Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Tja, und der Atomare Abfall wird einfach in das Weltall geschleudert, da es ja jetzt schon bedenklich ist, wie man ihn weiterhin lagert, so dass in tausenden von Jahren die Menschen noch wissen, was sie verstrahlen könnte, und wo.

Es ist diskussionslos. Selbst wenn die AKW´s sicher wären, wär immer noch der Abfall, der über menschengedenken weiterstrahlt, und bei weiterem Betrieb wie in Frankreich Russland, USA......Italien.....
Mein Gott, bitte nimm unseren Strahlenmüll, Danke. Amen.
 
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und das schreckliche: bis zu einem Radius von 16 Km ist der Pazifik verseucht
und Fische schwimmen wohin sie wollen. Also nicht wie Tschernobyl
alle Tiere ringsum durch Millitär abknallen

Also das entsprich überhaupt nicht den empirischen Erfahrungen!!! Nach Unterwassertest, die eine enorm grössere Radioaktivität freisetzten, war nach verblüffend kurzer Zeit keine erhöte Radioaktivität mehr nachweisbar, Meereströmungen verdünnten die radioaktiven Nukleid schnell und effektiv. Nur die Schiffe wurden durch den Nebel völlig verseucht...

die Radioktivität kommt in die Nahrungskette anderer Fische etc.

Nur bedingt und elementspezifisch. Eine Anreicherung ist nicht die Gefahr. Gifte per se werden nicht in der Nahrungskette weiter gegeben, Atome werden ständig ausgetauscht und nur bei spezielle Verbindungen oder Elemente passiert dies nicht und werden gespeichert, wie Quecksilber oder DDT.

Ich meine mir gehts um Aufklärung, die realen Auswirkungen sind schon schlimm genug.
 
Liebes Todeskraut,
Du weißt sicher nicht viel von der Effektivität von Spezialeinsatzkommandos.
Weißt Du wieviel Türen es sind bis zur Steuerzentrale ?
Ein 10-Mann Trupp mit Vorkenntnissen der ungefähren Lagepläne und der richtigen Bewaffnung inklusive Sprengstoff schaffte es in weniger als 10 Minuten bis in die Zentrale. Danach ist es nicht besonders schwer, die Steuerung so zu beeinflußen, dass es zu einer gewollten Kernschmelze kommt.
Da helfen auch keine GSG9 von außen, um das zu stoppen.
Zu den Detaills sag ich nichts mehr, will ja nicht das know how verbreiten und später wegen Beihilfe zu Genozid verurteilt werden. :rolleyes:

Ich sprach gleich vom einzig möglichen Weg, nämlich den zum Reaktor zu gelangen und ihn und die Schutzhüllen in die Luft zu jagen. Und die Türen sind Schotte, die nicht so einfach aufzusprengen sind - aus offensichtlichen Gründen.

Dein Szenario ist total unwahrscheinlich, jede falsche Bedienung oder drücken eines Knopfes bewirkt die sofortige Schnellabschaltung des Reaktors. Deswegen müssen Besucher ihre IDs abgeben, da eine solche Abschaltung Kosten und den Aufstart, der erst nach einem Tag möglich ist, enorm teuer wäre und ungewollt durch den Besucher ausgelöst werden könnte. Das System ist so sicher, dass die Terroristen ein grösseres Knowhow haben müssen als die angestellten Technicker, die ein Supergau kaum auslösen könnten, selbst wenn sie wollten. Selbst in Tschernobyl brauchte es dazu über 60 Verstösse gegen die Sicherheitsordnung, wie die Überbrückung von Sicherungen, damit es zum Unfall kam. Es ist natürlich ein ganz anderer Fall, wenn statt die Steuerung im Reaktor selbst was schiefgeht, wie der Ausfall von Sicherheitselemente, aber man kann nicht extern zB die Kühlung bei Betrieb ausschalten, und wenn, dann würde die Reaktoren sofort gestopt werden...
 
Ich sprach gleich vom einzig möglichen Weg, nämlich den zum Reaktor zu gelangen und ihn und die Schutzhüllen in die Luft zu jagen. Und die Türen sind Schotte, die nicht so einfach aufzusprengen sind - aus offensichtlichen Gründen.

Dein Szenario ist total unwahrscheinlich, jede falsche Bedienung oder drücken eines Knopfes bewirkt die sofortige Schnellabschaltung des Reaktors. Deswegen müssen Besucher ihre IDs abgeben, da eine solche Abschaltung Kosten und den Aufstart, der erst nach einem Tag möglich ist, enorm teuer wäre und ungewollt durch den Besucher ausgelöst werden könnte. Das System ist so sicher, dass die Terroristen ein grösseres Knowhow haben müssen als die angestellten Technicker, die ein Supergau kaum auslösen könnten, selbst wenn sie wollten. Selbst in Tschernobyl brauchte es dazu über 60 Verstösse gegen die Sicherheitsordnung, wie die Überbrückung von Sicherungen, damit es zum Unfall kam. Es ist natürlich ein ganz anderer Fall, wenn statt die Steuerung im Reaktor selbst was schiefgeht, wie der Ausfall von Sicherheitselemente, aber man kann nicht extern zB die Kühlung bei Betrieb ausschalten, und wenn, dann würde die Reaktoren sofort gestopt werden...

ja dann erklär doch mal, warum ne einfache externe Stromunterbrechung reichte um aus Forsmark in Nullkommanix ne Achterbahn zu machen....
 
Tja, und der Atomare Abfall wird einfach in das Weltall geschleudert, da es ja jetzt schon bedenklich ist, wie man ihn weiterhin lagert, so dass in tausenden von Jahren die Menschen noch wissen, was sie verstrahlen könnte, und wo.

Es ist diskussionslos. Selbst wenn die AKW´s sicher wären, wär immer noch der Abfall, der über menschengedenken weiterstrahlt, und bei weiterem Betrieb wie in Frankreich Russland, USA......Italien.....
Mein Gott, bitte nimm unseren Strahlenmüll, Danke. Amen.

Wenn wir in tausend Jahren immer noch auf dem selben technologischen Niveau wie heute sind, theoretisch zwar schon in der Lage sind wenigstens die stark Radiaktiven Abfälle in die Sonne zu schiessen, die Technik aber noch zu unwirtschaftlich und fehleranfällig bleibt, ja dann wird diese saubere Lösung nie umgesetzt werden :rolleyes:

Problematische Nukleide wie Cäsium können Kerntechnisch in ungefährliche umgewandelt werden - bisher sprach die wirtschaftlichkeit und energiebedarf dagegen.

Radioaktiver Abfall könnte theoretisch auch sicher gelagert werden, wenn es nur um den technischen Aspekt gehen würde und politische sowie wiedereinmal wirtschaftliche Gründen.
 
Wenn wir in tausend Jahren immer noch auf dem selben technologischen Niveau wie heute sind, theoretisch zwar schon in der Lage sind wenigstens die stark Radiaktiven Abfälle in die Sonne zu schiessen, die Technik aber noch zu unwirtschaftlich und fehleranfällig bleibt, ja dann wird diese saubere Lösung nie umgesetzt werden :rolleyes:

Problematische Nukleide wie Cäsium können Kerntechnisch in ungefährliche umgewandelt werden - bisher sprach die wirtschaftlichkeit und energiebedarf dagegen.

Radioaktiver Abfall könnte theoretisch auch sicher gelagert werden, wenn es nur um den technischen Aspekt gehen würde und politische sowie wiedereinmal wirtschaftliche Gründen.



Sicher gelagert werden? Tja, bis jetzt hat man nicht wirkich befriedigende Lösungen gefunden. Weisst du was anderes? Vor allem wirds ja immer mehr...
Dann brauchst du immer noch Leute, die die Warnschilder "Radioaktiver Abfall" austauschen, da sie über die Jahrtausende wohl verwittern werden........
 
Wenn wir in tausend Jahren immer noch auf dem selben technologischen Niveau wie heute sind, theoretisch zwar schon in der Lage sind wenigstens die stark Radiaktiven Abfälle in die Sonne zu schiessen, die Technik aber noch zu unwirtschaftlich und fehleranfällig bleibt, ja dann wird diese saubere Lösung nie umgesetzt werden




....eigentlich ham wir JETZT 'n Problem, oder seh ich das falsch, oder gehn dir womöglich die Argumente flöten ????? !JETZT! verteilt sich der scheiß in der gesamten Umwelt und JETZT wird geschlampt an allen Ecken und Enden

allein in D haben wir bald an die 22ooo t atomaren Mülls und in der Asse lagern 126 000 fässer mit schwach bis mittel radioaktivem Dreck das jetzt Fuckt....
 
Cerion schreibt: Da hast du recht. Der Mensch mit seiner Allmachtsphanatasie kann in Wirklichkeit gar nichts kontrollieren.

...genau, stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.......
 
ja dann erklär doch mal, warum ne einfache externe Stromunterbrechung reichte um aus Forsmark in Nullkommanix ne Achterbahn zu machen....

Dazu erstmals folgendes:

Ein Kurzschluss außerhalb des Kraftwerkes führte am 25. Juli 2006 zur Trennung der Anlage vom Stromnetz und zur automatischen Reaktorschnellabschaltung. Um die Nachzerfallswärme des abgeschalteten Reaktors abzuführen, hätte ein Notkühlsystem automatisch anspringen müssen. Jedoch versagten Teile der Notstromversorgung für das Notkühlsystem, nur zwei von vier Siemens-Dieselgeneratoren sprangen an und versorgten die Nachkühlung mit Energie. Weil durch die Stromunterbrechung auch ein Teil des Steuerungssystems ausgefallen war, hatte die Betriebsmannschaft mehr als zwanzig Minuten lang keinen vollständigen Überblick über den Zustand des Reaktors. Danach konnte sie die beiden nicht automatisch angelaufenen Notstromgeneratoren per Hand starten.

Wenn nichts getan worden wäre, hätte es möglicherweise schlimm enden können. Terroristen, die sich über genügendlange Zeit erfolgreich verschanzen können, damit wenigstens eine Chance besteht, dass ihr Akt zu einem SuperGAU führen könnte? :confused: Und die Geheimdienste sollen nicht mitbekommen haben, dass Terroristen mit einer Spezialeinheiten- und nuklearer Technikausbildung einreisen, planen, Waffen und Sprengstoff schmuggeln und dabei so ideologisch verborrt sein müssen um trotz iher ganzen Bildung ein Selbstmordkommando ausführen zu wollen?

Deswegen sollten solche Systeme in mehrfachausführung vorhanden sein. Warum dies in Japan nicht geschehen ist, ist nicht nachvollziebar.

Und: Der Vorfall führte auch in Deutschland zur Prüfung der KKW, um sicherzustellen, dass dieses Problem nicht auftreten kann.
 
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Also das entsprich überhaupt nicht den empirischen Erfahrungen!!! Nach Unterwassertest, die eine enorm grössere Radioaktivität freisetzten, war nach verblüffend kurzer Zeit keine erhöte Radioaktivität mehr nachweisbar, Meereströmungen verdünnten die radioaktiven Nukleid schnell und effektiv. Nur die Schiffe wurden durch den Nebel völlig verseucht...


Financial Time


+++ Radioaktives Jod in Island nachgewiesen +++



Die Teilchen aus dem Unglücks-AKW Fukushima legen offenbar weite Wege zurück: Islands Strahlenbehörde hat erhöhte Messwerte festgestellt, die Mengen sollen aber ungefährlich sein. Japanische Behörden entdecken unterdessen immer mehr verstrahlte Lebensmittel.
19:54 Aus dem AKW Fukushima dringt nach Angaben der IAEA weiterhin Radioaktivität aus. Allerdings sei unklar, woher genau sie stamme, sagt James Lyons von der UN-Behörde.
19:53 Islands Strahlenschutzbehörde IRSA hat den Nachweis von radioaktivem Jod bestätigt, das vermutlich aus dem japanischen Unglücksreaktor stammt. Die Mengen seien ungefährlich für den Menschen, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

http://www.ftd.de/politik/internati...9081.html#gmap-0-Fukushima Daiichi (Reaktor 1)


Ich meine mir gehts um Aufklärung, die realen Auswirkungen sind schon schlimm genug.
 
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