Mit Hitler bin ich zwar weit, doch noch nicht am Ende angelangt.
Aus der ersten Rezension des Werkes. Und es ist sinnvoll das auch der nachfolgende Aspekt BEGRIFFEN wird, was manche oder viele oberflächlich nicht schaffen.
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Mir ist egal, ob Van-Helsing antisemitisch ist oder nicht. Ich sehe ihn als irrelevant an, weil er mit Quellen unsorgfältig ist, weil erkennbar ist, dass er zuerst ein Weltbild hat und es dann zu bestätigen versucht. Über Deinen Buchvorschlag kann ich nichts sagen, aber ich denke dass einiges aus der 1-Punkte-Rezension ziemlich zutreffend sein könnte. Vor allem vielleicht dieser Satz:
"Wenn überhaupt, dann steht dieses Werk in einer fast unheimlichen Ironie selbst für die Inhalte, gegen die es vorgibt vorzugehen. "
Was Hitler betrifft: Ja, er wurde durchaus auch von Juden bzw. Zionisten unterstützt und benutzt. Er kann zumindest teilweise als Spielball religiös-ideologischer und geopolitischer Interessen angesehen werden. Wenn Du dazu ein seriöses und gut recherchiertes Buch lesen willst:
Das bahnbrechende Werk von Antony C. Sutton (1925 - 2002) untersucht den von der offiziellen Geschichtsschreibung verdrängten Zusammenhang zwischen Wall Street Bankiers und dem Aufstieg Hitlers. Der Perseus Verlag legt hiermit die deutsche Erstausgabe des vor 33 Jahren auf Englisch erschienenen Klassikers des britischen Historikers Wall Street and the Rise of Hitler vor. Sutton ist unseren Lesern u. a. aus den Aufsätzen von Andreas Bracher bekannt, der auch ein Vorwort zur deutschen Ausgabe schrieb. Während die Halbwahrheit, dass der Hitlerismus mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte 1945 besiegt wurde, in alle Köpfe gehämmert wurde, bleibt die andere Hälfte der Wahrheit, dass derselbe Hitlerismus nur mit Hilfe westlicher (britisch-amerikanischer) Kapitalhilfe überhaupt aufgebaut werden konnte, bis heute ein Tabu akademischer Geschichtsschreibung. Die gegenwärtige Schleuderfahrt der Wall Street-Praktiker, die unter dem rein kommerziellen Motto "Geld stinkt nicht", Geschäfte treiben, wo es eben geht, legt es nahe, auch einmal Wall Streets Geschäftsbande mit dem Dritten Reich ins Auge zu fassen. Suttons Buch sollte jedoch nicht als Anklage gegen die Wall Street oder gar gegen "Amerika" gelesen werden, sondern als akribischer Nachweis, wohin eine rein wirtschafts-egoistisch ausgerichtete Denkweise letztlich führen muss zu einem Bündnis mit menschheitsfeindlichsten Kräften und ihren Trägern. So könnte es zu einem Erwachen für die Notwendigkeit "höherer Zwecke als die Bereicherung" führen, wie sich der weit blickende Laurence Oliphant einmal ausdrückte.
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Nur: Die Ideologien unterschieden sich trotzdem in ihren Inhalten.
Inhalte sind "Christentum", "Herrenrasse", "Satanismus", "Zionismus", "Kommunismus", "Kapitalismus" usw.usf.
Die Gemeinsamkeit ist aber umso entscheidender:
Sind die Gläubigen dieser Inhalte MÄCHTIG und FANATISCH... dann entwickelt sich immer auch ein System das man "Unterdrückerisch" nennen kann.
Worauf ich damit hinaus will ist: Es geht um grundlegende Prinzipien von Ideologien. Nicht so sehr um deren Inhalte, die zwar zu Interessengruppen führen die sich mal ergänzen und mal bekämpfen... der Punkt ist: Fanatiker laufen immer in Richtung Unterdrückung Andersdenkender.
Und das findet auch unabhängig von Blutlinien statt. Blutlinien geben teilweise natürlich Ideologien weiter. Und Ideologien sind, v.a. wenn sie mit großer Macht verbunden sind, sofort in der Tendenz zu Fanatismus zu werden. Aber sie (Blutlinien) sind nicht der wesentliche Punkt. Und das könnte man erkennen...
Was "Satanismus" betrifft: Man kann es philosophisch gesehen so nennen. Im Grunde ist es eine Form von religiös-philosphischem Darwinismus, mit dem leicht gerechtfertigt werden kann, diejenigen die gegen die "eigenen" Interessen anstreben, bis zur Vernichtung zu bekämpfen oder sie zu eigenen Zwecken zu benutzen usw.
Und jede Religion entwickelt tatsächlich vor allem in ihren Machstrukturen "okkulte Systeme". Aber die halten sich weder für böse, noch geht es da zwingend um die Anbetung Satans. Islamische Fundamentalisten beten zu Gott, legen den nur ganz anders aus als "islamische Weise". Zionisten beten auch zu Gott, sind aber teilweise davon überzeugt, sie müssten dem kommenden Messias erst den Weg ebnen... und der kommt nun mal erst nach der Apokalypse. Kapitalisten beten eher nicht zu irgendeinem Gott. Aber sie werden jeden Fanatiker unterstützen der ihnen Geld und damit Macht bringt.
Alle folgen ein und demselben Prinzip: Wir die Guten, die anderen die Bösen. Und böse sind alle, die gegen die eigenen Interessen anstreben. Und demselben Prinzip folgt auch Deine Theorie. Diesem Prinzip folgt die Psyche des Menschen.. und das führt zu Leid. Das mehr und mehr zu durchschauen ist die Gegenrichtung.