Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) spielt in empörender Weise herunter, was in Fukushima passiert. So verheimlicht sie bisher eine Wasserstoffexplosion, die sich nach Greenpeace-Recherchen in der vergangenen Woche im Abklingbecken von Reaktor 4 ereignet hat.



osion_in_fukushima_reaktor_4/[/url]

Na die werden sich hüten, weiterhin zuviel Info durchsickern zu lassen, haben ja bis jetzt ausgeschaut wie hilflose Idioten. Was der Weltbevölkerung hoffentlich zu denken gegeben hat. Von wegen Sicherheit.
Die wollen das ganze langsam abwürgen, damit alles so schnell wie möglich in Vergessenheit gerät,
Den Stresstest wirds vielleicht wohl geben, die abgeschalteten AKW s werden dann wieder ans Netz gehen und alles läuft so wie bisher.
Traurig, dass man als Volk so wenig Einfluß auf solche lebensgefährlichen Dinge auf Generationen hat.
 
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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) spielt in empörender Weise herunter, was in Fukushima passiert. So verheimlicht sie bisher eine Wasserstoffexplosion, die sich nach Greenpeace-Recherchen in der vergangenen Woche im Abklingbecken von Reaktor 4 ereignet hat.


Atomenergiebehörde manipuliert Reaktorstatusmeldung




IAEO: Verharmlosung wie beim Super-GAU in Tschernobyl



http://www.greenpeace.de/themen/ato..._wasserstoffexplosion_in_fukushima_reaktor_4/

Wißt ihr was ich mir denke: Die werden das wieder so machen wie bei Tschernobyl....der Bürger erfährt in 30-40 Jahren die Wahrheit und alle Zusammenhänge*ANGEFRESSENES-GRINS:D

Ich kann mich erinnern, als Tschernobyl passierte war ich 24 und hatte nur wenig Bezug zu AKW oder der Kathastrophe (also ich realisierte zwar, dass das Scheiße ist, aber nicht wie groß die Scheiße ist/war). Erstens wars noch ziemlich neu für mich, da ja die AKWs, als ich kleines Kind war, gebaut waren und zudem wars für mich wie jede andere Katastrophe sonstwo auf der Welt. Die Konsequenzen wurden mir erst durch die Jahre und durchs genauer hinschauen bewußt.

Wenn ich den Gedanken so weiter verfolge und die vertuschen das wieder und die Leut erfahren erst in 30-40 Jahren die Wahrheit, so sind dass dann eigentlich meine/unsere Kinder und in der gleichen Situation wie ich und deren Kinder, und die sind gerade klein und haben von nix ne Ahnung/keinen Bezug.


Was ich damit sagen will, dieses Vorgehen hat System, denn den Menschen fehlt innerhalb der 30-40 Jahre, immer entweder ein Stück Information und Bezug oder aufgrund ihres Alters (Kinder) ist gar kein Bezug, zum Thema, vorhanden.

So sind die Lobbyisten ständig auf der sicheren Seite, da zu wenige Menschen da sind, denen, mit allen Informationen, die Gefahr richtig bewußt ist, sodass sie gegen die Lobbyisten handeln könnten.

Ich mein, dass durch die Zeit die Gefahr sich relativiert und die Menschen die jetzt Kinder sind, das gar nicht so krass sehen wie wir vllt.
 
Schauplätze welche mich als Kind sehr geprägt haben, also wirklich nachhalting berührt haben, wo ich als Kind verstand, wie wichtig diese Demos waren und auch fähig war, durch die Handlungen/Aufstand der Massen, zu begreifen, waren:

Der Aufstand gegen den Vietnamkrieg
Die 68er Bewegung
und durch meine Familie 1. u. 2. Weltkrieg (Braunen, Holocaust, Hitler)


Sowas ist wirklich nachhaltig prägend und aufmerkend, wenn sich die Massen aller Länder zusammenschließen und gemeinsam etwas bewirken/verändern.
 
:(
Wißt ihr was ich mir denke: Die werden das wieder so machen wie bei Tschernobyl....der Bürger erfährt in 30-40 Jahren die Wahrheit und alle Zusammenhänge*ANGEFRESSENES-GRINS:D

Ich kann mich erinnern, als Tschernobyl passierte war ich 24 und hatte nur wenig Bezug zu AKW oder der Kathastrophe (also ich realisierte zwar, dass das Scheiße ist, aber nicht wie groß die Scheiße ist/war). Erstens wars noch ziemlich neu für mich, da ja die AKWs, als ich kleines Kind war, gebaut waren und zudem wars für mich wie jede andere Katastrophe sonstwo auf der Welt. Die Konsequenzen wurden mir erst durch die Jahre und durchs genauer hinschauen bewußt.

Wenn ich den Gedanken so weiter verfolge und die vertuschen das wieder und die Leut erfahren erst in 30-40 Jahren die Wahrheit, so sind dass dann eigentlich meine/unsere Kinder und in der gleichen Situation wie ich und deren Kinder, und die sind gerade klein und haben von nix ne Ahnung/keinen Bezug.


Was ich damit sagen will, dieses Vorgehen hat System, denn den Menschen fehlt innerhalb der 30-40 Jahre, immer entweder ein Stück Information und Bezug oder aufgrund ihres Alters (Kinder) ist gar kein Bezug, zum Thema, vorhanden.

So sind die Lobbyisten ständig auf der sicheren Seite, da zu wenige Menschen da sind, denen, mit allen Informationen, die Gefahr richtig bewußt ist, sodass sie gegen die Lobbyisten handeln könnten.

Ich mein, dass durch die Zeit die Gefahr sich relativiert und die Menschen die jetzt Kinder sind, das gar nicht so krass sehen wie wir vllt.


Ich war damals 21 Jahre alt, und schon jahrelang auf Demonstrationen gegen AKW´s und Wiederaufarbeitungsanlagen unterwegs.
Es ist schon seit 25 Jahren das gleiche Thema. Uran und Plutonium, Caesium..also wir hatten es damals in der Schule, in Physik. Wir wussten schon damals die Nebenwirkungen....Alles Politik. Geld regiert die Welt..bla, bla..
Ich denke, dass auch die heutigen Kinder Physik und Biologie in der Schule haben.
Jetzt schaltet man drei Monate ein paar AKW´s ab, nach den Wahlen benötigt man dann den Strom plötzlich wieder.


Doch was ist mit den Toten des Tsunami? 10000? 20000? Zum Heulen!!!!!
 
Was würdet ihr jetzt tun, wenn ihr in Tokyo wohnen würdet. Den Job hinwerfen, alles Geld zusammenkratzen und tausende Kiometer wegflüchten, ohne Perspektiven? Oder erst mal abwarten? Euer Leben und das Leben der Kinder riskieren?
 
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Habe nur gesagt, dass ein Erdbeben dieser Stärke und ein Tsunami dieser Höhe als eine nichtreale Gefahr angesehen wurden. Sonst hätte man in Japan ja nicht vorgeschrieben, dass AKWs bloss Erdbeben einer Stärke 8,2 standhalten müssen. Das dann auftretende Erdbeben war aber wesentlich stärker (9,0) Nun kann man sich vorstellen, dass hier auch von derartigen nichtrealen Gefahren gesprochen wird (z.B: Anschläge). Bis sie eben doch passieren. Große Katastrophen zeichnen sich ja oft gerade dadurch aus, dass
man nicht mit ihnen gerechnet hatte. Aber solche Katastrophen passieren eben auch. Je länger die Zeit, je mehr Orte es gibt, wo es passieren kann, umso wahrscheinlicher ist es. Je weniger AKWs und je kürzer sie am Netz sind, umso unwahrscheinlicher kommt es zu einer weiteren Katastrophe.

Ja schon, aber der Trick ist wie ich ursprünglich gesagt habe, dass man sich auch gegen nichtreale oder besser gesagt unwahrscheinliche Gefahren wapnet, so dass auch das Risiko einer allfälligen Fehlannahme gedeckt ist. Das wird hier zT auch gemacht, im Gegensatz zum aktuellen Fall, und auch auf doppelte Sicherheit gesetzt (also nicht nur ein Notstromgenerator), es wird viel besser gewartet und regelmässig mögliche Szenarien geübt und simuliert, zB auch der Fall wenn alle Sicherheitssysteme versagen würde. Auch sind die Arbeiter und Fachleute wesentlich qualifizierter als in Japan, was an ihrer "Anstellungsphilosophie" liegt (wenn ich den Link finde, poste ich ihn, eine interessante Tatsache die kaum jemand weiss, und zB zum Gerücht führte, dass die 50 Arbeiter Obdachlose seien - das Phänomen hat zwar nix mit KKW zu tun, hat aber auch eine Teilschuld an der jetztigen Situation). Und eine Einzigartikeit unserer KKW stellt auch einen zweiten "Bunker" dar, in dem Notstromagregate, Komandozentrale u.a. untergebracht wird.
Ich merke ich bin vom Thema abgekommen ;) Mit den exemplarischen Beispiele wollte ich deutlich machen, dass "AKW sind sicher" eine ebenso unkorrekte Aussage ist wie "AKW sind unsicher" - man müsste für jedes einelne KKW seperat betrachten (übrigens wurden in Japan genau die versagten Elemente in den letzten 10 Jahren weder kontrolliert noch gewartet worden, man weiss darum nicht einmal, ob der Tsunami zB die Notkülsystem zerstört hat oder ob sie schon vorher defekt waren!)
Der Grund, warum es bei uns anders ist, ist sicher auch den AKW Gegner zu verdanken, die für den nötigen Druck sorgten :thumbup:

Zurüch zum Thema: Mögliche Terroranschläge auf KKW wurden mit 100% Sicherheit in Betracht gezogen und analysiert, auch wenn wir davon nichts mitgekriegt haben. Natürlich ist das kein Beweis dafür, ob dies nun reicht und ob tatsächlich ein Risiko besteht, ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, ua deswegen, weil ich mich sehr mit Spregstoffen auseinander gesetzt habe.

Und wenn ein solches Unglück etwas Gutes hat, dann ist es der positive Effekt auf die Sicherheit, sei es die Beseitigung riskannter KKW wie Isar 1 oder dass neue Sicherheitsrisiken beachtet und Gegenmassnahmen getan werden.
 
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