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Wissenschaft widerlegt Gender-Pädagogik

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von KingOfLions, 3. September 2016.

  1. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.607
    Ort:
    Wien
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    Kurz zusammengefasst:

    Eine neue Studie der „City University of London“ bestätigt frühere Befunde, wonach Kinder Spielzeuge bevorzugen, die klassischerweise ihrem Geschlecht entsprechen (Buben Autos, Mädchen Puppen).

    Konstantin Mascher vom „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft“ hält ebenfalls fest, dass die konsequente Umsetzung der Gender-Theorie in der Pädagogik in die entgegengesetzte Richtung zu dem führt, was Jugendliche brauchen. „Zur Lösung der Geschlechterfrage bietet Gender Mainstreaming (GM) die Dekonstruktion von Mann- bzw. Frausein, Instabilität und eine Orientierung an der Beliebigkeit. Provoziert GM damit aber vielleicht gerade das, was es bekämpfen will? Wo Stabilität und ‚Stereotypen‘ lediglich vermieden oder abgebaut werden (sollen), entsteht ein Deutungsvakuum von Mann- und Frausein. Das Vermeiden von Stereotypen trägt an sich noch zu keiner Identitätsbildung bei.

    Was sind die Konsequenzen? Mascher fragt diesbezüglich: „Greifen die Suchenden dann nicht womöglich schnell nach hohlen, aber griffigen ‚Krücken‘, nach Schablonen und Mustern aus dem trivialen, massenmedialen Angebot von Frau- und Mannsein?“ Er vermutet, dass dadurch noch viel stärkere Stereotypen entstehen, „wodurch sich die Gendertheoretiker und Gender-Mainstreamer nur noch mehr bestätigt fühlen und weitere Programme fordern, um Gelder zu verschleudern.“


    http://www.zukunft-ch.ch/de/wissenschaft-widerlegt-gender-paedagogik/
     
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  2. the_pilgrim

    the_pilgrim Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2016
    Beiträge:
    630
    GM ist noch viel zu neu als dass empirisch aussagekräftige Daten erhoben werden könnten.

    Die Unsicherheit der Kinder kommt nicht vom falschen Gender-Denken, sondern von der Unsicherheit der Erwachsenen in Bezug auf dieses Thema. Aber nur weil alte Denk- und Verhaltensmuster Stabilität und Sicherheit garantieren, heißt das nicht, dass wir sie für immer behalten sollten. Eine Neuorientierung ist IMMER von chaotischen Übergangsphasen begleitet, im Kleinen wie im Großen.

    Wer sich mit Erziehung befasst hat, weiß, dass Kinder die Körpersprache von Erwachsenen sehr genau mitkriegen und deuten. Beispiel: wenn die Mutter ein ängstliches Gesicht macht, sobald die Tochter auf einen Baum klettert, ihr Gesicht aber vor Stolz leuchtet, wenn der Sohn das tut, dann ziehen die Kinder entsprechende Schlüsse.

    Da wir ein neutrales Genderbild noch lange nicht umgesetzt haben und uns lediglich bemühen es so gut wie möglich hinzukriegen, wird es noch ein paar Generationen dauern, bis sich zuverlässige Aussagen treffen lassen. Eine Tochter merkt, wenn die Mutter ein ich-bin-stolz-Gesicht aufsetzt, obwohl sie im Inneren die Angst fühlt und sie zu verbergen sucht. DAHER kommt die Unsicherheit. Widersprüchliche Signale sind verwirrend.

    Es geht in der Genderfrage meiner Meinung nach nicht darum Rollenbilder zu verwässern, sondern darum, dass jeder Mensch sich seinem Wesen entsprechend sein*ihr eigenes Rollenbild schaffen können soll. Kaum ein Mensch wird in die extrem weibliche oder männliche Rolle passen. Es sollte für uns alle selbstverständlich sein, unserem Naturell entsprechend sein zu dürfen wie wir sind. Es sollte möglich sein, sowohl weibliche als auch männliche Anteile zu leben. Es tut meiner Weiblichkeit keinen Abbruch, in Bundeswehrhosen und Springerstiefeln rumzulaufen. Im Gegenteil. Es betont sie, weil der Widerspruch reizvoll ist.

    Generell bin ich ein großer Feind von Erziehung, denn in meinen Augen benutzen Erwachsene die sogenannte Erziehung dazu, aus einem formbaren Menschen eine Wunschperson zu schaffen. Seltenst wird ein Kind so wahrgenommen, wie es wirklich ist, noch seltener wird es gelassen, wie es ist. Wenigstens leben wir in einer Zeit, in der wir uns mit Hilfe von Therapie und Selbstfindung aus diesen Erziehungsgefängnissen befreien können, das ist schon mal viel wert. Vom Ideal ist es aber noch sehr weit weg.

    Leben und leben lassen, das sollte vor allem für Kinder gelten.
     
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  3. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795


    Genau. Kaum ein Kind wird heute gender-neutral erzogen, weil die Eltern selbst dazu garnicht in der Lage sind, von daher ist es höchst schwierig einzuschätzen, wie viel "Rollenverhalten" von Kindern tatsächlich verhaltensbiologisch an einem männlichen und weiblichen Körper (Gehirnstruktur, Hormone etc) gebunden ist und wie viel davon durch die Rollenbilder der Eltern und Umwelt indoktriniert ist.

    Ich (w) habe zB alle möglichen Arten von Spielzeug angeboten bekommen, ich war immer nur an Stofftieren und überhaupt Tieren interessiert, weder Puppen noch Autos hatten für mich ernsthafte Anziehungskraft.

    Meiner Meinung nach sollte man sowohl Jungen als auch Mädchen sowohl Baumklettern und Technik als auch soziale Spiele und Familienkram zutrauen und schmackhaft machen. Dann kann das Individuum entscheiden, was es am liebsten machen möchte. Diese Erwartungshaltung an kleine Kinder, "Mädchen sind aber soundso" und "Buben sind aber soundso" tut keinem Kind gut und das hat absolut nichts mit Gender zu tun. Es gibt zB Untersuchungen, dass Mädchen besser Mathe lernen, wenn keine Jungen anwesend sind und dass Mathelehrer bei Buben automatisch davon ausgehen, dass sie mehr Talent für Mathe haben. Und solche Vorurteile "Jungen können nicht...." gibt es auch auf der anderen Seite. Das kann ja wohl nicht gesund und gerecht sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2016
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  4. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    32.569
    Als ich klein war, drängte man mir "Mädchen Spielzeug" auf. Puppen, Miniküche und sowas.

    Ich habe mich aber für Technik und Natur begeistert. Ganz ohne "böse" Beeinflussung.

    Ganz viele Leute haben heute noch im Kopf, wenn sie zb Geschenke für ein Kind kaufen, dass es jungs- oder mädchengerecht ist. Die Rollenbilder sind da wie schon immer.

    Dieses Aufzwingen womit ein Junge oder Mädchen zu spielen hat finde ich ätzend.
     
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  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Und es werden auch schon sehr kleine Kinder passend zum vorhandenen Genital in rüschiges Rosa oder robuste olivbraune Outdoorsachen gesteckt.

    Du kannst mir nicht erzählen, dass ein dreijähriges Kind im Laden autonom aufgrund angeborener Geschlechtereigenschaften diese Entscheidung trifft.

    Und so werden kleine Kinder schon von klein auf dran gewöhnt, dass zB Klamotten, die für weibliche Menschen geschneidert werden generell viel weniger robust sind als die für männliche und keine brauchbaren Hosentaschen haben und man deswegen ein Handtäschchen braucht. Und dann dieses scheussliche Pink überall wo Mädchen sind! Und die Frage ist, warum drängt man das schon Kleinkindern auf.
     
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  6. the_pilgrim

    the_pilgrim Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Füße sind ein gutes Beispiel für die Absurdität von Gender-Rollen. Warum gibt es sie nicht in allen Größen? Nein, es gibt sie entweder in frauentypischen oder männertypischen Größen. Ich hätte gerne einen schlicht schwarzen Turnschuh, die gibt es aber nur ab Größe 41. Die in meiner Größe haben alle farbige "Akzente", rosa, lila, türkis, hellgrün... Finde ich albern, wäre mir peinlich in sowas rumzulaufen. Weiße "Akzente" wären ja noch hinnehmbar gewesen, aber nicht mal das war zu finden, als ich intensiv gesucht habe.

    Frauen mit Schuhgröße 41 und Männer mit Schuhgröße 39 haben entweder Glück oder ein echtes Problem, je nach Veranlagung.
     
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  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Und ich habe eher breite Füsse und mir passen 95% der für Damen geschnittenen Schuhe nicht, weil ich mir damit die Zehen in einen Hallux valgus misshandeln müsste. Herrenschuhe würden mir teilweise eher passen, da wäre auch von der Optik her durchaus was dabei, das ich tragen würde, aber die gibt es kaum in Grösse 40. Übrigens sind auch Herrenschuhe, wie die sonstigen Klamotten mal wieder in der Machart robuster, vermutlich haltbarer und auf Gangbequemlichkeit ausgerichtet.
     
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  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wenn Du den Artikel liest, dann wirst Du feststellen, dass die Studie mit Babys durchgeführt wurde. Genau deshalb, um möglichst eine Beinflussung durch die Erziehung auszuschließen.

    Dann müsstest Du die Eltern abschaffen. Denn so lange es Bezugspersonen gibt, passiert auch Erziehung.
     
  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
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    9.795

    Schon Babies werden von Eltern unterschiedlich behandelt.

    Ausserdem sagt ja die Tatsache, dass männliche und weibliche Kinder unterschiedlich sind nichts darüber aus, wie sich die entwickeln WÜRDEN, wenn sie von den Eltern nicht in Geschlechterstereotypien gepresst werden. Dieser Einfluss ist ja trotzdem vorhanden und Kinder sind nun mal in der Persönlichkeitsentwicklung sehr sehr beeinflussbar durch das, was ihre Bezugspersonen denken.


    Und gerade "moderne" Lerninhalte wie Mathematik sind nicht per se männlich oder weiblich, wie kommt es dann, dass Jungen und Mädchen durch ihre Umgebung ein unterschiedliches Verhältnis zu diesem Lernstoff eingeimpft bekommen und dann unterschiedlichen Erfolg in dieser Disziplin haben.
     
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  10. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
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    Ich hab Größe 37 und breite Füße, darum trage ich gerne Knabenschuhe.
     
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