Am Anfang war das Wort

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Dieser Satz fasziniert mich.

Oder heisst es: Im Anfang war das Wort?

Wenn das stimmt, geht alles vom (göttlichen?) Wort aus. Aber was genau ist mit "Wort" gemeint?

lG
Bibo

Hi,

der satz soll einfach nur eine grenze ziehen damit man nicht " hinter " das wort schaut. Hinter den worten geht es eventuell erst los. Worte benötigen denken, denken erzeugt eine materielle realität. verbindet man worte mit der vorstellung eines gottes kann die welt gedacht und erklärt werden. Transzendenz schwindet.

grüsse
 
Dieser Satz fasziniert mich.

Oder heisst es: Im Anfang war das Wort?

Wenn das stimmt, geht alles vom (göttlichen?) Wort aus. Aber was genau ist mit "Wort" gemeint?

lG
Bibo

Am Anfang war das Wort...

...an welchem Anfang? Was ist ein Anfang? Wo ist ein Anfang?

...und welches Wort? Was ist ein Wort?

Diese 5 Worte können schon in einem solchen Umfang diskutiert, interpretiert und definiert werden, das Gelehrte darüber schon ganze Bücher - kleine und dicke - geschrieben haben.

In der Ewigkeit Gottes wird es wohl keinen Anfang und kein Ende geben, alleine diese Ansicht von mir gibt mir schon zu denken, ob diese 5 Wörter einen wirklichen Sinn ergeben? Denn wer - außer einem Menschen kann diesen Satz ausgesprochen und geprägt haben?

Jeder Mensch wird seine eigene Meinung zu diesen Wörtern haben und somit seine eigene Wahrheit - eine Wahrheit, die für jenen Menschen, der sie sinniert - auch wahr und richtig ist.

Und das ist meine Ansicht zu dem Satz --- zum Beginn einer neuen Existenzform zu der sich eine Seele entscheidet diese zu "leben" - gibt es eine Wahrheit, das Wort!
Dieses Wort wird definiert durch die Entscheidung, zu welchen Erfahrungen sich die Seele entscheidet sie zu erfahren. Das sind jene Wörter, die zu Beginn einer Koexistenz zwischen Seele und an die Dimension gebundene Existensform stehen --- deren Bedeutung sich im Ablauf der Existenz mit den Entscheidungen veränderen können...

...zumindest für unsere "Jetzt" erfahrbare der Dualität unterliegenden Existenzform. :D
 
Das ist der Grund, warum ich das Forum verlasse. Obwohl ich bereits 2 PNs und 3 mal die Beiträge hier gemeldet habe, gab es bisher keinerlei Reaktion. Hier scheint es nicht nur an Administration, sondern auch an Moderation zu mangeln.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es öfters ein paar Tage dauert. Falls es noch nicht so lange her ist, daß Du etwas gemeldet hast..... Der Thread wird dann zur Überprüfung meist geschlossen - und ggf. nicht wieder geöffnet, oder es werden Beiträge gelöscht.

Übrigens wollte ich noch dazu sagen, daß man hier eben schon mal etwas melden muß. Mache ich auch. Man darf sich nicht alles gefallen lassen... Ich finde es aber schade, wenn Du deshalb das Forum verlässt. Melde doch einfach weiter, wenn Dir etwas Meldenswertes auffällt. Warte es mal ab, es passiert schon noch etwas.

lg!
 
erstaunlich was sich alle so zusammen reimen
in ihrer uninformiertheit

was man sieht ist oft nicht was ist
das solltet ihr nun wirklich alle wissen mittlerweile
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Zum Thema einiges Fachliches

Es heisst BERESCHIT בראשית
Wort Schöpfungswort vom Anfang
so beginnt die Bibel
und darauf bezieht sich das Zitat des Johannes

man kann es wohl wahr als "AM ANFANG" übersetzen
aber gängiger, nein wesentlich gängiger wäre "IM ANFANG"
ein Beth ב hat einige Übersetzungsmöglichkeiten
aber "IM" und "MIT" sind oft die wichtigsten
da Beth ein Haus (gerne auch als Tempel übersetzt) ist
kann man sich sowohl "AM" Haus, wie "IM" haus vorstellen
Für mich persönlich ist die Vorstellung "IM Haus"
eindringlicher und auch kompatibler mit dem Selbstverständnis des Buchstaben Beth

IN Bereschit liest man das Folgendes als den tieferen und verborgen geltenden Sinn der Sprache

ית Jud wird mit Thau in die Welt gebracht durch die Hilfe von אש Aleph verbunden mit Schin, welches seinerseits wieder בר Beth mit Resch braucht um in die welt gebracht zu werden

und Beth mit Resch meint das "WORT"
wobei Resch so ähnlich wie der konkretere Gedanke aufgefasst wird und Beth diesem noch Haus ist, als Formgebendes

Wir lernen das die Krone des Baumes nur in der Dreiheit zu verstehen ist
wir kennen die Dreiheit von Jud, der Wurzel aller Zahlen und Buchstaben
in Kether, was selber Krone bedeutet
mit Aleph als die Stille des Geistes, die zu erreichen der Zen der Weg der Meister ist
in Chokma, was Weisheit beeutet, hier die Weisheit "des Zuhörens" des "großen Geistes" durch das Ausschalten aller innerer Stimmen
bis wir mit Beth in Binah Formgebung finden, die uns denken und sprechen lässt

So wie wir in Resch den Gedanken in seiner Wahrheit als Wort erkennen in Binah
als Verbund mit Binah in Beth und als weltliche Spiegelung in der untersten Welt, der Materie und Realität (im Gegensatz zur Wirklichkeit), von der obersten Welt.

So verbindet sich Binah in Resch mit Chokma durch Schin, was auch als GEIST übersetzt werden kann, wie der Geist der Stille in Aleph (man kann es beim Säugling in den ersten Tagen bemerken, dass er Geist, hat aber keine konkreteren Gedanken )

und Chokma verbunden durch Thau in Kether ( gerne bei Goethe "Tat", bei den meisten Freimaurer "Licht" {auch weil Schin und Aleph zusammen Feuer bedeutet, soll also das abstrakter verständlicher weise "Licht" sein} oder neuer formuliert "Sein", welches sich so in Heideggeres Philosophie verstehen lässt)
so wie Jud Kether und "Licht" ist oder auch schön Quelle aller Zahlen und Buchstaben

dann natürlich auch Quelle aller Gedanken und Gefühle ect..
deswegen wird auch Liebe als eine reine Essenz dieser Quelle gesehen, sie ist aber nicht die Quelle selber, sonder nur ein Bestandteil von mehreren
so sollten wir die Liebe erkennen als einen Bestandteil allen Ursprungs, aber nicht verkennen als den einzigsten ...

als durch das Wort kommt Geist und durch den Geist Licht in die Welt

so wundert nicht, dass das erste Geschöpfte Licht ist, der aus dem Geist über den Wassern kommt, welche eben die genannte Quelle sind

das Fachwort dafür ist Emanation

so erklärt sich das Wort Kelch der Kelche
und später Gral, welcher vor allem mit "Schicksal" übersetzt werden muss

die Emanation kann man nicht beeinflussen, so wie Wasser frei sein muss, wenn es nicht kränklich gemacht werden soll ( in Bayern gibt es einen Flussmeister eines Flusses, der dem Wasser hilft den natürlichsten Weg im Flussbett zu finden, das ist eine alte und meiner Meinung nach dauerhaft unverzichtbare Tradition )

deshalb ist Magie niemals das Beeinflussen des Schicksals bzw der Emanation, sondern immer nur das Verstehen für die eigene oder andere Seelen

Liebe ist dabei wichtig, aber eben auch äusserste Disziplin und Strenge
dies Strenge erlaubt in der Tradition des Zen auch das Schlagen

das ist für Westler nahezu unverständlich
weil wir darin Gewalt und Agression erkennen

das liegt allein an uns und unserem Selbstverständnis
und unserer gewaltvollen Vergangenheit

ich stoppe mal hier
denn für die meisten es soweiso schon zuviel

aber das war nur ein winziger einstieg in das Wort "IM ANFANG" BERESCHIT
das Johannes als Wissender in einem Merksatz allem voranstellt.
 
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Hi,

der satz soll einfach nur eine grenze ziehen damit man nicht " hinter " das wort schaut. Hinter den worten geht es eventuell erst los. Worte benötigen denken, denken erzeugt eine materielle realität. verbindet man worte mit der vorstellung eines gottes kann die welt gedacht und erklärt werden. Transzendenz schwindet.

grüsse

Ich sehs glaube ich auch so, da ist ein Bedürfnis nach Erklärung. Und Erklärung scheint vom Wort zu kommen. Sich-einen-Reim-darauf-machen fällt mir dazu ein. Reimen hat was mit Ähnlichkeit zu tun und mit Musik und Musik was mit Schwingung und Rhythmus.
 
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