Auf den Hund gekommen?

Genau das hab ich sagen wollen in meinem 2. Post. ;)
Und hab es auch damit begründet, daß wir uns eigentlich immer nur selbst begegnen.

So richtig klar ist mir das aber erst beim darüber Schreiben geworden.
Werde das jetzt mal genauer beobachten und versuchen, meine vorgefertigte Meinung zu überdenken.
Vielleicht begegnen mir dann in Zukunft ganz andere Hundebesitzer. :)

Geht mir auch oft so, wenn ich etwas geschrieben oder ausgesprochen habe - also danach oder währrenddessen. :thumbup:

Ja, wenn einem was bewusst oder klar wird, ändert es sich vielleicht.
 
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Du hast mir doch hier auch mal geschrieben, dass du mich verprügeln (oder zusammenschlagen) würdest, würde ich einem Rollstuhlfahrer helfen und einfach durch eine Menschenmenge donnern, die absichtlich keinen Platz macht.

Nein habe ich nicht entweder du beweist diesen Hirnschiss oder schweigst was vor allem für dich besser wäre .

Mich wundert das Verhalten - anderen Menschen gegenüber - deiner Hündin nicht.
Passt auch zu dem, was ich hier oft im Forum von TvG lese. Guck mal das Verhalten im Hühnerstall und das Verhalten neuen/unbekannten Usern gegenüber. Bsp. :rolleyes:

Ich bekam die Hündin bereits mit diesem Verhalten du dumme nuss .
 
Wie langweilig und wenig genutzt Parks mit Hundeverbot sind, lässt sich am Beispiel Blohms Park in Hamburg- Horn beschreiben: Seit hier Hunde verboten wurden, sind auch die Jogger weniger geworden. Der Grund: Der Park ist zu manchen Zeiten menschenleer – und wer läuft schon gerne in der Dämmerung durch ein verlassenes Gehege? Hunde werden vom überwiegenden Teil der Bevölkerung nicht als Bedrohung empfunden – im Gegenteil: Sie erhöhen das Sicherheitsgefühl von Spaziergängern, SeniorInnen, Müttern mit Kindern und Sportlern! Fazit: Wenn Hunde im Park fehlen, fehlt dem Park viel Leben.

Oft joggen Leute auch mit Hunden. Ein Bekannter von mir hat sich deswegen mal einen Husky zugelegt, damit er selber mehr Bewegung bekommt - das Dumme daran war nur, das meinem Bekannten nach 10km die Puste ausging und der Husky dann erst warm wurde.

Bei uns sind Hunde als Haustiere noch eine Neuerscheinung und seltener, daher ist auch die Akzeptanz der Nicht-Hundebesitzer zum Hund als Haustier geringer. Ich beobachte manchmal, das Eltern ihre Kinder auf den Arm nehmen, wenn sie Charly erblicken, ob nun im Licheng Garden ohne Leine, oder in einem Park mit Leine.
Diese Menschen können einen Hund nicht einschätzen und haben Angst - Angst weil es etwas Neues ist. Diese Angst übertragen sie auf ihre Kinder, die schreiend weglaufen wenn Charlys Nase die Haustür verlässt. Andere kleinere und unbedarfte Kinder wollen sich unserem Hund nähern, doch die Eltern ziehen das Kind weg.

Nur wenige Menschen akzeptieren den Hund als das was er ist - der beste Freund des Menschen. Dabei sind sogenannte Kampfhunde in China noch seltener als Deutsche die in China leben. Schäferhunde werden gerne als Wachhund gehalten. Als Haustiere sind dann wirklich die familienfreundlichen Hunderassen gefragt.

In manchen Parks sind Hunde nicht erlaubt, oder anders ausgedrückt, mögen einige Sicherheitsleute die es in manchen Parks gibt - Hunde nicht. Vor drei Wochen waren wir mit Charly im Xiaolan Park, einem Park in dem wir schon öfters waren, besonders als Charly noch kleiner war. Nach 10 Wochen in unserer Pflege ist Charly 11kg schwer und hat schon eine Schulterhöhe von 40cm, kein Westentaschen-Hund mehr. Ein Sicherheitsmann im Park sagte zu meiner Partnerin: "Das Ding ist hier nicht erlaubt." und zeigte dabei auf Charly. Meine Partnerin gab dann barsch zurück, das sei kein Ding, sondern ein Hund, ein lebendes Wesen und wir würden jetzt diesen unfreundlichen Ort verlassen --- die Richtung die wir einschlugen war jedoch nicht der Ausgang an dem wir den Park betreten haben. So schlau sind manche Sicherheitsmänner :D
Später trafen wir auf einen anderen Sicherheitsmann, der Charly sogar anlächelte - so unterschiedlich sind Sicherheitsmänner :D --- und besonders Nasen-Regeln.

Irgendwie ist es schon in Ordnung, das Hunde als Haustiere eine Seltenheit sind, denn in China gibt es eben zu viele Menschen. In Licheng Garden (Bild), dort wo ich wohne, gibt es grob geschätzt mindestens 900 Wohnungen, wenn nur 10% davon einen Hund hätten, gäbe es schon ein riesen Gebelle...
 

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Du hast mir doch hier auch mal geschrieben, dass du mich verprügeln (oder zusammenschlagen) würdest, würde ich einem Rollstuhlfahrer helfen und einfach durch eine Menschenmenge donnern, die absichtlich keinen Platz macht.

Mich wundert das Verhalten - anderen Menschen gegenüber - deiner Hündin nicht.
Passt auch zu dem, was ich hier oft im Forum von TvG lese. Guck mal das Verhalten im Hühnerstall und das Verhalten neuen/unbekannten Usern gegenüber. Bsp. :rolleyes:

Und deshalb schrieb ich auch, weil ich das selbst bei meinem Hund auch beobachte (wie er wann reagiert usw.), dass Hunde Künstler darin sind, im 'Anpassen'.

- oder auch vielmehr im 'Fühlen' und 'Wahrnehmen'. Die spüren, was los ist, und das überträgt sich.

:kiss4:
Hunde sind Tiere die auf Gestiken oftmals mehr achten, als auf Töne. (oder Befehle)
Mein Hund hat "Sitz" gelernt, indem ich ihr das Wort ständig sagte, und aber unterbewusst immer zugleich mit dem Zeigefinger eine senkrechte Gestik nach unten machte.
Was macht mein Hund jetzt...? Wenn ich das Wort alleine sage, setzt sie sich zu 50% hin, oder auch nicht. Wenn ich sie ansehe und die Gestik mit dem Zeigefinger (die mir selber erst später auffiel) mache, ohne dem Wort, setzt sie sich immer hin.
Ein Hund beobachtet einem mehr, und schließt mehr aus den Gestiken, (und Körperhaltung ust...) als aus sonstige Anzeichen....
Mein Hund sieht sich auch Dinge von anderen Hunden ab, ich merke es immer wieder. Da begegnete sie letztens einen Hund, der sich ein Stöckchen suchte, sich damit auf die Wiese plazierte, und das Stöckchen kleinnagte. Beim nächsten Gassi gehen machte sie das gleiche, obwohl sie vorher noch nie "so" mit Stöckchen gespielt hat.
 
:kiss4:
Hunde sind Tiere die auf Gestiken oftmals mehr achten, als auf Töne. (oder Befehle)
Mein Hund hat "Sitz" gelernt, indem ich ihr das Wort ständig sagte, und aber unterbewusst immer zugleich mit dem Zeigefinger eine senkrechte Gestik nach unten machte.
Was macht mein Hund jetzt...? Wenn ich das Wort alleine sage, setzt sie sich zu 50% hin, oder auch nicht. Wenn ich sie ansehe und die Gestik mit dem Zeigefinger (die mir selber erst später auffiel) mache, ohne dem Wort, setzt sie sich immer hin.
Ein Hund beobachtet einem mehr, und schließt mehr aus den Gestiken, (und Körperhaltung ust...) als aus sonstige Anzeichen....
Mein Hund sieht sich auch Dinge von anderen Hunden ab, ich merke es immer wieder. Da begegnete sie letztens einen Hund, der sich ein Stöckchen suchte, sich damit auf die Wiese plazierte, und das Stöckchen kleinnagte. Beim nächsten Gassi gehen machte sie das gleiche, obwohl sie vorher noch nie "so" mit Stöckchen gespielt hat.


Naja Hunde sind zum Glück sehr vielseitig was ihre Aufmerksamkeit angeht .
Da wir Menschen dazu neigen mit den Tieren zu sprechen und sie zu vermenschlichen verlieren unsere Kommandos an Kraft und Bedeutung .

Der Hund weiß eigentlich nicht was hinsetzen tatsächlich bedeutet er versteht das Zeichen er versteht die Wort betonung deswegen sind Kommandos auch immer kurz und prägnant Sitz,Platz ,Hier,Aus, usw

Sprechen wir jetzt viel mit dme Hudn und ausdauernd verlieren unsere
Worte dadurch quasi an *Bedeutung* .
Das ist der große Nachteil .

Was man bei großen Rudeln gut beobachten kann das Mensch wenig bis
far nicht spricht sondern deutet oder Signale übers Horn abgibt ,
(Jagdgesellschaften z.b)

Ich bin auch mehr der Fan von Signalen per Handzeichen als Rufen oder Kommandos geben . Aber in der Regel wird bei uns beides verwendet .


Oah und ja wie ich die zerstörungswut hasse jeder Stock ist im Umkreis von 10 metern unsicher :rolleyes:

Meine Kuh frisst ja das Stöckchen auch noch was später zu schlimmen Magen
Problemen führen kann :(
 
Oft joggen Leute auch mit Hunden. Ein Bekannter von mir hat sich deswegen mal einen Husky zugelegt, damit er selber mehr Bewegung bekommt - das Dumme daran war nur, das meinem Bekannten nach 10km die Puste ausging und der Husky dann erst warm wurde.

Bei uns sind Hunde als Haustiere noch eine Neuerscheinung und seltener, daher ist auch die Akzeptanz der Nicht-Hundebesitzer zum Hund als Haustier geringer. Ich beobachte manchmal, das Eltern ihre Kinder auf den Arm nehmen, wenn sie Charly erblicken, ob nun im Licheng Garden ohne Leine, oder in einem Park mit Leine.
Diese Menschen können einen Hund nicht einschätzen und haben Angst - Angst weil es etwas Neues ist. Diese Angst übertragen sie auf ihre Kinder, die schreiend weglaufen wenn Charlys Nase die Haustür verlässt. Andere kleinere und unbedarfte Kinder wollen sich unserem Hund nähern, doch die Eltern ziehen das Kind weg.

Nur wenige Menschen akzeptieren den Hund als das was er ist - der beste Freund des Menschen. Dabei sind sogenannte Kampfhunde in China noch seltener als Deutsche die in China leben. Schäferhunde werden gerne als Wachhund gehalten. Als Haustiere sind dann wirklich die familienfreundlichen Hunderassen gefragt.

In manchen Parks sind Hunde nicht erlaubt, oder anders ausgedrückt, mögen einige Sicherheitsleute die es in manchen Parks gibt - Hunde nicht. Vor drei Wochen waren wir mit Charly im Xiaolan Park, einem Park in dem wir schon öfters waren, besonders als Charly noch kleiner war. Nach 10 Wochen in unserer Pflege ist Charly 11kg schwer und hat schon eine Schulterhöhe von 40cm, kein Westentaschen-Hund mehr. Ein Sicherheitsmann im Park sagte zu meiner Partnerin: "Das Ding ist hier nicht erlaubt." und zeigte dabei auf Charly. Meine Partnerin gab dann barsch zurück, das sei kein Ding, sondern ein Hund, ein lebendes Wesen und wir würden jetzt diesen unfreundlichen Ort verlassen --- die Richtung die wir einschlugen war jedoch nicht der Ausgang an dem wir den Park betreten haben. So schlau sind manche Sicherheitsmänner :D
Später trafen wir auf einen anderen Sicherheitsmann, der Charly sogar anlächelte - so unterschiedlich sind Sicherheitsmänner :D --- und besonders Nasen-Regeln.

Irgendwie ist es schon in Ordnung, das Hunde als Haustiere eine Seltenheit sind, denn in China gibt es eben zu viele Menschen. In Licheng Garden (Bild), dort wo ich wohne, gibt es grob geschätzt mindestens 900 Wohnungen, wenn nur 10% davon einen Hund hätten, gäbe es schon ein riesen Gebelle...


Ganz ehrlich schreiende davon laufende Kinder sind mir lieber
als die Kehrseite .

In der Regel begnen uns Menschen auf der Straße mit einem sehr sehr breitem Lächeln wenn sie unsere Hündin sehen .
Sehr viele Menschen wollen sie streicheln 6 von 10 wollen es tun und dann gibt es auch noch die besonders hartnäckigen "och ich habe keine Angst ,
ich hatte selbst einen Hund " die kommen dem Hund dann immer näher und näher der Hund sitzt
zwar neben mir zeigt aber schon die ersten Stress und Warnsignale
( Lefzen gehen rauf und runter) und dann das schlimmste wo ich meistens dann einen innerlichen Anfall bekomme gepaart mit Panik die fremde Hand fährt dem Hund
womöglich noch von Hinten überm Rücken und Kopf .



Als das mal eine Frau bei der Hündin tat sagte ich zu ihr :
So jetzt komm her ich greif dir jetzt auch auf den Arsch ist ja so toll :lachen:

An der Busstation ist mir mal passiert kommt ein 4 jähriges Mädchen auf den Hund zu gestürmt Arme weit weit aufgerissen und will den Hund umarmen ..

Ich konnte noch eingreifen und das Mädel daraufhinweisen das Vorhaben gefälligst zu unterlassen da sie den Hund nicht kennt .

....
 
Ganz ehrlich schreiende davon laufende Kinder sind mir lieber
als die Kehrseite .

In der Regel begnen uns Menschen auf der Straße mit einem sehr sehr breitem Lächeln wenn sie unsere Hündin sehen .
Sehr viele Menschen wollen sie streicheln 6 von 10 wollen es tun und dann gibt es auch noch die besonders hartnäckigen "och ich habe keine Angst ,
ich hatte selbst einen Hund " die kommen dem Hund dann immer näher und näher der Hund sitzt
zwar neben mir zeigt aber schon die ersten Stress und Warnsignale
( Lefzen gehen rauf und runter) und dann das schlimmste wo ich meistens dann einen innerlichen Anfall bekomme gepaart mit Panik die fremde Hand fährt dem Hund
womöglich noch von Hinten überm Rücken und Kopf .



Als das mal eine Frau bei der Hündin tat sagte ich zu ihr :
So jetzt komm her ich greif dir jetzt auch auf den Arsch ist ja so toll :lachen:

An der Busstation ist mir mal passiert kommt ein 4 jähriges Mädchen auf den Hund zu gestürmt Arme weit weit aufgerissen und will den Hund umarmen ..

Ich konnte noch eingreifen und das Mädel daraufhinweisen das Vorhaben gefälligst zu unterlassen da sie den Hund nicht kennt .

....

und der Hund kennt sie auch nicht.
ich meine oft, hätten Sie selbst gern, von jemand, den Sie nicht kennen, plötzlich, unvermittelt von hinten auf die Schulter geklopft zu werden?
 
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Naja Hunde sind zum Glück sehr vielseitig was ihre Aufmerksamkeit angeht .
Da wir Menschen dazu neigen mit den Tieren zu sprechen und sie zu vermenschlichen verlieren unsere Kommandos an Kraft und Bedeutung .

Der Hund weiß eigentlich nicht was hinsetzen tatsächlich bedeutet er versteht das Zeichen er versteht die Wort betonung deswegen sind Kommandos auch immer kurz und prägnant Sitz,Platz ,Hier,Aus, usw

Sprechen wir jetzt viel mit dme Hudn und ausdauernd verlieren unsere
Worte dadurch quasi an *Bedeutung* .
Das ist der große Nachteil .

Was man bei großen Rudeln gut beobachten kann das Mensch wenig bis
far nicht spricht sondern deutet oder Signale übers Horn abgibt ,
(Jagdgesellschaften z.b)

Ich bin auch mehr der Fan von Signalen per Handzeichen als Rufen oder Kommandos geben . Aber in der Regel wird bei uns beides verwendet .


Oah und ja wie ich die zerstörungswut hasse jeder Stock ist im Umkreis von 10 metern unsicher :rolleyes:

Meine Kuh frisst ja das Stöckchen auch noch was später zu schlimmen Magen
Problemen führen kann :(


Ich habe mal gelesen, Hunde hören/merken sich oft nur die erste Silbe eines Wortes, mehr oft nicht. Deshalb fruchten wohl auch die kurzen Befehle mehr als irgendwelche langen, geschweige denn Sätze.

Allerdings mag mein Hund dennoch, wenn sie Ansprache bekommt. :D Mein Freund hat die Eigenschaft mit meinem Hund vermehrt zu reden, und ihr alles zu erklären, hehehehe...
....letztens erzählte er mir, (ich hatte Schichtdienst, er war schon daheim) sah er sich einen Trashfilm an, (a la Plan 9 from outta space) und erklärte dem Hund, der sich gern neben ihn plaziert vorher "Maja, das wird jetzt übel...ich hoff wir beide verblöden jetzt nicht"...währenddessen hat der Hund ihn angesehen, und er erklärte ihr wieder "ja Maja, der Film ist wirklich ernst gemeint, der ist so blöd..." :zauberer1
Und Maja sah ihn (er vermenschlicht es auch *ggg*) entgeistert an.

Aber mein Hund steht drauf, Ansprache und Aufmerksamkeit. Die zwei verstehen sich super. :D
 
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