Auf den Hund gekommen?

Liebe Mondblume, :blume:

wenn man negatives sehen will, dann sieht man negatives.

Ich sehe Wesen, die den Menschen lieben und genau von dem, so gemacht werden, wie du es als Horror bezeichnest.
Mit Liebe im Herzen und einer konsequenten, verantwortungsvollen Erziehung,
hat man in so einem Wau einen wundervollen Begleiter und Freund, der durch dick und dünn, mit einem geht. :kuesse:

Und beissen können, nicht nur Hunde...
...der da:hamster: hat mich schon viel gebissen und von denen :katze3:........:maus:..........:hase: wurde ich auch schon gebissen. :D

Alles Liebe!
:umarmen:
Seepferdli
 
Werbung:
Ich hab die Vermutung, dass das auch etwas sehr naiv ist, da ein Lächeln zu sehen -
weil die Schnauze an sich so groß ist, um sich besser verbeissen zu können in etwas oder jemanden.

https://www.google.de/search?q=pitb...h=638#q=pitbull+hund&revid=740402607&tbm=isch

Horror.

Die Schnauze ist kleiner als bei anderen Hunderassen. ;)

Du meinst sicher die Massigkeit des Gesichtes. Das was ich "Pausbacken" nenne ist durch einen speziellen Muskel bedingt der von der Schlaefe des Hundes bis zum Kiefer greift. Bei Molossern und vielen Terriern ist er besonders ausgepraegt, was die Beisskraft erhöht, ja.

Das ist Hunde-Historisch gesehen aber eine sehr nuechternde Tatsache, weil man es nicht nur dem Pit anzuechtete, sondern etlichen Hunderassen. Jagdhunden, Hunden die zur Beseitung von Ratten eingesetzt wurden, Herdenschutzhunden.

Von der Zahnstellung her ist der Pit aber nicht zum groeßten "Beisser" gezuechtet worden. Es gibt andere Rassen die eine Zahnstellung angezuechtet bekamen bei der, wie soll ichs erklaeren, die Schneidezaehne in einer gerade Linie verlaufen, damit alle Zaehne beim Biss "greifen". Das ist aber nicht wie man jetzt denken koennte gezuechtet worden damit so ein Hund Leute zerfleischt. Das haben zum Beispiel Dogo Argentinos, die zur Jagd auf Wildschweine eingesetzt werden und darum einen sehr festen Biss brauchen, damit sie das Wild nicht loslassen wenn es zappelt.

Hunde waren (und sind) nunmal Nutztiere. Unsere Vorfahren sahen das sehr viel pragmatischer. Fuer sie war ein starker Biss nicht mit Boesartigkeit verbunden, sondern mit Brauchbarkeit.
Und heute, da haben extrem viele Hunde diesen dicken Molosser-Kopf mit einem festen Biss, zum Beispiel auch Neufundlaender (Wasserrettungshunde, die den festen Biss brauchen um kleinere Boote an einem Tau aus dem Wasser zu ziehen).

Ich glaube das hat allgemein mit dem Thema Verantwortung und Tier in Menschenhand zu tun.
Eine große Gefahrenquelle die Hundekritiker gerne verschweigen sind zum Beispiel Pferde. Es kommt immer wieder zu toedlichen Unfaellen. Oft deshalb weil profitgeile Idioten traumatisierte Pferde als anfaengergeeignete Reitpferde verkaufen. Ein Pferd wiegt um die 200-300 Kilo, oft mehr. Und wir setzen Kinder dadrauf.
Verbietet man deshalb Pferde oder Reiten? Nein. Es geht um den Umgang mit Tieren, um Verantwortung. Sozialisation und Erziehung.
 
Wenn der Teufel ein Lächeln im Gesicht hat - ist er ein Guter und Freundlicher, und vor allem harmlos -
daran erinnert mich das. :rolleyes: :escape:

Du vergisst dass zu dieser "Falschheit" nur Menschen in der Lage sind.

Hunde hingegen zeigen uns immer wieder das Gegenteil. Sie koennen das Schlimmsten erleben und immernoch vertauen fassen und wieder lernen Menschen zu lieben.

Wie die kleine Maus hier: http://www.youtube.com/watch?v=MNZXDQq3LFk
 
Hunde wie Staffs und Co. haben eine enorm hohe Reizschwelle,daher wurden oder werden sie auch so gern als "Nanny Hunde" gehalten weil sie sich von Kinder sehr viel mehr gefallen lassen als zb ein Zwerghund der sofort zubeißen würde wenn das Kind ihn grob antoucht.
Und bissig kann jeder Hund in falschen Händen werden,das liegt aber nicht am Hund selbst. Da die "Kampfhunde" ja nun doch schwerer zu halten sind,sind viele die die Hunde nur zum prollen brauchen auf Herdenschutzhunde umgestiegen,man kann abwarten bis auch da alle auf den Rasselisten auftauchen..
 
Hunde wie Staffs und Co. haben eine enorm hohe Reizschwelle,daher wurden oder werden sie auch so gern als "Nanny Hunde" gehalten weil sie sich von Kinder sehr viel mehr gefallen lassen als zb ein Zwerghund der sofort zubeißen würde wenn das Kind ihn grob antoucht.

Bilder von Nanny Dogs: http://animaladvocatesalliance.org/tag/pitbull/

:)

Und bissig kann jeder Hund in falschen Händen werden,das liegt aber nicht am Hund selbst. Da die "Kampfhunde" ja nun doch schwerer zu halten sind,sind viele die die Hunde nur zum prollen brauchen auf Herdenschutzhunde umgestiegen,man kann abwarten bis auch da alle auf den Rasselisten auftauchen..

Genau :)

Sind sie mancherorts leider schon :( In Hessen und Hamburg stehen Kaukasische Owtscharkas auf der Rasseliste. Soweit ich weiss duerfen sie zumindest in Hamburg nur an der kurzen Leine ausgefuehrt werden und muessen Maulkorb tragen.
Dabei muessen die huebschen Baeren auch mal rennen und sich richtig austoben duerfen.

Wie unsere zwei an der Kieskuhle:
iqfh-gb-c989.jpg


:)

Aber ehrlich gesagt, einem schlecht sozialisierten und vll sogar aggressiv gemachten Owtscharka oder Kangal moechte ich auch nicht begegnen. :(
Irgendwann wird man auch Herdenschutzhunde fuer boesartig halten. Dabei sind auch sie von Natur aus sehr ausgeglichen, lieb und hoch intelligent.
 
Sehr hübsche Hunde!
Ich hab eine Do Khyi Hündin die glaub ich sogar auch in Bayern mit auf der Liste ist,aber da sie für ihre Rasse relativ klein ist erkennt nur selten jemand die Rasse ^^
Allerdings halte ich Herdenschutzhunde in falschen Händen für fast gefährlicher als zb einen Staff, weil die Herdis ja doch auf Eigenständigkeit gezüchtet wurden und daher vieles selbst entscheiden und daher noch schwerer zu "kontrollieren" sind.
Ein Nachbar hat eine Staffmix? Hündin und die ist der wohl best erzogenste Hund den ich je gesehn hab,die läuft sogar ignorierend an meinen kleinen Kläffern vorbei :D
 
Danke.
Oh, Do Khyis sind aber auch tolle Baerenhunde :) Die ganz schoen riesig werden koennen. :-D
Die sind aber noch sehr selten in Deutschland oder?

Das stimmt schon. Außerdem sind die meisten HSH sehr viel groeßer als Staffs.
Auf jeden Fall sind Pit Bull, Staff und Co. im Vergleich zu HSH viel anfaengergeeigneter. Alles was ich bisher ueber sie weiss und wie ich sie im Tierheim erlebte, war dass diese sog. "Kampfhunde" ihren Menschen unheimlich gefallen wollen. Klever, verspielt, wollen gefallen, lernen gerne. Eben so richtige Kumpel-Hunde. Aber Kangal, Owtscharka... das ist nichts fuer Laien. Das war auch fuer mich anfangs schwierig zu verstehen, welch eigenwilliger Dickkopf aus dem kleinen 8 Wochen alten Wollknaeuel wurde.

Das war mit unserem anderen Owtscharka den wir aus dem Tierheim haben ja genau deshalb schief gegangen bei seinen Vorbesitzern. Der war vorher in einer Familie die ihn als Welpen kauften. Dann wurde er groeßer und groeßer, die Frau traute sich nich mehr mit ihm spazeiren zu gehen und er wurde nur im kleinen Vorgarten gehalten. Man konnte nicht richtig mit ihm spielen, ihm kaum was beibringen, weil Herdis da einfach nicht der Typ fuer sind. Und dann passierte was soo typisch fuer unterfordete HSH ist: Er suchte sich Arbeit. Er fing an die Kinder zu schuetzen und schnappte nach Besuch wenn dieser den Kinder zu nahe kam.

Mein Freund liebt ja solche selbststaendigen Hunde.
Aber ich wollte gerne eine Kumpel-Hund. Wo ich aaalles mit machen kann. Agility, Frisbee und Ball spielen, Joggen, Radfahren, Mantrailing. Und dann soll der aber auch kraeftig sein und soll den Bollerwagen ziehen koennen und soll aber auch kuschelig sein. Und lustig und verspielt und viele Tricks lernen. Und der soll nicht kleffen und nicht schnappen. Und mein Freund meinte so voellig selbstverstaendlich: Einen Pit oder Staff.
Und ich dachte erst er spinnt :D Aber jetzt versteh ichs.
 
Werbung:
http://vimeo.com/81720114

mit dem video hab ich angefangen - und ich hab echt geheult - mittlerweile bin ich total verrotzt, weil ich fast alle angeguckt hab - und ich bin total beeindruckt, was engagierte menschen grad auch im bereich tierrettung machen.
selber hab ich ja straßenkatzen, die ähnlich eingefangen wurden.
 
Zurück
Oben