekämpfen verwendet wurde.

Ich kann nicht so wirklich glauben, dass die rein von Natur aus "total harmlos" sind. :o
Es hat ja irgendwo jeder so seine gewisse Eigenart. So wie Border Collies auch gut laufen können, sehr vorsichtig sind usw.
Und Möpse eher bequem und friedlich, ruhig. Die, die mir hier so überwiegend begegnen.

Diese Männer brauchen in gewisser Weise ja auch etwas mehr Action, als ein Normalo?:
https://www.google.de/search?q=body...LhywOBtoGwBA&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1366&bih=638
Und so manch einer wird evtl. auch anders reagieren, wenn mal was ist, als ... naja usw.
 
Zurück
Oben