Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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Zitat:Ich verteidige die Atomkraft ja nicht, es ist nur nicht möglich den Sofortausstieg zu machen, ... .

Ja, sofort, also morgen wird es nicht gehen.

Genau das wollte und wollte im Diskussionsverlauft von einigen nicht eingesehen werden, mit eigenwilligen Argumentationsweisen: "Doch, AKW gefährlich, sofort abstellen; sofort abstellen, denn laut Studien wäre der Umstieg auf erneuerbare Energien möglich,..." etc etc :rolleyes:
Meiner Ansicht nach wäre es aber angebracht, die Regierungen unter Druck zu setzen. Hier in Deutschland hieß es auch vor kurzem noch man könnte keins abschalten. Plötzlich ist es möglich die Hälfte vom Netz zu nehmen. AkWs sind gefährlicher als alle anderen Kraftwerke, es gibt weniger oder genauso viel Uran wie es Öl, Kohle und Gas gibt, und für die "Entsorgung" gibt es noch immer kein Endlager, das dann Jahrtausende sicher sein muss. Es gibt keinen wirklich guten Grund Atomkraft anderen möglichen Kraftwerken zur Energiegewinnung vorzuziehen.

Die theoretisch mögliche Energienutzung aus Uran liegt um Grössenordnungen höher als alle endlichen Energieträger zusammen. Wenn man weiss, welche Isotope gespalten werden, und was man aus dem viel grösseren Teil machen könnte.

"Potentiell gefährlicher" müsste es heissen, wobei nicht mal das stimmen muss, abhängig davon was man alles einbezieht um das Schadenspotential zu berrechnen

Also diese absolute Aussage kann man über eine vom Betrachter abhängige Sache nicht machen, resp ist sie so nicht wahr. Zweitens täuscht die FORM darüber hinweg, dass sie nur im Rahmen deines Wissens gültig ist.

Wenn man sagt: "Ist so, geht nicht anders, alles sicher, wir wählen euch trotzdem" wird weiter in Atomkraft investiert, es werden unter Umständen neue Kraftwerke gebaut, bei der Sicherheit ist man nicht ganz so genau und im Endeffekt steigt das Risiko eines Unglücks unnötigerweise an, während man in alternative Energiequellen investieren könnte, andere Kraftwerkstypen bauen könnte und die Betreiber zu noch schärferen Sicherheitsbestimmungen
hätte zwingen können.

Da hat die Schweiz einen echten Vorteil, sowohl Parteien zu wählen als auch über Gesetze/Initiativen abzustimmen. Denn Parteien wählen bedeutet ein politisches Gesamtpacket/Programm zu wählen, und so sind die Grüne für viele bei aller Umweltliebe wegen ihrer (in anderen Themen) ultralinken Politik unwählbar.
?? Unbewiesene Behauptungen, besonders da unsere JETZTIGEN KKW im grossen Ganzen sich in jenen Faktoren von Fukushima Unterscheiden, die die Ursache für das Unglück sind. Das ist aber keinen Hinderungsgrund, die KKW noch sicherer zu machen
 
Manfred Ditto von der Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung Abteilung Strahlenschutz über Strahlung in Lebensmitteln:
http://derstandard.at/1297821041684/derStandardat-Interview-In-Tschernobyl-war-die-Milch-das-Problem

jap, das stimmt überein mit dem was wir in der Ausbildung gehabt haben.

Wundert mich aber nicht, weil sein Ministerium den Stempel unter meinem Diplom gemacht hat Also das deutsche Pendant dazu^^

Unmengen von Lebensmittel werden heutzutage schon im Produktionsprozess mit Strahlung beschossen. Angefangen von Spinat bis hin zur Keksen..
 
Bleibt also ein Glücksfaktor.

Ich versuchs mal Bildlich zu beschreiben was er meint.

Radioktive Teilchen sind extreme hochenergetisch. Sie können, wenn sie richtig treffen, die DNA Struktur sprengen und so Mutationen auslösen, die dann als Krebs relevant werden.

Theoretisch kannst du stundenlang in der Strahlung stehen ohne Krank zu werden, WENN die Teilchen nicht die richtige Stelle der DNA treffen.

Oder aber auch es reicht EIN EINZIGES an der richtigen Stelle...

Wobei die Wahrscheinlichkeit natürlich steigt je länger du der Strahlung ausgesetzt bist.

Deswegen kann man heute immer noch nicht sagen,ob Krebs durch Strahlung ausgelöst wurde.

Nur statistische vermuten, das wenn Du in der Nähe eines AKW wohnst und die Rate der Krebserkrankungen höher ist als in einer vergleichbaren Umgebung ohne AKW, dass deine Krebserkrankung auch durch Strahlung ausgelöst wurde.

Statistisch..
 

Wenn man solche Reportagen über die Macht der Atom-Lobby sieht, kann man nur den Kopf schütteln. Man will es eigentlich nicht glauben, aber es ist so.

Dies hier ist zwar nicht ganz topic, aber vermittelt einen augenöffnenden Eindruck in Bezug auf die Macht der Pharma-Lobby, und analog geht es wohl auch in der Atom-Lobby zu. Es ist selten und eine einzigartige Perle, daß ein hochrangiger Politiker zugibt, was sonst alle nur ahnen. Hut ab vor Seehofer, hier hat er einen der für Politiker extrem seltenen 'Wahrheitsanfälle*.

Eineinhalb Minuten, in denen die wahren Kräfteverhältnisse zwischen Politik und Lobby-Arbeit zugegeben wird:

 
Nur statistische vermuten, das wenn Du in der Nähe eines AKW wohnst und die Rate der Krebserkrankungen höher ist als in einer vergleichbaren Umgebung ohne AKW, dass deine Krebserkrankung auch durch Strahlung ausgelöst wurde.

Statistisch..


Naja, was wir von Statistischen Vermutungen halten, ist ja eh klar. Dennoch muss es etwas geben, dass diese Vermutungen sichtbar stützt.

Gibt es eine Übertragbarkeit von der wir noch nichts wissen? Wie beim HIV? Dass es Träger gibt, bei denen es selbst nicht zum Ausbruch kommt, jedoch andere aktiviert?
 
Manfred Ditto von der Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung Abteilung Strahlenschutz über Strahlung in Lebensmitteln:
http://derstandard.at/1297821041684/derStandardat-Interview-In-Tschernobyl-war-die-Milch-das-Problem

Sind diese Aussagen vertrauenswürdig, heißt: stimmt das was da über die quasi ungefährlichkeit der verstrahlten Lebensmittel gesagt wird?

Ich mein, ich bin kein Wissenschaftler und dachte immer verstrahlte Lebensmittel seien komplett ungenießbar. Ich frage ja auch deshalb, weil es kann uns in Europa ja auch mal blühen und da ist es schon besser wirklich gut informiert zu sein.
 
Sind diese Aussagen vertrauenswürdig, heißt: stimmt das was da über die quasi ungefährlichkeit der verstrahlten Lebensmittel gesagt wird?

Ich mein, ich bin kein Wissenschaftler und dachte immer verstrahlte Lebensmittel seien komplett ungenießbar. Ich frage ja auch deshalb, weil es kann uns in Europa ja auch mal blühen und da ist es schon besser wirklich gut informiert zu sein.

Ich denke, es kommt drauf an, ob du den Aussagen über sich selbst glaubst oder nicht:

Auszug Beitrag 1

Walter schrieb:
Ich bin seit 30 Jahren überzeugter Atomkraft-Gegner eben weil ich mich einigermassen gut auskenne,
 
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Naja, was wir von Statistischen Vermutungen halten, ist ja eh klar. Dennoch muss es etwas geben, dass diese Vermutungen sichtbar stützt.

Das Strahlung Mutationen auslösen weiß man ja. Man kan nur nicht sagen
wie viel Strahlung die absolute Minimal Grenze ist. Dafür müsste man ja
ausschließen können, das die Testobjekte nicht eh Krebs bekommen hätten.

Das ist das eigentliche Problem. Man kann nur in etwa eine Grenze fest legen,
in der eine spontane/willkürliche Mutation und eine Mutation auf Grund radioaktiver Strahlung eine in etwas gleiche Wahrscheinlichkeit hat.Steigt die Rate der Mutationen proportional mit der Strahlungsrate, dann könnte die Strahlung der Grund sein..statistisch..





Gibt es eine Übertragbarkeit von der wir noch nichts wissen? Wie beim HIV? Dass es Träger gibt, bei denen es selbst nicht zum Ausbruch kommt, jedoch andere aktiviert?

Solltest Du selber als Überträger so stark verstrahlt sein, das Du bei Anderen eine Strahlenkrankheit auslöst, bist Du wahrscheinlich eher tot als ansteckend ;)
 
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