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Wie dumm von dir keine Angst zu haben...

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Ashitaka, 3. September 2004.

  1. Ashitaka

    Ashitaka Guest

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    Am Montag redete ich mit jemanden über die Angst. Woher sie kam und was sie soll. Wir hatten vorher den Film "The Ring" gesehen. Wer ihn kennt, kennt das mulmige Gefühl, das er hervorruft. Ich fragte, warum wir eigentlich Angst hätten. Und vor was. Schließlich liegt es uns Menschen alle inne, das wir einmal sterben müssen. Und trotzdem haben wir Angst. Vor allem möglichen. Aber wenn man sich eine Begegnung mit diesem "alles möglichen" vorstellt, ist immer das Schlimmste, was ich mir zumindest ausmalen konnte, der Tod gewesen. Also fragte ich mich, warum vor dem Tod Angst haben? Ich habe versucht mir eher von der rationalen Seite klarzumachen, dass ich keine Angst haben brauche. Zwei Nächte später hatte ich einen Traum.

    "Wie dumm von dir keine Angst zu haben..."

    Diese Worte waren das an was ich mich erinnerte als ich aus dem Traum schreckte. "Wie dumm von dir keine Angst zu haben...das ist das Böse". Bevor ich erwachte wiederholte ich diesen Satz mehrmals in meinem Kopf im Übergang vom Traum zum normalen Zustand. Langsam wachte ich auf, immer wieder im Kopf diesen Satz wiederholend den mir im Traum jemand nahegelegt hatte...

    Vorgestern Nacht wachte ich wie oben beschrieben auf. Es war seit ewiger Zeit der erste Albtraum den ich gehabt hatte. An einen früheren kann ich mich nicht erinnern. Ich hatte Glück dass ich etwas zum Schreiben auf meinem Nachttisch liegen hatte denn ich schrieb das, was mir noch aus dem Traum geblieben war gleich auf. Ich versuche die wesentlichen Dinge hier zu beschreiben.

    Im Traum traf ich eine Frau die mir ein Buch gab. In ihm wurde eine Legende beschrieben. Es ging um ein Mädchen und einem See. In dem Buch waren verschiedene Kindergeschichten mit bunten Zeichnungen. Irgendwo zwischendrin ganz unscheinbar stand die Legende. Ich weiß nicht mehr genau was es mit dieser Legende auf sich hatte, aber ich wusste dass es unheimlich war. Es gab ein Geheimnis dass ich mit eigenen Augen erkennen wollte.

    Jedenfalls nahm die Geschichte seinen Lauf, ich denke es tut nicht groß zur Sache was genau passiert ist da mir diese Ereignisse auch unmittelbar nach dem Traum nicht mehr in Gedächtnis waren. Grob gesagt kamen Hände aus der Wand die Menschen gepackt haben und in die Wand mitreingezogen haben. Sie blieben darauf verschwunden. Das passierte mehrmals, einmal kam ein ganzer Oberkörper aus der Wand (immer von der rechten Seite) streckte die Arme weit aus (den Kopf konnte ich nicht erkennen), verdeckte einen weiteren Menschen unter sich und zog ihn wieder durch die Wand. Das alles hatte mit der Legende zu tun. Im Schlaf wusste ich auch inwiefern, nach dem Erwachen aber wusste ich es nicht mehr, ich wusste nur, dass ich es im Traum gewusst hatte.

    Ich zeigte meinem ater das Buch der sah aber nur die lustigen Zeichnungen und las kurz in einer Kindergeschichte und zeigte dann kein weiteres Interesse an dem was ich ihm zeigen wollte.

    Als ich das Buch dann selbst aufschlug und ansehen konnte sah ich dann zum ersten mal die Zeichnungen. Mit Erstaunen konnte ich noch etwas weiteres feststellen: Das Buch sprach mich mit dem, was darin geschrieben stand, persönlich an. ußerdem stand darin mein Name geschrieben (ich hab sogar die Seitenzahl angesehen, es war entweder die Zahl 143 oder 134. Als ich das Nachts aufschrieb, schrieb ich zuerst die Zahl 143 und dachte dann gleich danach es hätte aber aich 134 gewesen sein können. Gerade eben sehe ich in einem Buch nach und sehe dass es eher 134 gewesen sein muss weil ich meinen Namen auf einer linken Seite oben gelesen habe).

    Zwischendurch rief ich meinen Cousin über Telefon an und wollte ihm davon erzählen. Er redete am Telefon so als ob er mich nicht verstehen würde, erzählte mir irgendetwas. Ich konnte ihn aber durch den Höhrer selbst schlecht verstehen. Ich legte auf und rief ihn nochmals an. Das gleiche Spiel. Dann rief ich nochmals an ber wieder verstand keiner den anderen. Dann meinte ich noch er solle mal vorbeikommen und legte auf. Im gleichen Moment als ich den Höhrer auflegte gab es einen Zeitsprung und es war der nächste Tag am frühen Morgen obwohl ich ihn Nachmittags angerufen hatte.

    So ziemlich gegen Ende des Traums fragte ich mich was mit den ganzenLeuten passiert die in die Wand gezogen werden. Dann fand ich mich in einem engen Raum wieder in dem mir die Menschen entgegenkamen. Ihre Augen waren irgendwie komisch. Die Menschen liefen nach und nach an mir vorbei. Komischerweise waren sie alle bis auf einen kleiner als ich. Aber das war kein Mensch es war eine dürre Gestalt.
    Am Ende kam ein kleiner Junge der mir in die Augen schaute und diesen einen Satz sprach:" Wie dumm von dir keine Angst zu haben...das ist das Böse...".

    Den hörte ich noch mehrmals in meinem Kopf bevor ich aufwachte.


    Naja...Irgendwie hatte ich Glück, denn nachdem ich den Traum aufgeschrieben hatte konnte ich ziemlich schnell wieder einschlafen.Am nächsten morgen als ich das Geschriebene las fand ich Dinge auf dem Zettel geschrieben bei denen ich mich gar nicht erinnerte sie aufgeschrieben zu haben. Aber das was ich hier berichte, enthält alle Aufzeichnungen.

    --------------------------------------------------------------------------------

    Hier folgen meine Notizen aus dem Traum,ich schreibe sie wörtlich ab. Tobias ist mein Cousin. Ich hab nachts noch zwei Zeichnungen gemacht, eine wo eine Hand aus der Wand kommt und die andere wo dieser Oberkörper sich über den Menschen wirft. Die kann ich hier nicht reinstellen ^^


    Traum:
    Kind: "Wie dumm von dir keine Angst zu haben...
    das ist das Böse..." (Flüstern)

    Buch mit Zeichnungen in Farbe, Comicstil, Kindergeschichten, zwischendrin = Legende"
    2.9.2004 3:47 Uhr

    Frau erzählt mir was im Schuppen, Wasser da ist was, zieht runter,

    Buch das einen persönlich anspricht mit meinem Namen im Text
    Seite 143...oder 134...

    Ich habe im Traum Tobias mehrmals vom Wohnzimmer anrufen wollen, ihm das zeigen, sollte herkommen, er hat etwas anderes geantwortet und am Ende dachte ich er spricht nicht mehr + hab aufgelegt und nochmal angerufen. Hab, dann aufgelegt --> neuer Tag.






    Edit:
    ie Quersumme der Zahlen aus dem Traum ergibt jeweils 8. Ich habe mich darüber informiert:Die Zahl Acht
    a stand: "Das achte Zeichen des Tierkreises ist der Skorpion mit den Herrschern Pluto und Mars."... Komisch. Ich bin Skorpion...
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ok, hab das mal auf mich wirken lassen. Eine Deutung, die mir in den Sinn gekommen ist, ist folgende:

    Ich vermute, der Traum dreht sich insgesamt um deinen eigenen Tod.

    Jemand gibt dir ein Buch. Dies könnte als "Das Buch des Lebens" angesehen werden. Im "Buch des Lebens" stehen die Lebensgeschichten vieler Leute, aber es ist alles nicht deine Lebensgeschichte - mit Ausnahme der Legende. Die Legende berichtet eigentlich den genauen Verlauf deines Lebens und den Zeitpunkt deines Todes. Daher steht auch dein Name im Buch, und "es spricht dich persönlich an", schliesslich ist die Legende eben wie gesagt deine Geschichte. Dieses Wissen ist aber geheim, denn niemand kennt oder darf die eigene Lebensgeschichte im Voraus kennen, deshalb ist es nur in Form einer Legende im Buch enthalten und nicht "öffentlich einsichtlich".

    Als du das Buch deinem Vater gibst, so kann er es nicht lesen, d.h. er kann deine Lebensgeschichte nicht entziffern, sogar nicht einmal erkennen. Er und du sind halt doch verschiedene Menschen, und wenn es einen Menschen gibt, der deine Lebensgeschichte (auch bzgl. der Zukunf) kennen kann und darf, dann bist alleine du das.
    Auch dein Cousin kann nicht erkennen, was deine Lebensgeschichte ist. Du versuchst ihm das zwar mitzuteilen, aber er versteht dich nicht. Wie dein Vater kann er auch nicht das Rätsel deines Lebens entziffern, auch nicht an einem andern Tag, also nie.
    Du und deine Lebensgeschichte (und damit auch dein Tod) sind untrennbar miteinander veknüpft, und niemand kann die wahre, vollständig aufgedeckte Lebensgeschichte eines andern Menschen kennen.

    Ich vermute, im Zimmer mit den Händen ist symbolisch das Dahinscheiden der Menschen dargestellt. Sie verschwinden quasi einfach, d.h. sie sterben, wenn die Hände des unbekannten Tod nach ihnen greift.
    Das hat insofern mit der Legende zu tun, als dass du - zumindest im Traum - aus ihr (also deiner Lebensgeschichte) die genauen Daten und Details über deinen eigenen Tod entnehmen könntest, wenn du die Lebensgeschichte bewusst lesen und aufschreiben könntest.

    Am Ende des Traumes fragst du dich, was denn eigentlich nach dem Tod sein wird. Du stehst in jenem Raum und siehst all die Leute, die zuvor gestorben sind, an dir vorbeigehen (ich vermute, ihre Augen sind deshalb "komisch", weil sie alle tot sind, man sagt ja auch umgangssprachlich, dass man die Seele der Menschen durch die Augen scheinen sehen kann).
    Die dürre Gestalt ist keiner der Toten, sondern eine "Meta-Gestalt" (z.B. der Tod selbst). Sie wird vermutlich im Traum benötigt, um dir auf deine Frage eine Antwort zu geben. Ihr Ausspruch ist nicht leicht zu deuten. Ich verstehe das etwa so:
    Als du dich nach dem Wesen des Todes fragst bzw. fragst, was danach kommen wird, musst du dich unweigerlich damit auseinandersetzen, wie du selbst denn zum Tod stellst. Am Anfang des Posts schreibst du, dass du dich ziemlich rational mit dem Thema und auch dem Thema Angst auseinandergesetzt hättest. Du versuchtest dir über logische Argumentation klarzumachen, dass du keine Angst vor dem Tod zu haben bräuchtest, aber im Grunde genommen überzeugt dich diese Argumentation selbst nicht. Ist ja auch verständlich, denn Angst ist überhaupt nichts rationales, sondern geht vermutlich viel tiefer als die Ratio. Man kann jemanden nicht überzeugen, jetzt einfach keine Platzangst oder Todesangst mehr zu haben mit logischen Argumenten, das geht nicht. Möglicherweise hast du dir versucht im Kopf einzureden, du hättest keine Angst vor dem Tod, aber im Grunde genommen stimmt das nicht. Die dürre Gestalt entlarvt deine (sehr menschlichen) Versuche, dir etwas einzureden. Sie sagt: Es ist dumm von dir, dir sowas einreden zu wollen. Natürlich hast du Angst vor dem Tod. Statt dir sinnlose Argumente zu überlegen, solltest du dich vielleicht eher der Angst stellen, sie annehmen und dich mit der Angst auf einer andern Ebene auseinandersetzen als mit dem Verstand. Es wird dir nie gelingen, dir die Angst auszureden.
    Darum ist es "böse", sich auf diese Weise mit der Todesangst auseinanderzusetzen. Ich verstehe "böse" als "unangemessen, irrig, falsch". Eigentlich belügt man sich, wenn man auf rationale Weise versucht mit Emotionen wie Verliebtsein oder Ängsten umzugehen, weil diese Dinge eben den Verstand unterlaufen. Versucht man sich trotzdem einzureden, man hätte keine Angst oder man wäre nicht verliebt, so ist man unehrlich zu sich, und das ist eigentlich schon fast moralisch "böse".
     
  3. Beata

    Beata Guest

    Liebe Ashitaka

    Warum haben wir Angst?? Eine sehr gute Frage, den in Wirklichkeit gibt es nichts wovor wir uns Fürchten müssen. Du weißt es, hast es aber leider schon Vergessen, genau so wie du Vergessen hast wer du bist!!

    Du bist hier auf der Erde um deine Erfahrungen zu machen. Die Erfahrung sich vom neuem wieder zu Erschaffen und zu Erkenne wer du Wirklich bist. Das war deine Wahl. Wir haben immer eine Wahl zu treffen.

    Dort wo wir her kommen, sind wir nichts als Licht und Liebe. Es existiert nichts anderes. Doch wenn du nur das eine Kennst, wie sollst du wissen was das andere ist? Wenn du nur das Licht kennst, weißt du nicht was Dunkelheit ist.

    Hier kommt eine kleine Geschichte aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ von Donald Neal Walsch. Du musst wissen, dass es keine Tod gibt, wir sind hier nur auf einer Durchreise!

    Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht. »Ich bin das Licht«, sagte sie. »Ich bin das Licht.» Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht ersetzen. Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts außer dem Licht. Jede Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz von Gottes ehrfurchtgebietenden Lichts. Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme in der Sonne. Inmitten des grandiosesten Lichts - von dem sie ein Teil war - konnte sie sich selbst nicht sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.
    Nun geschah es, daß diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen. Und so groß war ihr Verlangen, daß Gott eines Tages zu ihr sagte: »Weißt du, Kleines, was du tun mußt, um dein Verlangen zu befriedigen?« »Oh, was denn, Gott? Was? Ich werde alles tun!« sagte die kleine Seele.
    »Du mußt dich vom Rest von uns trennen«, gab Er zur Antwort, »und dann mußt du für dich die Finsternis herbeibeschwören.«
    »Was ist die Finsternis, o Heiligkeit?« fragte die kleine Seele.
    -Das, was du nicht bist«, erwiderte Gott, und die Seele verstand.
    Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf. Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
    Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus: »Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?« So wie wir das auch in unseren dunkelsten Zeiten getan haben. Doch Gott hat uns nie verlassen, sondern uns immer zur Seite gestanden, bereit, uns daran zu erinnern, wer-ihr-wirklich-seid; bereit, immer bereit, uns nach Hause zu rufen.

    Ich habe Dir dies Erzählt damit du die Angst vor dem Tod aufgibst. Den es gibt keinen Tod. Ganz tief in deinem Inneren weißt du es.

    Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst, nicht nur jene, die mit Beziehungen zu tun haben. Entscheidungen, die das Geschäft betreffen, das Wirtschaftsleben, die Politik, die Religion, die Erziehung der jungen Leute, die sozialen Angelegenheiten unser Nationen, die ökonomischen Ziele unserer Gesellschaft, Beschlüsse hinsichtlich Krieg, Frieden, Angriff, Verteidigung, Aggression, Unterwerfung; Entschlüsse, haben zu wollen oder wegzugeben, zu behalten oder zu teilen, zu vereinen oder zu trennen - jede einzelne frei Wahl, die wir jemals treffen, entsteht aus einem der beiden möglichen Gedanken: aus einem Gedanken der Liebe oder einem Gedanken der Angst.

    Wähle neu und lass die Angst los!!!!!!!!

    Wenn du mehr darüber erfahren möchtest sende ich dir ein Link
    http://people.freenet.de/Bruno-Groening/gespraeche.html

    Es ist deine eigene Wahl

    In Licht und Liebe
     
  4. Dr. Seltsam

    Dr. Seltsam Guest

    Hallo
    Ich denke wer keine Angst hat ist wirklich dumm, Angst ist der aussergewöhnliche Freund aussergewöhnlicher Menschen!

    @Beata
    Erstmal zu dieser Durchreise-Theorie: Wenn wir nur auf der Durchreise sind und es keinen Tod gibt kann man sich also getrost umbringen und vielleicht einen Zettel zurück lassen wo drauf steht: Ich bin schneller "da" (wo auch immer das ist) als Ihr, Ätsch :tongue: !

    Also wissenschaftlich gesehen hat die Angst schon seinen gerechtfertigten Platz in der Natur! Selbst die Tiere haben Angst! Jemand hat mal gesagt:
    Was wären wir ohne Angst? Tollwütige Hunde mit Schaum vorm Maul und Scheisse die an unseren Aftern trocknet.

    Der Sache mit den Handlungen aus Liebe und Angst kann ich auch nicht ganz zustimmen. Erstens sind das keine passenden Gegensätze, eher würde da in Frage kommen Liebe/Hass und Angst/Mut oder Tapferkeit.
    Ich kann jemanden aus Liebe, Hass oder Angst bzw. Mut umbringen!

    Desweiteren ist Angst eine "Begleiterscheinung" des Selbsterhaltungstrieb.
    Stell dir einen Neandertaler vor der auf einen Säbelzahntiger trifft, er wird natürlich Angst haben welche ihn wiederum mit Adrenalin versorgt (ein sehr wichtiger Faktor im Thema Angst). Der Neandertaler hat nun drei Möglichkeiten:
    1. Er kann probieren vor dem Säbelzahntiger davon zulaufen, das Adrenalin wird ihn schneller, ausdauernder, stärker und schmerzunempfindlicher machen.
    2. Er kann probieren gegen den Säbelzahntiger zu kämpfen sprich sich verteidigen wenn dieser ihn stellt bzw. die Flucht misslungen ist.
    3. Er wird weil er dem Gefühl nicht gewachsen ist vor Angst erstarren.

    Nun zurück zu den Angstgefühlen im Alltag; die heutige Zeit hat in meinen Augen den Umgang mit der Angst pervertiert. Heute fürchtet man sich nicht mehr vor dem Säbelzahntiger (der in der Steinzeit wahrscheinlich zum Alltag gehörte) sondern höchstens davor einem Raubüberfall zum Opfer zu fallen, was aber für den Einzelnen sehr unwahrscheinlich ist (zumindest in unseren Gefilden). Heute fürchtet man sich davor, seinen Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, die Schönheit auf der Strasse anzubaggern oder seinem Partner in einem Streit die Meinung zu sagen.
    Eigentlich nur triviale Gegebenheiten. Trotzdem hat man immer nur die drei obengenannten Möglichkeiten, natürlich den Geschehnissen angepasst.

    Mann kann seine Angst kontrollieren und in das Büro des Chefs gehen und die Erhöhung fordern, man kann davor stehen nur um dann im letzten Moment noch einen Rückzieher machen (und das ganze auf Morgen verschieben, klar) oder man sagt sich das man es ja sowieso nicht verdient hat und man noch vielmehr machen müsste um diese Erhöhung zu verdienen (obwohl man einige Stunden zuvor vernünftige Gründe für die Erhöhung hatte).

    Ja man könnte das jetzt auch auf die anderen Beispiele anwenden Ich denke aber das reicht um es zu verstehen.

    Mein Fazit ist: Immer wenn man Angst hat setzt der Körper Adrenalin frei, um uns (und sich selbst) zu helfen. Je nach Situation ist es mal mehr, mal weniger. Und immer wenn man seine Angst besiegt bzw. kontrolliert dann wird man kämpfen oder fliehen. Nur bei der dritten Möglichkeit, der Angststarre verbleibt das Adrenalin im Körper (eben weil man es nicht genutzt hat).
    Das hat zur Folge das es vielleicht in einer vollkommen anderen Situation austritt (in Form einer Handlung, die die meisten später bereuen).

    Nun gut, eigentlich wollte ich mich jetzt noch über die Angst vorm Tod auslassen, sehe aber Ich muss weg :escape:
    Werde später aber noch mein Statement dazu abgeben!
    Jetzt gehe Ich und schliesse diesen Part mit einem letzten Zitat:

    Der Held und der Feigling haben beide dieselben Angstgefühle.
    Der einzige Unterschied ist, das der Held sich ihnen stellt.
     
  5. Beata

    Beata Guest

    Hallo
    Ich denke wer keine Angst hat ist wirklich dumm, Angst ist der aussergewöhnliche Freund aussergewöhnlicher Menschen!

    Perfekt ausgedrückt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    @Beata
    Erstmal zu dieser Durchreise-Theorie: Wenn wir nur auf der Durchreise sind und es keinen Tod gibt kann man sich also getrost umbringen und vielleicht einen Zettel zurück lassen wo drauf steht: Ich bin schneller "da" (wo auch immer das ist) als Ihr, Ätsch !

    Falsch, du wirst nicht schneller da sein, ganz im Gegenteil, du Verlängerst deine Reise, weil du alles von Vorne anfangen musst. Du wirst wieder neugeboren um diese Erfahrung noch einmal zu Erleben, da du ein Fehler begangen hast. Dies nennt sich Inkarnation.

    Wenn du wüsstest wer du wirklich bist, bräuchtest du dich nicht umbringen. Es ist aber deine eigen Wahl was du tust, den du hast immer eine Wahl! Gott hat Dir die Wahl gegeben mit deinem Leben zu tun was auch immer du willst. Dies nennt sich der FREIE WILLE. Dein Wille ist sein Wille. Doch sein Wille ist nicht unsere Wille. Sein Wille ist, dass wir erkennen wer wir sind. Wir sollen Erkennen das wir nichts als Liebe sind, genau so wie Gott es ist.

    Wir sind als Abbild Gottes geschaffen worden und sollen uns als diesen Wieder erkennen. Wenn wir dies Erkannt haben, bräuchten wir uns nicht umzubringen, den wir würden Verstehen, das wir hier auf der Erde sind um das Gegenteil von uns Kennen zu lernen. Wir würden wissen, dass es eine Erfahrungsreise für uns ist. Denn im Absoluten, dort wo wir her kommen gibt es diese Erfahrung nicht. Dort sind wir das was wir sind, nämlich –LIEBE-. Dort kennen wir nichts anderes. Doch wie sollst du wissen wer du bist wenn du nicht das Gegenteil von Dir kennst??? Wie kannst du etwas als Hell bezeichnen, wenn du noch nie die Dunkelheit Erfahren hast. Du hast keine Möglichkeit, dich als das zu Erkennen was du Bist, so lange du nicht das Gegenteil kennst.

    So erschuf Gott die Realität. Unsere Welt!!

    Gott wußte, daß die Liebe nur existieren - und sich selbst als reine Liebe erkennen - konnte, wenn ihr genaues Gegenteil ebenfalls existierte. So erschuf Gott vorsätzlich die große Polarität, das absolute Gegenteil von Liebe - alles, was Liebe nicht ist -, was nun Angst genannt wird. In jenem Moment, in dem die Angst existierte, konnte die Liebe als ein Ding existieren, das zu erfahren nun möglich war. Diese Erschaffung der Dualität zwischen Liebe und ihrem Gegenteil ist das, was die Menschen in ihren verschiedenen Mythologien als die Geburt des Bösen, den Sündenfall Adams, die Rebellion Satans und so weiter bezeichnen. So, wie wir uns dazu entschieden haben, die reine Liebe in dem Wesen verkörpert zu sehen, das wir Gott nennen, haben Wir uns auch entschieden, tiefste Angst in dem Wesen personifiziert zu sehen, das wir den Teufel nennen.

    Unsere Leben ist eine große Illusion von dem was wir nicht sind. Das ist aber auch gut so, sonst könnten wir unsere Erfahrungen nicht machen. Du musst wissen, dass jedes Ereignis in deinem Leben, ein Geschenk Gottes ist. Vor allem die negativen Ereignisse, den genau daran können wir Erkennen, dass es nicht das ist was wir sind.

    Also kannst du die Angst als das größte Geschenk Gottes bezeichnen, den ohne die Angst könnten wir uns nie Erfahren.

    Um dich selbst wieder zu Erkennen als das was du bist, bedarf es mehr als ein Leben. Ich kann mit Dir Wetten, dass du schon 100 oder noch mehr mal gelebt hast und immer noch nicht Erkannt hast wer DU WIRKLICH BIST, anderseits wärst du jetzt nicht hier. So lange du nicht weißt wer du wirklich bist, wirst du immer und immer wieder auf der Erde Inkarnieren. Du wirst immer und immer wieder die gleichen Fehler machen, solange bis du deine Fehler korrigiert hast, und erkannt hast, wer du wirklich bist. Solange du vor irgend einem Ding Angst hast, wirst du dein Ziel nicht Erreichen. Dein Ziel ist es zu der Liebe zu gelangen die du auch bist.

    Siehst du nicht, dass alle Menschen genau danach Streben?? Alle Lieder auf dieser Welt handeln von Liebe.

    Wenn du Dich umbringen möchtest, dann mach es, doch auf genau die gleiche Weise wirst du in der nächsten Inkarnation geprüft. Du kannst Dich so oft umbringen wie du möchtest, bist du dann aber weiter gekommen???? Bist du dem näher gekommen was du anstrebst??

    Deine Seele weißt was sie anstrebt! Ihr Ziel ist es sich als das zu Erkennen was Sie wirklich ist. Solange unser Ego uns davon abhält das zu Akzeptieren, werden wir uns ständig im Kreis drehen.

    Das ist aber auch ok so. Gott hat uns mit unserem Ego ausgestattet, anderseits wäre es uns gar nicht möglich sich als das zu Erkennen, was wir sind.
     
  6. Beata

    Beata Guest

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    [Also wissenschaftlich gesehen hat die Angst schon seinen gerechtfertigten Platz in der Natur! Selbst die Tiere haben Angst! Jemand hat mal gesagt:
    Was wären wir ohne Angst? Tollwütige Hunde mit Schaum vorm Maul und Scheisse die an unseren Aftern trocknet.



    Ja die Angst hat seinen gerechtfertigten Platz. Tiere wissen es, weil Tiere auch eine Seele haben.
    Du sagst es doch selbst!!! Was wären wir ohne Angst?

    WIR WÄHREN DAS WAS WIR SIND. DOCH DIE ANGST IST DAS WUNDERBARSTE AUF DER WELT.
     
  7. Beata

    Beata Guest

    Mann kann seine Angst kontrollieren und in das Büro des Chefs gehen und die Erhöhung fordern, man kann davor stehen nur um dann im letzten Moment noch einen Rückzieher machen (und das ganze auf Morgen verschieben, klar) oder man sagt sich das man es ja sowieso nicht verdient hat und man noch vielmehr machen müsste um diese Erhöhung zu verdienen (obwohl man einige Stunden zuvor vernünftige Gründe für die Erhöhung hatte).

    Natürlich kannst du deine Angst Kontrollieren, in dem du erkennst, dass du keine Angst brauchst. Denn es gibt nichts im Universum wovor wir uns Fürchten müssen. Das alles sind deine Erfahrungen, verschiebe Sie so lange du willst, doch im Enddefekt wirst du eh da hingelangen wo wir her kommen. Früher oder Später werden wir alle wieder das werden was wir sind. Es liegt an Dir, wie lange du diese Reise noch Vollziehen möchtest! Alles wählst du selbt.
     
  8. Beata

    Beata Guest

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    Der Sache mit den Handlungen aus Liebe und Angst kann ich auch nicht ganz zustimmen. Erstens sind das keine passenden Gegensätze, eher würde da in Frage kommen Liebe/Hass und Angst/Mut oder Tapferkeit.
    Ich kann jemanden aus Liebe, Hass oder Angst bzw. Mut umbringen!


    Du irrst Dich. Denn es gibt nichts anderes außer Angst und Liebe.
    Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, wegrennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt. Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.
    Angst umhüllt unseren Körper mit Kleidern, Liebe gestattet uns, nackt dazustehen. Angst krallt und klammert sich an alles, was wir haben, Liebe gibt alles fort, was wir haben. Angst hält eng an sich, Liebe hält wert und lieb. Angst reißt an sich, Liebe läßt los. Angst nagt und wurmt, Liebe besänftigt. Angst attackiert, Liebe bessert.
    Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin haben wir keine Wahl, denn es steht uns nichts anderes zur Wahl. Aber wir haben freie Wahl, welche der beiden wir aussuchen wollen.

    Wir sind GELEHRT worden, in Angst und Furcht zu leben. Man hat uns gesagt, daß nur die Fittesten überleben, die Stärksten siegen, die Schlauesten Erfolg haben. Sehr wenig wird zum Lobpreis jener gesagt, die am liebevollsten sind. Und so streben wir - auf die eine oder andere Weise - danach, die Fittesten, die Stärksten, die Schlauesten zu sein, und wenn wir dann bemerken, daß wir in irgendeiner Situation weniger sind als das, haben wir Angst vor Verlust, denn man hat uns gesagt, daß weniger sein verlieren bedeutet. Und natürlich entschließen wir uns dann zu der Handlung, die uns die Angst eingibt, denn das wurde uns beigebracht. Doch ich sage dir dies: Wenn wir uns für die Handlung entscheidet, die uns die Liebe eingibt, werdet wir mehr als nur überleben, als nur gewinnen, als nur Erfolg haben. Dann werdet wir in ganzer Herrlichkeit erfahren, wer-eir-wirklich-sind und wer wir sein können.
    Dazu müssen wir die Lehren unserer wohlmeinenden, aber falsch informierten weltlichen Tutoren beiseite lassen und auf die Lehren jener hören, deren Weisheit einer anderen Quelle entstammt.
    Wir habeb viele solche Lehrer unter uns, so wie sie schon immer unter uns waren, denn Gott lässt uns nicht ohne jene, die uns diese Wahrheiten zeigen, die uns lehren, uns anleiten und an sie erinnern. Doch die größte Gemahnerin ist nicht eine außenstehende Person, sondern unser innere Stimme. Sie ist das erste Instrument, dessen Gott sich bediene, da es am zugänglichsten ist.
    Die innere Stimme ist die lauteste Stimme, mit der Gott spricht, da sie die uns am nächsten ist. Es ist die Stimme, die uns sagt, ob alles andere, so wie wir es definiert haben, wahr oder falsch, recht oder unrecht, gut oder schlecht ist. Sie ist der Radar, der uns hilft, den Kurs zu setzen, das Schiff zu segeln, der uns auf unsere Reise anleitet, wenn wir es nur zulaßt.
    Es ist die Stimme, die Dir in diesem Moment sagt, ob die Worte, die Du liest, Worte der Liebe oder Worte der Angst sind. Dies ist der Maßstab, anhand dessen Du entscheiden kannst, ob sie zu befolgende oder zu ignorierende Worte sind.
     
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