Das ist wieder deine Interpretation.
Selbstvertändlich ist es Zensur, wenn politische Korrektheit eingefordert wird, auch die öffentlich-rechtlichen Medien einseitig Bericht erstatten. Es geht nicht darum, was Du da gerade schreibst, darum geht es dabei überhaupt nicht.
Es sind Beobachtungen der Medienlandschaft und der Politik. Es geht um Soziales, den sozialen Status, über den hier versucht wird Meinungen zu unterdrücken oder zu bevorzugen.
Und es geht hier auch nicht um Nazizeug, sondern das geschieht in so ziemlich jedem politisch-wirtschaftlich-sozialen Thema. Regierungen manipulieren, unterdrücken Meinungen, bevorzugen Meinungen usw.
Und hier bekommen wir das Problem, dass wenn niemand sich zur z.B. Flüchtlingspolitik äußern darf, damit doch auch etwas erreicht werden soll. Der Bürger, dem das missfällt oder der Probleme sieht, die damit in Zusammenhang stehen, soll mundtot gemacht werden. Kritik, egal welcher Art ist unerwünscht. Man will nicht, dass gewisse Tatsachen bekannt werden.
Sehr gut lässt es sich auf dem Presseportal der Polizei (de) beobachten. Die Zeit vor Köln wurde politisch korrekt berichtet, sprich Straftäter wurden auch hinsichtlich ihrer Herkunft versteckt bzw. darüber gar nicht berichtet. Es wurde nur über sogenannte "öffentlichkeitswirksame" Vorfälle berichtet, der Rest bewusst und absichtlich verschwiegen. Sprich was der Bürger nicht mitbekam, wurde verschwiegen. Nach Köln wurde das bekannt und plötzlich, wie ein Wunder, waren die Meldungen wieder transparenter. Inzwischen ist es wieder wie zuvor. Die Herkunft von Tätern wird verschwiegen, damit es "schön ruhig bleibt" in der Bevölkerung. Wir wollen ja keinen Rechtsruck, gelle? (ich auch nicht!)
Natürlich ist das ein politisches Instrument um z.B. zu verhindern, dass die Rechten Zulauf bekommen. Aber dieses Instrument verändert nicht die Realität. Und die findet statt. Das Problem einer einseitigen und manipulativen Berichterstattung ist, dass das Ziel verfehlt wird. Heutzutage kommt die Wahrheit doch ans Licht, immer wieder. Und dann werden die Leute natürlich sauer darüber, das Medien und Politik lügen, indem sie Vorfälle verschweigen.
Auch das kommt in allen Bereichen vor. Und das macht Menschen dann politikverdrossen (die belügen uns eh, wir sind die Schafe, die zur Schlachtbank geführt werden usw.) und das führt zu immer weniger Wahlbeteiligung und DA geht die Bombe dann irgendwann hoch, wenn wie Pech haben und rechtsextreme Lager gewinnen an Einfluß.
Letztendlich ist die Meinungsmanipulation kein gutes Instrument. Sie funktioniert immer nur kurzfristig. Langfristig büßen die Regierenden an Glaubwürdigkeit ein. Genau das, was u.a. Hitler seinerzeit an die Macht gebracht hat.
Perfide dabei ist, dass der eigentliche Grund dafür ist Geld sparen zu wollen. Geld, um z.b. Flüchtlinge besser unterzubringen, um mehr Polizeipersonal einzustellen, um mehr Sozialarbeiter und Therapeuten bereit zu stellen, um Integration Wirklichkeit werden zu lassen. Denn das kostet Milliarden von Euro.
Und weil man die Ausgaben scheut, belügt man lieber die Bevölkerung. Mit dem Risiko, hier eines Tages wirklich einen Rechtsruck zu erleben. Scheinbar funktioniert das auch. Langfristig schießt sich die Regierung aber ein Loch ins eigene Knie.
Und deshalb kritisiere ich das.