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Wo sind die Grenzen?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Anchesenamun, 24. März 2009.

  1. Anchesenamun

    Anchesenamun Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    48
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    Hello!

    Ich bin seit bald 3 Jahren mit meinem Freund zusammen und bin auch sehr glücklich. Er ist so ziemlich alles, was ich je wollte und für sein Alter schon sehr reif. (21)

    Allerdings kommt es selbst in der glücklichsten Beziehung mal zum Streit und mal abgesehen davon, dass es nichts gibt was ich mehr hasse ist auch das ok.

    Aber oft, wenn er sehr zornig ist, wirft er mit Gegenständen um sich. Er hat mich noch nie getroffen und hat auch nicht auf mich gezielt, aber das macht mir Angst. Ich habe ihm schon sehr oft gesagt, dass ich das nicht will usw., aber das hilft nicht. Ich kenne auch den Grund für dieses Handeln, es heißt Psychohygiene und ist gesund, um Stress und Wut abzubauen...

    Aber ich habe Angst, es könnte mehr daraus werden. Ich komme aus einer Familie, in der solche Dinge des öfteren passiert sind und möchte kurzerhand nicht so enden wie meine Mutter, deren Ex sie geschlagen hat.

    Kurz vor Weihnachten 2008 haben wir wieder gestritten und er war so wütend, dass er das Bett auf dem ich lag angehoben hat, sodass ich mit allem drum un dran runtergefallen bin...außerdem hat er mir schon mal auf den Oberschenkel naja geklatscht und vor kurzem hat er meinen Oberarm sehr fest gehalten, was nicht grade angenehm war.

    Ist das nur der Anfang? Kommt da noch mehr? Wo sind die Grenzen? Hab ich überreagiert indem ich sein Verhalten als nicht ok einstufe?

    Falls jemand schon so weit gelesen hat, danke für deine Aufmerksamkeit...


    Lg Anchesenamun
     
  2. sternenblume

    sternenblume Guest

    hallo Anchesenamun,

    also ich find, daß ist schon ein ganz schönes aggressionspotential, was dein freund zu haben scheint. da du -wie du schreibst- aus deiner familie solches oder ähnliches verhalten kennst, bist du dafür besonders sensibel. ist ja auch gut so :). wenn du da befürchtungen hast, daß es so weitergeht oder gar schlimmer werden könnte, rede doch mal mit ihm in einem ruhigen augenblick darüber. es gibt z.b. auch kurse, ich mein da z.b. anti-aggressionstraining.

    nebenbei bemerkt verstehe ich unter "psychohygiene" etwas anderes. es geht darum, mit den alltäglichen belastungen und streß besser zurecht z kommen und sich dafür einen ausgleich zu schaffen. ziel ist, mit sich selber besser zurecht zu kommen, besonders in den schwierigen situationen, und nicht mit gegenständen um sich zu werfen, nee, daß ist bestimmt nicht damit gemeint.

    aber du solltest für dich entscheiden, inwieweit sein verhalten für dich noch tolerierbar ist.

    alles liebe
    anne
     
  3. Anchesenamun

    Anchesenamun Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    48
    Daweil ist es noch tolerierbar aber es macht mich halt ziemlich fertig.

    Aber mein Problem ist auch, dass ich mich an sowas (klingt zwar blöd) gewöhnen kann also rede ich es mir selbst gut um besser damit zurecht zu kommen. Ich weiß dann nicht mehr genau ob das ok ist oder nicht....es ist sehr zwispältig.

    Würdest du das tolerieren?

    Lg Anchesenamun
     
  4. sternenblume

    sternenblume Guest

    hm..., für mich liegt da ein widerspruch. wenn mich etwas fertig macht, ist das ja nichts, was mit zuträglich ist, mir sogar schaden zufügen könnte. somit nicht mehr tolerierbar.

    wie kommst du darauf, daß du dich an gewalt gewöhnen könntest? gewalt -in welcher form auch immer- gegen andere ist nicht entschuldbar. und du kannst deinem freund auch nicht helfen, in dem du so tust, als ob das in ordnung wäre, ist es nicht!! ich glauge nicht, daß du es verdient hast, so behandelt zu werden...

    lg
    anne
     
  5. aigean

    aigean Guest

    Irgendwie scheinst Du das "Opfer-Verhalten" Deiner Mutter übernommen zu haben, da Du die gleichen Typen anzuziehen scheinst.

    Deine Mutter hat sich getrennt, Gott sei Dank!

    Ich finde die Art, wie Dein Freund mit Dir umgeht, bedenklich. Es sieht so aus, als ob für ihn Konflikte nur mit irgend etwas "Handfestem" zu lösen sind. An Deiner Stelle würde ich das auf keinen Fall tolerieren.

    Mit Dir stimmt alles, wenn Du Deinen Freund als bedrohlich empfindest. Er hat das Problem, nicht Du.
    Stelle Dir vor, Du "gewöhnst" Dich daran, heiratest ihn und hast Kinder. Wie willst Du die Kinder schützen, gewöhnen die sich auch dran?
    Bist Du Dir selbst so wenig wert?
     
  6. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
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    Hallo!

    Wie schon angedeutet hast Du jemanden "gefunden", der Dich mit einem Thema in Berührung bringt. Der Teil für sich genommen ist eine Chance. Du siehst, dass die Angst von früher noch in Deinen Knochen steckt. Das ist auch völlig normal und braucht. Aber für Dich selbst wäre es sicher auch eine große Erleichterung, wenn Du diesen Teil Deines Lebens be- und verarbeiten würdest.

    Deine eigene Grenze musst Du in der Tat für Dich selbst festlegen und rausfinden. Kann sein, dass Du durch das Wissen um die Hintergründe die Dinge anders einstufen kannst, aber vielleicht ist das auch nur Theorie im Kopf und es geht Dir einfach an die Nieren. Schau, was für Dich richtig ist...

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass in so einer Situation immer beide ihren Anteil haben. Wie das auch immer aussehen mag. Das sind sehr subtile Dinge, die dort "mitschwingen". Angst macht eine Menge mit uns und hält uns innerlich oft schon fest, bevor wir sie wahrnehmen. Aber es ist extrem hilfreich, diese Gefühle noch mehr zu beobachten und ihnen nachzugehen. Nicht erst, wenn es los geht sondern zu schauen, wo der Anfang war.

    Wie gesagt, es kann eine Chance sein, wenn ihr beide dran arbeiten wollt. Das ist am effektivsten. Du kannst natürlich auch eine Menge alleine bearbeiten und dadurch im Außen Veränderung erzielen. Wie groß die sein wird hängt von der Intensität Deiner Arbeit ab.

    Wie gesagt, es geht nicht darum, Dein Verhalten zu kritisieren. Du hast etwas erlebt und kannst da mal gar nichts für. Doch es ist immer noch in Dir und es ist einfach sinnvoller bei sich zu schauen und für sich selbst emotional zu sorgen als über die andere Seite nachzudenken. Denn: Man kann nicht erwarten, dass sich die Welt für einen ändert. Aber man kann seine eigene Ausstrahlung ändern. Und das ändert dann auch die Welt...

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Andreas
     
  7. Anchesenamun

    Anchesenamun Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    48
    Ist der Zustand der jetzt herrscht echt so bedrohlich? Er hat mich nicht geschlagen oder so, er hat mir auch gesagt, er würde das nie tun.

    Es ist halt blöd wenn man Angst hat, dass ein Streit wieder so eskalieren könnte.

    Doch glaub mir, man kann sich daran gewöhnen. Mein Ex-Freund hat mich immer hinten an gestellt, alles war wichtiger, Freunde, Fußball, Pc Spiele....irgendwann findet man es nicht mehr so schlimm verletzt zu werden die Schwelle steigt und es müssen immer schlimmere Dinge passieren um einen zum naja, weinen zu bringen. Irgendwann ist es egal.

    Lg Anchesenamun
     
  8. aigean

    aigean Guest


    Wenn Du alles schönredest, warum fragst Du dann eigentlich? Du hast doch selbst gemerkt, dass das nicht okay ist.
    Hast Du eigentlich einmal mit Deiner Mutter gesprochen? Das wäre mein erster Schritt. Schließlich hast Du in ihr eine "Betroffene".
     
  9. sternenblume

    sternenblume Guest

    liebe anchesenamun, was bist du dir selber wert?

    lg anne
     
  10. Anchesenamun

    Anchesenamun Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    48
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    Nein, ich habe noch nicht mit meiner Mutter darüber gesprochen. Warum auch? Soll ich ihr Sorgen bereiten? Sie erzählt dann alles meinem Papa und der würde meinen Freund dann wieder in einen Topf stecken, sowie er es bei jedem tut.

    Ich weiß, dass ich dazu neige alles schönzureden...is ja klar, denn ich will es nicht wahr haben.

    Ich hab eben nur ständig das Gefühl überreagiert zu haben.

    Lg Anchensenamun
     
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