Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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11.09 Uhr: Die Arbeiten am schwer beschädigten AKW Fukushima verzögern sich immer mehr: Nachdem am Morgen erneut schwarzer Rauch von Reaktor 3 aufgestiegen ist und die gesamte Atomanlage aus Sicherheitsgründen geräumt wurde, sind nun alle für Mittwoch geplanten Kühlaktionen der Feuerwehr gecancelt.


10.39 Uhr: Im japanischen Parlament wird die Forderung nach weiteren Evakuierungen laut. In einer Petitition plädieren zwölf Abgeordnete dafür, auch außerhalb des bislang gezogenen 20-Kilometer-Radius die Evakuierung „drastisch voranzutreiben“.

http://www.focus.de/panorama/welt/t...ue-kuehlaktion-fuer-reaktor-3_aid_607447.html
 
Grüß Euch!

hab nur ein bisserl den Thread überflogen, werde daher nicht Bezug nehmen können auf etwas Bestimmtes, aber manches wird sich zuordnen lassen.
Ich arbeite seit Jahren im Öko-Bereich, und hier fasse ich kurz meine Erfahrungen zusammen:

Die bisher gegebenen Informationen sind stark gefiltert wenn nicht sogar unwahr. Quelle der Infos sind da die AKW-Betreiber selber, die keinerlei Interesse haben, den Atom-Markt zu verunsichern. Zwischenglieder wie Ministerium und Atombehörden sind auf die gleichen Quellen angewiesen und filtern ebenso nach ihren "Verantwortlichkeiten" und politischen Zielen. Die Presse kann wieder nur von deren Informationen "abschreiben" und verfolgt "Auflagenstärkende" Ziele, was sich auf Schlagzeilen, Formulierung und Bewertung von Fakten auswirkt. Dann kommen die Umweltschutzorganisationen die sich daraus ein Bild machen müssen, aber meist niemand vor Ort haben können. Der Rest an Informationen findet sich zuletzt noch massenhaft im Internet, verstärkt und/oder abgeschwächt je nach Ausbildung, Fähigkeit und Absicht. Und ganz ganz hinten lauern wir ....

Wenn wir dann alles gelesen haben, was wissen wir dann?
Und AUF DIESER BASIS soll ich mir dann eine persönliche Meinung aus den "Expertenaussagen" bilden (oder einfach raussuchen?)?

Auch Expertenmeinungen sind nur aus der Entfernung abgegeben - vielfach widersprechend, denn diesbezügliche Erfahrungswerte fehlen ja völlig! (Die möglichen "Berechnungen über Sicherheit und Ablauf" interessieren mich nicht mehr! Denn nach diesen war ja das "Restrisiko" ..... usw. usw. ... und Tschernobyl war ein anderer Typ, daher andere Wirkungsweise!)

Vergeßt auch nicht, dass wir schon lange gewohnt sind, die Medienberichte als Information zu akzeptieren. Wir bemerken schon lange nicht mehr dass wir keine Antworten auf unsere FRAGEN bekommen!
Also z.B.:
Kernbehälter kaputt ja/nein?
Kernschmelze durch Reaktorboden gefressen ja/nein?
Woher kommt Verstrahlung dann eigentlich?
Reichen "Feuerwehrspritzen" tatsächlich als Ersatz der gesamten Kühlanlagen?

Allerdings ist es andererseits politisch richtig, nur zögerlich Infos rauszugeben - eine Massenpanik hilft keinem!

Weiter:
Die weltweit sicher in sehr guter Verbindung stehende Atomlobby hat sich in der Zwischenzeit ebenso formiert und agiert sicher untergründig mit zusätzlicher Desinformation und sonstigen Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Ebenso die Politik ... (Informieren wir über mögliche Teuerung, und schon redet keiner mehr über Sicherheit ...! Teile und Herrsche!)
Kritik an den Umweltschutzorganisationen wegen irgendwelcher "Übertreibungen durch Fehlinterpretationen" und "Panikmache" ist sowieso an der Tagesordnung und wird oft gern geglaubt. Und überhaupt hätten diese und vielleicht auch noch die Grünen "schon längst etwas dagegen tun müssen" ... lachhafte Forderung, wenn man sich die notwendige Spendenbettelei einerseits und die vorhandenen Wählerstimmen andererseits ansieht! Das hieße ja vom Briefmarkenverein zu verlangen, die Staatspolitik zu ändern!

Soll heißen:
Wir haben nicht einmal gute Basisinformationen (ersichtlich aus dem Informationsmangel sogar der verantwortlichen Atombehörde)
Wir haben keine ehrliche Situationsbeschreibung (um vor Ort Massenpanik zu verhindern)
Damit haben wir keine Möglichkeit derzeit ein Urteil über die Sachlage abzugeben.
Allein dass es so abläuft ist aber ein eindeutiger Grund, allem zu mißtrauen, was da noch kommt bzw. worauf da jemand weiterhin beharren will!!!

Wir haben unser Gefühl - das wird zwar weder von Technikern noch von Wirtschaft und Politik anerkannt, aber dennoch sagt dieses Gefühl:
Schluß damit!

Was kann aber der Einzelne wirklich tun?

Sich bei Anti-Atom-Aktionen beteiligen
Petitionen unterschreiben
Bei der nächsten Wahl sich erinnern ! (Das ist scheinbar das schwerste!)

Es muß jeder in Erscheinung treten, denn ich verspreche Euch: es wird sonst heißen: die paar technikfeindlichen Querulanten sind verantwortlich für die Stromteuerung!

Und schon ist vergessen, wer verantwortlich ist für Ölpest im Meer, Atomare Verseuchung, Abholzung der Regenwälder, Überfischung der Meere, Übernutzung (Vergiftung/Ausbeutung/Überdüngung) landwirtschaftlicher Flächen, Gentechnik, Absinken der Grundwasserströme, Trinkwasserverknappung, Anstieg psychischer Probleme durch Naturentfremdung, Amokläufe, BSE und Rinderskandal, ..... merkt ihr was? Immer alles schön aus dem Zusammenhang reißen ... Probleme teilen bis zur Unsichtbarkeit ... und dann behaupten, "es liegt am Einzelnen" !!!

Ansonsten müssen wir einfach mit diesen Problemen leben. Können ja später immer noch sagen: "Das wußte ich nicht", oder "die haben uns belogen" oder "wer hätte das gedacht" ...

Also, raus aus den Startlöchern, schreit Eure Meinung raus und lasst diese Meinungen nicht hier im Thread vergammeln !!!!

Draußen ist grad Frühling, dass es nur so singt und klingt - das kann doch nicht egal sein? googelt mal nach "Der stumme Frühling" ....

Kompromißlose Grüße
cerambyx
 
09:47 - Radioaktivität auch ausserhalb der Evakuierungszone

Auch ausserhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr.

Zurzeit arbeitet der Krisenstab um Generalsekretär Yukio Edano an einem Berechnungsmodell für die Luftströmungen, wie SF Redaktor Thomas Stalder «tagesschau.sf.tv» berichtete. Dieses Modell soll zeigen, wo sich die Strahlung je nach Luftströmung konzentrieren kann.

Bereits evaluierte Daten würden zeigen, dass aus der havarierten Anlage rund 100 Millisievert Strahlung austrete. Die Bevölkerung werde deshalb gebeten, drin zu bleiben und die Fenster zu schliessen, so Thomas Stalder. Es bestehe allerdings kein Grund, die Evakuierungszone von 20 Kilometern um das Kraftwerk auszuweiten, bestätigte Edano in einer Pressekonferenz des Krisenstabs.

Das ist Wahnsinn. Vielleicht hat sich Edano ja auch das ein oder andere Mal zu nahe am Reaktor aufgehalten, so daß es zu einer Mutation seines Gedankenprozesses gekommen ist.
 
Das ist Wahnsinn. Vielleicht hat sich Edano ja auch das ein oder andere Mal zu nahe am Reaktor aufgehalten, so daß es zu einer Mutation seines Gedankenprozesses gekommen ist.

Ja, das ist wirklich Wahnsinn. Ich las eben das hier:

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch.

Im Bereich um das AKW:

Kurz nach Entdeckung des Rauchs aus Reaktor 3 betrug die radioaktive Belastung nach Angaben der Atombehörde 283,7 Millisievert pro Stunde. Zwei Stunden zuvor habe sie bei 435 Millisievert pro Stunde gelegen. Die Regierung erklärt, es bestehe keine Notwendigkeit, die Evakuierungszone um das AKW auszuweiten.

Bereits am Montag hatte es über dem Reaktor 3 wieder gequalmt. Der Rauch war dann laut Tepco aber heller geworden und später ganz verschwunden. Nun könnte die neue Rauchentwicklung die Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Kühlsystems verzögern.

Techniker hatten im Kontrollraum von Block 3 bereits die Beleuchtung repariert. Am Nachmittag war dort außerdem ein neuer Feuerwehreinsatz zur Kühlung geplant, sagte der Sprecher der Atomsicherheitsbehörde NISA, Hidehiko Nishiyama.

Der Rauch ist nur einer von vielen Rückschlägen, die die Einsatzkräfte vor Ort hinnehmen müssen: Der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge war an Block 2 die Radioaktivität gestiegen und hatte 500 Millisievert pro Stunde betragen. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,752636,00.html

Der ganze Artikel hat wenig gute Nachrichten:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,752636,00.html
 
Grüß Euch!

Vergeßt auch nicht, dass wir schon lange gewohnt sind, die Medienberichte als Information zu akzeptieren. Wir bemerken schon lange nicht mehr dass wir keine Antworten auf unsere FRAGEN bekommen!
Also z.B.:


Kernbehälter kaputt ja/nein?
Kernschmelze durch Reaktorboden gefressen ja/nein?
Woher kommt Verstrahlung dann eigentlich?
Reichen "Feuerwehrspritzen" tatsächlich als Ersatz der gesamten Kühlanlagen
?


wenn das Grundwasser inzwischen mit Radioktivität kontaminiert ist
so muss einer der Kernbehälter bereits kaputt sein

die Symtome sprechen für sich;)
Also, raus aus den Startlöchern, schreit Eure Meinung raus und lasst diese Meinungen nicht hier im Thread vergammeln !!!!

Draußen ist grad Frühling, dass es nur so singt und klingt - das kann doch nicht egal sein? googelt mal nach "Der stumme Frühling" ....

Kompromißlose Grüße
cerambyx


draussen ist wirklich Frühlingswetter
aber durch meine Bronchitis kann ich nicht so gut raus

Sonntag sass ich in der Sonne und schaute auf das Meer
aber der Wind hat mir erneut einen Rückschlag versetzt

na ja... Besserung/Verschlechterung

so hören wir das ja auch pausenlos über Fukushima...


ich selbst bin gar nicht mal so radikal
immerhin behauptet Söder dies vor gut zwei Stunden:

Bayerns Umweltminister Markus Söder würde es befürworten, wenn die sieben, im Zuge des Atom-Moratoriums abgeschalteten Atomkraftwerke, nie wieder ans Netz gingen. Söder sieht das Ende des Atom-Zeitalters kommen und fordert weiter ein Investitionsprogramm der Bundesregierung.


http://www.focus.de/politik/weitere...kw-fuer-immer-vom-netz-nehmen_aid_611415.html




muss denn alles nur gelogen sein?
hat die Regierung nicht doch die Freiheit
gerade jetzt aus der Atomkraft auszusteigen?




LG Ali
 
Weil es unvermeidbar dazu führt,
den Sinn in Frage zu stellen und damit vom Zweck entkoppelt.

Was wiederum jegliche Rechtfertigung von AKWs zum Beispiel unterminiert.

Und das könnte hierhin führen:
https://www.esoterikforum.at/threads/149293

Ich weiß nicht mehr genau, wo ich das schon mal gelesen habe im MUF

Post #62 ist mir bekannt, irgendetwas weckte da mein Interesse...ich weiß aber net mehr obs der von dir verlinkte Thread oder Ähnliches war.....mir kommt es länger vor (als das Post-Datum), dass ich das so gelesen hatte...hmm

Damals verstand ich nur andeutungsweise...jetzt schon mehr...es kommt darauf an wie man Informationen miteinander koppeln kann (aus dem selbst erlebten zusammenhängen kann).

Ich mein das so: Wenn ich den Post/EingangsPost/Thread so lese erscheint er momentan wenig verständlich, wenn ich es auf erkanntes/wahrgenommenes umsetzten kann, ist er vollkommen verständlich. Überhaupt alles was du schreibst in diesem Thread.

Wenn da nix Erkanntes/Wahrgenommenes von früher da ist oder nicht in Bezug gebracht werden kann (aus welchen Gründen auch immer), ist es nicht nachvollziehbar, also kryptisch (außer für den *Innsider). Deshalb fände ich es gut, solche Aussagen/Informationen/Erkenntnisse (im MUF) mit Beispielen für den "Doofinormalo" (der ich auch bin) zusammenzuhängend/erklärend zu veranschaulichen.

Denn ich bin immer wieder fasziniert davon, dass da vieles stinknormales geschrieben ist (im MUF) (und wenn man selbst beriets an DEM PUNKT steht). Ich kenne das ja auch von mir. Da lese ich irgendetwas (ein Buch), versteh HUGO, will es wissen, lese Erklärungen, lese andere Bücher, welche erklären und hopps auf einmal ist alles klar und nix mehr HUGO. Dann noch mehr zum Thema und bin dann irgendwo, wo´s dann für einen, der mit der Materie nicht vertraut ist, genauso kryptisch klingt wie für mich ehemals. Ich tue mir dann auch schwer, dass wieder so einfach zu erklären, dass es ein HUGO versteht...(deshalb versteh ich auch diese Seite/MUFlers Seite:D).

Is wieder mal OT, ich weiß....

.....andererseits kann ichs nachvollziehen, weshalb viele Menschen wenig verstehen.... die Zusammenhänge Weltpolitisch....auch wenn ichs nicht gut heiße, dass sie pennen.

Wäre halt schön, wenn sies täten.
 
Mit 50,4 Prozent lehnte die Mehrheit der Österreicher im ersten Volksentscheid am 5. November 1978 das Atomkraftwerk Zwentendorf ab: Atomkraft für Österreich? Nein, danke. Im Dezember desselben Jahres wurde noch das Atomsperrgesetz verabschiedet, das 1999 mit dem Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich bekräftigt wurde. Paragraph Eins besagt, dass in Österreich weder Atomwaffen hergestellt, gelagert, transportiert, getestet noch verwendet werden dürfen. Und der zweite Paragraph ergänzt: "Anlagen, die dem Zweck der Energiegewinnung durch Kernspaltung dienen, dürfen in Österreich nicht errichtet werden."

Das Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich ist ein österreichisches Verfassungsgesetz, das die Nutzung von Kernkraft zur Energiegewinnung und den Bau entsprechender Anlagen verbietet.

Sein Ursprung geht auf die Volksabstimmung 1978 gegen die Inbetriebnahme des bereits fertiggestellten Kernkraftwerks Zwentendorf unter dem Bundeskanzler Bruno Kreisky zurück. So wurde noch im Dezember 1978 ein einfaches Gesetz – das Atomsperrgesetz – beschlossen. Befürworter des Gesetzes bekamen Rückenwind nach dem Reaktorunfall in Three Mile Island. Viele Gegner wurden aber 1986 beim Reaktorunglück in Tschernobyl überzeugt.

1997 gab es ein „Volksbegehren für ein Atomfreies Österreich“, das von den Bürgerlichen Grünen Österreichs (BGÖ) getragen wurde und 248.787 gültige Unterschriften (= 4,34 Prozent) erzielte. Sein Text wurde fast wörtlich in das spätere Bundesverfassungsgesetz übernommen.

1999 wurde das Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich einstimmig im Parlament beschlossen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassungsgesetz_für_ein_atomfreies_Österreich

Wir sollten von unseren Nachbarn lernen. So etwas brauchen wir auch. Und zwar direkt ins Grundgesetz rein.
 
Tepco erbittet Notkredite

Das AKW-Unglück setzt die Betreibergesellschaft Tepco auch finanziell unter Druck. Das Unternehmen ersuchte die großen Banken des Landes nach Informationen des Fernsehsenders NHK um Notkredite in Höhe von 1,5 Billionen Yen (13,1 Milliarden Euro). Diese Summe müsse möglichst bis Ende des Monats gezahlt werden, damit Tepco die Folgen des Unglücks im Atomkraftwerk Fukushima I bewältigen könne, berichtete der Sender unter Berufung auf unterrichtete Kreise. Möglicherweise könne der kurzfristig benötigte Betrag noch auf zwei Billionen Yen (17,4 Milliarden Euro) steigen.

Die Schäden des verheerenden Erdbebens und Tsunamis in Japan könnten sich einem Pressebericht zufolge auf bis zu 25 Billionen Yen (rund 220 Milliarden Euro) belaufen. Die japanische Regierung gehe in ihrer aktuellen Schätzung von direkten Schäden aus der Naturkatastrophe von 15 bis 25 Billionen Yen aus, heißt es in einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei".


dies ist ein enormer betrag, den Tepco aufnehmen muss, um weiterhin die schäden an den versch. meilern einzugrenzen.
ja was ist denn wenn Tepco pleite gehen sollte, das ja nicht auszuschliessen ist.
so kann sich ein miliarden unternehmen auch durch eine pleite aus der verantwortung schleichen.
im gegensatz zu tschernobil, hier schritt die armee mit reservisten ein,ist Tepco ein privatunternehmen,
das mit sehr beschenkten mittel, versucht eine noch grössere katastophe abzuwenden.

wer investiert denn schon in ein unterdessen marodes unternehmen.
 
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Tepco erbittet Notkredite

Das AKW-Unglück setzt die Betreibergesellschaft Tepco auch finanziell unter Druck. Das Unternehmen ersuchte die großen Banken des Landes nach Informationen des Fernsehsenders NHK um Notkredite in Höhe von 1,5 Billionen Yen (13,1 Milliarden Euro). Diese Summe müsse möglichst bis Ende des Monats gezahlt werden, damit Tepco die Folgen des Unglücks im Atomkraftwerk Fukushima I bewältigen könne, berichtete der Sender unter Berufung auf unterrichtete Kreise. Möglicherweise könne der kurzfristig benötigte Betrag noch auf zwei Billionen Yen (17,4 Milliarden Euro) steigen.

Die Schäden des verheerenden Erdbebens und Tsunamis in Japan könnten sich einem Pressebericht zufolge auf bis zu 25 Billionen Yen (rund 220 Milliarden Euro) belaufen. Die japanische Regierung gehe in ihrer aktuellen Schätzung von direkten Schäden aus der Naturkatastrophe von 15 bis 25 Billionen Yen aus, heißt es in einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei".


dies ist ein enormer betrag, den Tepco aufnehmen muss, um weiterhin die schäden an den versch. meilern einzugrenzen.
ja was ist denn wenn Tepco pleite gehen sollte, das ja nicht auszuschliessen ist.
so kann sich ein miliarden unternehmen auch durch eine pleite aus der verantwortung schleichen.
im gegensatz zu tschernobil, hier schritt die armee mit reservisten ein,ist Tepco ein privatunternehmen,
das mit sehr beschenkten mittel, versucht eine noch grössere katastophe abzuwenden.

wer investiert denn schon in ein unterdessen marodes unternehmen.

Selbst wenn Tepco pleite gehen sollte... Was ich so pervers finde ist:
Die Bosse gehen definitiv nicht pleite.
Und die Bosse halten auch keine Wasserschläuche um das Schlimmste irgendwie abzuwenden.

Allerdings werden sie wohl "in Schande" leben... Aber die wollen jetzt sicher sowieso weg aus Japan. Denke mal, die achten auf ihre Gesundheit und haben genug Geld das auch sicherzustellen...
 
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