Guter Artikel.
Auch die Links im Artikel sind verfolgenswert.
Allerdings - laaaaaaaaaaaaaange Sätze und Schachtelsätze. Erwähn ich nur für manche.
"Dass es in Orlando ein Moslem war ist mehr oder weniger Zufall. Hätte der Zufall anders herum entschieden und der Täter von Orlando wäre abgefangen worden und der Typ auf dem Weg nach LA hätte es geschafft, sein Waffenarsenal auf der LA Pride einzusetzen, wie hätten dann die Schlagzeilen gelautet?
Denn dann wäre das einfache Bild vom aggressiven Moslem, der nicht mit „unseren Werten“ klar kommt, komplett futsch. Was es aber eigentlich sowieso ist, weil der Hintergrund des Täters eben nicht so schön Hollywood-Schwarz-Weiß zu sein scheint, wie es zunächst dargestellt wurde, sondern – wie Realität nun mal ist – sehr komplex ist. Wie das bei echten Menschen so ist. Aber das überrascht letztendlich sowieso nur die, die Schwarz-Weiß-Bilder brauchen, um die Welt zu verstehen. Und nicht einmal die, weil die sowas sowieso komplett ignorieren.
[...]
[...]
[...]
Es hätte nicht „jeden“ treffen können, weil nicht jeder LGBT+ ist. Es hätte nicht „genauso gut ein Kaufhaus oder eine U-Bahn Station“ sein können, weil die treibende Kraft Hass auf LGBT+ war und somit auch der Ort, ein safe place für LGBT+ Menschen, ein Ort, an dem sich LGBT+ Menschen treffen und unter sich sind, kein zufälliger war sondern gerade deshalb genau dieser Ort ausgewählt wurde, sonst wäre der Täter nicht 100 Kilometer weit gefahren, um genau dort hin zu gehen. Genauso, wie der Mensch aus Indiana, der nach LA fuhr um mutmaßlich dort Amok zu laufen."
http://www.svenscholz.de/index.php/be-pride/
Und, weil viele, die das hier immer noch als Anschlag vom Daesh sehen wollen, lös ich einen Artikel von obigem raus, und zitiere von tagesschau.de:
"Überhaupt schien Mateen über ein bruchstückhaftes Verständnis verschiedener islamistische Gruppen zu verfügen: In seinen drei Telefonaten mit der Notrufzentrale habe er sich nicht nur auf den IS berufen, sondern sich mit einem Selbstmordattentäter der syrischen Rebellengruppe Nusra-Front solidarisch gezeigt, wie Comey mitteilte. Noch vor einigen Jahren habe Mateen auch mit Verbindungen zur Hisbollah geprahlt. Sowohl letztere Gruppe als die Nusra-Front sind mit dem IS verfeindet."
http://www.tagesschau.de/ausland/orlando-mateen-101.html
Auch die Links im Artikel sind verfolgenswert.
Allerdings - laaaaaaaaaaaaaange Sätze und Schachtelsätze. Erwähn ich nur für manche.
"Dass es in Orlando ein Moslem war ist mehr oder weniger Zufall. Hätte der Zufall anders herum entschieden und der Täter von Orlando wäre abgefangen worden und der Typ auf dem Weg nach LA hätte es geschafft, sein Waffenarsenal auf der LA Pride einzusetzen, wie hätten dann die Schlagzeilen gelautet?
Denn dann wäre das einfache Bild vom aggressiven Moslem, der nicht mit „unseren Werten“ klar kommt, komplett futsch. Was es aber eigentlich sowieso ist, weil der Hintergrund des Täters eben nicht so schön Hollywood-Schwarz-Weiß zu sein scheint, wie es zunächst dargestellt wurde, sondern – wie Realität nun mal ist – sehr komplex ist. Wie das bei echten Menschen so ist. Aber das überrascht letztendlich sowieso nur die, die Schwarz-Weiß-Bilder brauchen, um die Welt zu verstehen. Und nicht einmal die, weil die sowas sowieso komplett ignorieren.
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Es hätte nicht „jeden“ treffen können, weil nicht jeder LGBT+ ist. Es hätte nicht „genauso gut ein Kaufhaus oder eine U-Bahn Station“ sein können, weil die treibende Kraft Hass auf LGBT+ war und somit auch der Ort, ein safe place für LGBT+ Menschen, ein Ort, an dem sich LGBT+ Menschen treffen und unter sich sind, kein zufälliger war sondern gerade deshalb genau dieser Ort ausgewählt wurde, sonst wäre der Täter nicht 100 Kilometer weit gefahren, um genau dort hin zu gehen. Genauso, wie der Mensch aus Indiana, der nach LA fuhr um mutmaßlich dort Amok zu laufen."
http://www.svenscholz.de/index.php/be-pride/
Und, weil viele, die das hier immer noch als Anschlag vom Daesh sehen wollen, lös ich einen Artikel von obigem raus, und zitiere von tagesschau.de:
"Überhaupt schien Mateen über ein bruchstückhaftes Verständnis verschiedener islamistische Gruppen zu verfügen: In seinen drei Telefonaten mit der Notrufzentrale habe er sich nicht nur auf den IS berufen, sondern sich mit einem Selbstmordattentäter der syrischen Rebellengruppe Nusra-Front solidarisch gezeigt, wie Comey mitteilte. Noch vor einigen Jahren habe Mateen auch mit Verbindungen zur Hisbollah geprahlt. Sowohl letztere Gruppe als die Nusra-Front sind mit dem IS verfeindet."
http://www.tagesschau.de/ausland/orlando-mateen-101.html
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