Auf den Hund gekommen?

In unserem Haus hat mal für etwa 3 Monate eine Frau mit 2 kleinen Kindern - etwa 3 und 6 Jahre,
Hund und kein Mann gewohnt. Der Hund bellte schon früh morgens immer durchs ganze Haus.
Bei uns ist es sehr hellhörig, ich - ganz oben - höre sogar in der Wohnung ganz unten den Nachbarn
schreien oder husten.
Und wenn der Hund mal nicht bellte, dann schrie das kleine Mädchen. als wenn es gerade
aufgespießt wird.
Wenn dann mal alle aus dem Haus waren und Hund zu Hause gelassen wurde, dann hat der Hund
tatsächlich ununterbrochen hinter der Tür gestanden und gekläfft und an der Tür gekratzt.
Er mochte wohl nicht gern allein sein.

Außerdem hat die Frau geraucht. Wenn die ihre Tür aufgemacht haben, quoll der ganze Rauch ins
Treppenhaus und sammelte sich oben … vor meiner Tür. Und wenn ich meine Tür aufgemacht hab,
dann waberte der Rauch sogleich in meine Wohnung.

Die Frau hat auch nie gegrüßt oder gekuckt. Das machen die Hundebesitzer, denen ich unterwegs
begegne, aber auch nicht. Sie wirken alle abweisend und feindselig auf mich.
Auf einsamen Wegen und in den Bergen grüßt man sich für gewöhnlich. Hundebesitzer wissen
davon nichts.

Demzufolge ist mein Bild von Hundebesitzern, daß sie andere Menschen nicht mögen.
Und wie ist das nun? Mögt ihr Hundebesitzer Menschen oder eher nicht? ;)

Tut mir alle Leid, Ihr drei, Du, Sidala, das Mädchen, der Hund (hat Käfigneurose, der Arme) (die Reihenfolge ist zufällig, nicht beabsichtigt;)) Eine Pech-Konstellation. :trost::trost::trost:

Mag ich Menschen oder Tiere? Entweder mag beide Spezies oder keine. Entscheidung überlasse ich Dir. Lebe Zeit meines Lebens mit den beiden zusammen, seit Jahren sogar in `ner WG, mit 2 Katzen, 2 Hunden, 3 Menschen zusammen, früher noch mit Kindern, zeitweise mit Hamster, Vögeln, Oma zusätzlich. Also mag auch Alte Menschen und Kinder sowieso. Jetzt höre ich auf, weil sonst wirds peinlich und ein Übergenuß noch dazu.
 
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In unserem Haus hat mal für etwa 3 Monate eine Frau mit 2 kleinen Kindern - etwa 3 und 6 Jahre,
Hund und kein Mann gewohnt. Der Hund bellte schon früh morgens immer durchs ganze Haus.
Bei uns ist es sehr hellhörig, ich - ganz oben - höre sogar in der Wohnung ganz unten den Nachbarn
schreien oder husten.
Und wenn der Hund mal nicht bellte, dann schrie das kleine Mädchen. als wenn es gerade
aufgespießt wird.
Wenn dann mal alle aus dem Haus waren und Hund zu Hause gelassen wurde, dann hat der Hund
tatsächlich ununterbrochen hinter der Tür gestanden und gekläfft und an der Tür gekratzt.
Er mochte wohl nicht gern allein sein.

Außerdem hat die Frau geraucht. Wenn die ihre Tür aufgemacht haben, quoll der ganze Rauch ins
Treppenhaus und sammelte sich oben … vor meiner Tür. Und wenn ich meine Tür aufgemacht hab,
dann waberte der Rauch sogleich in meine Wohnung.

Die Frau hat auch nie gegrüßt oder gekuckt. Das machen die Hundebesitzer, denen ich unterwegs
begegne, aber auch nicht. Sie wirken alle abweisend und feindselig auf mich.
Auf einsamen Wegen und in den Bergen grüßt man sich für gewöhnlich. Hundebesitzer wissen
davon nichts.

Demzufolge ist mein Bild von Hundebesitzern, daß sie andere Menschen nicht mögen.
Und wie ist das nun? Mögt ihr Hundebesitzer Menschen oder eher nicht? ;)


Ich hab heute alle am Strand und auf dem Weg dahin gegrüßt die mir begegnet sind , die Hundebesitzer haben zurück gegrüßt , von denen ohne Hund nur einer :D
Ich kenne das eher andersherum , dass Hundebesitzer grüßen und freundlicher sind , aber in Bayern kann das auch wieder anders sein :o :D
 
Ich hab heute alle am Strand und auf dem Weg dahin gegrüßt die mir begegnet sind , die Hundebesitzer haben zurück gegrüßt , von denen ohne Hund nur einer :D
Ich kenne das eher andersherum , dass Hundebesitzer grüßen und freundlicher sind , aber in Bayern kann das auch wieder anders sein :o :D
Da hast du den schwarzen Peter aber elegant zurückgespielt. :D
Naja, es wird eben wie überall so sein, man begegnet immer nur sich selbst. ;)

Habe tatsächlich ein tiefersitzendes Problem diesbezüglich, meine Eltern haben sich,
nachdem wir Kinder aus dem Haus waren, Hunde angeschafft …

Vor etlichen Jahren habe ich mich mal kräftig in die Nesseln gesetzt wegen meiner Vorurteile.
Ich hatte zu der Zeit eine Kollegin, die ich sehr gern mochte und mit der ich viel geplaudert hatte.
Einmal kam ich ziemlich in Rage, als es um Hundebesitzer ging und ich lästerte ganz gewaltig.

Dann sagte sie wie beiläufig, daß sie früher auch einen Hund gehabt hätte. Das war ein Schreck
und furchtbar peinlich, ich werd heut noch rot, wenn ich nur dran denke. :rolleyes:
 
Ich persönlich neige dazu den Menschen immer ins Gesicht zu sehen - egal ob ich mit oder ohne Hund unterwegs bin, beim Spazieren, Einkaufen oder Zugfahren.

Manche erwidern müde meinen Blick, manche mit einem Lächeln, andere gar nicht....

Wenn ich mit Hund unterwegs bin, kann ich registrieren dass Aysha mehr Lächeln einfährt als ich - woran das liegt weiß ich nicht :zauberer1
 
Ich kenne das so:

"Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher."

Hubert Ries (1902 - 1972)


(außer die, die Angst haben)
 
Habe tatsächlich ein tiefersitzendes Problem diesbezüglich, meine Eltern haben sich,
nachdem wir Kinder aus dem Haus waren, Hunde angeschafft …

Ich würde das ...

Demzufolge ist mein Bild von Hundebesitzern, daß sie andere Menschen nicht mögen.
Und wie ist das nun? Mögt ihr Hundebesitzer Menschen oder eher nicht? ;)

ja eher genau andersrum verstehen ...

also ich verstehe das eher so, dass sidala, weil sich ihre Eltern Hunde angeschafft haben, keine Hundebesitzer mehr mag? (Kein Vorwurf! :kiss4:)

Weshalb die 'Begegnungen' auch so verlaufen, um was zu 'zeigen'. - Nur eine Idee.
 
ääähmmm menschlich, oder tierisch ?

Menschlicher. Ein Hund als Hilfe, das Herz zu öffnen.
Oder das Herz warm zu halten - was so über Menschen (manchmal) nicht gelingt.

Es gibt ja auch Menschen, die fangen bei Hunden an zu singen (ich gehör dazu). :D


"Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen!" (Sprichwort aus Irland) ;)
 
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