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Wie lange bleiben sie "hier"?

Dieses Thema im Forum "Jenseitskontakte und Erscheinungen" wurde erstellt von isidora, 15. Oktober 2007.

  1. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
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    Hallo :)

    Mich beschäftigt momentan die Frage sehr, wie lange sich die Verstorbenen wo aufhalten...

    Konkret:

    - wie lange dauert es, bis sich die Heimgegangenen ins nächste Leben gebären lassen (können)? Gibt es hier einstimmige Beobachtungen?
    - ist es möglich, dass sie uns helfend zur Seite stehen können, obschon sie bereits in einem anderen neuen Körper sind?!?
    - Wenn wir sie um Hilfe bitten, halten wir sie dann nicht hier fest und hindern sie daran, ihren Weg weiter zu gehen?
    - usw...

    Wo könnte ich zu dem Thema Antworten finden? (Bücher, etc)

    Liebe Grüsse

    Isidora
     
  2. Tim008

    Tim008 Guest

  3. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
    Hallo Tim

    Vielen Dank!

    Da kann ich ja los stöbern :)

    Liebe Grüsse

    Isidora
     
  4. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hallo Isidora,

    deine Frage ist nicht so leicht zu beantworten, weil es stark abhängig ist vom System und der Welt darin. Wahrscheinlich interessiert dich aber nur die Sache mit den Menschen da du selber einer bist. Grundsätzlich ist der Aufenthalt eine individuelle Sache und abhängig von dem, was man tun und erleben möchte. Es gibt aber so etwas wie einen Mainstream oder auch Standardfall.

    Offensichtlich bilden sich Gruppen von Seelen die sich immer wieder auf der Erde "verabreden", das sind die Inkarnationsgruppen. Das kannst du dir vorstellen wie eine Schauspielgruppe am Theater die sich gut verstehen, auch privat gut kennen und die selben Interessen teilen. Diese Gruppe spielt dann aus reiner Begeisterung die verschiedensten Stücke immer auf der selben Bühne. Dabei wechseln die Rollen immer mal wieder und es macht alles sehr viel Spass. Nun zum Ablauf: Beim menschlichen Gruppen sagt man als Durchschnitt 3 Generationen oder gut 100 Jahre irdischer Zeitrechnung als Dauer für eine komplette Inkarnation. Das kommt so zustande das alle Beteiligten sich absprechen und eine Rolle auswählen. Da ja nicht alle zu gleichen Zeit geboren werden und sterben braucht es etwas Vorlauf bis alle auf der Erde sind und dann alle wieder auf der anderen Seite. Bei der aktuellen Durchschnittlichen Lebenszeit bei ca. 80 Jahren braucht es dann rund 100 Jahre bis die nächste Runde beginnen kann. Die Tendenz ist leicht steigen da ja auch die Lebenszeit immer etwas länger wird. Das hat sich so als Durchschnitt heraus gestellt.

    Denk aber daran das der Vorgang individuell ist und du dich zu ganz anderen Dingen entscheiden kannst. Es kann also auch mal ganz schnell gehen oder du entscheidest dich für eine Pause und 500 oder 1000 oder noch mehr Jahre gehen ins Land. Die Erde hier ist jedoch auch nicht die einzige Welt auf der man etwas erleben kann. Vielleicht interessiert es dich mal was ganz anderes zu machen und das ist möglich. Materielles Leben ist offensichtlich nur eine Variante und es gibt viel zu erleben. Es ist IMMER deine Wahl.

    LG
    Trekker



    :morgen:



    .
     
  5. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
    Hallo Trekker

    Vielen Dank!

    Ja, es ging mir in erster Linie um jene, die als letztes als Menschen auf diesem Planeten waren.

    Du hast mit deiner Darlegung vieles in mir angestossen, was ich selber denke/glaube und ich werde wieder vermehrt auch zu diesem Thema in mich gehen (oder wohin auch immer das jeweils ist).

    Von diesen "Gruppenreisen" habe ich vorher noch nie gehört. Es fühlt sich aber sehr stimmig an!

    Es ist möglich, dass ich meine Mutter schon im letzten Leben kannte, allerdings wissen wir (noch) nicht, wie genau. Wir lebten damals beide in Österreich. Sie wanderte dann in die CH aus und ich wurde später hier geboren. Mutter sagt, sie war sehr leer damals, als sie ins fremde Land ging, als hätte sie ihre Seele zurückgelassen. Sie glaubt jetzt, ich habe ihr ihre Seele in die Schweiz nachgebracht. Oder wenigstens den Teil, der zurück geblieben war. Denn ungefähr ab der Zeit, als ich mich in ihrem Leib einnistete, begann sie sich endlich wieder "ganz" und auch zuhause zu fühlen im fremden Land.
    Damals war sie schon 13 Jahre in der Schweiz und hatte bereits drei Töchter. Ich war überhaupt nicht geplant, sondern ein "Unfall" aus Sicht meiner Eltern (was nicht unbedingt verheimlich wurde...). Sie hatte keinen grossen Grund, mich als Gottesgeschenk zu sehen in ihrer Lage (ewige Streitereien und Machtkämpfe in der Familie).
    Trotz allem Ärger, den ich mitbrachte (bockiges Gör), habe ich ihr sowas wie Frieden gebracht.

    Zu meinem Vater und seiner Familie scheint keine Beziehung vom vorherigen Leben zu bestehen.

    Jetzt, wo du dies mit den Gruppen schreibst, dachte ich spontan (und etwas beschämt)... Mutter und ich brauchten diese Menschen als Mittel zum Zweck... Wovon hoffentlich zumindest mein Vater wusste und freiwillig mein Vater wurde...

    Die Fragen wenden sich nun für mich in eine neue Richtung (ohne die ursprünglichen zu vergessen). Da muss ich allerdings erstmal nachdenken... :)

    Liebe Grüsse

    Isidora
     
  6. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hi nochmal ich :zauberer1

    über den Ausdruck "Gruppenreise" musste ich gerade herzlich lachen! DEN kannte ich noch nicht, aber der ist richtig gut. :roll: Ist hiermit geklaut!

    Das ihr dies Gefühl habt wundert mich überhaupt nicht. Es könnte dabei auch eine beliebige andere Kombination gewesen sein und muss nicht Mutter/Tochter gewesen sein. Wir wählen dabei übrigens unser Geschlecht sowohl nach Aufgaben als auch nach Vorlieben. Deine Mutter könnte ohne weiteres z.B. dein Mann oder dein Sohn gewesen sein. Das ist auch nicht weiter wichtig weil der Körper immer nur Werkzeug ist, aber es ist oft lustig darüber mal nachzudenken.

    Oh DAS ist sogar sehr wahrscheinlich weil zu diesen IK-Gruppen nicht nur die freundlichen gehören, sondern auch immer die nervigen. Wie bei Menschen gibt es auch bei Seelen die gewisse Vorliebe die eher schweren und auch aggressiveren Parts zu übernehmen. Diese sind ja für unser Erleben hier genau so wichtig wie die ruhigen Schöngeister. DAS aber ist ein schweres Thema das gerne auch falsch verstanden wird.

    :) Gut so! Lasse dich überraschen wohin dich das führt und denk immer daran, das Trennung ein typisch irdischen Phänomen ist.

    LG
    Trekker



    :morgen:



    .
     
  7. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
    Danke nochmals :)


    Ich finde das Thema nicht besonders schwer. Oder habe es im Laufe der Jahre zu verstehen begonnen. Im Nachhinein jeweils, natürlich...

    Man würde hier im Leben auch keinen Einsteigerkurs belegen, wenn man schon 10 Jahre erfolgreich mit dem Thema arbeitet. Oder so. Ich denke, das meinst du. Wir trachten danach, einen gewissen Nutzen aus einer Inkarnation zu ziehen und da nützt es uns wenig, wenn wir uns in ein Nest voller Menschen setzen, die uns nichts Neues zeigen können...

    Liebe Grüsse

    Isidora
     
  8. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.514
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    :)

    Nein so meine ich das nicht ganz. :zauberer1 Mir ging es darum das die Figur des Vater anscheint von dir negativ bewertet wird und er diese Rolle sehr wohl bewusst gewählt hat. Er tat dies in Absprache mit dir und tat bestimmte Dinge um dir ein bestimmtes Erlebnis zu bieten. Dieser Umstand wird oft und schnell mis(t)verstanden. Ich will damit nur sagen das er so war/ist wie es für dein Leben gebraucht hast und haben wolltest. Das ist als Mensch schwer zu verstehen gerade wenn sich jemand als "Arsch" aufführt. Und ich spreche hier ausschließlich von der jenseitigen Sichtweise und meine damit den Umstand, das es auch negative Leute geben muss damit sich positive entwickeln können!




    :morgen:



    .
     
  9. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
    Guten Morgen Trekker :)

    Ich musste erst etwas nachdenken.

    Über viele Jahre hatte ich gehadert, weil ich ausgerechnet in dieser Familie geboren werden musste. Als ich dann mal las, dass man sich seine Familie sogar selber aussucht, fühlte sich das an wie ein Schlag ins Gesicht! Ich stiess aber immer wieder auf diese Aussage, so lange bis ich mich ernsthaft damit auseinandersetzte.

    Viele Begegnungen mit äusserst oberflächlichen, arroganten Menschen, denen daheim alles in den Schoss gelegt wurde und die in keiner Weise bereit waren, den Sinn von überhaupt irgendetwas zu hinterfragen, waren hier hilfreich.
    Auch heute werde ich fast täglich daran erinnert - gedankenlose Leute trifft man genug.

    Meine Kindheit war schrecklich, das ist unbestreitbar.
    Dennoch weiss ich heute, wie VIEL mich meine Eltern lehrten, indem sie mich an ihrem Leben teilnnehmen liessen! Und zwar beide.
    Beide waren niemals in der Lage uns Kindern Liebe oder Geborgenheit zu geben. Schläge waren an der Tagesordnung.
    Uns Kinder traf es oft bis ins Innerste, dass Tiere und Pflanzen mehr Aufmerksamkeit erhielten als wir.
    Nun, die eine Schwester hat bis heute eine Abneigung gegen Viecher aller Art, die andere ist Tierärztin mit grünem Daumen, die dritte einfach irgendwie bodenständig.
    Ich selber könnte manchmal traurig-wütend über die Menschheit drüber kot..., finde aber in fast jedem Individuum etwas "nettes" - das ich beschützen möchte - und bin sehr naturverbunden.

    Mit anderen Eltern wäre die Liebe zur Natur nicht von klein auf so tief in mir verwurzelt geworden.

    Mein Vater hat sich in diesem Leben sehr aufgerieben! Seine eigene Familie verzieh ihm nie, dass er eine Ausländerin geheiratet hat (und er war auch als Kind immer vor der Schwester zurückgesetzt). Er starb sehr früh, mit 65. Wir hatten alle das Gefühl, sein Herz ist zerbrochen. Nur hat jeder einer anderen Person die Schuld dafür gegeben...

    Auf seine, ihm mögliche Weise, hat er sich tatsächlich für uns aufgeopfert! Auch als wir "gross" waren, hat er uns geholfen, wenn es ihm möglich war. Halt ohne viele Worte und oft schien es, als täte er es nicht freiwillig.

    Ich kann das "Schlechte" nicht vergessen, sehe aber genauso gut, das "Gute" was er uns erleben liess.

    Mutter sagte manchmal "er tut nur wieder so, als ob er wütend ist. Er darf gar nicht weich sein, die "hinten" (Grosseltern) machen ihn sonst fertig. Er spielt das nur, gut allerdings..."
    Ja, er hat seine Rolle gut gespielt. Allerdings ist er in seinen letzten Jahren mir gegenüber viel verständnisvoller geworden. Und inniger. Vielleicht hatte ich meine/seine Lektion zur Genüge gelernt...

    Du siehst, ich verstehe glaub ich schon, was du sagen möchtest :)

    Ich nehme an, Vater und ich haben nicht zum letzten Mal miteinander gespielt. Seine Seele ist ziemlich verwundet, vielleicht bin ich beim nächsten Mal die, die ihn "heilen" kann...

    Liebe Grüsse

    Isidora
     
  10. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Mönchengladbach/NRW/D
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    Hi Isidora,

    du hast die Struktur des Lebens und Erlebens erkannt. Damit bist du weiter wie die meisten anderen Menschen. Ich weis nicht was ich dir da noch neues erzählen sollte. :)

    Nein :) du weist ganz genau was ich sagen wollte und hast es genau verstanden.

    LG
    Trekker



    :morgen:



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