C
Condemn
Guest
Doch, er war ein echter Islamist, und die innere Spannung zwischen seiner wahren sexuellen Vorliebe und seinem indoktrinierten Hass (den er auch immer wieder geäußert hat) hat sich in kompletter Zerstörung entladen. Vermutlich glaubte er auch, dass er so dann doch noch im Paradies landen kann.
Hier ist komplett klar, dass es exakt diese Form von fundamentalistischem Islam war, die diesen Gewaltakt ausgelöst hat. Andernfalls wäre sowas nicht passiert. Natürlich spielte der Charakter (Affinität Probleme mit Gewalt zu lösen, er hat auch seine Frau geschlagen usw.) eine Rolle, aber es wäre normal nicht ansatzweise soweit gekommen.
Vermutlich glaubte er auch, dass die Existenz von homosexuellen Clubs usw. ihn erst zur Sünde (aus seiner Sicht) gebracht hat.
P.S: @Yogurette hatte Recht mit ihrer Vermutung, dass er selbst (heimlich) schwul war.
Du kannst nicht wissen dass der nen "echter Islamist" war. Ob der Anschlag nen Terroranschlag war oder aber eher eine Art Amoklauf eines Mannes mit psychischen Problemen ist eine Frage des hauptsächlichen Motivs. Und das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit total persönlich. Denn offenbar war er selbst mehrfach in dem betreffenden Club und er selbst war offenbar heimlich homosexuell.
Das spricht dafür dass das IS-Gequatsche eher Kompensation und Ablenkung war - beides bezogen auf das womit er wohl eher nicht gut klar kam: Homosexuell... Und da mag dann der Glaube wieder eine durchaus entscheidende Rolle spielen, denn für einen Muslim ist Homosexualität wahrscheinlich eher problematisch als für einen "Westler".
Aber insgesamt spricht das eher für ein Amoklauf-Prinzip wie man es auch von School-Shootings kennt. In der Regel sind das Rachefeldzüge von Gedemütigten, aber ohne echte politische Motive - daher keine Terroranschläge.