Am Anfang war das Wort

wenn dieses eine ewige wahrheit ist...dann gilt auch ...muss rein logisch betrachtet...:im anfang "...ist"...das wort...und besagt jetzt in lebender gegenwart ...das sich hinwenden des menschen zum wort oder der inneren spärenmusik...die- erlösung der materie bedeutet...
da man uns sonst die gegenwart gottes stiehlt...:wut1:egal wie da auch eine lehre lautet...das ist halt protestantisch ...der ich bin...dazu steh ich voll und ganz
wobei protestantisch hier nicht heisst ,dass man nur protestieren kann:D
nein man stellt auch richtig:)und wenn das nicht protestantische lehre ist ...dann ist sie nicht gut...:D
 
Werbung:
wenn dieses eine ewige wahrheit ist...dann gilt auch ...muss rein logisch betrachtet...:im anfang "...ist"...das wort...und besagt jetzt in lebender gegenwart ...das sich hinwenden des menschen zum wort oder der inneren spärenmusik...die- erlösung der materie bedeutet...
da man uns sonst die gegenwart gottes stiehlt...:wut1:egal wie da auch eine lehre lautet...das ist halt protestantisch ...der ich bin...dazu steh ich voll und ganz
wobei protestantisch hier nicht heisst ,dass man nur protestieren kann:D
nein man stellt auch richtig:)und wenn das nicht protestantische lehre ist ...dann ist sie nicht gut...:D

Unser ganzes Denken schwingt doch in diesem Wenn-Dann-logisch. Es scheint sich nur zu entspannen, wenn.... immer muss zu seiner Entspannung erstmal eine Bedingung erfüllt werden, wie etwa die Auflösung der Materie. Erst ein großes Rätsel, eine Verwirrung, dann hirngeistige Erklärung, dann Entspannung und da wir auch noch das Problem der endlosen Zeit haben ein vielversprechendes "Fortsetzung folgt". Darum machen wir nicht einen einzigen sondern stets viele Punkte hinter jedem Wort. Selbst wenn - da ist es wieder - wenn wir eine gute, leere Begründung gefunden haben, die keine Fortsetzung der Verwirrung erlaubt, rein logisch betrachtet jedenfalls, neigen wir dazu, niemals auf den Punkt zu kommen.

Das Denken ist doch etwas sehr Geheiminsvolles, noch viel geheimnisvoller als sein Inhalt. Am Anfang war das Wort mal aus dieser Perspektive betrachtet könnte meinen: Am Anfang war das Denken.

Ach ich weiss nicht, bei mir schwingts grad nur im Hirn und ich hab Kopfweh.
 
Anfang-Ende, vorne-hinten - das kam mir grade so ins Hirn. Dazwischen sind stets Formen. Die Form zwischen Anfang und Ende ist eine Geschichte und die Form von vorne-hinten ist das was dazwischen liegt. Z.B. der Körper als Form schält sich heraus aus diesen Polen, wobei beim Körper vorne-hinten intuitiv besser nachvollziehbar ist als Anfang und Ende des Körpers. Vorne ist die Vorderseite, hinten die Rückseite, dazwischen "spielt" sich der Körper ab. Oder Oben-Unten und dazwischen ist der Körper. Anfang des Körpers würde ich jetzt spontan mit dem Kopf assozieren, Ende wären die Fusssohlen. Oben ist dann Anfang, Unten wäre Ende. Natürlich logisch unhaltbar, aber so vom Gefühl her... Wir beachten instinktiv mehr den Anfang, da ist mehr Aufmerksamkeit dafür da. Mehr das Vorne als das hinten und mehr das Oben als das Unten. Ich gehe jetzt mal vom Körper aus, da stecken wir ja irgendwie drin und beäugen die Welt da vorne. Alle wichtigen Ausdrucks oder Empfangsorgane sind nach vorne ausgerichtet und das zentrale Ich-Fühlen sitzt auf jeden Fall eher oben und nach vorn orientiert. Wir schauen also von oben nach vorne und wir richten unsere Handlungen, ob nun sprachlich oder nicht, nach vorne, auf etwas zu.

Die Aussage Am Anfang war das Wort ist aber ganz komisch in dieser Hinsicht. ZUgleich nach vorne gerichtet, als Erklärung für einen Zuhörer und in sich dann nach hinten, zurück (war).

Was das jetzt soll weiss ich auch nicht, einfach ein paar Gedankenspagetti, vielleicht inspirieren sie etwas.
 
Anfang ist zeitlicher Anfang, der Anfang von Geschehnissen ist ein klarer Punkt auf der Zeitachse. Was ist aber mit Lokalisation? Wo war der Anfang? Braucht es nicht zur genauen Bestimmung sowohl Zeit-als auch Ortlokalisation? Bezogen auf örtliche Lokalisation müsste der Satz ja heißen: ganz vorne war... oder ganz innen, wenn man in 3D denkt...- Fing alles ganz von unten oder ganz von oben an oder ganz von innen an? Innen hat doch eine ganz andere Qualität, als vorne oder zeitlicher Anfang. Innen ist immer noch da, während Anfang oder andere Bezugspunkte zum Zeitpunkt ihrer Feststellung schon entfernt liegen, irgendwo dahinten oder in der Vergangenheit.
 
Anfang ist zeitlicher Anfang, der Anfang von Geschehnissen ist ein klarer Punkt auf der Zeitachse. Was ist aber mit Lokalisation? Wo war der Anfang? Braucht es nicht zur genauen Bestimmung sowohl Zeit-als auch Ortlokalisation? Bezogen auf örtliche Lokalisation müsste der Satz ja heißen: ganz vorne war... oder ganz innen, wenn man in 3D denkt...- Fing alles ganz von unten oder ganz von oben an oder ganz von innen an? Innen hat doch eine ganz andere Qualität, als vorne oder zeitlicher Anfang. Innen ist immer noch da, während Anfang oder andere Bezugspunkte zum Zeitpunkt ihrer Feststellung schon entfernt liegen, irgendwo dahinten oder in der Vergangenheit.

dem sollte nachgegangen werden..........................oder vor danach..........
wie immer.....................................................................................:confused:
 
Ich weiss nicht ob ihr es schon wusstet, aber ich möchte bevor ich hier meine Worte im Anfang auswähle mich kurz vorstellen, ich bin der neue. :D Aber ich denke, dass einige dies schon wussten, schliesslich haben wir hier im Forum ja alle ein erhöhtes Bewusstsein.
Treffen sich 2 Esoteriker, fragt der eine"wusstest du schon das neueste" ? " Ja, wusste ich schon vorher, quasi schon im Anfang, hab ja schliesslich jetzt Bewusstsein"

Ich drücke auch mal eben auf die Senftube und schaue einfach mal was am oder im ? Ende so herauskommt.
Im Anfang war das Wort.
Ausdruck = Wort
Innendruck = Wunsch
Das Wort steht für den Wunsch das innerste nach aussen zu bringen. Sag ich jetzt einfach mal so direkt hier in die Runde, ohne Angst vor Verlusten. Denn nichts ist in meinem Besitz, so auch nicht die all-einige Wahrheit....
 
... Hinter dem Wort, verbirgt sich der Wunsch Gottes, nach Ausdruck, Entfaltung, Ausdehnung, Mit-teilung, Austausch und Erfahrbarkeit der Liebe.
Dies ist der Ursprung des werdens, der Wunsch, die Sehnsucht Gottes, hierfür benötigt es Zeit und Raum um es in in eine Form zu bringen und da der Wunsch in sich die Kraft des erschaffens trägt, erschaffen wir zusammen mit Gott den Himmel auf Erden und dehnen uns so in Liebe aus, denn in der Kraft und Energie des Wünschens und erschaffens sind, oder werden wir zum Ebenbilde Gottes.
Wenn wir Menschen aus Liebe erschaffen hier auf Erden, dann ist es vollbracht und die Vollkommenheit findet zur Vollendung.
Für uns gilt es hinter die Worte zu kommen, zu erkennen was verborgen scheint, denn so wird es nun offenbart. Das Wort wird nun lebendigkeit erfahren und uns die Möglichkeit gewähren dahinter zu schauen.

Im Anfang war nicht die Idee, der Gedanke, denn noch vor dem Beginn, war der Wunsch Gottes aus der Ewigeit, des Herzenszentrums. Denn der Wunsch ist der Vater des Gedankens und die Idee der Sohn des Wunsches.

Gott sehnt sich nach Ausdehnung, doch findet er keine Ruhe, bis die Leere nicht Er-füllung findet und der Wunsch Gottes das alles in allem ist in Liebe zur Vollendung gelangt.
So wird das nichts durch alles genährt, was wird und wurde. Und wenn es er-füllt ist ergiesst es sich aus der Ewigkeit heraus in die Zeit und wir haben den Himmel auf Erden.

Alles äussere entsteht aus einem inneren Wunsch, doch benötigt es eine Form die geäussert wird. So gewinnt die Ewigkeit, durch den Ausdruck einen inneren Eindruck, die Er-füllung.Erkennt der Sohn den Wunsch des Vaters, der sich hinter allem verbirgt, werden Sohn und Vater eins.
So wird durch gegenseitige Hingabe aus 2, 1. Denn Gott hat zuerst, im Anfang geliebt und der Mensch zuletzt, so heben sich Anfang und Ende auf und finden sich in Ewigkeit wieder ...

Das Wort, sowie auch das Licht sind Ausdruck von Liebe und somit sind sie zeitlich vergänglich, was bleibt ist die Liebe, in Ewigkeit , denn sie war schon vor den Anfängen. Und im Lichte erkenne ich , das alles gut war, denn es wurde, was es im Himmel bei Gott schon ist.
Doch brauchte es die Zeit und den freien Willen, die freie Wahl , zum ja aus und in Liebe. Die Dualität, das Liebespaar findet sich nun zu einer Hochzeit zusammen. Männlich und weiblich, das gebende und empfangende, Gott, Mensch vereinen sich , sowie auch nun die Religionen ! Zuerst im inneren der Menschen, dann im äusseren, denn der Wunsch des inneren findet seine Erfüllung auch im Aussen. Denn so ist es seit dem Anfang der Zeit.

Und die Engel rufen es nun aus ihren Herzen, der siebte Tag ist nun angebrochen und wir nähern uns der Vollendung. Wonach wir uns gesehnt und gesucht haben, dies werden wir nun finden, die himmlische Ruhe, die unsere Unruhe stillen wird. Und so ist und wird es vollbracht, im Ende.
 
... Hinter dem Wort, verbirgt sich der Wunsch Gottes, nach Ausdruck, Entfaltung, Ausdehnung, Mit-teilung, Austausch und Erfahrbarkeit der Liebe.
Dies ist der Ursprung des werdens, der Wunsch, die Sehnsucht Gottes

Hallo Maurizio,

Ich habe immer Mühe mit der Vorstellung, dass Gott die Schöpfung aus Sehnsucht gemacht hat, weil ihm irgendetwas fehlte. Er müsste sich ja dann irgendwie gelangweilt haben oder sich einsam gefühlt haben und das passt für mich nicht in die Vorstellung von Vollkommenheit. Sollte Gott eine Sehnsucht "gefühlt" haben, dann sollte es für ihn mit seiner Allmacht ein leichtes sein, diese Sehnsucht zu stillen. Wozu muss er da erst die Schöpfung machen? Diese Konzepte von Gottes Sehnsucht oder seinem Wunsch sich selbst zu erfahren gehen für mich irgendwie nicht auf, sie widersprechen einfach total meiner Vorstellung von Gott als etwas ewig Vollkommenes.

Gruß,
Bibo
 
Dazu ein passender Text von einem (leider viel zu früh verstorbenen) Freund:

Mich hat diese Frage schon immer fasziniert: Wie ist Gott entstanden, bzw. wie hat Gott sich selbst erschaffen? Natürlich dürfen wir da nicht in kausalen bzw. zeitlichen Vorgängen denken, da auch schon Kausalität und Zeit zum Erschaffenen, also zur Schöpfung gehören. Die Selbsterschaffung Gottes muss also jenseit von Zeit und Kausalität liegen.

Können wir denn überhaupt etwas darüber herausfinden? Ist es nicht schon schwer genug, sich im Universum zurechtzufinden und es zu verstehen? Oder sogar eine Ahnung zu bekommen über den Entstehungs- bzw. Schöpfungsvorgang selbst? Wie sollen wir denn etwas, das noch Jenseits der Schöpfung bzw. der Entstehungsgeschichte des Universums liegt, herausfinden? Wie sollen wir, wenn wir beispielsweise vom Big Bang Modell ausgehen, etwas über die Welt vor dem Big Bang herausfinden? Wenn zudem die Zeit und die Kausalität erst durch den Big Bang entstanden sind?

Nehmen wir hingegen mal versuchsweise ernst, dass wir Gott ähnlich sind, ein Ebenbild Gottes sind, könnte es durchaus möglich sein, dass wir auch etwas von der Selbsterschaffung Gottes erkennen können. Gehen wir im weiteren von der These aus, dass die Selbsterschaffung Gottes auch jetzt geschieht, da sie sowieso jenseits von Zeit und Raum geschieht. Gehen wir ausserdem davon aus, dass Gott uns durch das Universum Zeuge sein lässt von seiner Selbsterschaffung. Dann könnte man in jedem Entstehen eine Kopie der Selbsterschaffung Gottes erkennen, sofern man sie nicht als kausal bzw. zeitlich betrachtet.

Ich hatte immer Mühe, mit der These, dass Gott das Universum erschaffen hat, um sich darin selbst zu erkennen. Das hätte er als Allmächtiger ohne weiteres auch einfacher haben können. Aber wie wäre es, wenn das Universum ein ständiger Ausdruck der Selbsterschaffung Gottes wäre? Nicht um sich selbst darin zu erkennen, sondern um zu zeigen wie geschickt seine Selbsterzeugung ist? Damit sichtbar wird, dass jedes Entstehen im Universum kein kausales und zeitliches ist, sondern eben eine Selbsterschaffung jenseits von Zeit und Kausalität? Vielleicht sollen wir in den Phänomenen dieser Welt nicht die Erschaffung bzw. die Schöpfung Gottes erkennen, sondern seine Selbsterschaffung? Führt das zu anderen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen als die Geschichte der kausalen und zeitlichen Entstehung und Entwicklung des Universums?

Es würde vieles bis in die Quantenphysik und Molekularbiologie leichter erklären. Ein Stein ist da, weil er sich ständig selbst erschafft. Eine Zelle ist da, weil sie sich ständig selbst erschafft. Ein Atom ist da, weil es sich ständig selbst erschafft. Ein Mensch ist da, weil er sich ständig selbst erschafft, alles als Ausdruck der Selbsterschaffung Gottes. Das Gesetz der Kausalität und der Zeitlichkeit, mit dem die Quantenphysik solche Mühe hat, wäre einfach obsolet.

Es würde auch den Dialog zwischen den Religionen erleichtern, denn man könnte zwar den Schöpfer bzw. den Schöpfungsprozess verschieden verstehen, aber nicht dessen Selbsterzeugung, vorausgesetzt dass Selbsterzeugung tatsächlich immer gleich funktioniert. Und auch die Diskrepanz zwischen Theistischen und Nicht-Theistischen Religionen könnte sich auflösen, da auch hier die Selbsterschaffung das verbindende Element würde, welches beide Möglichkeiten einschliesst.

Aber was können wir über Selbsterschaffung herausfinden? Wie geschieht Selbsterschaffung? Und wie zeigt sie sich in der Welt? Und weshalb erzeugt diese Selbsterschaffung neben Schönem auch so schreckliches Leid? Wirft die Orientierung an der Selbsterschaffung neue Einsichtsmöglichkeiten über Gut und Böse bzw. in den Sinn des Lebens auf?
Auch Gut und Böse erschaffen sich dann selbst, sie gehen nicht kausal aus anderem hervor. Gibt das neue Erkenntnisse in ihren Zusammenhang?
 
Werbung:
Hallo Maurizio,

Ich habe immer Mühe mit der Vorstellung, dass Gott die Schöpfung aus Sehnsucht gemacht hat, weil ihm irgendetwas fehlte. Er müsste sich ja dann irgendwie gelangweilt haben oder sich einsam gefühlt haben und das passt für mich nicht in die Vorstellung von Vollkommenheit. Sollte Gott eine Sehnsucht "gefühlt" haben, dann sollte es für ihn mit seiner Allmacht ein leichtes sein, diese Sehnsucht zu stillen. Wozu muss er da erst die Schöpfung machen? Diese Konzepte von Gottes Sehnsucht oder seinem Wunsch sich selbst zu erfahren gehen für mich irgendwie nicht auf, sie widersprechen einfach total meiner Vorstellung von Gott als etwas ewig Vollkommenes.

Gruß,
Bibo

Hi Bibo,

Judit, vielleicht auch You Did hat Holofernes den Kopf abgehackt. :)

Ganz recht, ein kausal bzw. final sehnsüchtiger Gott ist, so nah er Gott auch kommen mag, immer nur Ausdruck des Verstandes oder aber eines undoder weiterer menschlicher Systeme, zb. emotionaler oder sonstiger Verneblung. Du darfst wahrnehmen, was du halt gerade so wahrnimmst, all dieses Zeugs, dass du ja gar nicht wahrnimmst, sondern dir so denkst, es fehlt zwar der Zeuge, aber da wir DAS nicht mal mitbekommen, ist es irrelevant. Unbewusste Motivation. Die Vorstellung, Gott sei sehnsüchtig bzw. bedürftig gibt den hier erdachten Gott als Götzen zu erkennen.

Ein synchron sehnsüchtiger Gott ist Ausdruck deines ganz persönlichen Status Quo. Du darfst wahrnehmen, was du halt gerade so wahrnimmst, all dieses Zeugs, dass du ja gar nicht wahrnimmst, sondern dir so denkst oder gerade durch die Gegend fühlst, es fehlt aber der Zeuge nicht, und da wir DAS mitbekommen, ist es relevant. Bewusste Motivation. Die Sehnsucht bzw. das Bedürfnis Gott sei vollkommen macht Gott und damit dich als seine Spieglung vorstellig.





Nehmen wir hingegen mal versuchsweise ernst, dass wir Gott ähnlich sind, ein Ebenbild Gottes sind, könnte es durchaus möglich sein, dass wir auch etwas von der Selbsterschaffung Gottes erkennen können. Gehen wir im weiteren von der These aus, dass die Selbsterschaffung Gottes auch jetzt geschieht, da sie sowieso jenseits von Zeit und Raum geschieht. Gehen wir ausserdem davon aus, dass Gott uns durch das Universum Zeuge sein lässt von seiner Selbsterschaffung. Dann könnte man in jedem Entstehen eine Kopie der Selbsterschaffung Gottes erkennen, sofern man sie nicht als kausal bzw. zeitlich betrachtet.


Das ist interessant, was dein Freund hier schreibt.

Schau mal, zur Ergänzung und Erweiterung:


Wikipedia:
Zitat:
Zitat von Wikipedia Artikel zur Autopoiesis
Maturana und Varela liefern mit dem Begriff eines molekülbasierten autopoietischen Systems erstmals eine strenge Definition des Lebens, die z.B. einzelne Großmoleküle wie Viren oder die bisherigen künstlich von Menschen hergestellten Maschinen klar als Nichtlebewesen abgrenzt. Während biologische Zellen bei ihnen als autopoietische Systeme 1. Ordnung gelten, werden vielzellige Lebewesen als Metazeller und autopoietische Systeme 2. Ordnung aufgefasst, die selbst autopoietischen Charakter haben können.

Das Konzept der Autopoiese ist integraler Bestandteil der biologischen Theorie der Kognition, die Maturana und Varela in Der Baum der Erkenntnis (Orig. El Árbol del Conocimiento, 1984) umfassend ausformuliert haben. Diese verabschiedet sich von einer Auffassung der Welt als einer Ansammlung von zu erkennenden beobachterunabhängigen Objekten und verwebt die Prozesse der Autopoiese und der durch das Nervensystem hergestellten sensomotorischen Beziehungen (Korrelationen) des beweglichen Organismus zu einem ständigen Akt der Hervorbringung einer Welt im laufenden Prozess des Lebensvollzugs. Objekte tauchen demzufolge als fortlaufend erzeugte Konstanten oder Regelmäßigkeiten der Zustände des Nervensystems eines menschlichen Organismus auf in seinen insbesondere auch sprachlichen (sozialen) Handlungen in Bezug auf seine Umgebung, ohne dass auf eine Wirklichkeit außerhalb dieser Prozesse zurückgegriffen werden könnte („operationale Geschlossenheit des Nervensystems“).

Die Handlungen (Operationen), die jedes autopoietische System in seiner Umgebung ausführt, werden als wirksame Handlungen verstanden, sofern sie den Fortbestand des Systems in seiner Umgebung erlauben und es damit weiter „dort seine Welt hervorbringt“. Maturana und Varela verstehen solche Systeme als kognitiv. Eine absolute Unterscheidung zwischen Realität und Illusion versteht Maturana anhand dieses mit dem Autopoiesebegriff unlösbar verbundenen Kognitionskonzepts als ausgeschlossen.
 
Zurück
Oben