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Was ist Arbeit ?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Jovannah, 30. Juni 2006.

  1. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    angeregt durch viele gedanken und ansätze aus ChrisTinas thread spüre ich das bedürfnis, dazu genauer hin schauen zu wollen.

    ARBEIT was ist das eigentlich ?

    ich habe bedürfnisse. du hast bedürfnisse. er/sie/es auch.

    hunger. ich mache mir einen kartoffelacker. du hilfst mir. wir werden schon mal satt.

    ich habe nirgends platz für einen kartoffelacker. ich kann aber gut möbel machen.
    ich geb dir tisch und sessel, du gibst mir kartoffeln.

    er/sie/es möchte nun auch sessel und kartoffeln.
    er hilft mir beim tischlern, also gebe ich ihm einen teil der kartoffeln, die du mir für die möbel gegeben hast.

    sie hat gemüse zum tauschen. ein anderer er aber auch. von wem tausche ich mir nun gemüse ein ? ich brauche nicht so viel.
    sie gibt mir mehr gemüse für meinen sessel. also hier.

    handel und freie marktwirtschaft sind erfunden.

    dann gibt es da noch eine. die hat erforscht, welche kräuter mir helfen können, wenn ich krank bin. das ist mir mindestens zwei sessel wert. wenn es mir schlecht geht, locker noch einen tisch dazu.

    aber erstens braucht diese heilerin nicht so viele sessel.
    also wird ein tauschsymbol erfunden. es steht für meine sessel und kartoffeln und gemüse, dass diese frau sich dann darum kaufen will.

    und zweitens werde ich hungern müssen, falls ich länger krank werde. ich kann mich dann nicht mehr versorgen. bin zu schwach, um sessel zu machen.

    also legen du und ich und er/sie/es monatlich etwas möbel, kartoffeln und gemüse in ein notlager. das gehört uns allen.
    später liegen eben diese tauschmittel statt dessen drin.

    wer krank wird, darf aus diesem lager die heilerin entschädigen für ihre dienste. auch, sich tauschmittel zur nahrungsversorgung holen. während der kranken zeit.

    nun ist krank werden nicht mehr so bedrohlich für die existenz. schön.
    nur komisch. dass susi leider eine schlimme krankheit hat, wissen wir. es geht ihr nicht gut und wir wollen sie unterstützen.

    der loisi scheint "dauerkrank" zu sein....obwohl ihm nichts zu fehlen scheint.
    langsam aber sicher werden wir grantig auf ihn.
    der loisi hat entdeckt, dass er durch "krank tun" auch leben kann. er muss nur recht hartnäckig alles verweigern, was ihm da helfen könnte, wieder für sich zu sorgen.
    denn die machen ihm ja sein momentanes system kaput, mit dem er gerade für sich sorgt. also schimpft er recht wütend.
    krank tun scheint ihm der angenehmere weg zu sein. ist doch schlau. oder ?

    der loisi merkt nicht, wie er durch sein tun tatsächlich immer kranker wird. immer mehr abhängig von dem, was andere tun. er bringt sich immer mehr um die möglichkeit der selbstbestimmung in seinem leben. er bringt sich auch um erfolgserlebnisse in seinem tun. er spürt ja, dass da irgendwas nicht stimmt. diese wut richtet er dann nach aussen auf die böse welt.
    er fühlt sich immer erbärmlicher und gefangener und abhängiger. ohnmächtiger. aggressiver. glaubt nicht mehr an sich und seine fähigkeiten. und schon gar nicht mehr an seine träume in sich.
    er hat sich massiv abhängig gemacht. ohn- mächtig.

    seine kinder evi und hugo haben nur gelernt, über diesen topf zu leben. als einzige möglichkeit. andere haben sie nicht oder nicht als gut vermittelt bekommen.
    von arbeit wird ihnen nur über die nebenwirkungen erzählt.
    anstrengend,chef, wenig zeit zur freien verfügung.....da wärn sie ja blöd.
    und blöd will keiner sein. oder ?

    was ausser anstrengung kann arbeit bringen ?
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    p.s.: ich möchte zuerst nur diesen einen schritt klären.

    was kann arbeit bringen ? für mich ? einen menschen ?
    was bringt arbeit für die gemeinschaft und somit auch! wieder für mich.
    grund-sätzlich.

    also...WO-ZU wozu KANN sie genau dienen.

    ich denke mir, erst wenn das klar ist. dann erst ist es,zumindest für mich ,möglich, andere umsetzungsmöglichkeiten zu finden.
    womit das, wozu arbeit und zusammenhalt KONKRET dienen KANN...auch möglicherweise erreicht werden kann.

    weil arbeit und zusammenhalt sind für mich methoden, um etwas bestimmtes erreichen zu wollen. WAS ?
     
  3. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    ach ja, und...
    die geschichte geht für mich auch weiter.

    da ist noch der vickerl. der arbeitet tag und nacht. schläft wenig. obwohl es ihm keinen spass macht. er braucht viel geld und viele güter.
    wenn er weniger machen würde, wäre da eine angst. zu kurz zu kommen. zu kurz WO-VON ?
    der vickerl hat auch das grundsätzliche aus den augen verloren. er macht viel mehr als nötig, merkt es aber nicht. er tigert sich wie wild rein in die methode arbeit.in das tauschmittel geld. vernachlässigt seine seele. aus angst. VOR ?
    er hat sich auch abhängig und ohnmächtig gemacht. von der methode.vom tauschmittel.
    das ziel hat auch er aus den augen verloren. (hat ihm aber auch noch nie wirklich jemand erklärt, oder er hat es vergesssen).

    und da ist nun hilde. sie möchte gerne gut für sich selbst sorgen können. dies in der gemeinschaft, was allen wieder zugute kommt. auch ihr. das weiss sie.
    sie hat drei kinder und arbeitet bei mc donalds.
    sie muss sehr viel arbeiten und ist abends schwer erschöpft. für sich und die kinder hat sie kaum mehr kraft übrig.
    das ist auch kein wirklich gutes, erfülltes leben.

    da sitzen sie nun...der loisi und der vickerl. scheinen so verschieden zu sein.
    doch leben sie doch beide nur extreme, mit denen sie nicht nur indirekt allen...sondern vor allem sich selbst schaden.

    sind sie jetzt böse, verachtenswert ? NEIN. in meinen augen nicht.
    ganz im gegenteil.
    in meinen augen ist da die absicht, sich selbst gut durchs leben zu bringen. und das ist okay, finde ich. der loisi merkt ja nicht, was er sich auf der anderen seite damit an tut.

    und der vickerl meint es gut, möchte sich sicher fühlen. anerkannt und wertvoll. und das ist ein wichtiges bedürfnis, wo ihm erfüllung wichtig dürfen sein muss.
    nur merkt er eben nicht, welch hohen preis er dafür zahlen muss. dass er dafür in anderen ihm sehr wichtigen bedürfnissen stark auf der strecke bleibt. und er glaubt, so wie der loisi...dass er alle seine grundsätzlichen wichtigen bedürfnisse ja sowieso nicht erfüllen kann.

    im grunde bleiben sie alle drei mit vielen ihrer wichtigen bedürfnisse über.
    der loisi, der vickerl und die hilde.
    keine chance auch nur annähernd auf einen mindestpegel erfülltheit, ausgewogenheit im inneren. wirklich ?

    irgendwie läuft das mit "dem ganzen" mittlerweile ziemlich schief. die menschen damit haben sich verschiedene plätze und positionen dazu gesucht. aber irgendwie geht das alles in sich nicht mehr so richtig auf.

    ich denke mir...
    wo methoden versagen, kann nur das ziel wieder ins zentrum des bewusstseins rücken.

    deshalb auch mein wunsch, mir das wieder genauer an schauen zu wollen.
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hi Jovannah :)

    Sehr schade, dass hier noch gar nichts steht- vielleicht ist ja jetzt die richtige Zeit dafür. Hast Du denn noch Lust oder ist das Thema Arbeit "out" für Dich? Ich finde Deine sehr interessant, sie passen sehr gut zu einigen Büchern über "Arbeit und Zukunft", die ich gelesen habe. Ah ja und zu meinen eigenen Gedanken passen Deine Gedanken auch hervorragend :)
     
  5. Wirbelwind

    Wirbelwind Guest

    mit der arbeit ist es so auf erden,
    sie kann sehr schnell zum laster werden.
    du siehst die blumen nicht die duften,
    du kannst nur arbeiten und schuften.
    so gehen hin die schönen jahre,
    bis endlich liegst du auf der trage.
    und hinter dir da lacht der tod,
    kaputt geschuftet du idiot !
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
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    26.439
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    hahahaha, jaa, so kennen wir es. Aber das ginge auch ganz anders :)
     
  7. thelas

    thelas Mitglied

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    Beiträge:
    47
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    würzburg
    liebe trixi
    die frage its nur wie ginge es ganz anders???
    das ist ein gesellschafts problem da iwr aber keine gesellschaft mehr sind, weil jeder isch selbst der nächste ist frage ich mcih, wie das noch hinhaun soll. das es ganz anders geht? da müssste man erst wieder einen halt schaffen.
    mein fruend zb akkert wie ein tier für nen hungerlohn ist 12-14 std unterwegs. es ist jetzt leicht zu sagen ,da hat er selber schuld soll er sich doch was anderes suchen. was aber wenns nichts anderes gibt? bevor die "gesellschaft" keine gesellschaft mehr wird kannste das eh alles vergessen ,und es wird noch schlimmer definitiv.........

    liebe grüsse the las
     
  8. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    Köln Höhenhaus
    Früher war Arbeit ein direktes Mittel um die eigene Existenz zu sichern - man baute an, man jagte, man lebte direkt mit den Dingen die das Leben sicherten. Heute ist Arbeit eien Leistung die dir Geld einbringt. Davon kannst du dir etwas kaufen, aber gleichzeitig stärkst du die Machtposition eines anderen der nicht direkt arbeitet - jedenfalls funktioniert dies so in höheren Managmentpositionen...

    ...oder denkst du das wäre ein Faires System in dem der Manager mehere Millionen im Monat nach Hause schleppt, sich körperlich kaum abmüht, während derjenige der die eigentliche Arbeit leistet einen im Vergleich verschwindend geringen Lohn mitnimmt? ;)

    Arbeit damals = Notwendigkeit
    Arbeit heute = Ausnutzung
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Ja, ich habe genau die gleichen Fragen in mir, wie ihr auch, sehe ich.

    Ich will einmal das Philosophieren lassen und persönlich sein in meinem Beitrag. Ich bin kein Philosoph, ich beschäftige mich mit Management und da insbesondere mit den Zusammenhängen von Qualitätsaspekten im Rahmen von Bewusstseinsforschung. Nun habe ich früh verstanden, dass Qualität in vielen Berufszweigen nur geschaffen werden kann, wenn MitarbeiterInnen
    a) motiviert
    b) ausgebildet
    c) "vereint" sind.
    Die Idee des Vereines ist am ehesten bei den Aktiengesellschaften realisiert, da kriegt der Mitarbieter ggf. Anteilsscheine. Oder auch bei der innerbetrieblichen Altersvorsorge- auch eine Art "Vereinskasse" je nach Arbeitgeber.
    Das Qualitätsmanagement sucht diese "Vereinigung" im Bereich der Wissens- und Erfahrungsressourcen jedes einzelnen Menschen- sei es des Kunden, des Mitarbeiters, der Firma, mit der man zusammenarbeitet, beim Einkauf, bei Müll- und Energiefragen und vor allem bei der Frage: was ist "Management" und wie muss das eigentlich ablaufen?
    Früher hatten wir die "Qualitätssicherung"- seit Einführung der weltweit verbindlichen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9000 ff. ist festgelegt, dass in Betrieben die "Führerschaft" und ihr Bewusstsein für die unternehmerischen Prozesse das wesentliche, heilige Gut ist, dass Verantwortung für die "Arche Unternehmen" übernehmen muss. Ein seeehr schwieriger Findungsprozess von Persönlichkeiten, die alle in Rollen stecken und persönliches Streben schon längst entwickelt haben. Viele kommen aus diesen Rollen nicht heraus, weil sich alles stets nur um Geld-Pöstchen dreht und nicht um Qualität. Immer mehr, immer weiter, immer Neueres und Aktuelleres- was dabei vor die Hunde geht ist a) Qualität und b) der Mensch. Und für wen? für c) ein unbekanntes Bankkonto.

    Nur so als Beispiel: ein CD-Player von früher hielt 10-15 Jahre und kostete 400 Mark. Da hattest Du ein gutes Gerät. Heute wird das Gerät für 200 Euro verkauft, in Taiwan oder sonstwo für 5 Euro hergestellt, es hält gerade bis zum Ende der Garantiezeit und dann scheint "irgend etwas!" im Gerät kaputt zu gehen und die Reparatur lohnt sich eh nicht. Also kauft man sich jedes Jahr einen Neuen CD-Player für 30 Euro und spart sich den ganzen Ärger. Also macht man notgedrungenermassen jede Menge Sonder-Müll und verursacht ggf. merkwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen für Menschen in einem anderen indonesichen Land, in dem die Dinger für 1,50 Euro pro Stück produziert werden.

    Alles ist "schizophrenisiert" in unserer Gesellschaft und diejenigen, die einmal versuchen an all diesen Dingen vorbei zu denken werden erst depressiv und dann schizophren diagnostiziert und mit Psychopharmaka ruhig gestellt. Warum? Nun, wir wissen es besser, daran liegt es nicht. Aber Wissen wird heute nicht angewandt. Die Politiker denken vielleicht für sich: das Volk verträgt die Wahrheit nicht. Und das Volk denkt: die Politiker kennen die Wahrheit nicht. Eigentlich eine Sache- wenn sie denn so ist- die man nur durch die Medien durchbrechen kann. Die deutschen Bundespräsidenten fordern ja regelmässig ihr Land (=Bevölkerung) auf, sich zu "rucken", weil die Politiker es nicht mehr vermögen. Unser Rechtsstaat lässt eine Veränderung von oben gar nicht mehr zu und die schizophrene, medial inszenierte politische Streitkultur ist menschenunwürdig und volksverdummend.

    Es sind jetzt wieder 4.500.000 Arbeitslose da. Als ich neulich wegen eines Formulars mal im Arbeitsamt war, da habe ich eigentlich vermutet, dass ich da lauter arme Menschen treffe, die unmotiviert am Schalter auf unsinnige Bedienung warten. So in etwa wie im Aldi, je nach Uhrzeit. Aber Pustekuchen. Lauter aufrechte Menschen, gerade- viel gerader als viele Männer in Arbeitsverhältnissen, die ich kenne und alle gut gekleidet, freundlich in die Augen schauend und nicht scheu. Es war seeehr angenehm für mich, da eine Weile warten zu müssen weil ich gesehen habe: diese Menschen haben ja Energie! Das sind ja gar nicht die armen Würstchen unserer Gesellschaft, die haben ja viel mehr Power als die, die sich in Knechtschaft für Geld zu Tode buckeln und ducken. Das hat mir sehr viel Energie gegeben und Mut gemacht- auch für mein Schreiben hier. Ich selber habe das Problem nicht, weil ich "Geld" habe. Und es gibt sehr viele MENSCHEN mit guten Ideen, die überall sind und überall ihre Finger an Hebeln haben, die ich nicht an den Hebeln habe. Aber ich hab ne rheinische Schnüss. Und der Rheinländer an sich, der ist multinational und multikulturell aus sich selber heraus, der kennt keine Angst und im Zweifelsfalle auch keine gute Sitte. Der macht, was ihm in den Kram passt und wenn er etwas erkennt, das er nicht in seinen Kram aufnehmen kann, weil es "dumm" ist, dann weg damit. Egal was es ist, ob es jetzt die Lebensform der Gesellschaft ist oder die Steuer, das Geld, die Einbindung in die Weltwirtschaft und in Kriegswirtschaft- der Rheinländer macht das alles zur Not einfach platt. Jaja, so ist das. Und macht halt was eigenes, nach einem Plausch mit Gleichgesinnten oder so. Weil: Qualität muss sein, sonst macht mitspielen keinen Spass. Und "Kindsein"- das will ich Euch mal verraten, falls ihr Euch daran nicht mehr erinnert- Kindsein macht ganz vielen heute auch schon keinen Spass mehr, das beginnt direkt mit dem Getue der durch Medien geblendeten Norm-Eltern.

    Liebe Grüsse, stampft mit die Füsse, das Kind aus dem Rheinen Land mit einem dicken Nikolaussack auf der Schulter :weihna1
     
  10. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    Dummerweise liefert sich ein Betrieb der "freien Marktwirtschaft" aus, sobald er an die Börse geht. Er kann aufgekauft und übernommen werden. Um das zu verhindern muss er gewinnorientiert arbeiten - sprich Kosteneinsparungen vornehmen. Und wie die schon fast täglichen Entlassungswellen zeigen, finden diese Einsparungen bei den Arbeitnehmern statt...

    Im Idealfall würde es so laufen, das Problem bei der Umsetzung ist jedoch das heute fast nur noch auf Papiere Wert gelegt wird - das heisst das man zwar entsprechend ausgebildete Leute hat, diese aber meistens nur über Theoretische Erfahrungen verfügen. Das Ende vom Lied ist das die Theorie zwar nett klingt, sich praktisch aber nicht wirklich umsetzen lässt...

    DAs Problem mit den Geldpöstschen ist übrigens auch in den heutigen Strukturen des Managments zu finden; ist man in der entsprechenden Position, dann wird eher ein Komiltone oder ein Verwandter eingestellt, als jemand fremdes - womit wir wieder bei der Vetternwirtschaft wären. Aber ich denke das man diese niemals wirklich unterdrücken kann...

    Der für 400 Märker ergab eine einmalige Ausgabe, der andere garantiert eine stetige Einnahme - glaub mir, nicht jeder geht in der unteren Preisklasse zum Händler und fordert Garantie ein falls das Gerät nach sechs oder acht Monaten den Geist aufgibt. Da wird dann eher schnell ein neuer gekauft, kostet ja nicht viel. Auch das ist eine Form von Gewinnoptimierung...

    Weil dies einem Aufstand gegen das System gleichkäme - hiermit meine ich keine Parteien, oder Richter, sondern jene Leute die Parteien oder Richter finanzieren. Mal ehrlich, denkst du das die ganzen Kosten die heute noch mit vollen Händen zum Fenster rausgepfeffert werden von dem knappen drittel an Steuerzahler kommt? Nähmlich mehr Steuerzahler haben wir nicht wenn du dir die ganze Situation in Deutschland demografisch betrachtest...

    WElche Wahrheit? Das unsere Regenten sich aus Konzernen zusammensetzen und wir eigentlich sagen sollten das unser Bundespräsident nicht Köhler, sondern Bayer oder Siemens heisst? ;)

    Marx hatte es mal so nett gesagt; die Meinung der Herrschenden ist die herrschende Meinung - was glaubst du, das die Medien in diesem gigantischen Wirtschaftsbetrug nicht involviert sind? Der einzele Journalist sicher nicht, aber die Leute die an der Führungsspitze stehen, die schon...

    Das dürfte eine offizielle Zahl sein - 1€ Jobber, Mütter und Leute in Niedriglohnbereichen die unterstützend ALGII erhalten, werden darin nicht berücksichtigt. Ebensowenig wie Teilnehmer an Weiterbildungsmassnahmen oder Obdachlose. Ich schätze man kann inoffiziell immer noch von 8 ~ 8.5 Mio. Arbeitslosen ausgehen...

    BINGO!!!!
    Da liegt der Hund begraben - man arbeitet heute so viel, das man kaum noch Zeit zum Leben hat! Und warum? Damit man gar nicht erst anfängt über das System nachzudenken...

    Damit wird der Rheinländer - zu dem ich ebenfalls zähle - es aber schwer haben in Zeiten der Globalisierung. Würden unsere Wirtschaftsbosse direkt in Deutschland sitzen, kein Problem. So aber hast du die Führungsetagen der Kapitalgeilen Konzerne a.) zu gut aufgesplittet und b.) sie sind jederzeit ersetzbar. Die Maschinerie funktioniert einfach - wie die Hydra; schlage einen Kopf ab und du wirst zwei neue haben. Da hilft einfaches platt machen nicht mehr...
     
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