Alles was sonst nicht passt: OTs für das RUF

Weil eine Frau nicht von Züchtigung reden würde.......

Es gibt keine Gerechtigkeit im Patriarchat.
Sonst noch was?
Frauen reden sehr wohl auch von Züchtigung. Und schreiten manchmal auch zur Tat.
In der Volksschule hatten wir eine extrem christliche Lehrerin. Sie besuchte nicht nur jede Sonntagsmesse, sondern ging JEDEN TAG in die Kirche zum Beten.
Während des Unterrichts verprügelte sie regelmäßig einen bestimmten Buben, den sie einfach auf dem Kieker hatte - ohne dass er irgendwie besonders schlimm gewesen wäre. Sie mochte ihn einfach nicht. Außerdem übte sie schrecklichen Psychoterror aus - auf uns alle.
Verbal gezüchtigt wurden wir alle von ihr.
Sie hatte eine cholerische Wesensart, schrie und brüllte herum.
 
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Für religiöse Menschen scheint das ja immer eine Auslegungssache zu sein und es wird sich so lange zurecht gedreht bis es dann passt. Allerdings funktioniert das nicht.
Leider doch.
In einigen religiösen Gemeinschaften wird die Prügelstrafe noch heute als legitimes Mittel der Erziehung empfohlen.
 
Frauen reden sehr wohl auch von Züchtigung. Und schreiten manchmal auch zur Tat.
So ähnlich hätte ich es auch formuliert.
Wie man Prügel von der gängigen Ohrfeige bis hin zu schwerer Gewalt benennt, ist hier doch völlig schnurz.
Die Ausübung von Gewalt ist kein ausschließlich männliches Phänomen.
 
Das ist deine persönliche Interpretation.

Züchtigung als eine Form der gebilligten Strafe? Wo fängt das an und wo hört es auf?
Ich betrachte das absichtliche Zufügen von Schmerzen als Misshandlung oder gar Folter als das, was es ist, nämlich ein Straftatbestand.
Musst du auf das Geistige und Seelische übertragen.

Du machst Erfahrungen und diese Erfahrungen sind schmerzhaft.
Oder du machst Erfahrungen und siehst, die Welt ist unvollkommen.

Wo ist Heil? Wo ist Frieden?

Bei Gott.

Der Herr züchtigt durch Bewusstsein, durch Erfahrungen. Den Schläfer erweckt er.

Bei der Züchtigung durch Gott geht es vielmehr um Wissen um die Welt, das aus Erfahrung erwächst, denn die Welt ist erfahrbar.

Nicht schlicht, um dem menschlichen Vater, der seine Kinder prügelt. Das ist das eher schlechte Beispiel.

Ich habe die beiden Formen extra durch eine gestrichelte Line getrennt - körperliche Züchtigung durch den Vater und Züchtigung durch Gott. Das ist ein Unterschied, obwohl die biblische Auslegung beides in gleiche Richtung stellt. Fraglich, da der Mensch, die menschliche Seele ihren eigenen Weg finden wird, da wird der Rohrstock nichts dran ändern. So meine Auffassung....
 
Mache ich fast permanent und es wird zunehmend unerträglich mit dem Blick auf all jene, die unter Folter und Traumata leiden.
Das kann ich verstehen.

Und deshalb ist es wichtig sich von der Welt zu befreien und Erlösung zu erlangen.

Züchtigung heißt für mich zum Beispiel nicht seinen dunklen Trieben nach zu kommen, nicht zum Täter zu werden, an Folter und Traumata keine Schuld oder Mitschuld zu haben.

Denn Reinheit von Schuld ist Gott wohlgefällig.
 
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Bei der Züchtigung durch Gott geht es vielmehr um Wissen um die Welt, das aus Erfahrung erwächst, denn die Welt ist erfahrbar.
1998 kam eine Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum Thema Sogenannte Sekten und Psychogruppen zu dem Ergebnis, es lasse sich bei Sekten „eine mitunter deutliche Befürwortung disziplinierender, körperlicher Züchtigungen feststellen, auch wenn ausufernde Formen körperlicher Bestrafung zurückgewiesen und kritisiert werden“.

Das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde




In der Schweiz werden Körperstrafen an Kindern übrigens als „gesetzlich erlaubte Handlung“ im Sinne von Art. 14 des Strafgesetzbuches gewertet, wobei keine Tätlichkeit vorliegen darf.

Quelle: Wikipedia
 
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