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Angst vor dem Meditieren

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von humunculus, 17. August 2010.

  1. Cordelia

    Cordelia Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2010
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Großraum Stuttgart
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    Ich hatte auch jahrelang starke Panikattacken, konnte in keine öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmassen usw., meine Lebensqualität war dadurch völlig eingeschränkt. Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht und bin seit Jahren frei davon. Klar, kann man nie nie sagen aber mein Leben ist in jedem Fall wieder lebenswert. Diese Attacken liegen nicht einfach nur an einem Umzug, sie liegen tiefer und da muss das Problem erkannt und bearbeitet werden. Ich denke auch nicht, dass das mit einer Meditation aus der Welt zu räumen ist.
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    6.615
    Ort:
    Zürich
    Diverse christliche Mönchsorden lehren ihren Mitgliedern die Meditation. Wenn du Jesuit wirst, dann lernst du sogar Zen-Meditation.

    Bloss weil du irgendeiner eklektizistischen Freikirche angehörst, heisst das noch lange nicht, dass, was du als "nicht-christlich" abtust, es auch wirklich nicht-christlich ist. Es ist nicht anzunehmen, dass Jesus, als er 40 Tage in der Wüste fastete, in erster Linie die Art von Gebet ausübte, die du im Kopf hast, wenn du von "Beten" sprichst. Also das geistig verbale Wiederholen deiner eigenen Wünsche, Ängste und Weltanschauungen, gerichtet an ein personifiziert vorgestelltes Über-Ich.

    Im übrigen empfehle ich allen Christen, sich mal intensiv mit dem Herzensgebet der Ostkirche oder den Exerzitien von Ignatius zu beschäftigen.
     
  3. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.269
    Ort:
    Aargau (CH)
    Lieber Humunculus!

    ich weiss natürlich nicht welcher Gedanke dir solche Angst vor der Meditation macht, bei mir war es so:

    Ich hatte gehört, dass man bei einer Meditation nichts denken soll.
    => PANIK.

    1.) weil wir ja in der Schule gelernt hatten "ich denke also bin ich". die umkehrung davon wäre also, dass ich gar nicht mehr bin - oder? grosse Verwirrung damit.
    Ist natürlich ein völliger Blödsinn, weil ich nicht denken muss um zu sein. Dafür gibts viele Beispiele.

    2.) in meinem Kopf rasten die Gedanken wie wilde Pferde, von denen ich dachte dass ich sie nie kontrollieren könnte.
    Aber genau darum geht es ua. in der Meditation.
    Lös dich von deinen Gedanken und Glaubenssätzen und beobachte sie. Dann lass sie ziehen.

    3.) still sitzen. Da tue ich ja nichts! da hatte ich gleich ein schlechtes Gewissen, weil ja NICHTS-TUN völlig verpönt war in meiner Familie.
    Also fernsehen, schlafen und lesen waren OK. Aber einfach NICHTS tun? - pfui!

    also es war mehr die Verwirrungen in meinem Kopf mit diesen "alten" Glaubensmustern, die mich so lange davon abhielten zu meditieren.
    Jetzt mache ich es regelmässig und möchte es nicht mehr missen.

    Es verschafft mir eine Distanz zu den Problemen des Alltags, in die ich mich sonst so gut hineinsteigern kann.

    Alles Liebe, Susanna
     
  4. kriyayogi

    kriyayogi Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2009
    Beiträge:
    531
    Verkünder[/QUOTE]


     
  5. kriyayogi

    kriyayogi Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2009
    Beiträge:
    531
  6. NoneAim

    NoneAim Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2010
    Beiträge:
    60
    Ort:
    Steiermark
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    Hey guy!

    Panikattacken kenne ich. Hatte ich selbst mal. Das vergeht. Alles was Du tun must, ist die Angst davor zu verlieren. Hört sich einfach an, ist es natürlich aber nicht. Man kann die Angst nicht einfach so abstellen. Ich bin nie umgekippt. Mir hat da ein buch geholfen. Es heißt: Nur keine Panik!: Ängste verstehen und überwinden von Stefan Leidig und Ingrid Glomp. Hat mir sehr geholfen. Hier drinnen findest Du die wissenschaftliche Seite Deiner beschwerden.
    Hypochondrie nennt man das, wenn man dem Doktor nicht glauben schenken möchte. Wird auch erzeugt durch Angst. Angst vorm sterben.
    Wenn Du die psychosomatik Seite verstehen möchtest, wirst Du wohl auf Dein Herz hören müssen ;-)
    Geh zurück nach Deutschland, wenn Dir England nicht gefällt.
    Frage Dich vielleicht auch: Liebst ich meine Freundin? Herzensangelegenheiten eben.

    In der nähe von London, also in Hemel Hempsted - St. Margrets - Piper Hills da war ich mal in einem buddhistischen Kloster. Amaravati. Die können Dir sicher Ratschläge geben, was das Meditieren anbelangt. Musst auch nicht mal religiös sein, um dort hin gehen zu können und dürfen.

    Lass die Drogen! Und auch wenn Du depri bist, Gras wird es nicht ändern.

    Beste Wünsche!
    Andi
     
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