Auf den Hund gekommen?

Und die gefährlichsten Hundehalter sind halt die, die in ihrem Hund den Sozialpartner fürs Leben sehen.
Sorry, aber das betrachte ich als dummes Zeug. Natürlich ist der Hund/Wolf der Sozialpartner des Menschen und das wahrscheinlich seit über 100.000 Jahren (genetische Abspaltung des Hundes vom Wolf als eigene Unterart), möglicherweise seit über 400.000 Jahren (sehr vage Hinweise bei chinesischen Ausgrabungen von Homo erectus). (fossil belegt und C14-datiert sind ~ 34.000 Jahre). Mensch und Hund bilden im Idealfall ein gemischtartliches Rudel.

Meine Hunde sind meine Familie, mein Rudel, haben Rechte und Pflichten, und genau so muß es sein und nicht anders.

Btw., wildernde Hunde sind ausgesprochen selten (das wird natürlich medial dann ausgeschlachtet) und die Ursache liegt gewöhnlich am oberen Ende der Leine, etwas durch mentale Nichtauslastung. In so weit gebe ich Dir teilweise recht.

LG
Grauer Wolf
 
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Meine Hunde sind meine Familie, mein Rudel, haben Rechte und Pflichten, und genau so muß es sein und nicht anders.

LG
Grauer Wolf

Ich schätz dich als Menschen ein, der Ahnung vom Umgang mit Hunden hat und der deswegen weiss was dabei rauskommt wenn Hund nicht mehr wie ein Hund sondern wie ein Kind behandelt wird.

Derartige HundHALTER mehren sich (viel Schuld dran tragen da die TIERSCHUTZ-Agenturen, welche noch immer mittels Mitleidmasche ungeeignete Hunde an ungeeignete Menschen vermitteln).

Die Hundepsychologen haben jedenfalls Grund zur Freude.
 
Ich schätz dich als Menschen ein, der Ahnung vom Umgang mit Hunden hat und der deswegen weiss was dabei rauskommt wenn Hund nicht mehr wie ein Hund sondern wie ein Kind behandelt wird.
Es sind meine "Kinder" (nicht im biologischen Sinn natürlich :D ), meine Welpen, wie sonst sollte man es nennen, wenn man sie noch feucht vom Mutterleib in der Hand hatte, sie zusammen mit der Leithündin großgezogen, gefüttert, erzogen und bei Krankheit betreut und gepflegt hat, wenn man ihnen mal die "Ohren langgezogen" hat, wenn sie Mist bauten, oder ihnen Halt gab, wenn sie sich vor etwas fürchteten. Aber sie werden im Laufe der Zeit und im Rahmen ihrer biologischen Möglichkeiten mental erwachsen, also vollwertige Rudelmitglieder. Als solche haben sie sich einzufügen. Ich führe mein Rudel wie ein Leitwolf und lasse es nicht wie Kraut und Rüben auswachsen. Ich kann Kadavergehorsam nicht ausstehen (ich habe zu viele Hunde gesehen, die mental gebrochen wurden), aber es gibt einige klare Regeln, aber auch reichlich Raum für eigene Entscheidungen.
Und noch eines: Bei jedem Hund, der zu mir kommt oder der bei mir geboren wird, lege ich einen Eid vor meiner obersten Instanz ab, ihn niemals im Stich zu lassen bis zum letzten Atemzug seines Lebens! Sie sind mein Rudel und Treue ist keine Einbahnstraße. Ich glaube, damit ist alles gesagt, wie ich ticke.

Derartige HundHALTER mehren sich (viel Schuld dran tragen da die TIERSCHUTZ-Agenturen, welche noch immer mittels Mitleidmasche ungeeignete Hunde an ungeeignete Menschen vermitteln).
Da gebe ich Dir allerdings recht. Manche Hunde gehören nur in die Hände von Menschen, die einschlägige und nicht zu knappe Erfahrung haben. Ein Altdeutscher Hüter (hart, hochintelligent, eigenständig, arbeitswütig und teilweise mit Naturschärfe) z.B. in den Händen einer gutbürgerlichen "Ei-tei-tei-Licht-und-Liebe"-Familie wird zur Katastrophe (und unglücklich) und dann leider oft zum "Wanderpokal", was mir bei diesen prächtigen Hunden mit ihrem starken Charakter tief in der Seele weh tut.

Die Hundepsychologen haben jedenfalls Grund zur Freude.
Na ja, was ich da teilweise sehe, läßt mir das Nackenfell zuberge stehen... :confused:

LG
Grauer Wolf
 
Ich glaube, damit ist alles gesagt, wie ich ticke.
Kleiner Nachtrag:
In dichter besiedelten Gegenden sind Altdeutsche Hüter oder auch Huskies (beide extrem großes Bewegungsbedürfnis!) die Grenze dessen, mit dem man leben sollte, und schon dabei ist der Zeitaufwand enorm.
Unter optimalen Bedingungen (jede Menge Gegend, keiner, der sich vom abendlichen Konzert
howlwink.gif
gestört fühlen könnte etc.) fiele meine Wahl auf High Content Wolfhunde, also Wolfshybriden. Sagt auch was über mich aus... ;)
Da ich diese Tiere aber eben liebe, mute ich ihnen die üblichen Bedingungen hierzulande nicht zu. Zu lieben heißt ggf. auch mal, schweren Herzens zu verzichten. Und ohnehin bin ich mit meiner Pelzbande glücklich und zufrieden...

LG
Grauer Wolf
 
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Noch vor ein paar Jahrzehnten war es so, dass normale Haushunde (ohne Profession) frei herumstreunten, sich an Misthaufen gütlich taten, hie und da mal ein Huhn rissen und nach Hause liefen wenn sie Sehnsucht nach ihren Menschen hatten. Wenn sies mit dem Wildern zu arg trieben, wurden sie getötet.
Sie brauchten weder Mäntelchen noch Premiumfutter, weder Tierarzt noch Psychologen.

Der Grossteil der heutugen Hundehalter (in der Wohlstandsgesellschaft mein ich) hat ihren Hund gern sauber und fett als Deko-Objekt auf der Couch.

Diese Vermenschlichung find ich halt ekelhaft und das meinte ich mit "Sozialpartner fürs Leben".

Alles andere dürften wir eh ziemlich ähnlich sehen.
 
Also ich hab meine Hunde auch gern neben mir auf der Couch, am liebsten sauber, fett sind sie trotz Premiumfutter allerdings nicht^^
Und ich bezeichne sie auch als meine Kinder, meine Familie, die so ziemlich über allem anderem steht.

Und es ist quatsch dass die Hunde vor Jahrzehnten keine Tierärzte brauchten, die Hunde hatten früher einfach keinen Wert für die meisten Menschen daher war es egal wenn sie eingegangen sind, da hätte niemand Geld für Tierarzt ausgegeben. Und es hat auch nix mit vermenschlichen zu tun einem Hund bei gewissen Temperaturen einen Mantel anzuziehen wenn dieser so gezüchtet ist dass er nicht mal Unterwolle besitzt, das wäre das gleiche als wenn man dich im Winter im TShirt rausschickt und sagt,stell dich mal nicht so verweichlicht an^^
Ich hab eine Do Khyi Hündin die im Winter einen dicken Pelz hat und sowas natürlich nicht braucht, ich habe allerdings auch eine Chihuahua Hündin und eine Malteser Hündin. Die Chihuahua Hündin hat ebenfalls im Winter dicke Unterwolle und braucht keinen Mantel, die Malteser Hündin hat rassebedingt nur dünnes Deckhaar und wäre ohne Mantel regelmäßig erkältet, also bekommt sie inzwischen was übergezogen,ganz einfach.
 
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Ich denke davon kann man ausgehen, auch wenn es natürlich auch sicher schon vor 100Jahren Menschen gab die sicher alles, auch finanziell, gegeben haben um ihrem Hund zu helfen, dennoch war die Einstellung zum Tier/Haustier früher anders, sieht man auch heute noch gut bei den "typischen Bauern" auch die haben zu ihren Hofhunden oft keine sehr liebevolle Beziehung. Der ist genauso Nutztier wie die Kuh im Stall, und wenn er nicht mehr nutzt wird er ausgetauscht statt hunderte oder gar tausende Euros beim Tierarzt zu lassen.

Und dass viele Rassen erst gar nicht kreiert werden hätten sollen,darüber braucht man wohl gar nicht sprechen, ich persönlich bin inzwischen gegen Zucht, bzw wäre ich sogar dafür dass private Tierhaltung generell nicht mehr gestattet werden sollte, die meisten leben einfach nicht annähernd artgerecht.
 
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