Yogurette
Sehr aktives Mitglied
.. Terrorismus ist "unpersönlicher".
nun ja, wenn man bedenkt, daß diese Terroristen ziemlich sicher davon ausgehen können,
daß sie bei ihrer Aktion selber zu Tode kommen, dann ist das schon seehr persönlich.
um derart gegen das menschliche Sein zu agieren, nämlich den eigenen Tod anzuvisieren
und möglichst viele Artgenossen zu töten, muß man schon sehr verquirlt im Kopf sein
und die Psyche muß voll im Arsch sein und die Zukunftsperspektive gleich null. denk ich mal.
da braucht es etwas extrem Starkes, was als Totschlagargument taugt, wenn Zweifel aufkommen:
"ja aber der Allmächtige will es so ...." etc ...
ohne diesen religiösen Kitt würde das (so vermute ich) bei weitem nicht so gut funktionieren.
..Und der war vorher ein extremer Idealist, ein Gerechtigkeitsfanatiker, politisch hochinteressiert und sehr intelligent. Natürlich hat der auch seine Probleme ... aber: Seine Motive waren und sind tatsächlich politisch. Und er ist ja auch wirklich beim IS und nicht nur irgendein Typ der irgendwo herumballert und dann behauptet der IS stünde dahinter.Da sehe ich schon einige Unterschiede.
ja, der dicke Emde entspricht mehr dem Bild eines Terroristen, welches wir Westler kennen:
viel quatschen und wenig tun, lieber Andere die Drecksarbeit machen lassen,
so wie man es von der RAF kannte, wo es ein paar kluge Köpfe gab und die kleinen Handlanger.
kein intelligenter gerechtigkeitsliebender Mensch mit einigermaßen gesundem Geist und
durchschnittlich gesundem Psychobackground kann massenhaftes Morden ankündigen so wie der.
der ist in meinen Augen komplett durch. das hat mit Politik doch alles nichts mehr zu tun.
verabschiede mich für heute, Nacht zusammen. unerquickliches Thema.