Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Dein Szenario ist total unwahrscheinlich, jede falsche Bedienung oder drücken eines Knopfes bewirkt die sofortige Schnellabschaltung des Reaktors.

Weißt Du, wie schnell eine Panzerfaust nachgeladen werden kann, wenn mann zu zweit ist ?
Welche Durchschlagskraft die Geschosse haben können ?
Ob die Büchse nun schnellabschaltet oder nicht, das war ja vorauszusehen, das wäre keine Verhinderung.
Für wie doof hältst Du Terroristen, die so was planen ?
Naja, vielleicht ist deswegen noch nichts derartiges passiert...
 
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T.K.:
Zitat von Karma
ja dann erklär doch mal, warum ne einfache externe Stromunterbrechung reichte um aus Forsmark in Nullkommanix ne Achterbahn zu machen....
Dazu erstmals folgendes:
Zitat:
Ein Kurzschluss außerhalb des Kraftwerkes führte am 25. Juli 2006 zur Trennung der Anlage vom Stromnetz und zur automatischen Reaktorschnellabschaltung. Um die Nachzerfallswärme des abgeschalteten Reaktors abzuführen, hätte ein Notkühlsystem automatisch anspringen müssen. Jedoch versagten Teile der Notstromversorgung für das Notkühlsystem, nur zwei von vier Siemens-Dieselgeneratoren sprangen an und versorgten die Nachkühlung mit Energie. Weil durch die Stromunterbrechung auch ein Teil des Steuerungssystems ausgefallen war, hatte die Betriebsmannschaft mehr als zwanzig Minuten lang keinen vollständigen Überblick über den Zustand des Reaktors. Danach konnte sie die beiden nicht automatisch angelaufenen Notstromgeneratoren per Hand starten.
Wenn nichts getan worden wäre, hätte es möglicherweise schlimm enden können. Terroristen, die sich über genügendlange Zeit erfolgreich verschanzen können, damit wenigstens eine Chance besteht, dass ihr Akt zu einem SuperGAU führen könnte? Und die Geheimdienste sollen nicht mitbekommen haben, dass Terroristen mit einer Spezialeinheiten- und nuklearer Technikausbildung einreisen, planen, Waffen und Sprengstoff schmuggeln und dabei so ideologisch verborrt sein müssen um trotz iher ganzen Bildung ein Selbstmordkommando ausführen zu wollen?

Deswegen sollten solche Systeme in mehrfachausführung vorhanden sein. Warum dies in Japan nicht geschehen ist, ist nicht nachvollziebar.

Und: Der Vorfall führte auch in Deutschland zur Prüfung der KKW, um sicherzustellen, dass dieses Problem nicht auftreten kann.







zum ersten: VOLLSTÄNDIG zitieren !!!! (auch wenn "wehtut" , aber einfach der Realität zuliebe, gell !!

und zum zweiten: mittlerweile hatte sogar einer der ganz oberen bei Vattenfall
zugegeben, dass es kurz vor knapp war, bei diesem Störfall .um genau zu sein: ca. 20 min- ner halben Stunde…
 
Todeskraut:
Ps: Schwach bis mittel radioaktiver Abfall kann und wird zT schon sicher gelagert, das Problem betrifft die stark radioaktiven Abfälle!


NÖ !!
Und wenn Du's besser weisst dann klär uns auf,

oder ist die dir "Asse II" etwa KEIN Begriff?

allein das bergen der Fässer wird so schlappe 2-4 Milliarden € kosten, weil die da eben NICHT sicher sind und wir hätten da noch was zu bieten:
Altlasten der DDr- AKW's die "Ihren" Atom-Müll auch nur in einen alten Salzstock gekippt hatten und das im wahrsten Sinne des Wortes..!!!!

Sicher sicher, wir ham die Sache voll im Griff, es ist nichts Schädliches ausgetreten, für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Grund zur Besorgnis......oder so....
 
:(


Ich war damals 21 Jahre alt, und schon jahrelang auf Demonstrationen gegen AKW´s und Wiederaufarbeitungsanlagen unterwegs.
Es ist schon seit 25 Jahren das gleiche Thema. Uran und Plutonium, Caesium..also wir hatten es damals in der Schule, in Physik. Wir wussten schon damals die Nebenwirkungen....Alles Politik. Geld regiert die Welt..bla, bla..
Ich denke, dass auch die heutigen Kinder Physik und Biologie in der Schule haben.
Jetzt schaltet man drei Monate ein paar AKW´s ab, nach den Wahlen benötigt man dann den Strom plötzlich wieder.


Doch was ist mit den Toten des Tsunami? 10000? 20000? Zum Heulen!!!!!

Ja, wir hatten auch Physik und Chemie in der Schule, aber nie über Kernspaltung oder Geld regiert die Welt. Die Ösis hatten und haben teilweise noch die Schulbildung aus der K&K Zeit *G.

Als die Demos wegen dem Vietnamkrieg waren, war die ganze Welt in Aufruhr, da war das gigantisch und sehr hautnah. Da waren auch mitlerweile die Reprter mit Bildern, Informationen, etc. und dieser Krieg bekam/hatte Gesichter.

Der Mensch ist psychologisch so, dass er erst dann realisiert, ich konnte das beobachten und WATZLAWICK und E.Fromm beschreiben das auch sehr gut. Für den Menschen wird es erst dann, wenn er sich selbst im Anderen sieht, überhaupt reell vorstellbar. Vorher ists zwar da, wird aber irgendwie ausgelagert aus der Psyche, wird nicht so wahrgenommen, oder eher als sehr entfernt wahrgenommen, sozusagen nicht im Bezug zu sich selbst.

Du kannst es ja auch an dir selbst beobachten, dass ganz neue Ereignisse, welche nur beschrieben werden, zwar verstanden werden, aber das Wahrnehmen nicht so erreichen als wenn ein anschauliches Bild dazu da ist.

Für mich hatte Vietnam ein Gesicht schon durch die Medienberichterstattung und durch die vielen Menschen-Massen, welche wollten, dass er beendet wird. Tschernobyl damals nicht. Das bekam erst ein Jahr später mehr Gewicht, als ich den Freund traf....hab ich eh schon wo geschrieben, der mir da nachhaltig die Augen öffnete. Durch ihn bekam es dann ein Gesicht. Durch ihn bekam vieles ein Gesicht.

Meine Kinder sind sicherlich in dem Bezug wahrnehmender, da es für sie durch mich an Gewicht gewonnen hat....Meine Familie ist zweigeteilt: Der eine Teil, wo ich aufwuchs war Besitzgesteuert, der andere Teil, zu dem ich kaum Kontakt hatte, wiederum politisch sehr engagiert.

Was ich damit sagen will: Die nähere Umgebung prägt, viele schlafen einen Dornröschenschlaf (auch wenn sie dies und das hörten, aus den Medien mitbekommen haben), viele realisieren es nicht wirklich...

...und aber auch können einzelne Menschen Einen prägen, können die Einstellung verändern, können das Interesse/Aufmerksamkeit stärker wecken, durch konkrete, wahre, hautnahe Informationen und die Massen müssen sich wiedermal zusammen erheben. Dann wird das was Gutes, dann kann man verändern.:)
 
Zu der Frage, was in der Nahrungskette der Meere konkret passiert und ob Gifte weitergegeben werden oder nicht, sollte man sich nicht auf "Informationen", die irgendein User hier mit der Absicht, "aufklären" zu wollen, verlassen, sondern lieber auf Expertenstatements.


Nach der erneuten Explosion im Atomkraftwerk Fukushima wird die radioaktive Verseuchung immer wahrscheinlicher. Langfristig könnte dies das Aus für Pazifikfisch auf dem Markt bedeuten. «Es ist derzeit schlecht auszumalen, wie das marine Ökosystem betroffen sein wird. Wir bei hoffen aber, dass die Katastrophe noch abgewendet werden kann», erklärt Oliver Salge, Koordinator der Wald- und Meereskampagne bei der Umweltorganisation.
Der Experte befürchtet jedoch angesichts der aktuellen Wetterlage, dass sich die radioaktiven Strahlen in den unteren Wolkenschichten sammeln und über dem Pazifik abregnen wird. Damit könnte das Ökosystem aus den Fugen geraten: «Die strahlenden Partikel reichern sich zuerst im Plankton an, was den Fischen als Nahrung dient. Der Nahrungskette gemäß sammelt sich immer Greenpeacemehr Radioaktivität an. Und der Mensch als Endverbraucher ist besonders gefährdet», sagt Salge.



http://www.news.de/gesundheit/855143221/das-aus-fuer-den-pazifikfisch/1/



http://www.seilnacht.com/Lexikon/Meere.htm#8. Radioaktive Stoffe



danke Tommy
genau das habe ich gestern bei Greenpeacegesucht
aber nichts gefunden... aber dafür von Financial Time
über Jod Island


LG Ali:)
 
Na und? Oberirdische Atomtests haben eine bis heute messbare Radioaktivität in der Atmosphäre bewirkt, allerdings völlig ungefährlich und kleiner als die natürliche radioaktive Belastung. Und selbst die Atmosphäre wird nicht verseucht, sondern der Boden.

wer den Kopf in den Sand steckt
wird bald mit den Zähnen knirschen:D
 
Also das entsprich überhaupt nicht den empirischen Erfahrungen!!! Nach Unterwassertest, die eine enorm grössere Radioaktivität freisetzten, war nach verblüffend kurzer Zeit keine erhöte Radioaktivität mehr nachweisbar, Meereströmungen verdünnten die radioaktiven Nukleid schnell und effektiv. Nur die Schiffe wurden durch den Nebel völlig verseucht...



Nur bedingt und elementspezifisch. Eine Anreicherung ist nicht die Gefahr. Gifte per se werden nicht in der Nahrungskette weiter gegeben, Atome werden ständig ausgetauscht und nur bei spezielle Verbindungen oder Elemente passiert dies nicht und werden gespeichert, wie Quecksilber oder DDT.

Ich meine mir gehts um Aufklärung, die realen Auswirkungen sind schon schlimm genug.

Das mein ich unter einseitiger Prägung*G

Mir sind viele Pro´s zu Atomenergie bekannt, auch die Relativierungen der Risiken die damit zusammenhängen....und....den Möglichkeiten, wenn diese denn DA WÄREN.....und....

......ich kann sehen was IST. Und DAS reicht aus um alle Pro´s bezüglich Atomenergie und alle Relativierungen dazu zu entkräften.

Es gibt keine geeignete Endlagerung und keine risikofreien AKW´s, weil in das NICHT ausreichend investiert wurde und auch weiterhin nicht investiert wird (auch wenn dies möglich WÄRE).

WEIL ES DENEN WURSCHT IST, DIE DARAN GELD VERDIENEN!!!!!!

Und nur DAS hat mich zu interessieren!!! Realistisch betrachtet: DAS WAS IST!
 
Also ich habe gelesen, dass das Trinkwasser in Tokyo lt. nipponscher Regierung Säuglingen nicht mehr gegeben soll.

Ergo auch nicht Müttern, die stillen.

Somit auch nicht zum Kochen, wenn Mütter stillen.

Für mich reicht das, für ein klares Nein.


An und für sich schon für ein Nein vor dem Bauen dieser Babeltürme.


AKWs braucht es vermeintlich nur, weil diese als "Wirtschaft" bezeichnetete
menschliche Einbildung sich um das Auto dreht.
 
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danke Tommy
genau das habe ich gestern bei Greenpeacegesucht
aber nichts gefunden... aber dafür von Financial Time
über Jod Island


LG Ali:)



Ja, sie wissen leider nicht, wo sie herkommt, die Radioaktivität, mhm .....


Und hier:


Im Rahmen eines dreimonatigen Moratoriums produzieren derzeit nur 9 der 17 AKW Strom, besonders die vor 1980 ans Netz gegangenen Meiler stehen im Fokus der Kontrollen. Was genau untersucht wird, ist noch unklar.

Der langjährige Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, verweist bei n-tv.de darauf, dass innerhalb von drei Monaten eine Sicherheitsüberprüfung von sieben oder acht Atomkraftwerken gar nicht möglich sei. Zudem seien die Mängel, die die alten Reaktoren charakterisieren, der Bundesregierung seit langem bekannt. "Die Bundesregierung ist verpflichtet, alle drei Jahre in einem Bericht an die Internationale Atomenergiebehörde den Zustand der kerntechnischen Sicherheit in Deutschland zu belegen. In diesen Berichten finden sich auch die grundlegenden Unterschiede zwischen den alten und den neuen Anlagen." Insofern bedürfe es gar keiner Überprüfung um zu wissen, welche sicherheitsrelevanten Nachteile die alten Reaktoren haben, so Renneberg. "Sollte jetzt tatsächlich der politische Wille vorhanden sein, all das nachrüsten zu wollen, was aus diesen Sicherheitsschwächen bekannt ist, dann würde sich das für keinen der alten Reaktoren rechnen." Renneberg bezweifelt auch, dass die Reaktorsicherheitskommission als Beratergremium für Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) das richtige Gremium für die Steuerung der Überprüfung ist, weil viele der 16 Mitglieder der Atomwirtschaft nahe stünden.

Bis Juni will die Regierung auf der Basis der Empfehlungen entscheiden, ob und wenn ja, welche AKW dauerhaft abgeschaltet werden müssen.


http://www.n-tv.de/politik/Seehofer-hat-genug-von-Atomkraft-article2922011.html


Mindestens 8 Monate, eher 12 - 18 Monate würde eine exakte und umfassende Sicherheitsprüfung nach Expertenaussagen dauern. Ja.

Was muß man eigentlich als Politiker regelmäßig rauchen oder einwerfen, um so drauf zu sein? (Jetzt mal grad nicht Seehofer.)

:morgen:
 
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