Anschläge in Dresden

Das ist bei den Menschen drüben nicht der Fall, natürlich stellt sich so rasend schnell eine Überforderung ein.
Bei 3% Ausländeranteil? Das ist das Märchen der Nation, und doof ist, wer darauf herein fällt.
Ausländer ansich kennen die Ossi´s nämlich schon. Vietnamesen, Russen, Dänen, aber auch Afrikaner haben bspw. in meiner alten Heimatstadt gearbeitet - weitmehr als jetzt.
 
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Schau dir die Zahlen zur Arbeitslosigkeit, dem Lohnniveau, der Infrastruktur usw. einfach mal an, dann erschließt sich auch die dortige Fremdenfeindlichkeit, die sich übrigens auch gegen die eigenen Leute aus Westdeutschland richtet.
Ja, darin sehe ich auch die primären Ursachen, aber es wird auch im Westen AfD in 2 -stelliger Zahl gewählt. Ich führe das auf Jobverlust e.c.t. zurück. Da hat die Regierung gepennt, es war denen sogar egal.
Wart`mal ab, was passiert, wenn Industrie 4.0 greift...
 
Bei 3% Ausländeranteil? Das ist das Märchen der Nation, und doof ist, wer darauf herein fällt.
Ausländer ansich kennen die Ossi´s nämlich schon. Vietnamesen, Russen, Dänen, aber auch Afrikaner haben bspw. in meiner alten Heimatstadt gearbeitet - weitmehr als jetzt.

du meinst, es waren vor der Wiedervereinigung nur 1%, die aber eben nur dort arbeiten durften.
Die russische Bevölkerung nehme ich aus, weil die gehörte ja fast zur DdR dazu.
 
Bei 3% Ausländeranteil? Das ist das Märchen der Nation, und doof ist, wer darauf herein fällt.
Ausländer ansich kennen die Ossi´s nämlich schon. Vietnamesen, Russen, Dänen, aber auch Afrikaner haben bspw. in meiner alten Heimatstadt gearbeitet - weitmehr als jetzt.
Kein Märchen, sondern dort kulturell gewachsen. Zudem sind die Menschen viele Jahrzehnte entsprechend geprägt aufgewachsen, sowas schüttelt sich nicht in wenigen Jahren und einem Mauerfall ab.

Ich wage zu behaupten, dass Ethnozentrismus tatsächlich eine gute Funktion erfüllt. Die jedoch, wie alles, umschlagen kann in destruktive Verhaltensweisen von Gruppen. Völlig unabhängig von der Anzahl, ob 3% oder 90% Ausländeranteil. Hier wo ich bin sind es 90% und es geht weitgehend friedlich zu, was aber an den langsam und über gut 5 Jahrzehnte gewachsene Veränderung der Gesellschaft hier in Hamburg liegt.

Nun seh ich mir so einen fremdenfeindlichen Ossi an, der sich mittlerweile nach 25 Jahren ganz Deutschland zugehörig fühlt. Also auch dem Westen. Der sieht die 25% Migranten bei uns, ey, für den ist das zunächst eine Horrorvorstellung das bei sich auch zu haben. Sprich, die 3% werden zu gefühlten 25%. Natürlich geht bei denen wesentlich nur das Kopfkino an, geboren aus Ungerechtigkeit und Frust, der sich viele Jahrzehnte angestaut hat.

Ich plädiere nicht dafür Verständnis dafür zu haben, aber sehr wohl es zu verstehen und daraus erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Freilich auf politischer Ebene, da sitzen die Milliarden Steuergelder, mit denen man wirklich etwas bewegen und bewirken kann.
 
Kein Märchen, sondern dort kulturell gewachsen. Zudem sind die Menschen viele Jahrzehnte entsprechend geprägt aufgewachsen, sowas schüttelt sich nicht in wenigen Jahren und einem Mauerfall ab.
Ich sehe die Schrierigkeit eher im Annehmen anderer Religionen. Und ich weiss immerhin, wovon ich spreche. Es war nach der Wende für viele ja schon schwierig, dass es auf einmal Konfirmation gab, wo doch früher immer alle zur Jugendweihe gingen.
Die Leute waren auch leider desinteressiert und lernresistent; und wenn sie schon was dulden müssen, dann aber allerhöchstens das Christentum.
Nicht wenige vermuten hinter jedem Kopftuch einen Extremisten.
 
Ich sehe die Schrierigkeit eher im Annehmen anderer Religionen. Und ich weiss immerhin, wovon ich spreche. Es war nach der Wende für viele ja schon schwierig, dass es auf einmal Konfirmation gab, wo doch früher immer alle zur Jugendweihe gingen.
Die Leute waren auch leider desinteressiert und lernresistent; und wenn sie schon was dulden müssen, dann aber allerhöchstens das Christentum.
Nicht wenige vermuten hinter jedem Kopftuch einen Extremisten.
Religionsausübung nebst Tragen von auffälligen Zeichen gehören imho ausnahmslos in den Privatbereich.

Nicht umsonst bleiben zum Beispiel Buddhisten unbehelligt, sie missionieren nicht, fallen nicht weiter durch wildeste Bekleidungsvorschriften oder Ernährungsgewohnheiten auf usw.

Das hat aber mit Religion nichts zu tun, auch der Punk fällt auf und zieht schlecht Gelaunte auf sich. Es ist die Auffälligkeit, die für Ärger sorgt.
 
Religionsausübung nebst Tragen von auffälligen Zeichen gehören imho ausnahmslos in den Privatbereich.

Naja, es mag sein, dass du diese Ansicht hast, aber da kommen wir wieder zu dem Thema, ob das jeder so zu sehen hat. Unser GG positioniert sich da eindeutig. Es müßte umgeschrieben werden, damit Menschen, die so ein Anliegen haben wie du, das in den Privatbereich verlagern könnten. Dafür sehe ich derzeit allerdings keine Lobby.
 
Naja, es mag sein, dass du diese Ansicht hast, aber da kommen wir wieder zu dem Thema, ob das jeder so zu sehen hat. Unser GG positioniert sich da eindeutig. Es müßte umgeschrieben werden, damit Menschen, die so ein Anliegen haben wie du, das in den Privatbereich verlagern könnten. Dafür sehe ich derzeit allerdings keine Lobby.
Oh, wir haben im besagten GG (Art. 140 GG ) längst die Trennung von Staat und Religion.

Wenn sich jetzt Menschen einfinden, die da immer mehr Mitspracherecht fordern, verkleidet als Religionsfreiheit politischen Einfluss zu nehmen gedenken, bekommen wir definitiv einen Konflikt. Abgesehen davon finde ich, dass ich gerne zuerst einem Menschen begegnen möchte und nicht seiner Religion. Und ich glaube, es geht vielen Menschen so wie mir.
 
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Oh, wir haben im besagten GG (Art. 140 GG ) längst die Trennung von Staat und Religion.

Wenn sich jetzt Menschen einfinden, die da immer mehr Mitspracherecht fordern, verkleidet als Religionsfreiheit politischen Einfluss zu nehmen gedenken, bekommen wir definitiv einen Konflikt. Abgesehen davon finde ich, dass ich gerne zuerst einem Menschen begegnen möchte und nicht seiner Religion. Und ich glaube, es geht vielen Menschen so wie mir.

Du weisst aber schon, dass ich mich auf Religionsfreiheit bezog oder?
 
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