23'000 tote flüchtlinge im mittelmeer seit dem jahr 2000

Fast alle Europäischen Politiker fordern legale Einreisemöglichkeiten für die Flüchtlinge aus Syrien und Nordafrika!
Na toll. Die leben schön abgeschirmt in ihren Nobelviertel resp. ihrem Elfenbeinturm und der normale Bürger kann sich damit rumschlagen... Irrsinn!

LG
Grauer Wolf
 
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Shimon, sorry aber bitte erklär mir blöden AnCap doch mal, wieso eine wachsende Produktivität schlecht und schuldig ist.

Von wachsender Produktivität hat Shimon gar nichts geschrieben, sondern vom Wachstum, das auf der Ausbeutung von Mensch und Natur beruht. Für dich ist es also in Ordnung, wenn Autos immer größer und schwerer werden, das drei Euro T-Shirt aus Bangladesh nach einmaligem Tragen in den Müll wandert, wir unseren ganzen Elektronikplunder alle paar Monate austauschen, weil er nicht mehr angesagt ist oder wegen geplanter Obsoleszenz den Geist aufgibt? Alles kein Problem, wenn immer mehr Nahrungsmittel weggeworfen werden, immer größere Fleischberge unter erbärmlichsten Bedingungen produziert werden und wir Weintrauben aus Chile und Äpfel aus Neuseeland heranschaffen? Und wie lange denkst du, kann das alles noch so weitergehen?

Ich meine, wenn eine wachsende Wirtschaft so übel ist, wieso flüchten die Leute dann nicht nach Nordkorea?

Weil die Menschen in Nordkorea nicht in Wohlstand, Freiheit, Sicherheit und Demokratie leben wie die Europäer vielleicht? Und weil Nordkorea nie Kolonialmacht in Afrika war bzw. sich im Gegensatz zu uns nicht hemmungslos und ohne Rücksicht auf Verluste an den weltweiten Ressourcen vergreift und bereichert?
 
Afrikanern entzieht man die Lebensgrundlage in ihrer Heimat (Fischerei, Billigstfleischexporte etc.). Und genau diese Menschen, die sich dann gezwungenermaßen auf den Weg nach Europa machen, verwehrt man die Möglichkeit, Geld zu verdienen, um zuhause die Familie auch die Familie zu unterstützen.

Hauptsache, die EU-Bonzen sackeln selber pro Jahr 300.000 Euronen ein.:rolleyes:
 
Ganz leicht zu verstehen:
In dem Augenblick, wo man die durchschnittliche Lebensdauer erhöht (medizinische Betreuung; gute Nahrungsmittelversorgung) und die Kindersterblichkeit stark senkt (Impfprogramme etc.) muß zwingend die Reproduktionsrate runter, sonst explodieren die Bevölkerungszahlen!
In Afrika sinkt die Reproduktionsrate aber nicht, es werden weiter Unmassen Kinder in die Welt gesetzt, völlig verantwortungslos. Einfachste Prinzipien der Populationsdynamik, die jedem Wildbiologen im Vordiplom bekannt sind, werden einfach außer Kraft gesetzt mit dem "Erfolg", daß zu den schon verhandenen 7.2 Milliarden Menschen derzeit jedes Jahr runde 80 Millionen dazu kommen, "derzeit" weil die Wachstumrate exponentiell ist. Entsprechend prognostizieren Hochrechnungen für 2050 9...10 Milliarden Menschen auf der Erde; ein einziger Alptraum.
Und das schlimmste ist, diese vermehrungsfreudigen Menschen holen wir uns auch noch zu hunderttausenden ins Land. Es ist eine Frage der Break-Even-Rechnung, ab wann wir eine Minderheit in unserem eigenen Land sind.

LG
Grauer Wolf

Das ist rassistischer, sozialdarwinistischer Unsinn. Für dich sind also in diesem Fall Wildbiologen die Experten der Wahl? Weil es um schwarze Wilde geht, oder wie? Die Geburtenrate in Afrika ist deshalb höher, weil es keine Sozialversicherungssysteme gibt und nicht weil die Menschen dort "vermehrungsfreudig" und "verantwortungslos" sind. Bis zum Ende das 19. Jahrhunderts lag die Geburtenrate in Deutschland auch bei fünf bis sechs Kindern pro Frau und ging dann innerhalb weniger Jahrzehnte auf knapp zwei Kinder zurück. Warum wohl? Weil die Leute plötzlich ihre Vermehrungsfreudigkeit verloren oder ihr Verantwortungsbewusstsein entdeckt haben? Nein, sondern weil von Bismarck die Sozialversicherung eingeführt wurde und der normale Bauer oder Arbeiter nicht mehr darauf angewiesen war, dass sich seine Kinder um ihn kümmern, wenn er zu alt oder zu krank wurde, um für sich selbst zu sorgen.
 
Sagen dir die ölverschmuzten Weltmeere und die darin schwimmenden Plastikanhäufungen nichts? Und der abgeholzte und abgefackelte Regenwald?
Ja, daran sind nur die afrikanischen Öl- und Chemiekonzerne schuld, die unsere europäischen Lagerstätten ausbeuten. Und der Regenwald wird natürlich nur abgeholzt, damit die Afrikaner dort Soja für ihre Massentierhaltung oder Ölpalmen für Biosprit anbauen können.

Es gibt nur einen Schluß bei der Geschichte: Die Erde ist insgesamt katastrophal überbevölkert, wobei sich die Probleme auf China, Indien und Afrika konzentrieren, zusammen 3,7 Milliarden!

Ein grober Denkfehler, Überbevölkerung nur an der Zahl der Menschen zu messen. Beispiel Erdöl: ein Deutscher verbraucht im Schnitt z.B. so viel Öl, wie 12 Inder oder 75 Ugander. Wenn überhaupt, dann sind wir hier in den Industrienationen die Überbevölkeung!
 
Afrikanern entzieht man die Lebensgrundlage in ihrer Heimat (Fischerei, Billigstfleischexporte etc.). Und genau diese Menschen, die sich dann gezwungenermaßen auf den Weg nach Europa machen, verwehrt man die Möglichkeit, Geld zu verdienen, um zuhause die Familie auch die Familie zu unterstützen.

Hauptsache, die EU-Bonzen sackeln selber pro Jahr 300.000 Euronen ein.:rolleyes:

Es sind nicht nur die EU Bonzen die sich bereichern! Denn ohne die korrupten Herrscher und Politiker in Afrika,
die ihr eigenes Land verraten und verkaufen, wären Geschäfte mit Ausbeuter Firmen gar nicht möglich!

Nun tönen die afrikanischen Machthaber „Ihr könnt noch so hohe Hürden errichten,
es wird euch nichts nützen, dann stapeln wir die Toten und stürmen eure Barrieren.“

Noch heucheln die europäischen Politiker „die nicht einmal in der Lage sind,
das Problem mit den 11 Millionen Griechen gebacken zu kriegen“ noch Mitgefühl.

Was wäre wenn durch die Flüchtlinge z.B. die Seuche Ebola eingeschleppt wird?
Ich bin mir sicher, dass man an den Grenzen diese Flüchtlinge, wie Tiere abknallen würde!?
 
Für dich sind also in diesem Fall Wildbiologen die Experten der Wahl? Weil es um schwarze Wilde geht, oder wie?
Mal wieder eine Unterstellung. Sobald es um Populationsdynamik geht, zählen nur noch die Gesetze der Wildbiologie. Auch der Mensch muß mit seiner Umgebung im Gleichgewicht leben. Wenn die Überlebensrate aus was für Gründen auch immer deutlich rauf geht, muß die Reproduktionsrate runter, egal wie, denn letztlich ist der Mensch nichts anderes als ein Tier, daß zufällig ein besonders entwickeltes ZNS hat (wobei man daran manchmal zweifeln kann).
Wenn das nicht der Fall ist, explodiert die Bevölkerungszahl, was in der Realität leicht zu beobachten ist.
Der Punkt ist, daß sich der Mensch einseitig aus dem Gleichgewicht verabschiedet hat und die Folgen sehen wir tagtäglich in den Nachrichten.
Paßt durchaus zum Thema:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...rch-strassen-und-infrastruktur-a-1022756.html

Btw., das manche Industriestaaten überbevölkert sind, da bin ich durchaus Deiner Meinung. Aber aus anderen Gründen. Ein Deutschland bi 10...20 Millionen Enwohner wäre nicht schlecht, mit großen, intakten Naturräumen und sauberen Flüssen... Wir brauchen hier weniger Menschen, nicht mehr durch eine völlig verfehlte Migrationspolitik.
Aus dem Konsumwahn habe ich mich übrigens schon lange verabschiedet. An mir ist noch kein Konzern reich geworden... ;)

LG
Grauer Wolf
 
Mit Verlaub, dir ist wohl auch die letzte Sicherung durchgebrannt, was?!
Er hat nicht unrecht. Bezeichnend ist, daß diese Aktion um Kleinkredite zur Existenzgründung nur Frauen angeboten wird, aus gutem Grund!
...Ob es sie nicht verwundert habe, dass man ausgerechnet auf sie, auf die Frauen, zugegangen ist und nicht ihre Männer, die Familienoberhäupter, angesprochen habe? Sinina Adbena winkt ab. Die würden das Geld doch nur in der Stadt verspielen. Nein, es sei schon richtig, dass die Frauen die Kredite bekommen. Tatsächlich zeigt die Erfahrung, dass Mikrokredite ein wirksames Instrument zur Entwicklungshilfe sind, wenn sie an die Frauen gehen. Denn Frauen investieren das Geld eher für das Wohl ihrer Familie...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/mi...benas-kleines-wirtschaftswunder-a-574570.html
...und versaufen, wie es eine TV-Dokumentation mal knallhart auf den Punkt brachte: Die Frauen machten faktisch die ganze Arbeit, während die Herren der Schöpfung nur herumlungerten, spielten und tranken, sobald die Pombe-Bar geöffnet war. Arbeiten? Den Frauen auf dem Feld helfen? Oooch nö, lieber nicht... Man kann's nicht gänzlich pauschalisieren, aber diese Einstellung ist bei den Herren der Schöpfung dort sehr stark verbreitet.
Wenn Afrika überhaupt eine Zukunft hat, dann durch die Frauen dort!

LG
Grauer Wolf
 
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