DerKater
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Ich sehe da nicht unbedingt einen Widersrpuch, aber das hat ja nichts zu heißen.
Weißt Du ich war und bin noch immer hin- und her gerissen: sollten sich Moslems (in D) von diesem Terrorakt distanzieren oder nicht? Deshalb hat die Meinung meiner Freundin und deren Familie eine sehr große Gewichtung für mich. Mein Exfreund, mit dem ich 6 Jahre zusammen war, ist Afghane. Er sieht es recht ähnlich. Für mich ist es ein Leichtes zu sagen: distanziert euch! Aber wenn Moslems das schon so sehen, dann sollte das schon Beachtung finden und ich finde es sehr schade, dass dies scheinbar gar nicht in Deine Überlegung mit einfließt.
Es gibt ja einige Verbände, Imame usw. die nun klar Stellung beziehen. Warum denkst Du machen sie das? Aus Überzeugung? Weil es womöglich erwartet wird? Weil sie Angst haben? Wahrscheinlich fließt da alles mit rein.
Ja, ich finde es eigentlich auch nicht fair, dass Moslems im Allgemeinen immer und immer wieder mit diversen Terrorakten in Verbindung gebracht werden. Der Islam wird leider dafür missbraucht, das ist Fakt. Und das klar zu differenzieren fällt einigen/vielen Menschen einfach schwer und ich nehme mich da nicht unbedingt aus. Deshalb ist wahrscheinlich eine klare Stellungnahme dazu hilfreich. Andere Lösungen fallen mir derzeit nicht ein.
Inaad
Solange ein gläubiger für seine Religion argumentiert, seine Religion rechtfertigen muss oder Stellung für seine Religion einehmen muss, ist das für mich Aktionismus. Das die Anführer Stellung beziehen, finde ich wichtig und eine richtige Entscheidung. Jeder einzelne der mit dem Terror nicht einverstanden ist, muss seine Meinung sagen, sollte aber dabei die Religionen nicht mit einbeziehen.
Die provokationen durch Satire finde ich auch richtig, wenn es nicht respektlos und beleidigend ist. Die Idee mit den haarigen Arschbacken zum beispiel, finde ich sehr gelungen.
Wer das aber falsch verstehen will, wird darin sehen wen er will. Das Problem ist nicht, das Jemand auf die Idee kommt: "könnte es der, oder der sein? warum ist das eigentlich ein problem?" sondern: "das wird nur wegen meiner religion gemacht!"