23'000 tote flüchtlinge im mittelmeer seit dem jahr 2000

Entschuldigung, aber es geht immer noch um MENSCHEN!
Und Du meinst, Menschen wären biologisch was Besonderes? Sorry, es sind schlicht Primaten der Art Homo sapiens, nichts anderes als Bestandteil der Altweltaffen oder Menschenaffen...

Mich nervt, daß Menschen immer meinen, abgehoben über allen Prinzipien der Natur zu schweben... Das ist ein Trugschluß, der, wenn nicht endlich mal überdacht, mittelfristig zum Untergang der Art führen wird, leider mit gewaltigen Kolateralschäden in der restlichen Natur und ihren Geschöpfen, die die Art Mensch gnadenlos dezimiert. Explosives Wachstum "über die Maßen" führt immer zum Zusammenbruch der Population, wenn die Tragfähigkeit des Lebensraumes überschritten wird. Das ist ein Naturgesetz, dem sich auch der Mensch zu beugen hat, ob's ihm paßt oder nicht.

LG
Grauer Wolf
 
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GrauerWolf schrieb:
Und Du meinst, Menschen wären biologisch was Besonderes? Sorry, es sind schlicht Primaten der Art Homo sapiens, nichts anderes als Bestandteil der Altweltaffen oder Menschenaffen...

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Menschen etwas Besonderes seien. Trotzdem finde ich es eigenartig, für Menschen dann Wildbiologie heranzuziehen. Worte wie Humanmedizin, Humanenergetik (auf den Menschen bezogen) etc.pp. kennst du wohl nicht?
 
Entschuldigung, aber es geht immer noch um MENSCHEN!

Der Mensch ist nun mal ein Säugetier, Grauer Wolf erklärt das richtig und anschaulich. Dass er ein höheres Säugetier sein soll, wie unten angegeben, bezweifle ich stark.
Der Ausdruck "Trockenaffen" gefällt mir. :-))

Wicki:
"Der Mensch ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockenaffen(Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae)."
Humanmedizin und Humanenergetik beziehen sich ausschliesslich auf die Menschenwelt und sind ein Konstrukt der Menschen. Es sind Kopfgeburten und laufen itgendwie getrennt oder parallel zur natürlichen (von sich aus intelligenten)Funktionsweise des Universums.
@Possibilities
:-)Meine Sicherungen sind völlig intakt. Wie steht es mit deinen?
T
 
Trotzdem finde ich es eigenartig, für Menschen dann Wildbiologie heranzuziehen. Worte wie Humanmedizin, Humanenergetik (auf den Menschen bezogen) etc.pp. kennst du wohl nicht?
Im Zusammenhang mit Populationsdynamik uninteressant. Teach hat beschrieben, warum. Die Beziehungen zwischen verfügbarer Nahrung, Freßfeinden (da schließe ich auch mal Krankheiten ein), verfügbarem Lebensraum (Dichtestreß), Wetter- und Klimaeinflüssen und Individuenzahl sind nicht anders zu behandeln als bei Tieren. Nur der Mensch glaubt, daß das alles für ihn nicht gelte resp. daß er Vorrang vor allem anderen hat, und dabei zerstört er ganze Kontinente und rottet unzählige Arten aus. Alleine letzteres beweist schon die Unnatürlichkeit des menschlichen Verhaltens, denn normalerweise rotten Prädatoren ihre Beute nicht aus (sie können es nicht), wobei Multi-Prädator-Multibeute-Beziehungen ungeheuer kompliziert und noch lange nicht entschlüsselt sind. Die Basisbeziehung der Populationsdynamik, die Lotka-Volterra-Gleichung gilt nur für den einfachsten Fall der Beziehung zwischen 2 Arten.

LG
Grauer Wolf
 
Die Beziehungen zwischen verfügbarer Nahrung, Freßfeinden (da schließe ich auch mal Krankheiten ein), verfügbarem Lebensraum (Dichtestreß), Wetter- und Klimaeinflüssen und Individuenzahl sind nicht anders zu behandeln als bei Tieren.

Alleine letzteres beweist schon die Unnatürlichkeit des menschlichen Verhaltens

Also der Mensch verhält sich "unnatürlich", ist aber nicht ander zu behandeln, als ein Tier? Da widersprichst du dir doch selbst. Ein weißrussischer Wolf beansprucht wohl ähnlich viel Lebensraum und Ressourcen, wie ein Kanadischer. Ein Mensch aus Weißrussland beansprucht die Natur weit weniger, als ein Kanadier. Ein Wolf fährt auch keinen SUV, fliegt nicht nach Thailand in den Urlaub und legt sich kein Konto mit ein paar Milliarden Karibukadavern an. Was sagt der Wildbiologe dazu?
 
Was sagt der Wildbiologe dazu?
Daß beide Länder kein Problem mit Überbevölkerung und immer noch große naturbelassene Bereiche haben. Der Vergleich hinkt.
Es geht nicht um Kanada oder Weissrussland, sondern um die explodierende Bevölkerung insb. in Afrika:
http://www.welt.de/politik/ausland/article131157709/2050-muss-Afrika-zwei-Milliarden-ernaehren.html
Und den Überschuß möchtest Du vermutlich gerne den Europäern auf's Auge drücken, natürlich inkl. frei Kost und Logis und Begrüßungsgeld (das lächerliche Gerücht kursiert m.W. derzeit im Senegal und treibt die Leute richtung D). Wir sollten froh sein, daß hier die Bevölkerungszahlen sinken, anstatt sie mit aller Gewalt hochzutreiben!

LG
Grauer Wolf

PS.: Btw., ich fliege nicht nach Thailand (viel zu warm), hab garantiert keine Milliarden gebunkert und einen SUV hab ich auch nicht... :D
 
Schlecht Übersetzt, entspricht nicht meiner Aussage, zuviel Eigeninterpretation.



Sagen dir die ölverschmuzten Weltmeere und die darin schwimmenden Plastikanhäufungen nichts? Und der abgeholzte und abgefackelte Regenwald? Die leergefischten Meere, aussterbende Tiergattungen z.B. durch Wilderer in Afrika...nur um einige Dinge zu nennen.
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Abgesehen davon, sind diese Sachen der westlichen Kultur zu verdanken.


***** Beleidigung entfernt *****
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Bevölkerungszahlen sind kein Problem. Afrika wäre ein unglaublich reicher, produktiver Kontinent, wenn die Menschen dort ihre Diktatoren abschütteln könnten und in Freiheit leben würden.

Afrika IST ein unglaublich reicher und produktiver Kontinent.
Wenn allerdings die EU billiges, subventioniertes Fleisch dorthin exportiert, wenn gespendete Klamotten dort dann billig verkauft werden, etc., dann zerstört man ABSICHTLICH die dortige Wirtschaft.
Wenn von den reichen westlichen Ländern fruchtbare Gebiete aufgekauft werden , und dort das Zeug anbauen, was für den bei uns so "dringend notwendigen" Biodiesel gebraucht wird, ja dann gibts dort nicht mehr viel Land, das für Nahrungsmittel benutzt werden kann.

Und da gibts noch einige Beispiele mehr. Darüber gibt es massig Infomaterial.

.......
 
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Afrika IST ein unglaublich reicher und produktiver Kontinent.
Wenn allerdings die EU billiges, subventioniertes Fleisch dorthin exportiert, wenn gespendete Klamotten dort dann billig verkauft werden, etc., dann zerstört man ABSICHTLICH die dortige Wirtschaft.
Wenn von den reichen westlichen Ländern fruchtbare Gebiete aufgekauft werden , und dort das Zeug anbauen, was für den bei uns so "dringend notwendigen" Biodiesel gebraucht wird, ja dann gibts dort nicht mehr viel Land, das für Nahrungsmittel benutzt werden kann.

Und da gibts noch einige Beispiele mehr. Darüber gibt es massig Infomaterial.

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Ja, Entwicklungshilfe kann auch nach hinten losgehen, wenn sie schlecht gemacht ist, wenn einheimische Produzenten deshalb nichts mehr absetzen können. Kann auch manchmal Absicht dahinter sein. Jedenfalls sollte ein Spender da genau schauen wie das ganze ablaufen soll.
 
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