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Antrags-, Verfahrensverschleppungen und Todesopfer bei Hartz IV

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Taco, 17. Juni 2012.

  1. Taco

    Taco Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2012
    Beiträge:
    143
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    Wir reden hier über Demokratie und Rechtstaatlichkeit und Ähnliches, nicht über deinen perversen Sadismus, den du hier an dieser Stelle auslebst.

    Wohl auch im öffentlichen Dienst beschäftigt, hm?
     
  2. PPMc

    PPMc Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2011
    Beiträge:
    2.329
    Ort:
    Terra
    Das wird mir jetzt zu bunt.

    Taco, es hat hier über fünf Threadseiten gebraucht, bis man Dir erstmal
    die Andeutung einer Idee aus der Nase gezogen hat, was nun eigentlich Sache ist. Stattdessen lieferst Du jede Menge Anwürfe und Hetze, bis hin zu Mordunterstellungen.

    Wenn Du Dich dem Amt gegenüber ähnlich verhalten hast, und ähnlich dürftige bis nicht vorhandene Informationen geliefert hast, dann wundert mich nicht, dass die Bearbeutung Deines Antrags sich ewig hingezogen hat und hundertmal nachgefragt werden musste was denn eigentlich Sache ist.

    Ich für meinen Teil habe mit Behörden meistens gute Erfahrungen gemacht. Ich gehe da allerdings auch nicht hin mit einer Anspruchsdenke und sehe den Gegenüber in Gedanken als Nazi an, sondern ich versuche ihm seine Arbeit so leicht wie möglich zu machen und freue mich wenn er etwas für mich erreichen kann. Das scheint einen Unterschied zu machen.
     
  3. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.891
    Ich würde für eine Person, die mir nahe steht, mein letztes Hemd hergeben.
    Du bist mir jedoch höchst suspekt.
    Du beschuldigst laufend andere und siehst dabei deine eigenen Schwächen nicht.

    Es mag durchaus sein, dass deine Freundin verspätet Hilfe von der Arge bekam und dafür sollte die Arge gerade stehen. Du hättest aber auch für sie da sein können, was dir anscheinend heute noch sauer aufstösst. Warum eigentlich? Hast du dir selbst mal diese Frage gestellt?

    Schau, ich antworte dir hier ganz offen in aller Ehrlichkeit, während diese Ämter und Behörden dies hinter deinem Rücken womöglich denken. Wenn dir das nicht passt, ist das auch in Ordnung.

    Damit will ich nicht sagen, dass die Behörden Recht haben. Sie müssen mit einkalkulieren, dass in nötigen Zeiten die Menschen meist alleine dastehen, was im Falle deiner Freundin scheinbar der Fall war. Daher müssen sie reagieren und einem hilfsbedürftigen Menschen sofort beistehen oder gleich das BGE einführen. Darauf zu hoffen, dass sie irgendwie bis zur 1. Zahlung klar kommt, kann auch mächtig ins Auge gehen.
     
  4. Taco

    Taco Mitglied

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    Beiträge:
    143
    Und genau das ist unseriös und unter der Gürtellinie, denn genau das habe ich getan: mein letztes Hemd für sie gegeben, sieben Wochen rund um die Uhr gepflegt, nur für medizinisch ausreichende Versorgung konnte ich nicht sorgen.

    Ansonsten sollte man das Thema generell ein bisschen allgemeiner halten, denn auch meiner Arbeit weiß ich, dass das keine Einzelfälle sind, sondern ein Massenphänomen, und das viele der Opfer derartig verängstigt sind, dass sie sich nicht mehr zu diesen Sachbearteitern trauen, was denen natürlich wieder Spielraum für Sanktionen und anderes bietet.
     
  5. Taco

    Taco Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2012
    Beiträge:
    143
    Grundsätzlich macht es wohl einen Unterschied, ob einer kommt, der meinungsfreiheitliche öffentliche Kritik an widerrechtlichen Vorgehensweisen der Behörden übt, auch mal einen Antikorruptionsbeauftragten der Arbeitsagentur wg. Verdacht der Korruption einschaltet, oder in diesem Falle Du, das ist wohl richtig.

    Wahrscheinlich arg unglücklich, bedürftig zu werden...

    Sollen wir es dabei belassen: Wer was sagt, was denen nicht gefällt, erhält keine staatliche Leistungen mehr? :rolleyes:

    Und das ist dann auch das, was ich mir gegenüber meiner Partnerin vorwerfe: meine ehrenamtliche, gemeinnützige Arbeit für die Wahrung der Menschenrechte...

    Denn sonst wäre das nicht so passiert.
     
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    Sorry aber was hat das denn bitte mit Harz IV zu tun?
    Deine Freundin war sehr schwer krank, da kann auch das Amt nichts dran ändern. Für den unentdeckten Tumor kannst du wenn überhaupt nur das Krankenhaus verantwortlich machen. Aus deinen Schilderungen vermute ich einfach mal, dass die Krankheit schon weit fortgeschritten war. Selbst wenn man den Tumor noch festgestellt hätte, wäre es höchstwahrscheinlich zu spät gewesen.
    Da nützt übrigens die beste Krankenversicherung nichts, wenn Gott oder die Natur es so will. Mein Opa ist letzten Sommer auch an Krebs gestorben. Er hat über ein halbes Jahr gekämpft und unter der Chemo gelitten. Zwei Wochen vor seinem Tod wurde er zum sterben in ein Heim entlassen, weil die Ärzte nichts mehr für ihn tun konnten.

    Auch dafür kann das Amt nichts. Wenn mein Auto kaputt ist, dann muss ich das auch selbst tragen. Zur Not geh ich zur Bank und leih mir was. Ich denke einem Selbstständigen sollte das möglich sein. Man muss immer damit rechnen und Rücklagen bilden. Klar ist das ärgerlich aber zum Thema passt es nicht wirklich.

    Quatsch, das sollte man sich gar nicht erst einreden.

    Ach so wegen der Verschleppung: weißt du, woran es lag? Brauchten die noch mehr Unterlagen von dir? Nach spätestens einem Monat hätte ich übrigens so derbe und lange da auf den Putz gehauen, da hätte ich was bekommen. Zur Not zahlen die dann auch in bar aus.

    Noch mal zum Thema Harz IV: Ich hab auch die letzten Jahre davon gelebt, da ich mich von meinem damaligem Mann getrennt hatte und mit kleinem Kind zu hause war. Sicher man konnte sich nicht grad jeden Luxus leisten aber wenn man ein wenig haushaltet, dann ist es auch ok. Ich konnte immer meine Miete, Strom, Versicherungen ect. bezahlen. Als ich mal Probleme hatte, weil Kühlschrank und Waschmaschine kaputt gegangen waren, da bin ich zur Tafel gegangen. Bei uns war es übrigens so, dass jeder, der nachweisen konnte, dass er zu wenig Geld hat (auch Rentner, Wenigverdiener) bei der Tafel essen bekommen hat. Anstatt groß rum zu jammern, war ich immer dankbar, dass ich überhaupt Geld zum Leben hatte. Ich kenne übrigens genug Leute, die trotz Harz IV genug Geld für Bier und Zigaretten haben.

    LG
     
  7. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.891
    An der Wahlurne stehen die Sachbearbeiter nicht bei den Arbeitslosen.

    2011 gab die FDP öffentlich zu, dass in DE ca. 23% der Bevölkerung Steuern zahlen. Dies kam während einer Umfrage raus, bei der n-tv die Zuschauer befragte, ob sie der Steuerermässigungs-Forderung der FDP zustimmte.
    Wenn also NUR 23% der Menschen in De einer steuerpflichtigen Beschäftigung nachgehen, wovon leben dann die restlichen 77% ?
    Und warum haben die sich nicht für das BGE entschieden, einschl. der H4´ler, in dem sie z.B. die Piraten-Partei wählten?
    Seltsam, dass auch noch die Partei die meisten Stimmen bei den Wahlen in NRW bekam, die ausgerechnet die H4 einführte ???

    Das ist mir höchst suspekt, denn die H4´ler gehen nicht in Begleitung ihrer Sachbearbeiter zur Wahlurne. Ich gebe zu, ich steige da nicht hinter. Möge es jeder halten wie er will.

    Stattdessen haben 80% der Befragten sich für eine Steuererhöhung zum Zwecke der Schuldenrückzahlung entschieden, was ich auch gut finde, denn die müssen schliesslich auch irgendwann zurückgezahlt werden. Nur sind es nicht diese 77%, die diese Leistung erbringen, aber von denen fordern, die es tun. Und wieder gebe ich zu, dass ich nicht ganz dahinter steige, was die Leute nun wirklich wollen.
     
  8. Taco

    Taco Mitglied

    Registriert seit:
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    143
    Wenn du deine Mitarbeiter anständig bezahlst, bist du zwar ein Idiot, aber immerhin ein Idiot, der seine Mitarbeiter anständig bezahlt hat. :D

    Diese Verschleppung, und bin mir sicher, dass viele Bürger das so erleben müssen, findet schon sehr zynisch staat, gelinde gesagt, eben, indem man behauptet, man hätte diese oder jene Anlage noch nicht, und das Ganze scheibchenweise über Wochen und Monate. So einfach ist das - Sozialgerichte spielen mittlerweile mit, jedenfalls das in meinem Landkreis.

    Ich denke, dass man das aus dieser Sicht sehen sollte, anstatt dem Bürger die Schuld in die Schuhe zu schieben, der seine Bedürftigkeit nachweist und dem dennoch jegliche staatliche Hilfe versagt wird.
     
  9. PPMc

    PPMc Sehr aktives Mitglied

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    Terra
    Tja, wenn ich von meinem Nachbarn hilfe brauche, dann wäre es wahrscheinlich auch nicht das sinnvollste, öffentlich über ihn herzuziehen.

    Du tust immer so als hätte die "öffentliche Hand" Geld, das Dir zusteht, und würde es Dir nicht geben.
    Tatsache haben wir aber einen Sozialstaat, d.h. die "öffentliche Hand" hat selber überhaupt nix, sondern es erfolgt Hilfe auf Gegenseitigkeit: die Nichtbedürftigen helfen den Bedürftigen.
    Und nur damit Du nicht dem Gutdünken und Wohlwollen Deines Nachbarn ausgeliefert bist, gibt es eine Behörde die die Hilfeleistung verwaltet, sodass alle genausoviel bekommen.

    Wenn diese Behörde Fehler macht, dann kann man die kritisieren. Das sollte man dann in sachlicher und begründeter Weise tun. Stattdessen Nazi! und Mörder! zu deklamieren, kommt nicht besonders gut an.

    Vor allem sollte man dann unterscheiden, was Behördenfehler sind, und was politische Entscheidung (und also gesetzlich bindende Sachverhalte, und -theoretisch- Wählerwille) ist, und die Kritik entsprechend differenzieren.
     
  10. Taco

    Taco Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2012
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    143
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    Dann musst du mir aber schon die Beiträge zitieren, wo ich das verlauten lassen haben soll.

    Ich mache mir tatsächlich Sorgen über einen schleichenden Totalitarismus, und wenn da Parallelen zum Dritten Reich auftauchen sollten, finde ich das auch legitim, darüber zu reden.

    "Mörder", habe ich insofern "in den Mund genommen", dass der Privatbürger ein Mörder durch Unterlassen ist, wenn er Schutzbefohlene in Garantenpflicht verhungern lässt, wie in dem Fall Jessika, und strafrechtliche Verfolgung auch für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes gefordert, auch das völlig legitim.
     

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